Facebook Messenger

Facebook: Messenger für Windows wird eingestellt

Und wieder erreicht mich eine traurige Nachricht am frühen Morgen. Facebook stellt nicht nur seinen wenig bis gar nicht genutzten Mail-Dienst wegen eben dieser Probleme ein, sondern auch seinen Windows-Client.

Der Facebook Messenger begleitet mich seit langer Zeit schon auf meinen PC-Geräten und ermöglicht nicht nur das Chatten direkt vom Desktop aus, sondern auch das Anzeigen von  Benachrichtigungen von neuen Facebook-Statusupdates meiner Freunde.

Zwar öffnete ein Klick auf die Benachrichtigung auch wieder den Browser, aber es ersparte einen offenen Tab in diesem. Auch die Anzeige des Facebook-Feeds war eine sehr nützliche Sache, da ich selten direkt auf meiner Timeline in der Webversion unterwegs bin.

Nun verkündet man, dass man die Software wieder einstelle. So bekam ich beim Start gerade folgende Meldung:

Am 3. März ist Sense. Da der Facebook-Chat auf dem Protokoll XMPP basiert, kann man sicherlich einer der vielen Multi-Messenger nutzen. Auch Skype versteht den Facebook-Chat, auch wenn es dort irgendwie nur halbherzig funktioniert.

Meine bevorzugte Alternative? Keine Ahnung, bisher macht mich die Ankündigung einfach nur sauer, da ich das Stück Software echt lieben gelernt habe.

Facebook Messenger: Suche von Kontakten per Telefonnummer im Adressbuch und neuer Name

Ich hatte es vorhin via Social Networks schon angekündigt – der Facebook Messenger bekommt alsbald ein neues Interface. Dieses wird nicht nur blasser und klarer, sondern vor allem nicht mehr so in Anlehnung an Facebook gehalten.

Hinzukommt, dass man den Messenger nun nur noch “Messenger” nennen wird und nicht mehr “Facebook-Messenger”. Klingt nach Konkurrenz für WhatsApp? Auf jeden Fall, denn es kommt noch dicker.

 Die Welt berichtet darüber, dass man nun Kontakte auch über die Telefonnummern im Adressbuch finden und anschreiben kann. Dieses steht nicht in direkter Verbindung zu Facebook und fungiert damit direkt als WhatsApp-Konkurrenz. Hier geht man allerdings noch einen Schritt weiter und lässt dem Nutzer die Wahl, ob dieser seine Nummer freigeben oder sperren lassen will. Sperrt ein Nutzer sein Nummer für den Versand von ankommenden Nachrichten soll es anderen nicht möglich sein, ihm eine Nachricht zu schicken. Muss man dann also wieder über Facebook machen, soweit Partner B dort auch zu finden ist.

Das Update für iOS und Android soll in Kürze eintrudeln und dann werden wir sicherlich noch mehr Einzelheiten darüber berichten.

[tl-meinung] Facebook verliert Nutzer beziehungsweise die Jugend unter 20 findet WhatsApp und Co. immer toller als das große soziale Netzwerk. Somit muss das Netzwerk hier reagieren und vollzieht damit eine noch deutlichere Abspaltung des Messenger von Facebook. Somit wird der Messenger als eigenständiges Angebot etabliert und tritt in direkte Konkurrenz mit WhatsApp, die mit 350 Millionen Nutzer nun bei weitem nicht mehr klein sind. Ich bin gespannt was da auf dem Markt der mobilen Messenger passiert. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und die, die daraus profitieren sind wir, die Nutzer.

Werdet ihr in Zukunft dann eher den Messenger verwendet oder weiterhin WhatsApp?

