Google

Google I/O 2014: Zusammenfassung

Android One für Entwicklungsländer

Android One ist eine Hardwarereferenz für Hersteller günstiger Smartphones, die speziell in den Entwicklungsländern ihren Absatz finden. Da hier seit geraumer Zeit Mozilla mit Firefox OS versucht, Fuß zu fassen, hat nun auch Google darauf reagiert und gesellt sich mit Android One dazu. Hierbei soll der Vorteil ganz klar auf der Tatsache liegen, dass die Android-Updates direkt von Google eingespielt werden. Hardwarehersteller können aber trotzdem ihre Drittanbieter-Apps installieren.

AndroidOne

Das Gerät auf dem Bild gibt es ab Herbst in Indien für unter 100 Dollar und mit einem Dual-SIM-Feature ausgestattet.

Android L

Lange wurde spekuliert, nun ist das Geheimnis gelüftet. Google hat heute offiziell Android L vorgestellt, welches allerdings erstmal nur als Developer Preview verfügbar sein wird.

Android L wird allerdings einige interessante Funktionen mitbringen. So kann der Benutzer vertraute Geräte anlegen, die verhindern, dass sich das eigene Smartphone sperrt. Befindet sich einer dieser Geräte in der Nähe so bleibt das Smartphone solange entsperrt bis die Geräte außer Reichweite sind. Diese Funktion habe ich bisher mit der App Tasker gelöst, nun soll die Funktion von Werk an dabei sein.

Ein weiteres Feature werden die Heads-Up-Notifications sein. Im Vergleich zu den bisherigen Benachrichtigungen poppen diese markanter auf und ermöglichen, dass man aus der aktuell aufgerufenen App reagieren kann. Die Benachrichtigung legt sich quasi auch über Vollbild-Apps.

heads-up-notifications

Weiter im Text wird Android L den heiß spekulierten Factory Reset Schutz bekommen. So kann bei einem Diebstahl der Bösewicht ohne die Zustimmung des Nutzers kein Werkszustand herbeiführen. Dies wird über die Google Play Services auf die Geräte gespielt und bedarf daher keinerlei Updates von den Herstellern. By the way, dank 6-wöchigem Google Play Services-Update und generell dem Auslagern von den Google-Diensten sind 93% der Geräte mit den aktuellen Play Services unterwegs und weniger als 0,5% der Android-Geräte mit Malware betroffen.

Desweiteren wird es auch eine Zentrale zur Kontrolle der persönlichen Daten geben. Dies betitelt Google mit dem Namen „Universal Data Controls“.

Auch zur Performance der neuen Version wurden Aussagern getroffen. So soll es nicht nur die üblichen Software-Verbesserungen geben, damit der Akku länger hält, sondern auch ein neues Tool namens „Battery Historian“. Dieses soll analysieren, welche App die meisten Ressourcen beansprucht. Zudem gibt es einen verbesserten Battery Saver-Modus, der zum Beispiel den CPU-Takt herunter schraubt, wenn der Akku dem Ende nahe kommt.

Wie bereits mehrfach bestätigt, wird in der neuen Version auch die neue Android RunTime (ART) fester Bestandteil des Systems werden.

Material Design

Das wohl interessanteste Feature von Android L wird das grundlegend überarbeitete Interface sein. Mein erster Gedanke: „Nun ist also Android dran“ :-P.

material-design

Unter dem Begriff „Material Design“ möchte Google ein einheitliches, displayunabhängiges Design für alle Geräteklassen schaffen. Hierbei setzt man besonders auf flüssige Animationen und visuelle Tiefen, die das ganze cleaner wirken lässt. Die neuen Guidelines sind ab sofort unter Google Design verfügbar.

Google Chrome

Auch der mobile Browser aus dem Hause Google hat neue Funktionen erhalten. So bekommen wir eine neue Darstellung von Multitasking spendiert. Bisher werden geöffnete Webseiten lediglich im Browser mit einer Zahl oben rechts angezeigt und sind auch nur im mobilen Browser durchschrollbar. Dies soll sich nun ändern. Habt ihr zum Beispiel Facebook als App und Duolingo offen und dazu noch zwei Tabs im Chrome, so werden in Zukunft in der Übersicht aller geöffneten Apps vier Apps angezeigt. Die zwei regulären und die beiden Webseiten als eigenständige Fenster.

