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Facebook: Messenger für Windows wird eingestellt

Und wieder erreicht mich eine traurige Nachricht am frühen Morgen. Facebook stellt nicht nur seinen wenig bis gar nicht genutzten Mail-Dienst wegen eben dieser Probleme ein, sondern auch seinen Windows-Client.

Der Facebook Messenger begleitet mich seit langer Zeit schon auf meinen PC-Geräten und ermöglicht nicht nur das Chatten direkt vom Desktop aus, sondern auch das Anzeigen von  Benachrichtigungen von neuen Facebook-Statusupdates meiner Freunde.

Zwar öffnete ein Klick auf die Benachrichtigung auch wieder den Browser, aber es ersparte einen offenen Tab in diesem. Auch die Anzeige des Facebook-Feeds war eine sehr nützliche Sache, da ich selten direkt auf meiner Timeline in der Webversion unterwegs bin.

Nun verkündet man, dass man die Software wieder einstelle. So bekam ich beim Start gerade folgende Meldung:

Am 3. März ist Sense. Da der Facebook-Chat auf dem Protokoll XMPP basiert, kann man sicherlich einer der vielen Multi-Messenger nutzen. Auch Skype versteht den Facebook-Chat, auch wenn es dort irgendwie nur halbherzig funktioniert.

Meine bevorzugte Alternative? Keine Ahnung, bisher macht mich die Ankündigung einfach nur sauer, da ich das Stück Software echt lieben gelernt habe.

Das Threema-Experiment – Teil 3: Threema ohne Kreditkarte kaufen

Ursprünglich wollte ich in diesem Teil meine lange Suche nach einer WhatsApp-Alternative und meine Gründe für das Verwenden von Threema offenlegen. Allerdings werde ich seit dem Hype um die Alternativen zu WhatsApp mit E-Mails überschüttet, wie man Threema auch ohne Kreditkarte aus dem Google Play Store herunterladen kann. Ich möchte ich euch also im dritten Teil flott zeigen, wie ihr Threema auch ohne Kreditkarte bezahlen und nutzen könnt.

Der Entwickler, übrigens ein 29-jähriger Informatiker, der die Server selber hostet und Threema als Hobby-Projekt sieht, hat auf seiner Webseite eine eigene Shopmöglichkeit geschaffen.

Hier ist es nun möglich die App für Android entweder über PayPal, clickandbuy (wie im AppStore) oder in bitcoins zu bezahlen. Nach der Bezahlung erhaltet ihr einen Lizenzschlüssel und könnt diesen auf der Downloadseite eingeben. Herunterladen, das “Installieren aus unbekannten Quellen” (in den Systemeinstellungen) erlauben und fröhliches Chatten.

[tl-hinweis Da die Installation nicht über den Google Play Store erfolgt, werden zukünftige Updates direkt in der App angezeigt und können nicht über den Google Play Store bezogen werden. Zudem ist Android 4.0 und höher erforderlich und die Google Apps sollten installiert sein, ansonsten werden keine Benachrichtigungen über neue Nachrichten angezeigt.]

Das Threema-Experiment – Teil 2: Threema – simpel eingerichtet, aber schwer verschlüsselt

Durch den Kauf von WhatsApp durch Facebook hat Threema in den vergangenen Tagen eine ungeahnte Zuwanderung neuer Nutzer bekommen. Laut eigenen Angaben hat man seine Nutzerzahlen über Nacht verdoppeln können. Dass ich gerade umgestiegen bin und das Experiment Threema durchführe, hat rein gar nichts mit dem Aufkauf von WhatsApp zu tun. Ich habe diesen weder geahnt, noch das Experiment erst danach gestartet. Ich habe mich von WhatsApp aus den vorhergehenden Gründen getrennt und bereue bis heute nichts. Im heutigen Artikel möchte ich euch kurz erklären, was Threema ist, wie es funktioniert und wie ihr es einrichtet.