Bewegter Montag: Funktionen des Facebook Messengers in Erklärbär-Videos vorgestellt

Es ist wieder Montag und diesmal Zeit für eine Runde Facebook Messenger. Denn Facebook hat kürzlich einige HowTo-Videos veröffentlicht, um den Nutzern die Funktionen der Anwendung näher zu bringen. Ist zwar in englischer Sprache, aber unten rechts kann auch der deutsche Untertitel aktiviert werden. Ich bin großer Nutzer der Chat Heads, aber merke immer wieder, dass viele gar nicht wissen dass es sie gibt bzw. wissen ihren Mehrwert gar nicht zu schätzen. Vielleicht aber nach den folgenden Videos. Have Fun…

Was ist der Facebook Messenger?

http:// .com/watch?v=Ib3ySuSedjk

Wie nutze ich Chat Heads?

http:// .com/watch?v=v_5fQvqtRec

Wie verschicke ich Sticker und Fotos und wie starte ich eine Gruppenkonversation?

http:// .com/watch?v=hB8J4zDF_xU

[thumbs-bewegtertag]

WhatsApp-Alternativen kurz vorgestellt

Wir sind einer der wenigen Blogs, welche das Thema WhatsApp im letzten Winter am meisten mitbekommen haben. Denn angefochtene Nummer eins in Sachen Artikelaufrufe, ist der Artikel, wo es um die Verlängerung von (Android-)WhatsApp via PayPal geht.

Heute möchte ich kurz einmal einige Alternativen vorstellen, denn WhatsApp sitzt da oben ganz alleine auf dem Thron aller Messenger und hat es aber zumeist eigentlich gar nicht verdient. Denn mir persönlich fehlen viele Features, wie der Webzugriff bzw. Chatmöglichkeit über die heimische PC-Tastatur. Außerdem kommt noch eine arrogante Ignoranz der Entwickler hinzu und ab und an mal ein Sicherheitsloch. Letzteres darf mal passieren, aber es setzt eine schnelle Reaktion seitens des Entwicklers nach sich, was manchmal nicht wirklich geschah.

Warum ist WhatsApp so beliebt

Martin und ich sind IT-ler. Die Mehrheit der Leser dieses Blogs sind auch Informatiker und ich kann es euch nicht verdenken. Aber Cindy aus Marzahn kauft sich ein Schlauphone und möchte mit Hildegard und Lieschen chatten. Via Telefon, via Internet. Also greift sie zu einem Dienst, der in seiner Handhabung sehr einfach ist: WhatsApp.

WhatsApp-Alternativen kurz vorgestellt

Telefonnummer angeben, SMS bekommen, Abgleich aller Telefonkontakte mit den WhatsApp-Servern und schwups hat man all seine Kontakte in der Liste und kann losschreiben. Das ist der Erfolg von WhatsApp – die einfache Handhabung für den Otto-Normalverbraucher.

Heute ist das erste, was man nach einem Kauf seines ersten Smartphones von seinen Freunden hört, der Satz: “Hast du WhatsApp?”. Ich will auch gar nicht sticheln, sondern WhatsApp hat es auch verdient, eine Nummer eins unter den Messengern zu sein. Aber man darf als Nutzer und gerade als Blogger niemals den Blick nach links und recht verlieren und deshalb möchte ich euch hier mal ein paar Alternativen vorstellen, die teils wesentlich besser sind als WhatsApp.

Samsungs Messenger-Alternative: ChatOn

Ich bin Samsung-Liebhaber und deshalb habe ich natürlich auch ChatOn installiert. Hat gänzlich die gleichen Funktionen wie WhatsApp, läuft unter Android, iOS, Windows Phone, Blackberry und Samsungs Bada und hat einen großen Vorteil – man kann via Web-App chatten.

WhatsApp-Alternativen kurz vorgestellt

Allerdings läuft der Web-Account parallel zum mobilen und ist daher kein wirklicher Ersatz, sondern nur eine Ergänzung. Samsung müsste an dieser Stelle nachziehen, dann wäre es wirklich eine ernstzunehmende Alternative. Meine Nutzung bis dato? Eher weniger.

Line

WhatsApp-Alternativen kurz vorgestellt

30 Millionen Nutzer zählt man bei Line, einem Messenger aus dem Hause Naver welcher im Funktionsumfang WhatsApp in nichts nachsteht. Zudem kann die Kamera gleich angezapft werden und über das geschossene Bild Effekte, Sticker und allerlei drübergelegt werden bevor es verschickt wird. Nutzung via Browser, OS X, PC-Clients und mobilen Apps wie Android, iOS, Windows Phone und Blackberry steht zur Verfügung.

mySMS

WhatsApp-Alternativen kurz vorgestellt

Mein Favorit lange Zeit bevor es AirDroid gab. Der Dienst ermöglicht das schnelle Versenden von SMS via Browser, PC-Clients, aber auch mobilen Apps für Android, iOS und Windows Phone. Zudem können auch Bilder und andere Daten einfach versendet werden. Mehr dazu

KakaoTalk

Hier zulande noch nicht wirklich eine große Messengergröße gegenüber WhatsApp, aber in Südkorea zählt man über 60 Millionen Nutzer – KakaoTalk.