Android Auto

Auch die Autos dieser Welt werden nicht von Android L verschont bleiben. Android Auto heißt das Produkt und ist auf die Spracheingabe und die Navigation via Google Now optimiert. Wie üblich werden standortgebunden nur die relevantesten Informationen zur Verfügung gestellt. Apps wie Google Maps und Google Music sind natürlich trotzdem dabei. 25 Fahrzeughersteller hat man bereits an Bord und die ersten kompatiblen Fahrzeuge sollen noch dieses Jahr vom Band gehen.

Android TV

Bei dem Thema habe ich irgendwie ein Gerät aus dem Hause Google erwartet, erschienen ist vielmehr eine Software-Plattform. Android TV liefert Inhalte. Musik, Spiele, Filme, alles aus dem Repertoire von Google. So ist hier die Google Sprachsuche integriert, womit man schnell nach weiteren Informationen zu Serien, Schauspielern, Games etc. suchen kann.

AndroidTV

Zudem kann natürlich auch gestreamt werden, also der Chromecast Deluxe und auch Multiplayer-Gaming soll möglich sein. So spielte in der Konferenz einer via Android-Tablet und der Präsentierende mit dem Controller am Android TV gegeneinander. Sah jedenfalls alles recht easy und fluffig aus.

Android TV wird als Settop-Boxen von zahlreichen Herstellern kommen. Wann und zu welchem Preis ließ Google allerdings offen.

ChromeOS

ChromeOS hat ebenfalls ein paar Nettigkeiten zu bieten. So werden hier Benachrichtigungen vom Smartphone gezeigt, worauf auch zumindestens bei den SMS direkt geantwortet werden kann. Ebenfalls soll das Ausführen von Android-Apps möglich sein. Dies geschieht über einen Android-Emulator, der nach meinem Ermessen noch nicht so ganz rund lief. Aber schön, dass in die Richtung entwickelt wird und der Anfang ist doch schon mal getan.

chromecast-mirror

Google Fit

google fit

Das Pendant zu Apples HealthKit ist die Plattform Google Fit. Hier lassen sich aus anderen Apps Werte sammeln und auswerten. Schrittzähler, Schlaftracker und ähnliches fallen mir hierzu ein. Google hat als Partner unter anderem Runkeeper, Nike, Intel und Adidaas gewonnen, was erstmal recht beeindruckend klingt.

Google Office

Auch Google Office hat ein neue Funktionen spendiert bekommen. So ist die nahtlose Integration von Mail, Google Drive, Bearbeitung der Dokumente und das Sharing verbessert worden. Zudem können auch DocX-Dokumente bearbeitet und gespeichert werden.

Chromecast

Zu guter Letzt hat auch mein Lieblingsstick ein Update an Funktionen bekommen.

chromecast

 

So wird es in Zukunft möglich sein, sich auch auf den Chromecast-Stick zu beamen wenn man nicht unbedingt im gleichen Netzwerk hockt. Hier wird es eine Möglichkeit geben, sich dann seperat einzuloggen. Die Funktion wird allerdings erst im Laufe des Jahres zur Verfügung stehen.

Desweiteren gibt es eine neue Funktion namens „Backdrop“. Damit lassen sich aus der Android- bzw. iOS-App bestimmte Dinge wie Fotos, Kunst, das Wetter und Nachrichten aus aller Welt auf das Gerät streamen. Sieht man ein Kunstwerk, so kann man via Sprachsuche gleich weitere Informationen dazu erhalten.

chromecast-mirror

Das für mich beste Feature ist aber das direkte Streamen des Bildschirminhaltes auf den Stick. Dies ist zwar leider nur Android vorbehalten und auch erstmal nur den im Bild aufgelisteten Geräten, aber mehr Geräten sollen folgen….

Die Beta soll es in einigen Wochen geben, ich bin gespannt :-).

Fazit

Google hat heute einiges vorgestellt: Android L, Android One, Android TV, Android Auto, Updates für Chromecast und Office und alles irgendwie runder gestaltet. Vorallem aber das neue einheitliche Gesicht von Android L klingt sehr interessant und lässt darauf hoffen, dass auch der Nutzer es alsbald auf seinem Gerät zu Gesicht bekommt. Ansonsten war heute nichts neues, explosives, überraschendes dabei, aber es war auch nicht enttäuschend. Man geht bei Google immer weiter, wird runder und nutzerfreundlicher und der Gewinner aus der Sache sind wir – die Nutzer. Sehen wir also, was uns Google in diesem Jahr noch alles in der Praxis präsentieren wird :-).

