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WordPress: Version 3.8 bringt responsive Design und umstrukturiertes Dashboard mit

Gefühlt habe ich gerade noch den Beitrag über die Version 3.7 von WordPress geschrieben, da ist gestern die Version 3.8 erschienen. Mit dem Codenamen “Parker” ehrt man den Jazz-Musiker Charlie Parker und die Neuerungen der neuen Version beziehen sich eher auf die Optik des WordPress-Backends.

Seit langem gibt es schon das Plugin MP6, welches nun überflüssig wird, da in WordPress der gesamte Code des Plugins als Standard eingebaut ist. Größte Neuerung dürfte hier das responsive Webdesign sein. Sprich, das Backend sieht auch endlich mal auf dem Smartphone sexy aus.

Zudem hat das Dashboard kleinere Neuerungen bekommen, so dass das “Eingehende Links”-Widget entfernt wurde und irgendwie gefühlt mehr Platz zur Verfügung steht. Die Einstellungsseite für Widgets und Themes wurde auch ein bisschen angepasst und mit Version 3.8 kommt auch ein neues Standardtheme mit dem Namen “Twenty Fourteen”, welches im Magazin-Stil daher kommt.

wordpress-twenty-fourteen

Nicht viel, aber dennoch wünschenswerte Updates. Ich mag das neue Tempo, auch wenn es nur kleinere Schritte hervorbringt. Aber lieber hier und da eine schnelle Modernisierung, als jahrelanges Entwickeln und dann doch wieder oll (aus dem Niederdeutschen = „alt“) und out…

Update sollte wie gewohnt im Backend automatisch angeboten werden.

WordPress: Sprache ändern

Nun ist es mir schon das zweite Mal in Folge passiert, dass ich eine neue WordPress-Installation eingerichtet habe und feststellen musste, dass ich das englische WordPress heruntergeladen und auf dem FTP-Server hochgespielt hatte.

[perma-wordpress]

Da man meistens für deutschsprachige Kunden aber auch einen deutschsprachigen Admin-Bereich zur Verfügung stellen will, sollte man hier also noch die deutsche Sprache nachrüsten:

  1. Dazu einfach hier nochmal das deutsche WordPress herunterladen.
  2. Paket entpacken und beim FTP-Server hochladen (nur fehlende Dateien hochladen, alles andere kann übersprungen werden)
  3. Nun sind zwar die deutschen Sprachpakete installiert, aber WordPress weiß noch nicht, dass er diese auch verwenden soll.
  4. Dazu öffnen wir die wp-config.php im Root-Verzeichnis öffnen und suchen die Einstellung define (‚WPLANG‘, ‚deineSprache‘);
  5. Hier muss statt deineSprache die deutsche als folgendes Kürzel eingegeben werden: de_DE.

Sieht also dann wie folgt aus:

wordpress-sprache-aendern

Admin-Bereich neuladen und schon ist alles in deutscher Sprache :-).

WordPress: erste Beta zur Version 3.8

Es ist noch gar nicht so lange her seit die finale Version 3.7 von WordPress erschienen ist, da kommt auch schon die erste Beta der nächsten Version um die Ecke.

[perma-wordpress]

WordPress 3.8 bekommt ein vollkommen neues Design im Admin-Bereich. Dabei erwähnt man explizit die Darstellung in verschieden großen Browsern und vor allem mobilen Endgeräten, was auf ein responsive Webdesign hindeutet. Wird ehrlich gesagt auch echt mal Zeit!

Zudem hat man das Dashboard überarbeitet, die Theme-Auswahl abgeändert, ein neues Theme namens Twenty Fourteen hinzugefügt und über 250 Anfragen geschlossen.

Angestrebter Release-Termin soll der 12. Dezember sein. Bis dahin kann man sich hier das offizielle Changelog anschauen und dort die erste Beta von WordPress 3.8 herunterladen.

WordPress: Automatische Updates deaktivieren bzw. auch Major-Updates erlauben

Seit einigen Tagen ist die neue Version 3.7 von dem wohl beliebtesten Content-Management-System WordPress in freier Natur. Diese hatte als größte neue Funktion die Möglichkeit mitgebracht, zukünftige Updates automatisch zu installieren.

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Allerdings hatte das einen Haken, denn unter den Begriff “Updates” fallen nur die kleineren, sogenannte Wartungs- und Sicherheitsupdates. So wird eine eventuell anstehende Version 3.7.1 automatisch installiert, aber die Version 3.8 nicht. Vorteil des ganzen ist eine schnelle und vor allem automatische Beseitigung von auftretenden Sicherheitslücken, aber bei größeren Major-Updates kann ein Automatismus problematisch werden, wenn Fehler bei der Aktualisierung auftreten und somit einen Webauftritt zunichtemachen können (durch benutzerdefinierte Anpassungen oder ähnliches).