Was ist Threema

Threema ist ein ganz gewöhnlicher Messenger, wie der Messenger von Facebook, WhatsApp, Lime, Telegram und wie sie alle heißen. Letztlich hast du eine Liste mit all deinen Kontakten, kannst Einzelnachrichten und Gruppenchats führen, Dateien hin und her senden und das ganze via Internet. Dabei werden deine Nachrichten ähnlich WhatsApp nur solange auf den Servern gespeichert, wie sie nicht zugestellt wurden. Kommt der Kontakt online und ruft seine Nachrichten ab, so werden diese auch von den Servern gelöscht (da traue ich Threema aber mehr als WhatsApp, dass es wirklich geschieht -.-).

Threema setzt seinen Fokus allerdings ganz klar auf die Sicherheit und Verschlüsselung der Nachrichten und möchte sich dadurch hervorheben. Hierbei kommt den Entwicklern nicht nur zugute, dass sie aus der Schweiz kommen, die Server für den Nachrichtenversand in der Schweiz stehen und somit noch strengere Datenschutzbestimmungen als in Deutschland zu berücksichtigen haben, sondern auch das Setzen auf eine End-zu-End-Verschlüsselung. Das heißt also, dass eure Nachrichten auf eurem Smartphone verschlüsselt, dann an den Server gesendet und erst wieder beim Chatpartner auf dem Gerät entschlüsselt werden.

Da man hier auf eine asymmetrische ECC-Verschlüsselung, mit einer Stärke von 255 Bits setzt, kann niemand zwischen dem Sender und dem Empfänger diese Nachrichten entschlüsseln. Das heißt, dass nicht mal die Entwickler selber auf dem Server Zugriff auf die Klartext-Nachrichten haben.

Funktionsweise

Wie bereits erwähnt, wird bei Threema ein großer Wert auf Verschlüsselung gesetzt. Hierbei kommen sogenannte öffentliche und private Schlüssel zur Anwendung. Beim Einrichten von Threema (siehe weiter unten) wird praktisch ein vollkommen willkürlicher und individueller privater Schlüssel aus Zahlen und Buchstaben generiert, der theoratisch und auch unter normalen Verhältnissen praktisch unerratbar ist.

Im weiteren Verlauf der Einrichtung meldet man sich dann bei den Threema-Servern an und bekommt eine achtstellige Identifikationsnummer zugewiesen. Diese ID ist mit einem öffentlichen Schlüssel verknüpft, der auf den Servern von Threema liegt.

Nun hat man auch die Möglichkeit seine Telefonnummer beziehungsweise eine Email-Adresse bei Threema zu registrieren, was den Vorteil hat, dass andere dich in ihrer Liste finden, wenn sie eins von beiden in deinen Kontaktdaten gespeichert haben.

Die Nachrichten werden also generell mit der starken Standard-ECC-Verschlüsselung verschlüsselt. Um allerdings wirklich zu verhindern, dass die Daten unterwegs geknackt werden, werden die Nachrichten auch in Kombination mit dem öffentlichen und dem privaten Schlüssel vercryptet. Sprich, der Postbote sieht zwar auch nie was in einem Paket enthalten ist, weil im Standard Paketpapier drum herum ist, aber wenn das Päckchen zusätzlich ein Schloss hat, wozu nur die beiden Chatteilnehmer den Schlüssel besitzen, kann auch der Postbote nicht heimlich lunschen :-).

Damit ist schon fast das ganze Prinzip erklärt. Threema setzt jetzt nämlich auf drei Sicherheitsstufen, die letztlich ebendiese Vertrauenswürdigkeit des Nachrichtenverkehrs widerspiegeln sollen.

Rot:

Die rote Sicherheitsstufe erscheint dann, wenn ich keinerlei Daten von dem Gegenüber habe. Ich habe ihn also über seine achtstellige ID hinzugefügt und habe somit weder den öffentlichen, noch den privaten Schlüssel von ihm. Somit wird der Nachrichtenverlauf zwar mit dem Standard verschlüsselt, aber es ist und bleibt der Standard.

Orange:

Diese Stufe wird so ziemlich die häufigste in eurer Kontaktliste sein. Diese sagt aus, dass die Threema-Server Daten haben, die auch bei dir lokal vorliegen. Ob nun die Handynummer oder die Email-Adresse des Nutzers, aber somit ist es schon mal möglich, den öffentlichen Schlüssel vom Server herunterzuladen und euren Nachrichtenversand in Kombination mit dem Standard zu verschlüsseln.