Jahresrückblicke 2013: Google Zeitgeist – das suchten die Menschen in diesem Jahr

Das Jahr 2013 geht dem Ende zu und ehe wir unser Resümee ziehen, möchte ich euch flott in einer Serie die wichtigsten Jahresrückblicke 2013 unserer geliebten Internetgrößen vorstellen.

Nun kommen wir zu der unangefochten Nummer eins, wenn es um das Thema Suchmaschine im Netz geht: Google. Google dürfte mit seinen Suchbegriffen eine realistische Darstellung der Themen 2013 abgeben, die sonst wohl nur Umfragen erreichen könnten.

So ist das goldene Wort des Jahres “Wahl-O-Mat”, welcher durch die Landtagswahlen in Bayern und die Bundestagswahlen ein großes Interesse bekam (wir berichteten). Zweitplatzierter ist die Online-Plattform Immobilien Scout und danach folgt der tödlich verunglückte US-Schauspieler Paul Walker.

Zudem hat Google, wie vergangene Jahre auch, die Zeitgeist-Seite online geschaltet, damit ihr auch Trending Charts anderer Regionen nachschauen könnt beziehungsweise globale Suchbegriffe 2013.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=8hVwx13k1QM]

Die wichtigsten Infos für Deutschland habe ich euch mal flott hier niedergeschrieben:

Meistgesuchte Suchbegriffe:

  1. Wahlomat
  2. Immobilien Scout
  3. Paul Walker
  4. iPhone 5s
  5. Dschungelcamp 2013
  6. iOS 7
  7. Bundestagswahl 2013
  8. Promi Big Brother
  9. Samsung Galaxy S4
  10. AfD

Meistgesuchte Nachrichten:

  1. Bundestagswahl 2013
  2. AfD
  3. Hochwasser
  4. Nordkorea
  5. Nelson Mandela
  6. Papst
  7. Boston
  8. Costa Concordia
  9. Kate Baby
  10. FDP

Meistgesuchte Sport:

  1. Handball WM 2013
  2. Champions League 2013
  3. Bayern Barcelona
  4. Super Bowl 2013
  5. DFB Pokal
  6. MSV Duisburg
  7. Lisicki
  8. Eishockey WM 2013
  9. Wimbledon 2013
  10. Formel 1 2013

Meistgesuchte Musik:

  1. Harlem Shake
  2. Gangnam Style
  3. Heino
  4. Sunrise Avenue
  5. Macklemore
  6. Blurred Lines
  7. Daft Punk
  8. Robin Thicke
  9. Wacken 2013
  10. PSY Gentleman

Meistgesuchte Technik:

  1. iPhone 5s
  2. Samsung Galaxy S4
  3. HTC One
  4. Nexus 5
  5. PS4
  6. iPhone 5c
  7. Xbox One
  8. iPhone 6
  9. Nexus 4
  10. Sony Xperia Z

Meistgesuchte Events:

  1. Oktoberfest 2013
  2. IAA 2013
  3. Tomorrowland 2013
  4. Gamescom 2013
  5. Bauma
  6. Wacken 2013
  7. Cebit 2013
  8. Equitana
  9. Holi Festival
  10. IFA 2013

Meistgesuchte Games:

  1. FIFA 14
  2. Cube World
  3. LoLNexus
  4. Battlefield 4
  5. GTA 5 PC
  6. Cookie Clicker
  7. Sim City
  8. Neverwinter
  9. Humble Bundle
  10. Forge of Empires

Meistgesuchte Personen:

  1. Helene Fischer
  2. Paul Walker
  3. Miley Cyrus
  4. Justin Bieber
  5. Selena Gomez
  6. Gronkh
  7. Rihanna
  8. Bushido
  9. Cro
  10. Kate Middleton

Meistgesuchte Sportler:

  1. Robert Lewandowski
  2. Mario Götze
  3. Pep Guardiola
  4. Arjen Robben
  5. Cristiano Ronaldo
  6. Sebastian Vettel
  7. Marco Reus
  8. Frank Ribery
  9. Bastian Schweinsteiger
  10. Sabine Lisicki

Meistgesuchte Politiker:

