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IFA 2013: Unser Fazit

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Bei der IFA ist es wie bei Windows oder bei der IAA, alle zwei Jahre ist es toll, die Jahre dazwischen irgendwie bullshit. Letztes Jahr war der große Hype Windows 8 und daher dieses Jahr ein Bullshit-Jahr.

 

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Nichtsdestotrotz haben wir uns gestern auf den Weg gemacht und sind in die heiligen Hallen des Berliner Messezentrums gestampft. Voller Tatendrang alle Stände zu begutachten und mit wenig Erwartungen auf Neuheiten haben wir es uns auch sehr leicht gemacht.

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Hightlights waren natürlich das neue Samsung Galaxy Note 3, welches für mich als Arbeitsgerät einfach nicht infrage kommt und die Galaxy Gear, eine Smartwatch aus dem Hause Samsungs. Beide haben es mit einem Bericht und ein paar Bildchen in die Tech-Lounge geschafft. Aber so ernüchternd auch die Anzahl der Artikel war, so ernüchternd waren eben auch die wirklichen Consumer-Neuheiten. Hier und da stand mal ein 4K-Ultra-HDTV-Fernseher rum und hat bewiesen, wie scharf Filme sein können, aber der Markt ist einfach nicht bereit/vorhanden für 65-85 Zoll große Geräte.

Aus Consumer-Sicht also nicht viele Neuheiten. Interessant für uns Blogger sind natürlich immer die Kontakte und da konnten wir einiges an Erfahrung zusammen sammeln. So hatten wir ein interessantes Gespräch mit den Kollegen von carzapp, über die wir im März schon einmal berichtet hatten. Diese sind nun offiziell in er Beta-Phase und wird sicherlich in nächsten Tagen nochmal hier Thema sein.

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Ansonsten gab es viel Spielzeug zum Rumprobieren, jede Menge Espresso, eine geile Show der Telekom, interessante Sachen zu EntertainToGo der Telekom, Infos zur Komplettvernetzung des Haushaltes und eine PS4 hinter dem Schaufenster. Alles in allem eine Menge geballte Informationen und Neues aus der IT für uns Nerdies.

 

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Wer es also noch zur IFA schafft, der sollte sich zwar hinbegeben, aber nicht die Welt an Neuheiten erwarten. Bis zum 10. September läuft sie noch.

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Lasst mal hören: Ward ihr da und was war für euch euer persönliches Highlight?

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IFA 2013: Smartwatch Samsung Galaxy Gear

Lange wurde sie erwartet, nun war es soweit. Die Samsung Galaxy Gear kommt als erste Smartwatch seitens Samsung und wir haben uns viel Zeit genommen, uns das neue Gadget mal zur Genüge zu führen.

 

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Wie gewohnt, fange ich erstmal mit den reinen technischen Daten an:

  • 315 mAh starker Akku
  • 72 Gramm schwer
  • 4 GB Speicher
  • 1,63 Zoll Super AMOLED Display mit 320×240 Pixeln
  • 1 Kamera mit 1,9 Megapixeln
  • eingebauter Lautsprecher und Mikro
  • Prozessor: 800 MHz starker SoC (System-on-a-Chip)
  • Preis: 299 Euro
  • Verkaufsstart: Ende September

 

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Die Smartwatch kann sich via Bluetooth und einer speziellen App namens Gear Manager mit eurem Smartphone verbinden. So kann man diese nutzen, um sich zum Beispiel über auftretende Benachrichtigungen informieren zu lassen, Sprachanrufe zu tätigen oder ein schnelles Foto zu schießen. Außerdem können unterstützte Geräte, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy Note 3 geortet und gesperrt werden. Laut AllAboutSamsung sollen bis zum Verkaufsstart bis zu 70 Apps auf der Uhr laufen.

 

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Aufgeladen wird die Uhr über eine spezielle Hülle, die das Gerät auch gleichzeitig zu einem digitalen Bilderrahmen machen soll. Dieses Szenario konnten wir allerdings nicht nachvollziehen und liefern es bei Sichtung nochmal nach. Ansonsten ist das Design der Uhr etwas gewöhnungsbedürftig, ist allerdings nicht zu klobig, aber doch nicht ganz ohne Blickfang.

