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Heimwegtelefon: Die Hotline für den unheimlichen Nachhauseweg durch die Dunkelheit

Seit über einem Jahr wohne ich in einer Großstadt, wie ich vorher in keiner gelebt habe. Berlin ist mit seinen über 3 Millionen Bürgern die größte Deutschlands und dementsprechend auch nicht die sicherste, was ich zum Glück allerdings noch nie am eigenen Leibe erfahren musste. Allerdings darf ich mich für folgenden Beitrag sicher auch nicht als Zielgruppe sehen.

Denn wir haben es da draußen Winter. Auch wenn uns Plusgrade vom Thermometer anlächeln und ich das Gefühl habe, Sonnenbrille und Badehose sollte man nicht weit weg legen, so wird es trotz allem früh dunkel. Dunkelheit bringt bekanntlich nicht nur tolle Lichterwerke zum Vorschein, sondern auch genau das Gegenteil – das beklemmende Gefühl der Unsicherheit. Gerade viele Frauen haben oft ein mulmiges Gefühl, wenn sie des Nachts von einer Feier oder einem gemütlichen Abend bei Freunden aufbrechen und durch die Dunkelheit alleine nach Hause laufen müssen.

Oftmals behelfen sie sich dabei eines Tricks: Sie rufen einfach einen Freund oder eine Freundin an und quatschen eine Runde mit denen, um sich ein bisschen sicherer zu fühlen. Allerdings gibt es durchaus Menschen, die nicht so erfreut sind, wenn man sie mitten in der Nacht weckt, nur um kurz ein Pläuschen über Sinnloses zu halten. Freundschaft hin oder her.

In der schwedischen Hauptstadt Stockholm hat man genau diese Tatsache aufgegriffen und bei der örtlichen Polizei eine Hotline eingerichtet, die eine telefonische Begleitung für den Heimweg ermöglicht (nein, nicht die 110).

Auch in Berlin vertreten

Inzwischen wird das Thema auch in Deutschland aufgegriffen und so haben sich zwei Frauen in Berlin zusammengetan und das Heimwegtelefon ins Leben gerufen. Zwei Jahre Planung stehen nun hinter dem Projekt und aus finanziellen Gründen konnte erst jetzt die Testphase gestartet werden.

heimwegtelefon

[tl-bildquelle http://www.heimwegtelefon.de/ Screenshot]

In dieser Phase steht jetzt also das Telefon am Wochenende von 22 bis 2 Uhr unter der Nummer 030 120 74 182 für Hilfesuchende bereit.

Spenden benötigt

Da das Projekt aus Eigeninitiative entstanden ist und bisher vollkommen ehrenamtlich abläuft, fehlen natürlich die Voraussetzungen für weitere Investitionen. Es gibt seit Monaten zwar eine Crowdfunding-Kampagne auf Betterplace.org, welche allerdings noch nicht mal die angepeilten 1.500 Euro einspielen konnte. Derzeit sitzen die Mädels noch alleine zu den oben genannten “kurzen” Zeiten vor ihrer kostenlosen Call-Center-Software und sind über eine normale Festnetznummer erreichbar.

Ziel ist es aber irgendwann, dass man eine kostenfreie 0800-Hotline anbiete, sich Deutschlandweit ausbreite und unter Umständen auch längere Zeiten anbiete. Denn bekanntlich wird es im Winter nicht erst um 22 Uhr dunkel und um 2 Uhr geht auch nicht die Sonne auf.

Weihnachtszeit = Spendenzeit?

Zum Glück ist gerade Weihnachten und wer sein Geld nicht unbedingt den gierigen Technikfirmen hinterherschmeißen möchte, sondern für etwas mit gutem Gewissen ausgeben möchte, der sollte sich mal auf dieser Seite anschauen, wie er der Idee eine kleine Spende zukommen lassen kann.

[tl-meinung] Ich finde die Aktion echt gut. Wie oft hat man in seinem Leben eine gute Freundin mit Unbehagen in die Dunkelheit nach Hause laufen lassen, wenn man sie nicht begleiten konnte. Bevor ich auf die Seite aufmerksam geworden bin, habe ich mir noch nie die Frage gestellt, dass auch dies eine gute Geschäftsidee sei. Eine starke Sache also, dass so was im Kommen ist und mein größten Respekt an die beiden Frauen. Vielleicht macht es Berlin auch ein wenig sicherer, denn davon profitiere nicht nur ich, sondern auch die gesamte Stadt.