WhatsApp-Alternativen kurz vorgestellt

Steht WhatsApp in nichts nach, verschickt allerdings Nachrichten über eine verschlüsselte SSL-Verbindung, was das ganze wieder sympathisch macht. Android, iOS, Windows Phone, Blackberry und Bada stehen allesamt im Reigen der mobilen App-Verfügbarkeit.

Viber

Nicht neu, aber interessant ist der Multi-Messenger Viber, den Martin neulich an anderer Stelle schon einmal vorgestellt hatte. Dieser ist also nicht nur eine Konkurrenz zu WhatsApp, sondern greift auch Skype und Facebook an, da es neben dem Versenden von Datenmaterial und Nachrichten, auch Voice over IP und Videotelefonie kann.

WhatsApp-Alternativen kurz vorgestellt

200 Millionen Nutzer zählt man inzwischen und es gibt Apps für iOS, Android, Windows Phone, Blackberry, Bada, Windows und OS X.

Trillian

Gleiches Spiel wie bei Viber, denn es handelt sich auch hierbei um einen Multi-Messenger, der nicht wirklich mit WhatsApp verglichen werden kann.

WhatsApp-Alternativen kurz vorgestellt

Nichtsdestotrotz hat man einen Android- und iOS-Client und eine PC-Software am Start, die ich mittels lebenslanger Lizenz auch fleißig nutze. Mehr dazu

Google Hangouts

Kommen wir zu den großen Playern neben WhatsApp. Google Talk ist seit letzter Woche Geschichte (Google I/O lässt grüßen). Google Hangouts hat ein Ziel – die Zusammenführung des Chat-Chaos bei Google. Google Voice, Google Talk, Google+ Messenger und Google+ Hangouts sind eindeutig zu viele Chatdienste, die nun in Hangouts vereint wurden.

WhatsApp-Alternativen kurz vorgestellt

Clients für Android, iOS und Chrome stehen zur Verfügung. Komplette Synchronisation mit eingeschlossen.

Skype – Microsofts starke Messenger-Alternative

WhatsApp-Alternativen kurz vorgestellt

Skype ist ein altes Tier in der Messengerreihe. Nicht nur Apps für Android, iOS, Windows Phone, sondern auch für Mac und PC. Chatten und Videochats sind im heimischen W-Lan kostenlos, SMS und Telefonanrufe können für eine kleine Gebühr auch getätigt werden.

Facebook Messenger

Da haben wir doch noch den größten aller großen Konkurrenten vergessen – Facebook. Mit über einer Milliarde Nutzer steht Facebook als größter Konkurrent in der Reihe der WhatsApp-Alternativen und bietet Clients für Android und iOS, eine PC-Software an und natürlich den Webzugriff via Facebook-Seite.

WhatsApp-Alternativen kurz vorgestellt

Zudem ist die Anmeldung inzwischen auch ohne Facebook-Konto möglich (Webzugriff fällt dann weg, logisch). Es reicht die Authentifizierung via Telefonnummer und Name. Allerdings hat Facebook einen ähnlich schlechten Ruf wie unser Ausgangsprodukt WhatsApp und wird daher oft kritisiert. Mehr dazu

Fazit

Viele, viele Messenger die am Chathimmel vor sich hin blinken und um die Gunst der Nutzer buhlen. Generell gilt es nicht auf einen zu setzen. Nicht als Blogger und auch nicht als Nutzer. Denn WhatsApp ist nicht das Non-Plus-Ultra. Problem an den Diensten ist immer, dass man sie erst dann nutzen wird wenn viele Freunde auch dort sind. Facebook ist klar und WhatsApp hat sich zu einer Größe gemausert. Aber auch Google hat das Zeug nochmal richtig durchzustarten mit Hangouts, denn die App weiß mir zu gefallen.

