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WordPress: Profilbild ändern

Unter diesem Blog wird ein Autorfeld mit meinem Profilbild und einigen Daten zu mir angezeigt. Die Daten können, wie den meisten bekannt, im Backend unter dem Menüpunkt “Benutzer” geändert werden. Allerdings befindet sich seit WordPress 3.4 dort kein Feld mehr für das Profilbild.

gravatarcom

Dieses ändert ihr nämlich bei dem Webservice gravatar.com. Dort müsst ihr euch mit der E-Mail-Adresse registrieren, die in eurer WordPress-Instanz für euch hinterlegt ist und könnt dann dort eure Gravatar (Profilbilder) verwalten.

gravatare-verwalten

Vorteil des Ganzen? Ihr könnt so auf anderen Blogs bzw. Webseiten im weltweiten Web Kommentare hinterlassen und euch wird automatisch der richtige Gravatar zugewiesen, sofern ihr dort natürlich die richtige E-Mail-Adresse angebt.

Unterstützt werden derzeit stackoverflow, wordpress, hootsuite, disqus, github und einige mehr. Easy Peasy, aber darauf muss man auch erstmal kommen.

Google Glasses: Was ist das und warum ich so begeistert davon bin!

So, widmen wir uns Sonntagnacht doch nochmal einem Thema zu, welchem ich (und damit stehe ich sicherlich nicht alleine da) die nächste Ära der Informations-Technologie zuschreibe: Google Glass.

Google Glass

Was ist Google Glass?

Google arbeitet schon einige Zeit an einer Möglichkeit dem Nutzer die Infos, die er auf seinem Smartphone sieht, auch direkt auf das Auge zu geben. Klingt komisch, ist aber eigentlich ganz cool. Denn wie oft muss ich am Tage auf mein Smartphone gucken, es herauskramen und einschalten, um zu wissen, ob ich wichtig bin oder nicht. Meine Antwort: oft. Zu oft! Google Glass soll dieses Manko ändern und beschreibt lediglich eine Art Brille oder wie Wikipedia formuliert, “am Kopf getragenen Miniaturcomputer[…]”, mit dem es möglich ist, Informationen direkt in das Sichtfeld des Nutzers zu beamen. Wenn euch die Augmented Reality (erweiterte Realität) ein Begriff ist, dann wisst ihr was ich meine.

Kurz gesagt, schaut euch das Video an und damit sollte klar sein, was Google Glass im groben sein soll:

 

Was soll Google Glass können?

Google Glass reagiert nur auf Stimmeneingabe. Sprich du sagt (derzeit noch) “ok glass” und dann deine gewünschte Frage oder Tätigkeit. Zum derzeitigen Zeitpunkt kann die Datenbrille

  • Fotos schießen
  • Videos aufnehmen
  • Inhalte live teilen bzw. Hangouts starten
  • Navigation
  • SMS via Spracheingabe versenden
  • Google Now Frage und Antwort stehen
  • Sprache übersetzen
  • und die typischen Google Now Funktionen, sprich Infos wenn Google denkt, du kannst sie gerade brauchen (Reminder, Staumeldungen für den Heimweg und und und, einfach mal Google Now hier im Blog suchen)

(Quelle: http://www.google.com/glass/start/)

 

App, API und Speccs

Zum derzeitigen Zeitpunkt gibt es eine App names MyGlass im Google Play Store, die allerdings für Nichtbesitzer recht wertlos ist und das passende Konfigurationstool für die Datenbrille auf eurem Android-Device sein soll.

 

MyGlass
MyGlass
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

 

Ebenfalls gibt es eine API für Entwickler, die man hier findet. Weiterer Punkt sind die Spezifikationen, welche in den Early Birds verbaut sind. So soll das Display eine Diagonale von 25 Zoll vermitteln, Fotos mit 5 Megapixeln geschossen und Videos in 720p gedreht werden können. Auftretende Töne werden übrigens mittels Bone Conduction Transcuder direkt auf den Schädelknochen übertragen. Klingt abgefahren, aber unglaublich interessant. Mehr Infos zu der Technik bietet Wikipedia.

Verbunden wird Google Glass via WLan oder Bluetooth mit eurem Android-Device, 16 GB gibt es als Flashspeicher, wovon satte 12 GB genutzt werden können. Zudem soll der Akku, wie  Smartphone gewöhnlich, bei normaler Nutzung (Definitionsfrage!) einen Tag halten und kann über Micro-USB aufgeladen werden.