Grün:

Die grüne Stufe heißt, widererwarten, dass ihr auf höchster Sicherheitsstufe miteinander kommuniziert. Das bedeutet also, dass man den anderen mal getroffen hat und seine ID abgescannt oder abgetippt hat und sie dem eigenen lokalen Kontakt zugeordnet hat. Somit hat man also den privaten Schlüssel des anderen und die künftigen Nachrichten werden mit ECC-Standard, dem öffentlichen Schlüssel und dem privaten Schlüssel kombiniert verschlüsselt.

[tl-hinweis Der private Schlüssel verlässt euer Gerät niemals! Nicht mal Threema weiß ihn. Er wird lokal erstellt und sollte daher niemals über das Netz verschickt werden. Orange reicht vollkommen aus und für grün solltet ihr euch wirklich beim nächsten Treffen kurz zusammensetzen und euch gegenseitig abscannen!!!]

Einrichtung

Anfangen müssen wir logischerweise mit dem Herunterladen und Installieren von Threema.

Threema
Threema
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 2,99 €
Threema
Threema
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 3,49 €

[tl-hinweis Ja die App kostet einmalig 1,79 €. Da allerdings Threema damit im Gegensatz zu WhatsApp gleich von Anfang an ein Finanzierungskonzept vorgestellt hat, kann man sich schon ein wenig sicherer sein, dass da keine Daten verkauft werden und nicht irgendwann Werbeeinblenungen erscheinen. Sicherheit sollte einem das wenige Geld wert sein!]

Nach der erfolgreichen Installation begrüßt euch der erste Bildschirm, wo ihr mit einem eurer Finger einen ganz persönlichen Schlüssel generieren müsst. Hier einfach ein wenig den Finger bewegen bis der Balken oben voll ist.

Im nächsten Bildschirm wird euch eure ID angezeigt, die ihr euch zwar merken könnt, aber nicht unbedingt braucht.

Nun könnt ihr noch Threema die Erlaubnis erteilen, euer Telefonbuch zu durchsuchen.

[tl-hinweis Hierbei werden die Daten nur kurz auf den Servern abgeglichen und sofort wieder gelöscht. Sprich, es findet nach eigenen Angaben keine Langzeitspeicherung statt. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass neu hinzugefügte Kontakte erst nach 24 Stunden korrekt angezeigt werden (also auch wenn Handynummer oder Email-Adresse eigentlich im Telefonbuch vorhanden sind). Denn der Abgleich erfolgt nur alle 24 Stunden.]

Also Empfehlung? Schaltet es an!

Im nächsten Schritt könnt ihr euch nun über eure Handynummer und/oder Email-Adresse authentifizieren. Hier müsst ihr einfach abwägen, was eure Kontakte im meisten Falle von euch haben. Ihr solltet aber auf jeden fall eines von beiden machen.

Nach der Registrierung eines Datensatzes könnt ihr euch noch einen öffentlichen Nicknamen ausdenken, der bis dato allerdings nur bei iOS-Geräten angezeigt wird.

Im letzten Schritt könnt ihr noch überlegen, ob ihr ein Passwort erstellen wollt zum Schutze der Threema-App. Diese muss wie die PIN-Nummer beim Neustart des Gerätes erneut eingeben werden. Muss nicht, solltet ihr aber vergeben. Allerdings solltet ihr euch das Passwort gut merken, denn ohne kommt ihr da nicht mehr ran und wäre ja schade um die Nachrichten.

Fertig? Fertig. Das war´s auch schon. Nicht schlimm oder? :-)

Besonderheiten

Joar, Threema ist eben kein WhatsApp. Weder hat man eine fünfjährige Bestehensgeschichte zu verzeichnen, noch die große Nutzerschaft bisher. Das muss man sich immer wieder vor Augen führen und auch ich entdecke bis heute immer wieder neue Eigenarten oder Funktionen, die diese App mit sich bringt. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier und man sollte Threema nicht gleich abstempeln, nur weil da einige Sachen anders sind als beim geliebten WhatsApp. Gebt dem ganzen eine Chance.