Meine Nutzung der Chatdienste? WhatsApp für alle erdenklichen aus meinem Telefonbuch, Hangouts für meine Google-Fanatiker, Skype/MSN für geschäftliches und Facebook für alle, die mir ihre Telefonnummer nicht verraten wollen Zwinkerndes Smiley.

Android: Google Hangouts, Facebook Messenger, Skype, Trillian, ChatOn, WhatsApp

PC: Facebook Messenger, Trillian mit Google Hangouts und Skype

Also überzeugt eure Leute davon, sich andere Dienste anzuschauen und vielleicht erfährt der ein oder andere Messenger in Zukunft ja eine neue Nutzerwelle.

Was nutzt ihr so für Messenger? Und warum?

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Facebook Messenger: Sticker drücken Emotionen aus

Vor einiger Zeit gab es ein Update für den Facebook Messenger, welches die Unterstützung für die Chat Heads lieferte. Feine und vorallem richtig coole Sache. Neben diesem neuen Feature ist allerdings ein weiteres untergegangen. Der Messenger bietet nicht nur das Verschicken von Bilder, Sprachaufnahmen und Icons ohne Ende was ein wenig nach WhatsApp abgekupfert aussieht , sondern auch riesige Symbole sogenannte Sticker, die letztlich den emotionalen Zustand des Schreibers ausdrücken sollen.

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Habt ihr noch nicht entdeckt? Nicht schlimm, denn ich musste heute auch echt lange suchen. Generell sind die Teile nur dann verfügbar, wenn man sich in der Konversationsansicht der Chat Heads befindet. Allerdings ist es auch dort recht tricky. So muss man mit seinem Finger ein wenig weiter links vom Plus-Zeichen drücken.

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Dort befindet sich nun die Auflistung aller verfügbaren Emotions.

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Zusätzlich zum Standard können auch welche aus dem Sticker-Store nachgeladen werden.

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Ulkig aber wahr, ich fühle mich wie im Kindergarten. Es wird trotzallem seine Anwender finden und jetzt wisst ihr, wo man sie findet…

Facebook Home – mein Kommentar

So Sonntagabend und Facebook Home ist auf meinem Samsung Galaxy S2 seit 24 Stunden aktiv. War aktiv! Denn ich habe es wieder deaktiviert, aber der Reihe nach!

Vorletzte Woche Donnerstag, dem 4.4, war die Präsentation von Facebook im Menlo Park zu Kalifornien. Fazit der Pressekonferenz? Facebook Home, ein Android-Launcher der aus eurem Phone ein Social Phone machen möchte. Das heißt, dein Gerät geht an und du siehst gleich deine Facebook-Feeds, also Beiträge deiner Freunden und Co.. Übrigens große Ankündigung am 4.4., dass die App am 12.4. weltweit zur Verfügung stehen wird.

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Pustekuchen! Am 12.4. konnten sich unsere Mitbürger auf der anderen Seite des großen Teiches freuen. Wir Deutschen durften in die Röhre gucken. Nachdem ich allerdings einen Artikel eines amerikanischen Tech-Blogger las, der meinte, dass lediglich das eingesetzte Gerät wichtig ist und die begrenzte Region durch eine modifizierte APK umgangen werden kann, habe ich meine Root-Erfahrungen rund um die build.prop-Datei herausgekramt und etwas versucht, was zu einem Erfolg geführt hat: die Installation von Facebook Home auf einem deutschen Device. Denn die build.prop-Datei regelt die Identifizierung des Gerätes gegenüber den Apps und kann auf gerooteten Geräten verändert werden. Sprich das Gerät gibt sich als ein anderes aus.

Probiert, funktioniert und nun im Einsatz gehabt. Facebook Home arbeitet im Dreigespann. Die offizielle Facebook-App, der Facebook Messenger und der Launcher Facebook Home sind allesamt nötig, um das komplette Feeling des neuen Launchers genießen zu können.

Was Facebook Home können soll? Das hatte ich hier bereits beschrieben!