  1. Barack Obama
  2. Angela Merkel
  3. Peer Steinbrück
  4. Philipp Rösler
  5. Annette Schavan
  6. Wladimir Putin
  7. Wolfgang Schäuble
  8. Gregor Gysi
  9. Cem Özdemir
  10. Horst Seehofer

Meistgesuchte Musiker:

  1. Helene Fischer
  2. Miley Cyrus
  3. Justin Bieber
  4. Selena Gomez
  5. Rihanna
  6. Bushido
  7. Cro
  8. Andrea Berg
  9. Eminem
  10. Sido

Meistgesuchte TV-Moderatoren:

  1. Stefan Raab
  2. Markus Lanz
  3. Günther Jauch
  4. Oliver Pocher
  5. Anne Will
  6. Maybrit Illner
  7. Nazan Eckes
  8. Johannes B. Kerner
  9. Barbara Schöneberger
  10. Oliver Welke

Meistgesuchte Filme/Bücher:

  1. Shades of Grey
  2. Tribute von Panem
  3. Django Unchained
  4. Oblivion
  5. Feuchtgebiete
  6. Gravity
  7. World War Z
  8. Minions
  9. Hangover 3
  10. Evil Dead

Meistgesuchte TV-Sendungen:

  1. DSDS
  2. Berlin Tag und Nacht
  3. Tagesschau
  4. Köln 50667
  5. Breaking Bad
  6. Dschungelcamp
  7. Voice of Germany
  8. Shopping Queen
  9. Big Brother
  10. Homeland

Meistgesuchte Automarken:

  1. BMW
  2. VW
  3. Audi
  4. Mercedes
  5. Opel
  6. Ford
  7. Porsche
  8. Smart
  9. Skoda
  10. Honda

Meistgesuchte deutsche Städte:

  1. Berlin
  2. Hamburg
  3. München
  4. Köln
  5. Stuttgart
  6. Düsseldorf
  7. Hannover
  8. Dresden
  9. Dortmund
  10. Leipzig

[thumbs-googlesuche]

Chromecast: Googles Media-Streaming-Stick rudimentär aber ausreichend

Seit Juli gibt es von Google eine eigene Lösung, um Inhalte von seinem Android-Gerät an einen Monitor mit HDMI-Anschluss zu senden. Ähnlich wie Apples AppleTV, bietet auch Google mit seinem Chromecast eine solche Möglichkeit. Da der Stick bisher nur US-only im Einkaufswagen landen konnte und nur hin und wieder für Deutschland verfügbar war, musste ich mich also nun eine Weile gedulden, bis ich ihn selber in den Händen halten durfte. Nun aber habe ich mich pünktlich zu Weihnachten selber beschenkt und der Stick läuft seit gestern wie eine Biene.

Google-Chromecast-Verpackung

Lieferumfang und Eckdaten

Chromecast ist ein von Google produzierter und vertriebener Streaming Media-Adapter, der über eine HDMI-Schnittstelle ab Version 1.4 an ein x-beliebiges Ausgabegerät angeschlossen werden kann. Die Stromversorgung wird über ein Micro-USB-Kabel sichergestellt, welches zum Lieferumfang gehört und entweder einen freien USB-Steckplatz am Monitor oder, falls nicht vorhanden, an die Steckdose via Adapter angeschlossen werden muss. Ohne geht leider nichts.

Eckdaten von Wikipedia:

  • Kategorie: Streaming-Box
  • Erschienen am: 24. Juli 2013
  • Chipsatz: Marvell DE3005-A1
  • Abmessungen: 72 mm × 35 mm × 12 mm
  • Gewicht: 34 g

Funktionsweise

Der Stick ist dafür konstruiert, dass der Benutzer Inhalte von Android, iOS, dem Browser Chrome unter Windows und OS X sowie Chrome OS zum Ausgabegerät streamen kann. Beim Streamen von Android und iOS werden hierbei nicht die Bildschirminhalte übertragen, sondern nur die Steuerfunktionen. Sprich, schaue ich ein YouTube-Video, so zieht sich der Stick das Video aus dem Internet und das Smartphone fungiert nur als Fernbedienung. Aus diesem Grund sind bisher auch nur ausgewählte Apps mit dem Chromecast kompatibel und ermöglichen das “Streaming”. Hierzu zählen Größen wie YouTube, Google Play Music und Google Play Movies aus dem Hause Google, aber auch Plex, Vevo und Avia darf man nicht vergessen.