Einige Dinge habe ich den Threema-Entwicklern bereits geschrieben und ich hoffe, dass alsbald ein Update mit den Umsetzungen herauskommt.

Bisherige Fehlerliste bzw. fehlende Funktionen, die mir aufgefallen sind:

Teilnehmer nachträglich zum Gruppenchat hinzufügen

Man kann zwar Gruppenchats erstellen, allerdings keine Teilnehmer mehr nachträglich hinzufügen. Hierbei muss man immer wieder eine neue Gruppe erstellen, was natürlich nicht nur den Nachrichtenverlauf nichtig macht, sondern auch ein bisschen Arbeit bedeutet. Dringende Umsetzung erwünscht

Bestätigung auch als Push

Man kann sich das “Joar”, “Jo”, “Ok” und “Jop” als Bestätigung des Nachrichtenlesens bei Threema sparen, denn bei langem Druck auf eine Nachricht bekommt diese einen Haken und suggeriert dem Gegenüber eine Bestätigung, dass man die Nachricht gelesen und verstanden habe. Problem ist nur, dass man nicht ständig wieder reinschaut und vielleicht auf eine Antwort wartet und dann reinschauen muss um das Häkchen zu sehen. Besser wäre hier eine Benachrichtigung, dass die Nachricht bestätigt wurde. Ebenfalls dringende Umsetzung erwünscht.

Dateiversand unterstützt bisher nicht alle Dateien

Der Dateiversand unterstützt derzeit leider nicht jeden Dateityp. Sollte ebenfalls dringend aktualisiert werden.

Medien-Dateien nicht als im Dateisystem bei Android

Bei WhatsApp habe ich mir mit Tasker meine erhaltenen Bilder und Videos via WhatsApp immer auf dem PC abgespeichert, um diese auch irgendwie zu archivieren. Bei Threema gibt es die Möglichkeit nur in der iOS-Version. Bei Android kann man nur die Auflösung einstellen, aber nicht dass man die Mediendateien herunterladen kann.

Fazit

Kurzes Fazit – gebt Threema eine Chance. Teilt diesen Beitrag, redet mit Freunden über Verschlüsselung und Co. und beschäftigt euch mit dieser oder anderen Apps, die ihren Fokus auf Sicherheit der Nutzerdaten gelegt haben. Threema war für mich die wirklich sinnvollste Alternative, aber das erfahrt ihr im nächsten Teil der Serie. Also folgt uns fleißig und verpasst nicht die Fortsetzung.

WhatsApp 2Date: Hier gehts zum Download

Anlässlich meines Artikels von eben, hier noch einmal die beiden Möglichkeiten für den Download der App. Wir werden natürlich auch weiterhin berichten, wenn neue Funktionen bei WhatsApp 2Date veröffentlicht werden.

[perma-whatsapp2date-androidapp]

[tl-hinweis Wir bieten absichtlich keinen eigenen Download an, geben aber eine Empfehlung der beiden folgenden Quellen, da sie vom Entwickler selber empfohlen wurden.]

[tl-download http://beste-apps.chip.de/android/app/whatsapp-2date-android-app,cxo.64324657/# WhatsApp 2Date bei Chip Online]

[tl-download http://porcupine.de/ WhatsApp 2Date offizielle Downloadseite]

[tl-hinweis Zur Installation muss der Haken “Installationen aus unbekannten Quellen” in den Systemeinstellungen aktiviert sein!]

[thumbs-whatsapp2date-androidapp]

Die Geschichte von WhatsApp und WhatsApp 2Date: so sollte man NICHT mit nützlichen Erweiterungen um

Heute wende ich mich an euch mit einem Thema, was mir seit Tagen schon unter den Fingern brennt und einfach erzählt werden muss. Bekanntlich bin ich ein fleißiger Nutzer der App WhatsApp 2Date gewesen, die es mir ermöglicht hat aktuellere WhatsApp-Versionen zu installieren, die noch nicht die breite Masse besitzt (gewesen, da ich bekanntlich kein WhatsApp mehr habe).