Die Tech-Lounge wünscht frohe Weihnachten!!!

Es ist wieder soweit … Heiligabend hat sich vier Wochen lang angekündigt und ist heute endlich mal an der Reihe :-). Da wir heute leider sommerliche 13 Grad messen müssen, habe ich euch zur Einstimmung mal ein kleines Schnee-Script eingebunden. Wenigsten etwas Schnee, auch wenn er nur virtuell ist…

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Das Tech-Lounge Team wünscht all seinen Kunden, Lesern, Partner-Bloggern, Kollegen, Freunden und Bekannten ein frohes, besinnliches, warmes, gemütliches, familiäres, schönes und vor allem harmonisches Weihnachtsfest!!!

[thumbs-weihnachten]

Weihnachten: Wenn es damals schon Facebook, Google, Twitter und Apple gegeben hätte

Morgen ist bekanntlich Weihnachten und Jesu Geburt damit 2013 Jahre her. Was in diesen Jahrtausenden alles schon passiert ist, darf gerne in den Geschichtsbüchern nachgelesen werden,  wir aber leben im Jahre 2013 und heute herrschen Größen wie Facebook, Google, Apple und Twitter mit ihren Webdiensten und erleichtern uns Menschen die Kommunikation erheblich.

weihnachten-2013-mit-twitter-facebook-und-co

Auch wenn das folgende Video eher als Werbemittel dient, so finde ich die Umsetzung humorvoll gemacht. Wie wäre es, wenn das Jesukind also heute zur Welt käme und sowohl Josef, als auch die drei Könige in den Genuss der neuen sozialen Medien kämen. Seht selber :)

[vimeo=http://vimeo.com/82154406]

Berlin: Apple Store von Unbekannten ausgeraubt

Ohjemine. Erst vor wenigen Wochen war im Alexa, eines der größten Einkaufszentren hier in Berlin, am Alexanderplatz auf spektakuläre Weise in den Media Markt eingebrochen worden. Die Täter waren mit einem Auto in das Einkaufszentrum gefahren, schnappten sich binnen Sekunden alles an Geräten was sie bekommen konnten und flüchteten dann mit einem zweiten Auto. Bis heute fehlt jegliche Spur von ihnen.

Auch am 18. Dezember wurde ein Elektronikmarkt in Berlin-Zehlendorf von den Tätern heimgesucht.

Nun der dritte Vorfall, der genauso gelagert ist. Diesmal betraf es den Apple Store am Berliner Kurfürstendamm. Auch hier fuhren die Täter in der früh mit einem Auto in den Markt, nahmen mit was sie greifen konnten und flohen unerkannt in einem zweiten Wagen. Viel Freude dürften die Täter aber mit den Geräten nicht haben, denn Apple sperrt die Geräte natürlich sofort. Mich würde wirklich interessieren, was die Täter bewegt oder sind im iPad Stoffe verbaut für die man auf dem Schwarzmarkt viel Geld bekommt?

Kleiner Tipp für Läden mit wertvollen Inhalten – Poller sollen helfen, dass Autos nicht einfach so in das Schaufenster reinrasen können :-).

[tl-quelle http://www.spiegel.de/panorama/justiz/berlin-einbrecher-fahren-mit-gestohlenem-auto-in-apple-store-a-940599.html Spiegel]

[thumbs-alexaberlin-all]

Tabletboom wird sich 2014 durch günstige Modelle verstärken

Der weltweite Marktanteil der Tablet PC gegenüber Notebooks und Desktop PC wird sich 2014 weiter erhöhen, analysierten die Marktbeobachter von Canalys. Zudem sieht der Branchenverband Bitkom ebenfalls eine steigende Nachfrage auf dem deutschen Markt. Umfragen von Marktforschungsinstituten zufolge werden Tablet-Computer vor allem zum Schreiben und Lesen von E-Mails, sowie zum Surfen im Web genutzt. Etwa jeder zweite Tabletnutzer

  • spielt auch auf seinem Gerät,
  • kauft damit online ein,
  • betrachtet Fotos oder
  • besucht soziale Netzwerke.