Google-Chromecast-Stick

Ich hoffe einfach darauf, dass man in Zukunft noch mehr Apps Zugriff ermöglicht und es eine echte Alternative zu AppleTV und Co. wird.

Ein Nachteil dieser Funktionsweise ist auch das Bundle aus Video und Audio. Da ich ein PC-Monitor als Ausgabe missbrauche und dort keine Kopfhörerbuchse eine Audio-Out-Möglichkeit bietet, muss ich bis dato über die grotiken Monitor-Lautsprecher Musik “genießen”.

Das Streamen aus dem Browser Chrome heraus funktioniert allerdings ein wenig anders. Hierbei wird wirklich der Bildschirminhalt übertragen, wobei die maximale Auflösung allerdings nur 720p beträgt und stark von der Leistung des PCs abhängt.

Einrichtung

Das Einrichten des Chromecast ist eigentlich relativ leicht. Ihr braucht einen Monitor mit HDMI ab Version 1.4 und eine Steckdose beziehungsweise einen freien USB-Port. Zudem benötigt ihr die Chromecast-App für euer Mobiltelefon. Stick anschließen, Monitor einschalten, App starten und dem Einrichtungsprozess folgen.

[appbox googleplay com.google.android.apps.chromecast.app]

Für das Streaming aus dem Browser Chrome benötigt ihr das folgende Chrome-Plugin.

[appbox chromewebstore boadgeojelhgndaghljhdicfkmllpafd]

Vorteile und Nachteile

Ein großer Vorteil ist natürlich die Hoffnung, dass immer mehr Dienste und Apps Chromecast unterstützen und dem Stick somit einen guten Push geben. Laut Google soll der offizielle Vertrieb in andere Länder im nächsten Jahr starten. Da wird dann sicherlich einiges passieren. Der Stick ist dank Android-Unterbau eben auch gut offen gehalten. Vielleicht bastelt da CyanogenMod ja noch ein Custom-ROM :-). Zudem spielt gerade der Preis eine große Rolle und hier spielt man bei 35 Dollar beziehungsweise derzeit 48 Euro für Deutsche in einer sehr guten Liga. Vergleichbares bekommt man für deutlich mehr Geld.

Nachteile müssen wir allerdings trotz allem auch nennen. Da wäre zum einen der eingeschränkte Funktionsumfang bezüglich der Apps. Auch das Streamen aus dem Google Chrome macht zwar Spaß, könnte aber runder laufen. Das Abspielen lokaler Medien soll irgendwann funktionieren, wünschenswert wäre allerdings kein utopischer Zukunftstermin! Ein nicht ganz unwichtiger Punkt ist auch die Ausgabe von Audio und Video in getrennter Form. Derzeit ist es leider nur im Bundle möglich, was eventuell auch nochmal in Angriff genommen werden könnte.

[perma-googlechromecast-technik]

Fazit und meine bescheidene Meinung

Nun gut – viele Infos, viele Nachteile und trotzdem bin ich von dem Stick begeistert? Einfache Erklärung – weil es mir reicht! Mir fehlte eine Möglichkeit am Sonntagmorgen meine YouTube-Playlist an meinen großen Bildschirm zu senden beziehungsweise einfach mal ein paar Musikvideos vom Rechner aus abzuspielen, ohne jedes Mal den Platz auf meinem PC-Bildschirm dafür einbüßen zu müssen. Für das Audio/Video-Problem habe ich mich bereits bei Amazon umgeschaut und könnte auf einen Splitter zurückgreifen. Mal schauen, ob ich das im nächsten Jahr nochmal tue.

Ansonsten besteht meine Hoffnung einfach mal auf pfiffige Entwickler, die uns Chromecast noch weiter öffnen oder das Google das Streamen lokaler Inhalte noch ermöglicht. Songs müssen jetzt bei Google Music liegen, damit diese gestreamt werden können. Finde ich nicht allzu schlimm, kann aber ein Ausschlusskriterium für andere Nutzer sein.

Weiterempfehlung?

Das muss jeder für sich selber wissen. Mir reicht derzeit noch das Streamen meiner Musik und ein paar Musikvideos von YouTube und Vevo für diesen Preis. Auch Plex spielt eine große Rolle als Media-Streaming-Plattform in meinem Leben. Wer auf andere Dienste setzt und/oder andere Wünsche hat, wird vielleicht mit dem Stick noch nicht ganz warm. Da lohnt sich aber genaues Beobachten und diesem Blog folgen, denn hier wird es zeitnah weitere Infos dazu geben.

