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Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg: Live im Web den Schulbus verfolgen

Der Ray hat mich in den letzten Tagen auf ein Projekt aufmerksam gemacht, welches der VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) erst kürzlich veröffentlicht hat. Nutzer können nämlich jetzt live auf einer Karte im Web die Fahrten von diversen öffentlichen Verkehrsmitteln in Berlin und Brandenburg verfolgen.

Im Standard werden erstmal nur die Haltestellen und die Busse angezeigt. Um sich Fernverkehr, Nahverkehr, S-Bahnen, U-Bahnen und Fähren anzeigen zu lassen, müsst ihr das jeweilige Häkchen noch setzen.

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Das ganze Projekt basiert auf dem Open-Streetmap-Projekt. Fährt man mit der Maus über ein Verkehrsmittel, so wird nicht nur die Liniennummer, sondern in einigen Fällen auch eine Pünktlichkeitsinformation angezeigt.

[tl-hinweis Die Karte zeigt nicht immer die tatsächliche Position der Fahrzeuge. Es kann auch vorkommen, dass die Position jeweils nur an den Haltestellen aktualisiert wird und durch die Berechnung zur nächsten Haltstelle hochgerechnet wird.]

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Google Maps Transit jetzt komplett für Berlin-Brandenburg verfügbar

Wir sind leider zeitlich gerade sehr eingespannt, weswegen die Woche mal wieder so Artikelarm daherkommt. Sorry also an dieser Stelle. Trotz allem muss ich euch ein flottes Update für Bewohner von Berlin und Brandenburg geben. Denn Google hat sein Google Maps Transit (endlich einmal) ausgebaut.

Bisher konnte ich nämlich Google Now nicht wirklich für meinen Arbeitsweg nutzen, da ich drei Stationen mit der U-Bahn fahren muss/darf und Google dies bisher nicht unterstützte.

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Dies gehört aber seit dieser Woche der Vergangenheit an, denn Google Maps Transit hat nun auch Daten des Regionalverkehrs, der S-Bahn, U-Bahn, Tram, Bus und Fähren aller 40 Verkehrsunternehmen in der Region Berlin und Brandenburg. Somit ist der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) der erste, der deutschlandweit flächendeckend Daten an Google bereitstellt.

Mit einem beliebigen, internetfähigen Gerät lassen sich die Verkehrsdaten des VBB direkt aufrufen. Dazu geben Nutzer ihren Abfahrts- und Zielort auf Google Maps ein und klicken anschließend auf das Transit-Symbol. Daraufhin erhalten sie eine entsprechende Verbindungsempfehlung angezeigt: den Fußweg zur Haltestelle, Fahrverbindung mit Liniennummer, Umstiegen und der Reise- bzw. Fahrzeit. Möglich sind auch je nach individuellen Wünschen detaillierte Einstellungen zur Verkehrsmittelwahl, zu Umstiegen und Fußwegen. Darüber hinausgehende Routeninformationen, wie z.B. zur Barrierefreiheit, Echtzeit oder zu den Fahrpreisen gibt es in der VBB-Fahrplanauskunft im Internet. Google Maps verweist über Links auf die Website des VBB sowie der jeweiligen Verkehrsunternehmen.

Da sag ich nur: Endlich! Smiley

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Berlin: VBB-fahrCard ersetzt komplett Wertabschnitte zum 01.05.2013

Neben dem deutschen Feiertage zur Arbeit und der Premiere des neuen Iron Man 3, gibt es noch ein weiteres Thema, welches heute wichtig ist. Wir hatten im Dezember schon darüber berichtet, dass Berliner S-Bahn-Abonnementen peu a peu von Papier-Wertabschnitten auf die neue elektronische VBB-fahrCard umsteigen müssen. Wurde ein Abo also verlängert, so bekam man damals, wie Martin auch, eine Plastikkarte.

Da ich erst im Oktober hierher gezogen bin, bin ich also einer derjenigen die jetzt zwangsumsteigen müssen. So habe ich letzte Woche ebenfalls ein Briefchen bekommen, wo eine solche EC.Karten-ähnliche Karte drin steckte. Sprich ab dem 01. Mai haben Abo-Kunden nur noch feste, robuste Karten und Kunden, welche mal hier, mal da eine Tages-/Monatskarte selber kaufen, haben noch Papierabschnitte.

Die Vorteile und wie das ganze dann technisch aussieht hatte Martin damals schon super zusammen gefasst, aber kurzes Wiederkauen prägt sich bekanntlich besser ein.

Vorteile

Vorteile sind also ganz klar, dass man eine Karte aus festem Material hat, die auch ruhig nass werden darf bzw. nicht so ohne weiteres zerreißen kann. Zudem muss sie nicht monatlich getauscht werden, kann aber bei Verlust oder Diebstahl getauscht werden (alte kann dann einfach gesperrt werden) und ich vermute mal stark, dass sich hiermit auch die Nutzerströme besser ermitteln lassen können. So kann im Einzelnen ausgewertet werden, welcher Bus bzw. welche Strecke am meisten genutzt wird und zu welchen Zeiten, um vielleicht bei Zeiten darauf reagieren zu können.

Funktionsweise

Die Karte selber beinhaltet alle Daten die auch auf dem Papierticket bisher enthalten waren. Name des Tarifes, Tarifbereich, Gültigkeit und Kartennummer und in den Bus und Bahnen gibt es neuerdings überall NFC-fähige Geräte, welche die Karten beim Rüberstreichen erkennen. Die Karte wird nach 5 Jahren gewechselt und jetzt noch eine schöne App für mein Samsung Galaxy S4, welches ja auch NFC-fähig ist und ich brauche nicht mal mehr die Karte. Bitte S-Bahn und danke für das Abschaffen von sinnlosem Papierdrucken!!! Habt ihr ganz fein gemacht…