WhatsApp wird kostenpflichtig: meine schlechte Laune zum Nörgeln der Leute

Stark wie es heute durch die Medien flattert (gestern abend natürlich auch schon). WhatsApp wird kostenpflichtig! Klar, eine Nachricht, die für viel Wirbel sorgt. Denn das Wort „Kosten“ klingt immer negativ. Auch wenn es nur umgerechnet 80 Cent sind, die für alle User, außer Apple-Jünger fällig werden, machen einige Menschen den Kohl fett und verabschieden sich mit den Worten: „Püh, such ich mir halt was neues. Was kostenloses.“. Mal ehrlich, wer schmollen will, der soll schmollen, aber vielleicht sollte man die ganze Sache mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

WhatsApp galt und gilt bis heute als der SMS-Killer überhaupt. SMS? 160 Zeichen Platz zum Schreiben einer tollen oder nicht tollen Nachricht, danach fängt die zweite SMS an. Kostenpunkt? 9 Cent derzeit. Kein Bild, kein Video, kein Song. Nur reiner Text. Alles andere nennt man MMS und das kostet dann noch mehr.

WhatsApp kam damals mit der Möglichkeit, Dateien beliebigen Formates und beliebiger Größe via mobilem Internet zu verschicken. Wer eine Surfflat sein Eigen nennen kann, der dürfte wohl oder übel kein Problem damit haben, mal ein paar Kilobyte für den kleinen Messenger übrig zu haben. Wer wie ich, sich täglich von Wlan zu Wlan hangelt, dem ist sowas schon gleich komplett schnuppe.

Nun denn, was will ich damit sagen! Rechnet doch mal die Vorteile des Transfers von beliebigen Daten, sei es Video, Musik, Bild oder Text für fast lau (im Verhältnis) gegen 9 Cent für 160 Zeichen Text! Text! Ich bitte euch, da möchte jemand 80 Cent(!!!! keine 100 Euro) pro JAHR von euch haben und ihr wollt euch abwenden?

Teuer? Wucher? Leute, wo lebt ihr! Selbst ich, und ja ich habe jahrelang nix Original gekauft, habe inzwischen erkannt, dass gute Software weder teuer noch kostenlos sein muss. Sie darf ein wenig kosten, wenn sie mir damit hilft, bestimmte Sachen einfacher zu erledigen oder mir generell Dinge abnimmt. Und Software, auch gute, kann richtig ins Geld gehen und da beschwert ihr euch über 80 Cent bei einem Dienst, den ihr vermutlich 24/7 aufruft und tausende Nachrichten darüber an Freunde, Bekannte und Familie versendet!? Ganz ehrlich, von mir aus bezahle ich auch 50 Euro im Jahr, vorausgesetzt die Sicherheit nimmt noch ein wenig zu und ein Webinterface erscheint vielleicht mal ;-).

Denn egal ob Gruppenchats oder Chats mit Freunden, ich regel ziemlich viel über WhatsApp ab und bin sehr dankbar für die Jungs und Mädels und deren Job, mir diesen Dienst zur Verfügung zu stellen.

Also wer meckern will, soll meckern, aber der sollte sich mal Gedanken darum machen, auf welchem hohen Niveau das stattfindet und ob er wirklich zurück zur SMS oder zu nicht allzu beliebten kostenlosen Messengern weichen möchte, wo er vielleicht nur halb soviele Freunde erreicht wie bisher.

Denn „Kosten“ heißt meist auch Support, Zuverlässigkeit und selten Müll!!!

8 Responses to “WhatsApp wird kostenpflichtig: meine schlechte Laune zum Nörgeln der Leute”

  1. […] man dann auch nachvollziehen, dass die Gebühren nun durchgesetzt werden, was für Kilian in seinem Beitrag vom Dienstag wichtig […]

  2. Rat sagt:

    Ja Ja du doof 80cent wer will schon seinen namen und konto bekannt geben…wohin? An wen? Rechne mal mit Ca.7Mrd. Menschen und bezahl du deine 50 € ..Wir zahlen nicht suchen uns Was anderes. mein whatsapp hat sich aut. kostenlos nach 12 um weitere 3 mon verlängert.Haha

    • Kilian sagt:

      Jedem das seine ;-)

      • Rat sagt:

        Haha gleichzeitig geschrieben. …!!

        • Kilian sagt:

          whatever…ich hab sogar Probleme bei deinem Kommentar den Sinn zu verstehen: Erstens kennt Whatsapp längst deinen Namen, Bezahlvorgang geht über Paypal, sprich hier bekommt niemand deine Bankdaten zu Gesicht: http://tech-lounge.de/whatsapp-wie-android-nutzer-ihr-abonnement-verlaengern-koennen/ , WhatsApp kennt sogar dein gesamtes Telefonbuch, was datenschutzrechtlich viel grausamer wäre als deine Name oder deine Kontonummer (womit man ja nix böses machen kann^^), zweitens 50€ war ein Dummywert für die Sinnlosigkeit des Meckern der Leute, wozu du übrigens nach deinem Kommentar hier auch gehörst ;-) und drittens, dann schreib uns mal, was du für Alternativen gefunden hast. Interessiert ja nicht nur mich und dich, sondern auch unsere Leser und Glückwunsch zu deiner kostenlosen Verlängerung. Ich habe bisher auch nur einen Euro ausm Sparschwein genommen, um die Prozesdur für unsere Leser hier durchzugehen. Denn nicht alle haben solch ein „Glück“ wie du!

  3. […] in der Tech-Lounge thematisiert. Ein Euro im Jahr sollte jemand für diesen tollen Dienst berappen können. Desweiteren hatte ich für euch damals den Bezahlvorgang mal durchgespielt gehabt. Via PayPal. […]

  4. […] werden müssen und eine Plattform, die Millionen Nachricht täglich von A nach B transferiert. Meine schlechte Laune habe ich hier schon abgelassen. Nun möchte ich euch aber als Android-Nutzer natürlich noch zeigen, wie ihr euren Beitrag zum […]

  5. […] ihr wahrscheinlich im letzten Jahr bei intensiver Nutzung mehrere 100€ gespart habt, lest einmal Kilians Statement zu dem […]