Das Unboxing habe ich euch gleich mal per Videos festgehalten:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=J1VC09jplLw]

Weihnachten: Wenn es damals schon Facebook, Google, Twitter und Apple gegeben hätte

Morgen ist bekanntlich Weihnachten und Jesu Geburt damit 2013 Jahre her. Was in diesen Jahrtausenden alles schon passiert ist, darf gerne in den Geschichtsbüchern nachgelesen werden,  wir aber leben im Jahre 2013 und heute herrschen Größen wie Facebook, Google, Apple und Twitter mit ihren Webdiensten und erleichtern uns Menschen die Kommunikation erheblich.

weihnachten-2013-mit-twitter-facebook-und-co

Auch wenn das folgende Video eher als Werbemittel dient, so finde ich die Umsetzung humorvoll gemacht. Wie wäre es, wenn das Jesukind also heute zur Welt käme und sowohl Josef, als auch die drei Könige in den Genuss der neuen sozialen Medien kämen. Seht selber :)

[vimeo=http://vimeo.com/82154406]

Google Chrome: Breakpoint erzwingen

Manchmal ist auch die beste Software ein wenig krude und so ergeht es mir immer wieder, dass der Google Chrome beim Debuggen von Javascript bei gewissen Webprojekten die Krücke macht und Breakpoints schlichtweg ignoriert.

[perma-googlechrome]

Woran es liegt, kann ich leider nicht abschließend beantworten. Auch ein Neustart plus Beenden aller Chrome-Dienste brachte keine Besserung mit. Es gibt allerdings eine clevere Lösung, sich den Breakpoint zu erzwingen.

Dazu gebt ihr in den Javascript-Code einfach an die Stelle, wo ihr den Haltepunkt haben wollt, folgende Zeile ein:

debugger;

Klingt easy, ist es auch. Denn der Google Chrome wird dann genau an dieser Stelle das Ausführen verhindern und auf eure Eingabe warten. Fröhliches Debuggen also :-).

Google Suche: Google.com in Deutschland nutzen

Seit kurzem ist es dank einer Chrome Erweiterung möglich, auf google.com nur noch via Hotword “Ok Google” die Sprachsuche aufzurufen. Kein Geklicke oder suchen nach dem Mikrofon-Icon mehr, sondern einfach nur noch losquasseln.

[perma-googlesuche]

Allerdings wird man als normaldeutscher Nutzer beim Aufruf von google.com auf die google.de-Adresse weitergeleitet. Der Weg über die Spracheinstellungen kann zwar prinzipiell erstmal gegangen werden, aber auch hier wird man trotz englischen Suchergebnissen zu google.de geschickt.

[perma-google]

Abhilfe schafft hier der Parameter “hl”, welcher den Wert “en” haben muss. What(TF)? Einfach diesen Link hier aufrufen und google.com genießen ;-).

Google Chrome: “Ok Google” öffnet die Sprachsuche

Im Mai hatte Google angekündigt, dass man in Zukunft auch per Stimme im Browser suchen kann. Was also mit Google Now auf dem Smartphone schon herrlich gut funktioniert, ist auch für Browser schon eine zeitlich lang verfügbar. Allerdings musste man dafür noch das Sprachmikrofon neben der Suche anklicken, um Google seine Frage zu stellen.

android-kitkat-ok-google

Mittels einer Chrome Erweiterung kann dies allerdings jetzt auch per Hotword gelöst werden. Dazu müsst ihr euch die folgende Chrome Extension installieren, die allerdings noch in der Beta steckt und nur auf google.com und in English funktioniert.

[appbox chromewebstore bepbmhgboaologfdajaanbcjmnhjmhfn]

Ist die Erweiterung installiert wird das Mikrofon auf der Google-Startseite komplett farblich ausgefüllt und daneben erscheint der Text “OK Google”.

Nun nur noch auf google.com gehen und “OK Google” ins  Mikrofon sprechen und volá, die Sprachsuche öffnet sich…

Android 4.4 KitKat: Diese Apps unterstützen den Vollbild-Modus (Immersive Mode)

Android 4.4 bringt nicht nur weniger Systemanforderungen mit sich, sondern auch den sogenannten Vollbild-Modus, fachmännisch auch Immersive Mode, genannt. Dieser bewirkt, dass sich bei Öffnen einer App nicht nur die Benachrichtigungsleiste aus dem Blickfeld entfernt, sondern auch, wenn vorhanden, die Touch-Bedienung am unteren Rand ausblendet. Der Platzgewinn ist minimal, aber es gibt ja bekanntlich Smartphones, welche nicht jenseits der 4,7 Zoll Display-Grenze liegen.