Fazit

Joar, die Gear war natürlich das Highlight für uns und wir haben uns absichtlich viel Zeit genommen, dass Gadget zu testen, anzurufen und damit rumzuspielen, was für Funktionen alle möglich sind. Grob gesagt, ich würde sie mir für rund 300 Euro nicht holen wollen, denn für ein halbes Smartphone erscheint mir der Funktionsumfang bzw. auch das Design einfach nicht wert zu sein. Aber, sie wird sicherlich reißenden Absatz finden und ich hoffe einfach mal, dass die Uhr im nächsten Jahr vielleicht etwas flacher und ein Ticken günstiger wird und dann gehöre ich auch zu den Uhrenträgern, die mehr als nur die Uhrzeit am Handgelenk haben wollen.

Habt ihr euch schon die Smartwatch angeschaut und was ist eure Meinung dazu? Top oder Flop?

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IFA 2013: Samsung Galaxy Note 3

Erster Beitrag zum gestrigen Besuch der IFA in Berlin und den widme ich dem Samsung Galaxy Note 3. Dieses hatte ich kurz in der Hand und konnte mich irgendwie nicht so recht mit dem Gerät anfreunden. Es ist und bleibt einfach zu groß. Aber der Reihe nach.

Im Vergleich zum Galaxy Note 2 hat man beim 3er noch eine Schippe draufgelegt. 5,7 Zoll Super AMOLED FullHD-Display, 8,3mm dünn, 2 Mikrofone, 2,3 GHz starker Snapdragon 800 Quadcore bzw. eine 1,9 GHu starker Octacore (abhängig vom Land), 13 Megapixel-RearCam und 2 Megapixel-FrontCam, ein USB 3.0 Anschluss, LTE Cat4 und 3 GB Arbeitsspeicher. Zudem läuft das aktuellste Android in Version 4.3 und Strom liefert ein 3200 MAh starker Akku.

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Neuerungen finden wir, wie beim Samsung Galaxy S4 schon, größtenteils im Software-Segment. So wurde die Steuerung des S-Pen nochmals verbessert, indem nun via Air Command ein Button am Stift gedrückt werden kann, um das jeweilige Menü der App zu öffnen. Air Command bringt zudem eine Suche mit sich, womit das komplette Gerät durchsucht werden kann. Nennt sich ganz kreativ S-Finder.

Auch die Funktion Multi-Window hat neue Funktionen gelernt. So lassen sich Favoriten anpinnen und Inhalte via Drag&Drop zwischen den Fenstern hin- und herschieben.

Ein letztes Feature, welches mir in der Eile erst gar nicht aufgefallen war, ist das sogenannte Pen Window. Dabei kann man Apps like Facebook Chatheads in den Floating-Style schieben. Diese legen sich dann über alle Apps herüber, können maximiert und geschlossen werden, aber eben auch als kleiner Bubble irgendwo abgelegt werden, wenn ich nur kurz in einen andere App hineinschaue. Ein weiterer Schritt also in Richtung fensterbasiertem System (wie es Windows seit Gründung macht Smiley).

Kurze Anmerkung noch zum Gehäuse. Ich kann mit Wertigkeit und Haptik immer nicht viel anfangen. Bei mir muss ein Gerät von den Funktionen einfach was hermachen und mir das Leben leichter machen. 5 Kilogramm wären es mir nicht wert, aber wie es von außen ausschaut, ist mir eigentlich vollkommen schnuppe. Was allerdings beim Note 3 auffällt, ist deren Rückseite. Diese ist zwar aus Kunststoff, hat aber eine Optik wie eine Lederhülle. Hat mich anfangs etwas verdutzt, aber nach einem kurzen Look war ich dann doch neidisch, dass mein S4 so etwas nicht hat. Also Optik ist ebenfalls top.

Fazit

Samsung geht wieder einen Schritt vorwärts. Die Speccs sind zeitgemäß und dem Höher-Weiter-Schneller-Wahn gewidmet. Softwareseitig sind einige neue Funktionen hinzugekommen, die sicherlich für den oder anderen sinnvoll sind. Alles in allem also ein sehr solides Gerät, welches sicherlich seine Menge an Abnehmern finden wird.

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