Möglich ist die Installation von Beta-Ausgaben über die Webseite von WhatsApp. Diese haben nämlich scheinbar die Möglichkeit des Alpha- und Betakanals im Google Play Store noch nicht entdeckt und bieten daher oldschool die aktuelle Beta-Version auf ihrer Webseite an. Andy hat sich daher im letzten Jahr hingesetzt und eine App entwickelt, die nichts anderes macht, als sich die aktuelle Version von der WhatsApp-Seite herunterzuladen und zur Installation anzubieten.

Feine Sache, die auch im Dezember mit dem Erreichen von einer Million Downloads belohnt wurde. Sie war also beliebt und wurde hin und wieder bei uns und auch in anderen Tech-Medien genannt. Nun aber räumte WhatsApp vor zwei Wochen ein wenig das Netz auf und saugte mal so richtig in den App-Stores und bei Github durch und entfernte alles, was irgendwie auf Webseite oder API zu griff, das Logo verwendete oder die Bezeichnung WhatsApp im Namen trug.

Laut Google hieß es erst, man habe die App aufgrund von missbräuchlichem Nutzen von Berechtigungen aus dem Play Store verbannt. Im Wortlaut:

[…] für diese App die Installation externer Quellen aktiviert werden muss.

Soll heißen, eine Funktion die Google selber in Android anbietet, ist verboten durch eine App zu nutzen!? Macht genauso viel Sinn wie die klischeehafte Frauenlogik mit Männerlogik gleichzusetzen -.-.

Nachdem nun zwei Tage darauf herauskam, dass WhatsApp der Putzteufel war, Google hier aber den schwarzen Peter spielen musste, entschloss man sich seitens der WhatsApp 2Date Entwickler dagegen vorzugehen. Ein Ersuchen bei Google brachte nichts und auch ein erweitertes Hochladen bei AndroidPit hielt nur einen Tag ehe es entfernt wurde.

Andy blieb also nichts anderes übrig als sich andere Wege zu suchen, den Download der nützlichen App anzubieten. Eine Möglichkeit bestand bei Chip Online, die auch weiterhin existiert oder natürlich selber eine Downlodseite zu stellen, die allerdings weder beliebt noch schnell gefunden würde. Diese beiden Möglichkeiten gibt es also derzeit, wie man an die App herankommt.

[tl-meinung] Was ich erschreckend finde? Ganz einfach – der Umgang von WhatsApp mit nützlichen Funktionen. Die App von Andy bietet (so muss man es ehrlich betrachten) keine Funktion, die WhatsApp nicht selber bieten könnte. Für solche Fälle gibt es seit “einiger Zeit” den Beta- und Alpha-Kanal im Google Play Store. Auch wenn ich es Andy nicht wünsche, da er sicherlich den ein oder anderen Cent mit der App aufgrund von Werbeeinblendungen verdient, wäre seine App vollkommen nutzlos, wenn WhatsApp mehr Erfahrung über die Developer Tools des Android-Stores hätte.

Wenn sie es aber selber nicht mitbekommen, dann kann man doch froh sein, dass es Apps wie die von Andy gibt, oder? Also warum sperrt man eine App, die eine Funktion aufweist, die man selber nicht hat und die einem Unternehmen nicht schadet? Im Gegenteil – so berichten wir früher als alle anderen Tech-Medien von Features und helfen dem Dienst dadurch, dass sich mehr Menschen dafür interessieren. Oder verlangen sie allen Ernstes, dass ich jeden Tag manuell auf ihre Seite gehe und nachschaue, ob vielleicht eine neue Version erschienen ist? Auch wenn es logo- oder namensrechtliche Probleme gegeben hätte, hätte Andy es umbenennen oder ein anderes Logo hochladen können. Aber ohne Worte? Ne Leute, das geht garnicht!

Nichts desto trotz hat WhatsApp vor einigen Tagen die Datenschutzoptionen in der Beta-Version freigeschaltet und nun können auch Android-Nutzer ihren “Zuletzt online”-Status verbergen. Andy hat das über 2000 neue Downloads seiner App gebracht und WhatsApp wieder in die Kritik, Updates nicht schnell genug der breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Denn im Google Play Store ist die neue Version bis dato immer noch nicht angekommen. Schade WhatsApp, so macht man es also NICHT!