Dieser Modus muss allerdings vom Entwickler selber in die App eingebaut werden und so kommt es, das bisher nur wenige dieses Feature unterstützen.

Folgende Apps haben bereits diese Funktion spendiert bekommen:

[tl-quelle http://www.reddit.com/r/Android/comments/1qs9ft/ Reddit]

Jahresrückblicke 2013: Best of 2013 im Google Play Store – Google stellt die besten Apps, Filme und Spiele vor

Das Jahr 2013 geht dem Ende zu und ehe wir unser Resümee ziehen, möchte ich euch flott in einer Serie die wichtigsten Jahresrückblicke 2013 unserer geliebten Internetgrößen vorstellen.

google-play-store-best-of-2013

Der letzte Monat des aktuellen Jahres hat noch nicht mal angefangen, da stellt Google schon mal seine Highlights des Jahres vor. So hat man sich in den letzten Tage hingesetzt und die besten Anwendungen, Spiele, Filme und Musikstücke des Jahres 2013 gekürt. Zudem wurde die Startseite des Google Play Stores überarbeitete und zeigt euch die folgende Auswahl:

Wer also bei dem trüben Wetter keine Beschäftigung hat, darf da gerne mal eine Runde Schmökern gehen :-).

[thumbs-googleplaystore]

News des Tages (18.11.2013): Sony jubelt, Dropbox kauft, Qualcomm zeigt, Google im Shitstorm und keine Drohnen den Sprayern

Tag für Tag passieren großartige Sachen in der IT-Welt und vieles ist spannend, vieles unspannend, aber inzwischen doch eine so große Flut an Informationen, dass man immer wieder die wirklich wichtigen übersehen kann. Wir haben uns mit der Kategorie News des Tages zur Aufgabe gemacht, euch die wichtigsten Fakten analog zu den Themen unseres Blogs kurz und knackig, meist mit einem Link zu weiterführenden Informationen, täglich zur Verfügung zu stellen. So kannst du dann gut informiert in den nächsten Tag starten ;-).

Sony verkauft 1 Million PlayStation 4 am ersten Tag

playstation4

Nach nur 24 Stunden vermeldet Sony einen erfolgreichen Verkauf von einer Million PlayStation 4 in USA und Kanada. Der Europa-Start ist 29. November und bis dahin sollten etwaige defekte Geräte, welche scheinbar absichtlich manipuliert wurden, behoben werden, sonst sieht das hierzulande nicht rosig aus mit den Reviews.

Dropbox kauft PiCloud

[perma-dropbox]

PiCloud ist ein Dienst für Cloud Computing. Sprich Entwickler können auf die Power der Amazon Cloud setzen und müssen keine eigenen Server einrichten. Was Dropbox vorhat und inwiefern das den neuen Kurs in Richtung Business treiben wird, bleibt abzuwarten. Zu mindestens sollen in gut 100 Tage alle Entwickler zu Dropbox stoßen und erstmal die eigene API verbessern und erweitern.

Qualcomm Toq: SmartWatch im Anflug

qualcomm-toq

Wenn wir über die Kategorie SmartWatches berichten, dann meist über die Samsung Galaxy Gear. Allerdings haben auch andere Hersteller gute Produkte auf der IFA 2013 vorgestellt, so Qualcomm. Die Qualcomm Toq will durch ein stromsparendes Display mehrere Tage Laufzeiten ermöglichen und soll mit Android-Geräten kompatibel sein. Preislich liegt das ganze um die 349 Euro, soll ab 2. Dezember auf der Webseite des Unternehmen käuflich erwerbbar sein und der Galaxy Gear in Nichts nachstehen. Klingt nach einer Ansage oder?