 Zwar korrigierten die Marktforscher der Firma IDC ihre Prognose für den Absatz der Tablet PC in diesem Jahr leicht nach unten. Sie sahen verstärkte Konkurrenz durch Smartphones und die Erwartung kleiner tragbarer Geräte, wie Computer-Uhren oder Daten-Brillen. Dennoch gibt es gute Gründe dafür, dass sich 2014 zunehmend mehr Menschen einen Tablet PC zulegen. 

Samsung und Android bleiben an der Spitze

Nach Einschätzung von Canalys wird Apple im nächsten Jahr deutlich Marktanteile verlieren. Während für Microsoft weiterhin nur ein niedriger Anteil am Tabletmarkt erwartet wird, prognostiziert man für Samsung einen bleibenden Platz an der Spitze. In Sachen Betriebssystem soll Android 2014 einen Marktanteil von 65 Prozent haben. Tablet PC Hersteller wie Acer, Asus, Lenovo und HP geraten demnächst nicht nur durch Billig-Tablets aus Asien unter Preisdruck, sondern womöglich auch durch die niedrigpreisigen Modelle, die Samsung ankündigte. Die günstigen Tablet PC wird man unter anderen bei redcoon kaufen können. Samsung plant offenbar, mit dem Galaxy Tab 3 Lite (SM-T11) die Verkaufszahlen noch weiter anzukurbeln. Dessen stärkstes Kaufargument dürfte dann der niedrige Preis von rund 100 Euro sein. Dieser Tablet PC wäre der günstigste, den Samsung bisher auf den Markt gebracht hat und er soll bereits zwei Wochen nach dem Jahreswechsel vorgestellt werden. Das Gerät wäre rund 50 Euro günstiger als der normale 7 Zoll Smartphone-Tablet-Hybrid Galaxy Note 3. Von letzterem soll allerdings 2014 ebenfalls eine abgespeckte Version präsentiert werden, das Galaxy Note 3 Lite (SM-N7505). Das Galaxy Tab 3 Lite gilt wiederum als vereinfachte Version des Galaxy Tab 3 und wird demnach vielerlei Ähnlichkeiten mit jenem aufweisen. Das preisgünstige Gerät soll sowohl in einer WLAN-only-Variante als auch in einer UMTS-Version kommen. 

[perma-tablet]

Hochwertige Tablet PC neben preisgünstigen am Markt

Koreanischen Medien zufolge stehen bei Samsung im Jahr 2014 nicht nur die niedrigpreisigen Tablets im Fokus, sondern es sind auch Modelle mit 12,2-Zoll-Display oder noch größeren AMOLED-Bildschirmen geplant. Hochwertigere Tablets mit einem 8 oder 10 Zoll kleinen AMOLED-Display sind demnach ebenfalls angedacht. Für Fans schneller Hardware dürfte zudem der für 2014 angekündigte ARM-Prozessor Snapdragon 805 Ultra HD interessant sein, der Smartphones und Tablets für das 4K-Zeitalter vorbereitet. Auch wenn sicher anfangs nur wenige Hersteller den neuen Speicher nutzen werden, kommen die Aufnahme und Wiedergabe von 4K-Videos, interne 4K-Displays und 4K-Monitore in Tablets damit in greifbare Nähe. Für Menschen, die sich eine 64-Bit-Architektur für ihren Tablet PC wünschen, aber nicht zu einem Apple-Produkt greifen wollen, könnte Intels Ankündigung interessant sein, im ersten Quartal 2014 Bay-Trail-Tablets auf den Markt zu bringen, bei denen eine 64-Bit-Version von Windows 8.1 vorinstalliert ist. Im Laufe des neuen Jahres sollen dann auch Intel-basierte Tablets mit 64-Bit-Android erscheinen. 2014 wird also sowohl Tablet PC mit Basisausstattung als auch Modelle mit hochpreisigerer Hardware bieten, sodass der Anteil an Menschen, die einen Tablet PC besitzen, weltweit steigen wird. 