Hier also das Fazit von mir. Nach der Installation präsentierte sich mir der letzte Beitrag aus meiner Facebook Timeline auf dem Lockscreen. Nicht klein wie man es gewohnt ist, sondern übergroß skaliert auf die Größe des Smartphone-Displays. In einigen Fällen überaus eklig anzusehen und fördert ungemein den Augenkrebs. Wie ich bereits vor wenigen Tagen schon verlauten liess, habe ich keine Freunde die stetig paradiesische Urlaubsfotos in die Pipeline schiessen, sondern eher ihr Essen, irgendwelche Witze oder Statusmeldungen ohne Bild (hierbei wird das Coverbild desjenigen genommen).

Also: Smartphone aus dem Standby geholt, bekommen wir die Anzeige unseres Facebook-Feeds dargestellt. Am unteren Displayrand wird uns ein Icon angezeigt, dessen Inhalt dein eigenes Profilbild bei Facebook ist. Hält man nun seinen Finger auf das Icon, so erscheinen drei Möglichkeiten. Links kann direkt zum Facebook Messenger gewechselt werden, rechts zur letzten aktiven App und nach oben kommt man zu den Anwendungen. 

Anwendungen heißt allerdings in erster Linie die Auswahl einen Status, ein Foto oder einen Ort zu posten. 

Macht man hier noch einen Wisch nach links, so erscheinen die installierten Apps in einer umfassenden, alphabetisch sortierten Liste. Nix mit Favouriten und Co.. Will ich dreimal zu WordPress, so muss ich mich dreimal durch dieses ellenlange Menü quälen. Minuspunkt und zwar deutlicher! Schnell mal ins Anrufmenü? Auch hier muss ich mich durchwühlen.

Einen Pluspunkt gibt es hier allerdings. Gaaaanz unten (und nein, es gibt kein schnelleren Weg als ellenlanges Herunterscrollen) befindet sich der Punkt “Mehr…”, der zu unserem gewohnten Homescreen führt. Hatte ich hier auch schon beschrieben. 

Jau, Einstellungen sind einige vorhanden. So kann die gewohnte Notificationbar aktiviert und auch das Anzeigen der Facebook-Feeds im Lockscreen kann deaktiviert werden. 

Mehrwert bisher? Nicht viel, aber dazu später. Vorerst noch ein paar Worte zu den Chat Heads.

Die Chat Heads verdienen ein wenig mehr Aufmerksamkeit, denn diese sind so ziemlich das coolste Feature was uns Facebook geliefert hat. Ich würde sogar fast meinen, dass sich Google da sicherlich in Zukunft noch ein wenig abgucken und in Android nativ einbauen darf.

Was Chat Heads sind? Hatte ich hier erwähnt und beschreiben lediglich das Aufpoppen des Profilbildes des Gegenüber egal in welcher Anwendung man sich gerade befindet. Das praktische daran? Öffnet man die Konversation, so öffnet diese sich Overlay der aktuellen App. Richtig heißer Schit! Kann übrigens schon für WhatsApp nachgerüstet werden. 

Funktionierten diese korrekt? Jau. Richtig tolles Feature, welches wieder frisches Feeling in den Facebook Chat bringt.

Fazit nach so vielen Worten?

So ein langer Text für so eine verhältnismäßig kleine Anwendung. Meine Meinung zu Facebook Home hat sich weitestgehend nicht von der letzter Woche geändert. Es gibt sie, die Hardcore-Facebook-Suchties und gerade dort wird der Launcher einschlagen wie eine Wucht.

Ich für meinen Teil und ich denke, da kann ich für viele Menschen in meiner Umgebung sprechen, werde Facebook Home nicht behalten. Dafür bietet mir mein Facebook-Feed einfach zu wenig Content. Die drei/vier Statusmeldungen am Tag, die mich interessieren, die kann ich auch abends gemütlich bei einer Tasse Kakao im Bett lesen und muss diese nicht den ganzen Tag auf meinem Lockscreen mit mir rumtragen. 

Also ein neutrales Fazit. Zu mindestens lasse ich eine Empfehlung dar, dass es sich jeder mal anschauen sollte, denn kompletter Quatsch/Mist ist es nicht. Nur muss jeder für sich selber den Mehrwert finden, denn jeder ist nun mal unterschiedlich aktiv in diesem Netzwerk, was sich Facebook schimpft!

Einzig die Chat Heads sind eine Alternative zum herkömmlichen Benachrichtungssystem und freilich ein cooles Feature. Wunsch an Google: für alle Benachrichtigen umsetzen, denn das Teil rockt richtig!

