Wie sich Unternehmen auf das “unendliche Rechenzentrum” vorbereiten sollten

Rasante Entwicklung in der Servertechnik

Endlos wachsende Data Center, die immer mehr Platz in Anspruch nehmen und immer mehr Strom verbrauchen – diese Assoziationen kommen vielen IT-Fachleuten sicherlich als erstes in den Sinn, wenn die Analysten des Marktforschungsunternehmens Gartner vom „unendlichen Rechenzentrum“ sprechen, das die Zukunft prägen wird. Doch genau das Gegenteil ist gemeint. Das unendliche Rechenzentrum beschreibt eine IT-Infrastruktur, die mit derselben Fläche immer höhere Leistungen schaffen. Idealerweise soll dafür auch nicht mehr Energie oder stärkere Kühlung anfallen.

Dass die Anforderungen aller Unternehmen an Storage und Rechenleistung in den kommenden Jahren deutlich wachsen wird, ist allgemein bekannt. Doch Gartner-Analyst David Cappuccio zufolge machen viele IT-Verantwortliche bei der Planung dieser zusätzlichen Kapazitäten den Fehler,  “künftiges Wachstum anhand historischer Wachstumsmuster zu extrapolieren.“

Dieses Vorgehen basiere auf den beiden Fehlschlüssen, dass der vorhandene Platz bereits komplett ausgenutzt sei und dass man nur in die Breite wachsen könne.

Gezielter Einsatz neuer Technik 

Wer die Effizienz des Rechenzentrums maximieren will, sollte am besten nicht in Quadratmetern rechnen, sondern Rechenleistung pro Quadratmeter oder pro Kilowatt messen. 

Andernfalls müsste sich die Gesamtfläche eines kleineren Rechenzentrums innerhalb von zehn Jahren etwa vervierfachen.  Um das zu vermeiden, müssen IT-Verantwortliche laut Cappuccio mutiger planen und alte Technik gezielt durch neue Server austauschen. 

Statt aus Sorge vor Hot Spots von einer größeren Serverdichte abzusehen, sollten IT-Verantwortliche Cappuccio zufolge lieber neue, bessere Kühlung durch Rear Door Heat Exchanger eingesetzt werden, die den Stromverbrauch des Rechenzentrums mit Dell-Servern um mehr als 40 Prozent senken können.

Außerdem sollten platzsparende 1U- oder sogar Sleeveless-Server eingesetzt warden und die Rack-Kapazität durch neue Floor-Size-Designs auf 90 Prozent gesteigert werden.

Jetzt in Planung und neue Technik zu investieren, könne sich mittelfristig auszahlen, meint der Gartner-Experte: “Ein Rechenzentrums-Leiter, der den Grundriss seines Rechenzentrums, Kühlung und Server-Austausch neu durchdenkt, kann die erhöhte Rechenkapazität auf der ursprünglichen Fläche unterbringen und den wachsenden Unternehmensbedarf unbeschränkt abdecken.” 

Kleine Rechenzentren mit deutlichen Rechenleistungswachstumsraten werden nach seiner Prognose in den nächsten 15 bis 20 Jahren noch die gleiche Quadratmeterfläche haben.

Wettbewerbsvorteile durch Outsourcing

Das liegt auch an der Weiterentwicklung des Cloud Computing, die das Rechenzentrum vor Ort in Zukunft zunehmend entlasten werden. Auch wenn deutsche Unternehmen noch skeptisch sind, prophezeit Gartner, dass mit wachsender Reife und zunehmender Akzeptanz der Cloud immer mehr Funktionen des Rechenzentrums an spezialisierte oder Hybrid-Cloud Anbieter ausgelagert werden. Dies ist ein weiterer Grund für Unternehmen, mit dem gleichen Platz auch in Zukunft auszukommen und Kosten zu sparen. 

Dell hat ein breites Portfolio an Server- und Rechenzentrumslösungen für Unternehmen jeder Größe. Für einen Überblick über alle angebotenen Lösungen besuchen Sie dell.de.

[tl-quelle http://business.chip.de/news/Dell-komplettes-Rechenzentrum-ab-15.000-Euro_64183745.html chip.de]

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