 

Wann gibts Google Glass zu kaufen?

Vor wenigen Monaten gab es eine große Ausschreibung, wo Menschen aus aller Welt mit einem Grund, warum sie Google Glass gerne testen würden, sich melden konnten und für rund 1.500 € die Chance hatten, eine zu bekommen. Nun also sind die ersten Geräte der Explorer-Edition verschickt worden und bisher gab es nur gutes Feedback im Netz zu lesen. Google verbietet ein Verkaufen der Geräte auf eBay und Co. und wird auch Werbung in entwickelten Apps erstmal nicht zulassen, so die offiziellen Richtlinien.

Google Glass befindet sich also in einer ersten Testphase mit Menschen, die nicht zu Google gehören. Das heißt, es geht voran, aber es wird sicherlich noch einige Zeit dauern, bis Status Marktreife erreicht ist. Laut einigen Quellen im Netz soll es schon nächstes Jahr soweit sein. Bleibt nur die Frage, wie erschwinglich das für den Otto-Normalverbraucher sein wird. Denn Cindy aus Marzahn hat keine 1.500 € für eine neumodische High-Tech Brille.

Google Glass Brille

 

Meine Meinung zu Google Glass und warum ich so begeistert davon bin

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das erste Mal von Google Glass gehört hatte. Aber als mir bewusst wurde, dass dieses Konzept nicht nur Hirnspielerei ist, sondern Wirklichkeit werden kann, da war ich Feuer und Flamme für dieses Projekt. PCs haben Rechenschieber abgelöst, Laptops die PCs, Tablets und Smartphones die Laptops und vermutlich wird Google Glass jegliches Gerät in den Schatten stellen, was wir kennen. Denn plötzlich müssen wir nicht mehr ständig in der Hosentasche nachgucken ob Freund A geschrieben hat oder Freund B angerufen oder Freund C meinen Status auf Facebook geliked hat. Wenn es mich wirklich interessiert, dann will ich es auch aufs Auge bekommen!!!

Seit ich mit Google Glass in meiner Familie (Freunde sind zumeist genauso begeistert, daher schlechtes Beispiel) reingestoßen bin und davon erzählt habe, habe ich an vielen Punkten Kritik bekommen. Zu nervig wäre doch das ständige Aufpoppen von Nachrichten oder Facebook Stati. Aber Leute, alles eine Frage der intelligenten Konfiguration! Ich habe zuhause zwei Windows 8 Geräte herumstehen und ärgere mich jedesmal wenn Buggy-Windows es nicht hinbekommt, meine Twitter-Feeds zu aktualisieren und mir als Benachrichtigung oben rechts anzuzeigen. Ich bin ein Mensch, der sich nicht davon ablenken lässt. Ich kann auch so arbeiten, auch wenn mal eben was aufpoppt. Ist es wichtig? Dann merke ich mir das und navigiere im Anschluss nach meinem Gedankengang dahin. Interessiert mich nicht? Dann halt nicht. Und wenn ich meine Ruhe haben will? Dann beende ich die Anwendung einfach oder entziehe ihr mal flott die Rechte, Benachrichtigungen zu senden. Und wenn das schon bei Windows geht, wird Google das sicherlich (natürlich benutzerfreundlicher) auch hinbekommen.

Was allerdings viel mehr Coolness bei Google Glass genießt, ist nicht das Aufpoppen von irgendwelchen Nachrichten/E-Mails und Co., sondern vielmehr die Augmented Reality. Wie praktisch ist es neben dem Alex in Berlin zu stehen, hoch zu schauen und sofort seine Höhe und weitere Eckdaten zu sehen. Kein Handysurfen, kein Suchen, kein Tippen. Google denken und tun lassen. Oder am Morgen einfach herausschauen und die Temperatur zu sehen. Kein Suchen eines Thermometers, welches an unmöglichen Orten hängt, sondern schnell und knapp die Information. Bams! Ihr merkt schon, ich bin begeistert. Und ich zähle mich gewiss zu den Menschen, die die Brille als erstes im Dauereinsatz haben werden.