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=YzTrqifCOhs]

Google im Shitstorm wegen Youtube und Google+ Verheiratung

[perma-google]

Es war mir irgendwie klar, dass das noch ein Nachspiel haben wird. Google hat kürzlich das Kommentarsystem von YouTube vollends auf Google+ umgestellt und somit jedem Nutzer das Anlegen eines Google+-Kontos aufgezwungen. Dies möchten aber viele Nutzer nicht und haben daher eine Petition auf change.org gestartet, welche bis jetzt über 180.000 Unterschriften zusammen hat. Das ganze hat sogar schon ein Maskottchen und es bleibt abzuwarten, was hier als nächstes passiert. Google hat es nicht leicht, eine solch gravierende Änderung mal so eben durchzuboxen. Qualität hin oder her, es hat den Beigeschmack man wolle sich die YouTube-Nutzer zum eigenen Netzwerk schummeln.

Wer hat den größten – Samsung will 560 PPI verbauen

[perma-samsung]

Laut Samsungs Display CO Kinam Kim wird Samsung im nächsten Jahr ein Smartphone mit AMOLED Display und einer Pixeldichte von ganzen 560 PPI auf den Markt werfen. Minimale Bildschirmdiagonale ist 5 Zoll und dürfte unter anderem auch das Samsung Galaxy S5 dann treffen. Bei dieser Größe entspricht die Auflösung 2560 x 1440, die man bisher eher von Tablets herkannte. Ob nötig oder nicht, wenn der Akku ebenfalls wächst habe ich damit kein Problem!

Eine Runde Google

Google feilt an verbesserter Android-Kameratechnologie. Googles Arbeiten in die Richtung sind schon lange bekannt, allerdings wurde diese vermutlich für Android 4.4 KitKat nicht rechtzeitig fertig und mussten nochmal zurückgezogen werden. Die neuen Möglichkeiten sollen den Support von RAW-Dateien mitbringen, so das Profi-Fotografen nachträglich noch Belichtungskorrekturen, Scharfzeichnungen, Farbsättigung etc. korrigieren können.

Google eröffnet gleich 6 neue Pop-Up Stores in den USA. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft bewirbt man dort die eigenen Produkte. Einziges Manko – die Google Glass wird es nicht zu erwerben geben. Ansonsten ist das Konzept echt cool gemacht, denn man bewegt sich in dem Store wie in einer Schneekugel und kann sich das eigene Video später im Internet nochmal ansehen.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=4sbq9OX1nM0]

Google hat verlauten lassen, dass man keine beziehungsweise wenige Kunden bisher durch den NSA-Skandal verloren hätte. Vielmehr würden die Menschen verstehen, dass Google und Co. nichts für die Machenschaften des amerikanischen Geheimdiensts können und diese sogar noch bemüht sind, die Sicherheit über die Bereitstellung der Daten an die Behörden zu stellen, indem man an neuen Sicherheits- und Verschlüsselungsmechanismen arbeitet.

Google möchte stärker gegen Kinderpornografie vorgehen. Erst heute war der Zwischenfall im Hamburg in aller Munde und ruft natürlich die Kritiker auf, generell stärker gegen solche Handlungen vorzugehen. So hat man also die letzten Monate versucht, den Algorithmus immer weiter zu verfeinern und hat somit inzwischen mehr als 100.000 Suchanfragen gesperrt. Ganze 200 Google-Mitarbeiter kümmern sich den lieben langen Tag um das Problem der Minderjährigenpornografie in Googles Diensten.

Apple krallt sich PrimeSense

PrimeSense ist die Firma, mit der Microsoft die Xbox 360 entwickelt hat. Im Rahmen der Kinect 2 wurden dann andere Partner genommen und so dürfte der 345 Millionen US-Dollar Deal den Redmondern nichts anhaben. Was Apple damit vor hat? Vielleicht ein wenig Apple TV ausbauen oder mal die ein oder andere Unterentwicklung in den eigenen Smartphone und Tablet-Sensoren nachrüsten.

Last but not least – Nachtflugverbot für Graffiti-Drohnen

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an das Thema mit dem Einsatz der Drohnen von Bahn und Bund gegen Sprayer an Bahnhöfen und Werkstätten. Diese hat man nun getestet und für gut befunden, allerdings sagt die Luftsicherheitsbehörde “Nein” zum Einsatz. Somit hat die Bahn jetzt Drohnen mit dem Stückpreis von 50.0000 Euro, die sie nicht einsetzen dürfen. Traurig!

Die Tests sind exzellent gelaufen, ein hervorragendes Einsatzmittel. Jedoch erteilen die Luftsicherheitsbehörden der Länder derzeit keine Fluggenehmigung für die Nachtstunden.

Bahn-Sicherheitschef Gerd Neubeck