WhatsApp Messenger
WhatsApp Messenger
Entwickler: WhatsApp Inc.
Preis: Kostenlos

News des Tages (14.11.2013): Wikipedia bittet, Getgoods insolvent, Snapchat begehrt, Dropbox vereint und Google Now wieder ein Stück geiler

Wikipedia geht wieder auf Spendenjagd

Alle Jahre wieder macht Wikipedia mit dezenten Textbannern darauf aufmerksam, dass man sich irgendwie tragen muss. Ein wenig Verwaltung und Personal, aber vor allem die Serverkosten müssen irgendwie gedeckt werden, damit weltweit Millionen Menschen kostenlos das Wissen der Wikipedia nutzen können. Wer also ein wenig für freies und vor allem kostenloses Wissen spenden möchte, der bekommt hier weitere Infos. Zahlen und Fakten zu eingenommenen Spenden bzw. den Zielen gibt es bei heise.de zum Nachlesen.

Getgoods geht in die Insolvenz

Der börsennotierte Onlinehändler Getgoods.de AG ist pleite. Dies scheint sich länger schon angebahnt zu haben und man habe das Gespräch zu Investoren gesucht, welche aber alle fehlgeschlagen sind. Nun versucht man durch die offizielle Insolvenz wieder die Gespräche aufzunehmen. Wir wünschen Ihnen viel Glück, denn sonst würde wirklich ein großartiger Online-Händler vom Markt gehen :-/.

Facebook will Snapchat, aber Snapchat nicht zu Facebook

Rund drei Milliarden hat Facebook Snapchat für eine Übernahme geboten. Das ist ungefähr soviel Geld, wie für eine komplette Sanierung der Berliner Hochschulen gebraucht werden würde. Die Gründer Evan Spiegel (23) und Bobby Murphy (25) wiesen das Angebot aber zurück. Erstaunlich für eine Firma, die meines Erachtens noch kein Konzept für das Geldverdienen auf dem Plan hat. Snapchat ist ein Foto-Netzwerk, wonach man einem gegenüber ein Bild schicken kann, welches sich dann binnen Sekunden wieder auflöst. Durch diese ist das Sexting sehr bekannt geworden – sprich das Versenden von obszönen Bildern an den Gegenüber. Nach eigenen Angaben werden täglich rund 350 Millionen Schnappschüsse hin und hergeschickt. Mal schauen, wieviel Facebook als nächstes für das schnellwachsende Startup bieten wird…

Samsung hilft den Philippinen mit einer Million Dollar

[perma-samsung]

Samsung ist nach eigenen Angaben selber sehr betroffen von dem derzeitigen Ereignissen auf den Philippinen. Aus diesem Grund hat man nun eine Million Dollar an das Rote Kreuz und World Vision gespendet, um die Hilfen dort zu unterstützen und zu fördern. Zudem ist ein 20-köpfiges Team im Krisengebiet, welches elektrische Geräte repariert und versucht die Grundversorgung wiederherzustellen.

Update der Google Suche bringt Google Experience Launcher

Die Google Suche hat heute ein größeres Update bekommen. Sie bringt nicht nur weitere Karten mit (zum Beispiel das Folgen deines Lieblingsblogs), sondern auch den bekannten Google Experience Launcher, welchen man auf dem Nexus 5 vorfindet. Wie man sich das ganze installiert, könnt ihr erstmal bei Dennis nachlesen. Ich liefere hier am Wochenende nochmal nach.

Google
Google
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

DER Messenger ist da

Ich hatte es vor wenigen Tagen schon angesprochen – der Facebook Messenger wird zu Messenger und bringt nicht nur eine komplett neue Optik mit, sondern auch die Möglichkeit anhand von eurem Telefonbuch eine Alternative zu WhatsApp zu sein. Also flottes Update ziehen…

Messenger
Messenger
Entwickler: Facebook
Preis: Kostenlos+

Dropbox vereint Accounts

[perma-dropbox]

Wer bisher einen privaten und einen geschäftlichen Account beim Clouddienst Dropbox hatte, musste sich immer mühsam ummelden. Dies soll nun nicht mehr vonnöten sein, denn man vereint die beiden Account-Arten. Zudem kommt Dropbox auch mit einem neuem Design her. Weitere Infos direkt bei Dropbox!