Der nächste Hype in der IT-Welt steht bevor und wir alle sind mittendrin. Dies also ein schneller Überblick darüber, was Google Glass eigentlich ist und warum ich der Meinung bin, dass die Menschen das brauchen Zwinkerndes Smiley. Oder vielleicht auch nur ich! Smiley mit herausgestreckter Zunge

Könnt ihr mich verstehen oder eher nicht? Und was haltet ihr davon? Wärt ihr auch Kandidaten der ersten Stunde zum Ausprobieren und Kaufen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen…

[Kommentar] Die Menschen und der Bildschirm – eine nervige Nebenwirkung der IT

Nun ist es fast ein Jahr her, dass ich über einen Journalisten berichtet habe, welcher sich ein Jahr lang fernab dem Internet bewegen wollte. Ich habe zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Infos wie es ihm ergangen ist, aber darum soll es hier auch nicht gehen.

Vielmehr darum, dass ich mich damals schon auf einen Standpunkt festgelegt hatte, dass ich es vermutlich nicht schaffen würde. Warum? Weil ich damit aufgewachsen bin oder wie Katharina sagen würde: ich bin ein Digital Native!

Mich würde manchmal echt interessieren, was ich geworden wäre, wenn ich vor zweihundert Jahren gelebt hätte. Heute bin ich Webentwickler. Programmiere auf Arbeit und zuhause, blogge in meiner Freizeit, baue Webseiten für ein Dankeschön oder einen Obolus. Ohne Computer und Internet? Nicht nur pure Arbeitslosigkeit würde mich begrüßen, sondern auch die Frage, was ich eigentlich sonst machen würde bzw. machen könnte. Wo wäre mein Talent, wenn es nicht diese 0- und 1-Technik gäbe?

Vollkommen unabhängig voneinander habe ich in den letzten Wochen mitbekommen, wie sich Menschen über andere Menschen beschweren, dass sie viel zu viel vor dem Bildschirm sitzen würden. Natürlich ist das eine reine subjektive Sichtweise, denn meistens gibt es ja Gründe weswegen sich Menschen darüber ärgern. Sei es zu wenig Zuneigung, wenn es den eigenen Partner betrifft oder die Unhöflichkeit, dass der Gegenüber mitten im Dialog sein Handy herausholt und wie verrückt auf die Tasten klimpert, um dann nach drei Sekunden das Gespräch zu unterbrechen und zu sagen: “Warte mal kurz, ich muss hier kurz antworten?”. Hä? Hab nicht ich gerade mit ihm geredet? Wer mischt sich da in unser Gespräch ein? Und vor allem ist man stets selbst der Bedepperte, denn man weiß ja nicht, wer ihm da geschrieben hat und kann im wahrsten Sinne des Wortes nicht “mitreden”.

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Aber ist es denn nicht wirklich so, dass wir eigentlich schon frühmorgens noch nicht mal die Augen vollkommen offen haben und der erste Griff geht zum Smartphone? Immer in Vorfreude darauf, dass uns noch jemand geschrieben hat? Die Enttäuschung wenn es nicht so ist oder die verschwundene halbe Stunde die darauf folgt, wenn doch eine Nachricht da ist und man sich bereits im Frühplausch mit demjenigen befindet! Ich für meinen Teil würde sagen, ich bin (ein wenig) internetsüchtig. Ich muss lesen, ich muss chatten, ich muss bloggen, sonst hab ich dsa Gefühl, ich hätte nichts zu tun. Habe ich Langeweile, dann geh ich ins Netz. Surfen schimpft sich das ganze dann. Aber ist das gut? Ist das gut, ständig das Gefühl zu haben, man sei wichtig? Oder man muss erreichbar sein? Bei der Langeweile ist das Surfen sicherlich besser als wenn ich mir eine “Fluppe anstecke”, aber könnte man die Zeit nicht sinnvoller nutzen? Was haben die Menschen “damals” gemacht? Muss das öde gewesen sein Zwinkerndes Smiley.

Egal wo ihr diesen Beitrag lest. Schaut euch mal um? Ob ihr daheim seid oder unterwegs. Überall sind Geräte, kleine Displays. In der Öffentlichkeit, im Berufsverkehr hängt jeder an seinem eigenen Smartphone. Liest, chattet, durchsucht die neueste Musik. Ich nehme mich nicht heraus, keinesfalls. Ich bin, seit ich hier in Berlin bin, schon einige Mal falsch oder zu spät ein- oder ausgestiegen, weil ich einen spannenden Artikel lese und einfach mal die Welt um mich herum vergesse. Soll auch mal gegönnt sein. Doch es gibt Menschen, die wissen noch nicht mal wie das Wetter draussen ist, wenn sie eigentlich nur am Bildschirm hängen und wie Maschinen durch die Gegend rennen. Bestes Beispiel bin ich gerade. Ich sitze in der S-Bahn auf dem Weg nach Hause zu meiner Familie. Statt rauszuschauen und die Natur zu bestaunen, den letzten Schnee für diesen Winter vielleicht, sitze ich hier und schreibe diesen Artikel. Personen um mich rum könnten aber auch denken, dass ich wie ein Verrückter chatte oder einfach nur Tippsüchtig bin.