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SEPA, IBAN und BIC: Ab 01. Februar 2014 wird der europäische Zahlungsverkehr vereinheitlicht

Gestern habe ich zum ersten Mal eine Überweisung nach den neuen Zahlungsmodalitäten mit IBAN und BIC getätigt. Aber was bedeuten diese Begriffe eigentlich und was ändert sich da im nächsten Jahr für uns?

So langsam wird es ernst

Ab dem 01. Februar 2014 wird in 28 europäischen Staaten der Zahlungsverkehr vereinheitlicht. Bereits seit einigen Jahren müssen Nutzer, die Überweisungen ins Ausland tätigen, eine sogenannte IBAN und eine BIC angeben, damit die Banken wissen, wo sie das Geld hinzuschicken haben. Die innerdeutschen Zahlungen konnten allerdings bisher mittels Kontonummer und Bankleitzahl abgewickelt werden. Das soll sich nun also ändern.

Die Quelle aller Screenshots und weitere übersichtliche Informationen bietet die Webseite www.sepadeutschland.de.

sepadeutschlandde

Wer oder was ist die IBAN?

Mit dem Angleichen der Zahlungssysteme in Europa mussten natürlich auch neue Begriffe geschaffen werden. Das Kürzel IBAN steht hier für “International Bank Account Number” (internationale Bankkontonummer) und wird künftig die wichtigste Kennziffer der Vereinheitlichung sein. Sie vereint nämlich die Kontonummer und die Bankleitzahl in einem. Zudem enthält sie noch ein Länderkennzeichen (für Deutschland DE), sowie eine Prüfziffer. Dadurch ist die IBAN für Deutschland immer 22 Zeichen lang. Für andere Länder kann die Länge zwar variieren, aber der Strukturaufbau ist die gleiche.

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BIC (oder auch SWIFT-Code)

Das Kürzel BIC steht für “Business Identifier Code” und ist eine international anerkannte Kennung für die weltweite Identifizierung von Banken. Also praktisch eine ID für Banken, die nicht doppelt vorkommen kann. Die Angabe der BIC ist bis zum Februar 2014 bei nationalen Überweisungen und Lastschriften bzw. bei Auslandsüberweisungen bis Februar 2016 noch anzugeben, könnte dann aber überflüssig werden, wenn nur noch die IBAN gilt.

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SWIFT steht hier übrigens für “Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication”.

Das SEPA-Verfahren

Um nicht ständig von IBAN, BIC oder einheitlichem Zahlungsverkehr reden zu müssen, hat man sich für das Verfahren ein Wort “ausgedacht”, was schön rund und flott von der Zunge geht – SEPA. SEPA steht für “Single Euro Payments Area” und bedeutet soviel wie einheitlicher Euro-Zahlungsverkehr. Es definiert praktisch den Zahlungsverkehr im Allgemeinen und ist in 28 EU-Staaten, der Schweiz, Monaco, Island, Lichtenstein und Norwegen nutzbar.

Vorteile und Nachteile des SEPA-Verfahrens

Die großen Vorteile einer Harmonisierung liegen wohl auf der Hand. Durch das SEPA-Verfahren werden auch ausländische Transaktionen nicht teurer als inländische, wodurch die Bürger eine europaweite Kontowahl genießen können. Dadurch steigt nicht nur der Konkurrenzkampf im Bankenwesen um die Kunden, sondern es kann auch niemand mehr verlangen, dass man als deutscher Staatbürger ein deutsches Bankkonto haben muss.

Die Nachteile liegen erstmal natürlich bei dem Verständnis für das neue Verfahren seitens der Bürger und in Zeiten von NSA und Spähaffäre sicherlich bei der Vertrauenswürdigkeit von Datenschutz und Privatsphäre außerhalb der eigenen Landesgrenzen.

Was muss ich nun beachten?

Die meisten Banken stellen voll automatisch das Girokonto auf das neue SEPA-Verfahren um. Einmal eingerichtete Daueraufträge werden auch weiterhin korrekt ausgeführt. Ihr werdet sicherlich von hier und da Post bekommen, dass man eine Unterschrift von euch haben möchte um die Umstellung auf das SEPA-Verfahren vollziehen zu dürfen.