Im Standard sind also die sogenannten Minor-Releases, also Wartungs- und Sicherheitsupdates erlaubt, aber nicht die Major-Releases, welche große neue Funktionen beinhalten. Dies kann allerdings konfiguriert werden, so dass man eventuell gar keine automatsichen Updates erhält oder auch alle, sprich auch die Major-Releases.

Dazu müsst ihr lediglich in euer WordPress-Verzeichnis gehen und die Datei “wp-config.php” aufsuchen.

wordpress-updates-minor-erlauben

Dort könnt ihr dann einer der folgenden Zeilen hinzufügen:

define('WP_AUTO_UPDATE_CORE', 'minor');

Dies ist der Standard und bedeutet, dass nur die Minor-Updates erlaubt sind. Wollen wir jetzt alle Updates deaktivieren, so müssen wir statt ‘minor’ nur false angeben (ohne Hochkommata):

define('WP_AUTO_UPDATE_CORE', false);

Nun gibt es Nutzer wie uns zum Beispiel, die regelmäßig ein Backup fahren und dadurch das automatische Aktualisieren nicht scheuen. Dafür ein einfaches true reinschreiben und nun bekommt ihr alle Updates automatisch installiert.

define('WP_AUTO_UPDATE_CORE', true);

Easy Peasy? Easy Peasy!

WordPress: Version 3.7 bringt Auto-Updates und verbesserte Suche

Recht überraschend flatterte bei mir heute morgen die Meldung rein, dass WordPress nun in Version 3.7 erschienen ist. Die Version hat diesmal den Codenamen des Jazz-Pianisten Count Basie bekommen und bringt die erwarteten Auto-Updates mit, worüber wir schon berichtet hatten.

wordpress-3.7

Im Vergleich zu WordPress 3.6 sind es wirklich kleine Sachen, die diesmal Einzug erhalten haben. So hat man einen verschärfteren Passwort-Check eingeführt, also 123 und auch das unglaublich sicherere 321 ist jetzt nicht mehr erlaubt. Zudem hat man endlich etwas an der Suchfunktion gebastelt, welche doch leicht vernachlässigt daherkam. Diese findet nun deutlich präziser und vor allem kontextbezogen und nicht einfach nur den gesuchten String.

[perma-wordpress]

Last but not least, die Möglichkeit also, kleine Update automatisch machen zu lassen. Große Updates wie das auf Version 3.8 müssen allerdings dann wieder manuell angestoßen werden.

[tl-meinung] Ich finde es gut, dass man nun in kleineren Schritten Updates herausbringt. So hat man als Nutzer nicht nur das Gefühl, dass dort nicht nur die Däumchen gedreht werden, sondern kommt auch schneller in den Genuss der Funktionen. Es erschlägt einen halt nicht gleich. Die vollständige Übersicht der Änderungen gibt es nochmal hier und falls wer auf WordPress setzt, der darf ruhig das Auto-Update im Backend anschubsen. Eventuell vorherige Datenbank-Sicherung kann übrigens nie schaden…

WordPress: ein paar Statistiken

10 Jahre WordPress! Ein denkwürdiger Tag für diese Open Source Software, die millionenfach auf der ganzen Welt im Einsatz sind um täglich Nutzern eine tolle Webseite anzuzeigen. Wir hatten hier schon gratuliert und ich möchte noch flott eine Infografik nachschieben, die die Jungs von Marketpress anlässlich des Geburtstages angefertigt haben. Erstaunlich, oder?

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WordPress feiert 10. jähriges Jubiläum

So Freunde, Blogger und Menschen des Netzes. Wieder einmal feiert jemand größeres Geburtstag. Allerdings ist es weder Google, noch YouTube oder gar Facebook. Nein, es ist der Unterbau vieler Millionen Seiten im Netz, genauer genommen 18 % aller Webseiten weltweit, die auf das Content Management System WordPress bauen.

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Es war der Unmut eines einzelnen Nutzers – Matt Mullenweg, der am 25. Januar 2003 frustriert auf seinem Blog über die damals nicht weiterentwickelte Blog-Software b2 schimpfte. WordPress war damals schon Open Source und war einer der wenigen Systeme, welche Einträge chronologisch und nicht hierarchisch sortierte. Mat griff dieses System auf und hat innerhalb der letzten 10 Jahre ein flexibles und benutzerfreundliches System auf die Beine gestellt, welches mit über 25.000 Plugins und 1800 Themes individuell angepasst werden kann.

Vor genau 10 Jahren, am 27. Mai 2003 erschien die Version 0.7 zum Download. Allerdings ist diese leider nicht mehr im Download-Verzeichnis zu finden, aber immerhin die 0.71 gibt es noch. 10 Jahre ist eine lange Zeit, gerade wenn es um die Entwicklung des Webs geht und deshalb gibt es hier mal ein Beitrag zur Entwicklung von WordPress seit 2003.