Pocket 5.0 mit einigen Neuerungen

[perma-pocket]

Pocket hatte gestern ein paar Neuerungen in seinen Apps vorgestellt. So soll eine verbesserte Navigation und eine bessere Suche zum Lesen und Verweilen auf Pocket einladen. So werden Texte prominenter dargestellt und in verschiedene Kategorien wie QuickReads, Long Reads und Best of eingeteilt. Die Version  5.0 wird ab sofort für iOS als Update angeboten, Android folgt am 20. November. Leute, ich möchte einfach mal eine Nummer neben den Tags haben, wieviele Artikel damit getaggt sind. Kann doch nicht so schwer sein, diese kleine Funktion mal umzusetzen Trauriges Smiley. Trotzdem, Neuerungen sind Neuerungen, mal sehen ob ich sie verwenden werde.

Pocket
Pocket
Entwickler: Read It Later, Inc
Preis: Kostenlos+

Facebook Messenger: Suche von Kontakten per Telefonnummer im Adressbuch und neuer Name

Ich hatte es vorhin via Social Networks schon angekündigt – der Facebook Messenger bekommt alsbald ein neues Interface. Dieses wird nicht nur blasser und klarer, sondern vor allem nicht mehr so in Anlehnung an Facebook gehalten.

Hinzukommt, dass man den Messenger nun nur noch “Messenger” nennen wird und nicht mehr “Facebook-Messenger”. Klingt nach Konkurrenz für WhatsApp? Auf jeden Fall, denn es kommt noch dicker.

 Die Welt berichtet darüber, dass man nun Kontakte auch über die Telefonnummern im Adressbuch finden und anschreiben kann. Dieses steht nicht in direkter Verbindung zu Facebook und fungiert damit direkt als WhatsApp-Konkurrenz. Hier geht man allerdings noch einen Schritt weiter und lässt dem Nutzer die Wahl, ob dieser seine Nummer freigeben oder sperren lassen will. Sperrt ein Nutzer sein Nummer für den Versand von ankommenden Nachrichten soll es anderen nicht möglich sein, ihm eine Nachricht zu schicken. Muss man dann also wieder über Facebook machen, soweit Partner B dort auch zu finden ist.

Das Update für iOS und Android soll in Kürze eintrudeln und dann werden wir sicherlich noch mehr Einzelheiten darüber berichten.

[tl-meinung] Facebook verliert Nutzer beziehungsweise die Jugend unter 20 findet WhatsApp und Co. immer toller als das große soziale Netzwerk. Somit muss das Netzwerk hier reagieren und vollzieht damit eine noch deutlichere Abspaltung des Messenger von Facebook. Somit wird der Messenger als eigenständiges Angebot etabliert und tritt in direkte Konkurrenz mit WhatsApp, die mit 350 Millionen Nutzer nun bei weitem nicht mehr klein sind. Ich bin gespannt was da auf dem Markt der mobilen Messenger passiert. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und die, die daraus profitieren sind wir, die Nutzer.

Werdet ihr in Zukunft dann eher den Messenger verwendet oder weiterhin WhatsApp?

BitTorrent Messenger: Alpha-Phase angekündigt

BitTorrent Sync ist mein favorisiertes Tool für die Synchronisation zwischen meinen Geräten. Inzwischen habe ich mir dadurch komplett meine private Dropbox zusammengebastelt und habe ein relativ sicheres Netzwerk für meine, doch teils sensiblen, Daten erschaffen.