Weitere Infos zu den einzelnen Banken gibt es auf den jeweiligen Webseiten:

SEPA für Unternehmen, Handel und Vereine

Die Website www.sepadeutschland.de hat weitere detaillierte Informationen, was man nun als Verein oder Gewerbetreibende alles beachten muss. Vor allem beim Lastschriftverfahren muss man hier noch aktiv werden. Lesenswert zum Thema SEPA sind auf jeden Fall auch die Ausführungen von Lexware, einer der größten Software-Häuser wenn es um Buchhaltung geht. Ihr findet die Infos unter shop.lexware.de/sepa

Fazit

Dies also mal ein kleiner Infobeitrag über den neuen einheitlichen Zahlungsverkehr in Europa. Ab dem 01. Februar 2014 wird also die Kontonummer und die Bankleitzahl als eigene Zahlenkolonne Geschichte sein und das SEPA-Verfahren sicherlich einen tollen Vorteil, gerade für uns Kunden, bereithalten – die Freiheit, wem wir unser Geld anvertrauen!

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Filmtipp am Freitag: La Haine – Hass

Paris ist bekannt für seine Problembezirke. In einem eben solchen spielt „Hass“. 1995 wacht ein jugendlicher Araber schwer verletzt im Krankenhaus auf, während draußen in „Freiheit“ seine Freunde nach einer Krawall-Nacht beginnen, Hass gegen das System zu entwickeln und eine Waffe finden, die im Todesfall ihres Freundes im Krankenhaus noch wichtig sein kann…

Mathieu Kassovitz’ Erstlingswerk, dass 24 Stunden im Leben dreier Jugendlichen aus einem Pariser Vorort erzählt. Die Performances sind allesamt beeindruckend und Kassowitz’ Schwarweiß-Bilder entwickeln eine unheimliche Wucht und Intensität. – Felix Hahn

[youtube=http:// .com/watch?v=q70QQj0KHwQ]

[tl-film 26.10.1995#Matthieu Kassovitz#Vincent Cassel, Hubert Koundé, Said Taghmaoui#5#Drama]

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Filmtipp am Freitag: Star Wars

2 Wochen war Pause war jetzt Filmtipp-Pause, ab heute geht es wieder regelmäßig weiter – mit einem absoluten Klassiker. Bei jedem geplanten Filmeabend darf es nicht fehlen, zumindest darüber nachzudenken, einen Abend über Star Wars draus zu machen.

[perma-starwars]

Story: Kult. Charaktere: Kult. Musik: Kult. Keine Filmreihe ist so tief verankert in der heutigen Popkultur wie Star Wars. Die Reihe, welche vor mehr als 30 Jahre begann, hat bis heute nichts an seinen Charme und Reiz verloren. – Felix Hahn

Mehr kann man zu Star Wars eigentlich nicht sagen. Wenn man an solch einer Filmserie etwas zu kritisieren sucht, dann findet man es höchstens in ein paar witzigen Filmfehlern. Dazu habe ich euch mal ein Video herausgesucht, einfach als kleiner Spaß.

[youtube=http:// .com/watch?v=owH54AiCheg]

Wie gesagt, Star Wars gehört zu den absoluten Tops in der Filmeweilt und gehört deshalb auch in die Überlegungen für jeden Filmeabend. Auch deshalb kommt der Krieg der Sterne mit in diese Kategorie, auch wenn das Megaerfolg von George Lucas nicht unbedingt zu den Geheimtipps gehört.

[tl-film ab 1978#George Lucas#u.a. Harrison Ford, Natalie Portman, Ewan McGregor, Christopher Lee, Samuel L. Jackson, #5#Fantasy, Science Fiction]

[thumbs-starwars]

Smartphones: Brauchen wir wirklich immer größere Displays?

Ich weiß nicht, ob ich damit alleine bin, aber mein Gefühl sagt, dass in letzter Zeit Smartphone-Displays immer größer werden und dabei nicht unbedingt der Nutzen im Vordergrund steht. Natürlich ist es nicht schlecht, größere Tastaturen zu haben und Videos, etc. auf einem größeren Displays sehen zu können, der praktische Nutzen geht aber immer mehr dahin. Die Smartphones sind einhändig kaum noch bedienbar, passen nicht mehr in die Hosentasche und sehen beim Telefonieren am Ohr etwas affig aus. Beratungsportal.de hat zu dem Thema Anfang des Jahres mal eine Studie durchgeführt und mittlerweile Ergebnisse veröffentlicht.