Aber nun zu euch! Habt ihr es schon ausprobiert? Wenn ja, wie gefällt es euch und lasst ihr es installiert? Wenn nein, was denkt ihr zu dem, was ihr hier schon alles lesen konntet? Lohnt sich eine Installation für euch oder lasst ihr gleich die Finger von? Lasst es uns wie immer in den Kommentaren wissen…

Facebook Home auch in Deutschland nutzen (Anleitung)

Hab ich gestern noch erzählt, dass nur USA-Bürger und Nutzer bestimmter Geräte in den Genuss von Facebook Home kommen, so hab ich für euch mal ein wenig rumgebastelt und volà es funktioniert sogar! Denn Geräte werden auch nur anhand von einer Datei namens build.prop identifiziert und die können Nutzer eines gerooteten Smartphones verändern.

Hinweis: folgende Anleitung setzt den Rootzugriff voraus und kann funktionieren, muss aber nicht!

Wie ihr Rootzugriff erlangt, hatte ich hier im Blog schon an einigen Stellen erläutert. Diese Anleitung beschränkt sich jetzt auf das Installieren von Facebook Home.

1. Wir benötigen die Android-App build.prop Editor

build.prop Editor
build.prop Editor
Entwickler: Nathan Campos
Preis: Kostenlos

2. Installiert? Dann klickt ihr mal flott oben rechts auf die drei Punkte und auf den Punkt “Backup”. So seid ihr auf der richtigen Seite, die alten Dateien schnell wiederherstellen zu können.

3. Nun müsst ihr drei Dateien ändern: ro.product.model, ro.product.name und rpo.product.device. Der neue Wert ist GT-I9300.(Der Save-Button ist irgendwie schlecht zu sehen. Also entweder rechts oben blind klicken oder das Phone in den Landscape-Modus drehen!). Das heißt ihr gebt euer Gerät als ein Samsung Galaxy SIII aus. Sprich, alle drei Dateien mit diesem Wert ändern und einmal Gerät neustarten! 

4. Neugestartet? Dann besorgt ihr euch noch von hier die APK-Datei (Erlaubnis der Installation aus unbekannten Quellen sollte aktiviert sein) und installiert diese. Unter Umständen noch die aktuellen Updates des Facebook Messengers und der Facebook App machen.

Läuft doch! Und bei euch? Meine Meinung folgt morgen…

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(

Facebook Messenger als SMS-Posteingang benutzen (Anleitung)

Wie ich bereits erwähnte hat der Facebook Messenger für Android heute ein Update erhalten und damit den Grundstein für die Chat Heads und die spätere Verknüpfung mit Facebook Home, dem Android-Launcher aus dem Hause Facebook, gelegt. Nun kann dieser als SMS-Posteingang umfunktioniert werden.

Bringt insofern den Vorteil, als das Menschen die viel und gerne SMS und Facebook als Kommunikationsmittel nehmen, alles unter einem Hut haben. Und mit den Chat Heads sogar ein tolles Feature zur Benachrichtigung bekommen.

Wie kann ich den Facebook Messenger als SMS-Eingang nutzen?

Dazu ladet ihr die aktuelle App des Messenger herunter:

Messenger
Messenger
Entwickler: Facebook
Preis: Kostenlos+

und geht über Einstellungen auf den Punkt “SMS/MMS” 

Dort könnt ihr nun das Versenden und Empfangen von SMS erlauben und den Messenger auch als primäre Anwendung dafür einstellen. 

Gemacht, getan, dann müsst ihr noch in die Benachrichtungseinstellungen und explizit den Haken bei Chatsymbole ganz unten setzen. Ansonsten bekommt ihr keine Chat Heads angezeigt. 

Nun bekommt ihr beim ersten Aufruf eurer Nachrichten schicke Hinweispopups und volà das Schreibfeeling steigt wieder und macht mehr Spaß. So erging es mir jedenfalls seit der Installation. Eindeutig das coolste Feature was sich Facebook jemals für Android ausgedacht hat. Danke!

Lasst mal eure Meinung da, setzt ihr die Chat Heads ein und findet ihr sie gut oder eher Spielerei die niemand braucht?