[perma-bittorrentmessenger-software-alpha]

Nun hat man seitens BitTorrent verlauten lassen, dass man sich nicht auf den Lorberren des tollen Synchronisation-Tools ausruhen möchte, sondern in das Geschäft der sicheren Messenger einsteigen will. Schnell, sicher und vorallem serverlos. So soll es bald einen Zugang zu einer Alpha-Phase geben. Wenn es mehr Infos gebe, melde ich mich wieder…

[tl-quelle http://blog.bittorrent.com/2013/09/30/now-in-labs-building-secure-server-less-messaging-with-bittorrent-chat/ BitTorrent-Blog]

Samsung ChatON: Messenger hat 100 Millionen registrierte Nutzer

Ist euch ChatON noch ein Begriff? Der Messenger aus dem Hause Samsung will seit 2011 die gute Alternative zum Platzhirsch WhatsApp werden. WhatsApp sträubt sich ja nun seit jeher gegen eine Webversion. Hingegen hat ChatON eine, die allerdings recht witzlos ist. Denn es ist nicht das gleiche Konto. Schreibe ich zu Benutzer A zum Computer, so wird er es auf seinem Mobiltelefon nicht lesen können. Doof nur, wenn er ihn gerade verlassen hat und unterwegs ist.

[perma-samsungchaton-all]

Aus genau diesem Grund sehe ich die Stärke von ChatON in der Webversion nicht wirklich als Stärke. Trotz allem soll es Menschen geben, die diesen Dienst fleißig nutzen. So hat man nun angegeben, dass man innerhalb der letzten vier Monate seine Nutzer verdoppeln konnte und nun insgesamt rund 100 Millionen registrierte Konten verzeichnet.

 

samsungchaton 100 nutzer

 

ChatON kann in 237 Ländern und 63 Sprachen genutzt werden und größte Wachstum soll aus dem asiatischen Raum gekommen sein. Zum Vergleich, WhatsApp hat 300 Millionen Nutzer. Mal sehen, wann ich dazu genötigt werde, ChatON überhaupt mal wieder zu installieren Zwinkerndes Smiley.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(

Frage: Nutzt ihr es? Und was macht es interessanter zu WhatsApp?

[tl-quelle http://global.samsungtomorrow.com/?p=28713 Samsung]

Blackberry Messenger: ab 21. September für Android und iOS erhältlich

Man hört ihn immer wieder durch die Medien geistern und doch kann ich ihn persönlich noch nicht wirklich einordnen – der BlackBerry Messenger. Gehypt ohne Ende, bietet er doch grundlegend nichts, was WhatsApp vermissen lässt. Oder?

[perma-blackberry]

BlackBerry ist eine Firma, die den Trend des Touchs verpasst hat. Ich hatte auf der IFA die Möglichkeit, das Z10 in den Händen zu halten, war aber dann doch nicht wirklich vollends überzeugt. Nichtsdestotrotz hat man sich schon immer im Businessfeld heimisch gefühlt und auf verschlüsselte Übertragung gesetzt, was in Zeiten von PRISM und Co. immer wieder Beifall bekommt (Berichte außen vorgelassen, nach denen auch die Verschlüsselung nicht mehr sicher sei).

Nun also wollen die Skandinavier ihren Messenger auf anderen Plattformen anbieten – iOS und Android. Die Android-App soll am 21. September und die iOS-App am 22. September in den jeweiligen AppStores aufschlagen. Anders als bei WhatsApp soll jeder Nutzer nur eine PIN bekommen und sich damit verifizieren können. Keine Telefonnummer und keine E-Mail-Adresse. Na ob das sicherer ist?

Vor einiger Zeit hielt RIM BlackBerry eine Pressekonferenz ab und verriet einige interessante Details über die Nutzung des Messengers:

  • 60 Millionen aktive monatliche Nutzer
  • 51 Millionen tägliche aktive Nutzer, die im Schnitt 1,5 Stunden über den Messenger kommunizieren
  • Mehr als 10 Milliarden Nachrichten werden täglich gesendet und empfangen. Teils sind das fast doppelt so viele Nachrichten wie mit anderen Messengern.

Eine coole Funktion wird allerdings auch mich interessieren. Denn im Messenger werden die BlackBerry-Groups Einzug erhalten. Sprich, du kannst eine Gruppe erstellen mit bis zu 30 Personen und mit diesen dann Dateien, Fotos, Kalendereinträge und und und austauschen. Ein kleines Intranet eben, was mir manchmal bei WhatsApp doch noch fehlt.

Also, 21. September ist eingetragen und vielleicht lasse ich dann nochmal ein Statement ab…

[thumbs-blackberry]