Und diese zeigt eindeutig, dass beinahe die Hälfte (44%) der 2500 Befragten sich ein Smartphone wünschen, dass kleiner ist als 4,3“. Je 15% möchten ein größeres Display bzw. ist die Größe des Displays egal. Die genaue Auswertung seht ihr hier.

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[tl-bildquelle http://beratungsportal.de/smartphone-studie-2013 Beratungsportal.de]

Die Studie gibt mit Anlass, mich zu diesem Thema einfach auch mal auszulassen. Fangen wir einmal damit an, was ein Smartphone wirklich ist. Ersteinmal ist wichtig zu wissen, dass smart keineswegs klein bedeutet. Das heißt, dass auch große Smartphones durchaus als solche bezeichnet werden dürfen. Sagt ja auch keiner etwas gegen. Kommen wir aber nochmal zurück zum Anfang des Artikels.

Unterschiedliche Größen wichtig

Wir haben alle unterschiedlich große Hände, ist klar. Deshalb ist es vollkommen legitim und in Ordnung das Samsung zum Beispiel in sein Galaxy S4 ein 5“-Display einbaut. Kann für viele noch einhändig bedienbar sein. Bei meinen eher kleinen Händen wird es schon schwer. Das LG G2 mit seinen 13,2 Zentimetern mag auch noch im Rahmen sein. Und alle Geräte passen, je nachdem welche Hose man trägt, auch noch in die Hosentasche.

Aber bei noch größeren Displays hört der Spaß dann langsam auf. Den Menschen, der ein Smartphone mit fast 15 Zentimeter Bildschirmdiagonale, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy Note 3 einhändig und praktisch bedienen kann, den muss man mir erstmal zeigen um mich vom Sinn solch riesiger Displays zu überzeugen.

Praktischer Nutzen Fehlanzeige?

In einer Hosentasche passen sie auch definitiv nicht mehr rein. Man muss also bei jedem Anruf in der Handtasche oder im Rucksack kramen. Richtig praktisch so ein Teil. Also einen praktischen Sinn sehe ich darin nicht. Vielmehr hat man das Gefühl, dass die Displays nur zu PR-Zwecken genutzt werden. Hauptsache die ganzen (meistens ja sogar kleinen) Asiaten können einen Typen auf eine Präsentation eines neuen Gerätes schicken, der allen sagen und zeigen kann: „Seht her, wir haben das größte Display.“ Sinn und zweck für den User hat das aus meiner Sicht nicht mehr. Passend dazu stellt sich jetzt auch noch HTC hin und erzählt den Leuten, dass der große Bruder des HTC One da ist. Und wer braucht’s? Eigentlich niemand, oder?

Vielleicht als Zweitgerät, aber nicht als Haupttelefon. Von daher bin ich froh, dass Apple da relativ klein bleibt. Ich kann aber nachvollziehen, dass das Display für manche vielleicht zu klein ist. Aber größer als das LG G2 oder das Galaxy S4 macht dann einfach keinen Sinn mehr. Zumindest meinem empfinden nach.

Wie seht ihr das? Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen unter euch, der mir den Sinn eines solch großen Smartphones erklären kann. Oder habt ihr vielleicht sogar eins und seit nicht oder sehr zufrieden damit?

Filmkritik: Don Jon – Unausgegorene Offenheit

Joseph-Gordon Levitt, einer der beliebtesten Schauspieler unserer Zeit (man möge mal bei Imgur und 9Gag stöbern), hat nicht nur das Drehbuch zu „Don Jon“ verfasst und die Hauptfigur Johnny gespielt, sondern stand auch erstmals hinter der Kamera. Dass das gut gehen kann zeigte jüngst Ben Affleck (Oscar für Argo). Mit Julianne Moore und Scarlett Johansson steht ihm zudem noch eine geballte Ladung namenhafte Frauenpower  zur Seite. Doch reicht es, um ein gutes Debüt zu feiern?