Facebook Home kommt Stück für Stück, trotzdem schauen wir Deutschen in die Röhre

Heute ist Freitag der 12. April und wir erinnern uns, dass Facebook der Welt heute Facebook Home präsentieren wollte!

Erster Haken an der Sache: es werden erstmal nur begrenzt viele Smartphones in den Genuss des neuen Android-Launchers kommen. Genauer genommen das HTC One X, HTC One X+, Samsung GALAXY S III und das Samsung GALAXY Note II. Weiterer Haken – erstmal nur für unsere lieben Mitbürger aus der USA. Danke Facebook, ich hab dich auch lieb!

Ich hatte an anderer Stelle schon mal verlauten lassen, dass Facebook Home ein Gimmick bleiben wird. Sprich ein optionales Feature. Manche Leute werden es zum Überleben brauchen und manche halten es für vollkommenen Schwachsinn. Zu welchen ich mich zähle? Ich bin Blogger und Software-Freak und muss einzig, um darüber quatschen zu können, den Launcher auf Herz und Nieren testen. Brauchen werde ich ihn trotzdem nicht! Grund? Mein Freunde posten weniger Bilder als Texte die mich manchmal echt so gar nicht interessieren. Nicht bös gemeint, aber will ich diese dann sehen, wenn ich mein Schlauphone aus dem Standby erwecke? Ich glaube nicht.

Aber zum eigentlichen Thema zurück: das neue Update des Facebook Messengers. Dieses bringt nämlich das coolste Feature von Facebook Home mit: Chat Heads.

Nach dem Update des Messengers kann man optional den Messenger zur neuen SMS-Anwendung umfunktionieren. Sprich, SMS lassen sich direkt darüber verschicken. Vorteil? Alles in einem: Facebook-Chat und meine wenigen SMS unter einem Hut. Dazu noch die Chat Heads, perfekt.

Was sind diese Chat Heads?

Die Funktion von den sogenannten Chat Heads lassen sich sehr leicht aus derem Namen ableiten. Dies sind eigentlich simpel gesagt nur dir Profilbilder der Chat-Partner, welche App-übergreifend aufpoppen wenn eine neue Facebook- oder Direktnachricht eintrifft.

Im Beispiel bin ich zum Beispiel gerade bei Feedly drin und es kommt eine Nachricht von Martin rein. Oben rechts erscheint ein Chat Head, eine Blase aussehend wir ein Kopf, mit seinem Facebook-Profilbild oder dem eigenen hinterlegten und liefert mir die Info das ich eine neue Nachricht habe. Klick ich nun auf diese, so werden mir offene Konversationen angezeigt. Alles als Overlay über die aktuelle App. Ich kann also jederzeit die Chat Heads nach unten ziehen und damit schließen.

Chat Heads vs. Benachrichtigungen

Der eine oder andere wird jetzt aufschreien, dass doch dafür die Notification-Bar bei Android zur Verfügung steht. Prinzipiell richtig, bei Facebook Home aber falsch. Denn Facebook Home wird keine Benachrichtigungsbar mitbringen (soweit mein Kenntnisstand bisher), sondern eben jene Chat Heads für Nachrichten und alles andere, jau, kein Plan. Wird sich dann wohl zeigen, wenn ich es auf meinen Geräten ausprobieren darf/kann. Spätestens beim Eintreffen meines Samsung Galaxy S4 Anfang Mai sollte der Launcher wohl im deutschen Lande angekommen sein.

Neben dem Facebook Messenger hat auch die Facebook-App heute ein Update bekommen. Diese klaut sich schon mal die Berechtigungen für den Facebook Launcher. Das heißt also im Klartext, dass ihr später drei Apps braucht und auf dem aktuellen Stand haben müsst: Facebook, Facebook Messenger und Facebook Home. Sie sind alle miteinander verknüpft und Facebook versprach in seiner Präsentation am vergangenen Donnerstag monatliche Updates mit neuen Features. Na da sind wir mal gespannt, wann denn überhaupt die Version 1.0 in unsere Gefilde schafft. Bis dahin, Facebook Messenger als SMS-Eingang umrüsten, Chat Heads cool finden und freuen das Android so schön offen ist für Spielerei und die Apple-Jünger in die Röhre schauen müssen. Euch ein tolles Wochenende.