Klar, ich schimpfe mich Blogger und ist nun auch eine Ausnahme, aber es geht ja eher um die Seltenheit, dass Menschen ihre Umgebung wahrnehmen. Frei nach dem Motto: “Google Maps sagt, da ist eine Straße, dann muss da auch eine Strasse sein!” Die seltensten Menschen gucken noch wirklich raus und genießen die wirkliche Sicht in die Natur oder nehmen ihre Umgebung mit ihren natürlich gegebenen Sinnen wahr.

Und noch eine Sache, die mir dazu einfällt. Ich habe Zeit meiner Ausbildung oftmals den Weg durch Berlin fahren müssen und war immer fest entschlossen, niemals nach Berlin zu ziehen. Der Grund ist recht einfach: ich muss eine Stadt kennen! Ich will eine Stadt kennen! Und das konnte ich mir bei Berlin durch die schiere Größe nicht vorstellen. Es ist gekommen, wie es kommen musste, mich hat es in die deutsche Hauptstadt gezogen und ich bin sehr glücklich darüber. Denn was den Reiz für mich ausmacht, ist das ständige WOW, was einem hier über den Weg läuft. Hinter jeder Ecke ist die Welt ganz anders, einfach ganz andere Menschentypen und das reizt unglaublich (ich bin ein Dorfjunge und Cottbus(Kaff)-Geschädigter, daher ist das beschriebene sicherlich in jeder Millionenstadt ähnlich).

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Umso schlimmer sind dann die Banausen, die der Ansicht sind, ihr Display ist wichtiger als die Schönheit der Stadt zu genießen (auch wenn man dort geboren ist und alles soooo gut kennt). Ich hab das sooft und da übertreibe ich nicht, dass ich mit Leuten unterwegs bin und es eine Phase gibt, wo plötzlich jeder sein Smartphone herausholt und Selbstbeschäftigung angesagt ist! Warum? Oder ich mir etwas anschauen möchte, weil ich es vielleicht noch nicht kenne und andere auch nicht, sie es aber als langweilig empfinden. Viel spannender ist doch der Chatpartner am anderen Ende der WhatsApp-Leitung, der sowieso nie komplett befriedigt werden kann, denn er wird immer wieder zurückschreiben.Und das herrliche ist dann, wenn sich der Blick vom Smartphone hebt, der gegenüber mir in die Augen schaut und fragt: “Wo sind wir eigentlich gerade?”. Aber schön, dass ich mit ihm unterwegs bin! –.-

Kommen wir langsam zur Pointe des Beitrags, sonst verliere ich mich hier echt noch Zwinkerndes Smiley. Mitte Mai geht es in die Türkei für mich. 8 Tage Strand, Sonne und … Smiley. Und ich werde es auch versuchen,

DAS SMARTPHONE BLEIBT AUS!!!

7 effektive Tage ohne Smartphone! Für mich gerade undenkbar und wenn man bedenkt, dass zu der Zeit die Google I/O sein wird und ich vermutlich eine Woche davor das neue Samsung Galaxy S 4 in die Finger bekommen werde, wird es besonders schwer. Aber es muss machbar sein und ich will das für euch und mich mal testen.

Handyverbot

Wenn ich mich so umschaue, dann sieht es nicht mal nach Frühling aus, aber eigentlich soll bald der Sommer kommen und vielleicht nehmt ihr euch diesen Beitrag auch mal zu Herzen. Schaut vielleicht jetzt kurz mal von eurem Smartphone hoch und seht kurz raus, lächelt den Gegenüber an oder geht eine Runde raus! Denn es ist heutzutage sehr wichtig zu wissen, dass Technik einem das Leben in vielen Sachen sicherlich erleichtern kann, aber niemals Freundschaften ersetzen oder der Partner fürs Leben sein sollte. Also selbst ausprobieren und ich werde euch im Mai den Bericht liefern, wie für mich die Woche ohne Technik war. Vielleicht mag ja jemand auch seine Meinung zu dem Thema unten in den Kommentaren zum Besten geben. Würde mich freuen!

Und nun schöne Ostern, gesegnete Feiertage und dass der Osterhase auch Winterschuhe im Schuhschrank hat!