[youtube=http:// .com/watch?v=JZ90BpxweQU]

Triff Johnny. Ein junger, in New Jersey lebender Italo-Amerikaner, dessen Leben sich auf wenige Dinge beschränkt. Freunde, putzen (Ja, putzen. Warum? Keine Ahnung.), Fitness, Frauen, Kirche. Und Pornos. Diese haben es ihm besonders angetan. Es geht soweit, dass man ihn durchaus als pornosüchtig bezeichnen könnte. Nun bringt das einige Probleme mit sich. Erstens, mag es seine neue heiße Freundin (Scarlett Johansson) nicht. Zweitens, Johnny glaube das richtiger Sex einem Porno gleichkommen sollte. Tut es in seinem Fall aber nicht, weshalb er –sagen wir es mal- digitalen Sex dem realen vorzieht (Ich befürchte, davon gibt es einige). Schließlich verlässt ihn Barbara (er schaut zu viele Pornos) und ihm leuchtet ein, dass er möglicherweise sein Weltbild (ein mittlerweile verbreitetes), nicht nur bezüglich Pornos, überdenken muss, wobei er ungeahnte Unterstützung von der etwas älteren Esther (Juianne Moore), einer schleierhaften Kommilitonin in der Abendschule, bekommt.

Positives zuerst

Der größte Pluspunkt ist die Kameraarbeit, die den repetitiven Lebensstil Johnnys durchaus gekonnt aufzeigt. Auch der Schnitt ist gut, die Hip-Hop-Montagen, beim Schauen der Pornos, (Erinnerungen an „Reqiuem for a Dream“ werden wach) sind ein Stilmittel, dass hier geschickt und passend eingesetzt wurde. Ansonsten setzt der Filme keine Maßstäbe. Will er auch nicht. Und muss er auch nicht. Hier handelt es sich schließlich um leichte Unterhaltung.

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[tl-bildquelle http://www.donjon-derfilm.de/index.php donjon-derfilm.de]

Aber kann der Film auch unterhalten?

Die ersten 20 Minuten sind sehr kurzweilig und der durchaus ironische Erzzählstil (ach ja, Generation Jersey Shore) sitzt. Danach aber verheddert sich der Film und kann das Anfangsniveau bei weitem nicht halten. Schade. Es wird zäh und manche Szene erscheint deplatziert (gar absurd) oder es mangelt ihr an Witz und Bissigkeit. Das ist vor allem den teils steifen Dialogen zuzuschreiben.

Generell mag der Film sich nicht so recht entscheiden, was er möchte. Satire oder Drama oder doch Charakterstudie? Oder alles auf einmal?  Das ganze könnte ja auch durchaus funktionieren, bei „Don Jon“ tut es das aber nur bedingt. Dass bissige Satire funktioniert, bewies Ben Stiller mit „Tropic Thunder“ vor einigen Jahren. Dennoch ist es bei weitem kein schlechter Film. Die Schauspielerleistungen sind grundsolide und auch die Kernaussage des Films ist ehrlich, sympathisch und vor allem aktuell. Die aufgegriffene Thematik ist mutig. Einzig die Frage stellt sich, warum erst jetzt  (2013) dieses Thema so offen und schonungslos angeschnitten wird.

Esthers Aussage, dass es beim Sex darum geht, dass zwei Menschen sich ineinander verlieren, beschreibt den Film treffend. Denn der Film verliert sich. Doch leider nicht in den Zuschauer oder umgekehrt. Nein, er verliert sich in sich selbst. Überspitzt gesagt: Er betreibt seine eigene Art von Selbstbefriedigung, bei der man irgendwann etwas gelangweilt (trotz kurzer Spielfilmlänge) zuschaut, weil das Ende so hervorsehbar ist wie in einem Porno. 

Schade. Schade. Schade. Denn eigentlich hat der Film einiges zu sagen, aber irgendwie wirkt das alles unausgegoren.

[tl-film 14.11.2013#Joseph-Gordon Levitt#Joseph-Gorden Levitt, Scarlett Johannson, Julianne Moore#3#Komödie, Romanze, Drama]

[thumbs-donjonmovie]