[perma-wordpress]

Inzwischen setzen große Firmen auf WordPress, wie TheNextWeb und TechCrunch und auch unser Grundstein ist WordPress, auch wenn es bei uns sehr angepasst läuft.

2013 hat sich nicht nur eine riesige Community um WordPress aufgetan, sondern auch zahlreiche selbstständige Programmierer verdienen gutes Geld mit der Software, die utner der GNU GPL Open Source Lizenz läuft. Matt hat übrigens 2005 die Firma Automattic gegründet und diese bringt auch fleißig Version für Version heraus. Weiterer interessanter Fakt ist, dass Matt eigentlich mal Jazztrompeter werden wollte, weswegen die Versionen die Namen bekannter Jazzmusiker tragen:

  • 1.0 – Miles Davis
  • 2.0 – Duke Ellington
  • 3.0 – Thelonious Monk
  • 3.5.1 – Evin Jones
  • und 3.6 steht noch nicht fest – kommt aber dieses Jahr noch.

An dieser Stelle also riesengroßen Glückwunsch von der Tech-Lounge-Redaktion an WordPress.

Jungs und Mädels – ihr macht einen tollen Job. Weiter so!!!

(via)

Harlem Shake: lass dein Blog wackeln!

Heute mal etwas ganz außergewöhnliches hier zum Thema, nämlich ein WordPress-Plugin welches wir selber auf unserer Seite eingebunden habe. Die Katharina, Gründerin und Hasumeisterin des Blogs frisch-gebloggt.de (übrigens immer ein Blick wert!), hatte mir in der letzten Woche einen Tipp gegeben, dass es für den Harlem Shake auch ein WordPress-Plugin gibt.

Wordpress

Ihr erinnert euch? Ich hatte letzte Woche über YouTube berichtet und die Möglichkeit dort alles “shaken” zu lassen. Nun könnt ihr das gleiche auch auf unserer Seite tun!

Dazu müsst ihr lediglich den Konami-Code (hoch-hoch-runter-runter-links-rechts-links-rechts, b, a), den ich an anderer Stelle bereits vorgestellt hatte, ausführen und bekommt eine kleine Show fürs Auge und ein wenig Musik auf die Ohren gelegt.

In der Tech-Lounge ist vieles fest verdrahtet, daher kann ich an dieser Stelle noch meine Homepage empfehlen. Da wirkt das ganze mit der Couch auch irgendwie toller Zwinkerndes Smiley.

WordPress-Blog 1 zu 1 lokal auf PC kopieren

Neben dem Bloggen sind sowohl Martin als auch ich tüchtige Web-Tüftler und dieses Blog ist ein Ergebnis von vielen Ideen, Kreationen, Ideen, Verwürfnissen und Umsetzungen unsererseits. Wir versuchen stetig besser zu werden, euch mehr Features zu bieten bzw. bereits vorhandenes immer wieder zu optimieren.

Allerdings sind Änderungen am Live-System nie gut, wenn sie vorher nicht getestet worden sind und somit haben wir daheim unseren Blog auch offline und lokal auf dem eigenen Rechner zu laufen. Hier können wir uns austoben, das Theme komplett zerschießen oder einfach verrückte Sachen implementieren, ohne das der eigentliche Blog davon betroffen ist. Änderungen, die von uns beiden ein Däumchen hoch bekommen, schaffen es dann auch in die offizielle Tech-Lounge Zwinkerndes Smiley.

Um aber ein online verfügbaren WordPress-Blog 1 zu 1 auf den lokalen PC zu kopieren, bedarf es ein wenig Arbeit. Aber keine Angst, die Anleitung hier soll euch durch den Vorgang führen und wird für euch dadurch ein komplettes Kinderspiel!

1. Schritt: XAMPP downloaden und installieren

XAMPP ist eine Software, welche einen lokalen Webserver bei euch installiert, damit eine WordPress-Installation überhaupt erst laufen kann. Dazu braucht ihr den Apache, als Webserver, PHP, als Sprachbasis und MySQL, die Datenbank für Beiträge, Kommentare und Co..

Hier könnt ihr sie ganz offiziell und kostenlos herunterladen und installieren. Nach dem Installieren müsst ihr die Dienste Apache und MySQL aktivieren!

XAMPP Einrichtung

2. Schritt: WordPress-Installation transferieren

Im zweiten Schritt müsst ihr nun alle Daten von eurem Hoster via FTP in das lokale Verzeichnis “C:\XAMPP\HTDOCS\[evtl. Blogname]” kopieren. Geht am besten via Filezilla oder ähnliche FTP-Programme.

XAMPP Einrichtung Blogverzeichnis

3. Schritt: Config-Datei anpassen

Nachdem nun alle Dateien lokal vorhanden sind, müsst ihr in das Blogverzeichnis wechseln (C:\XAMPP\HTDOCS\[evtl. Blogname]), die “wp-config.php” öffnen und entsprechend dem Screenshot bearbeiten:

wp-config

Datenbankname könnt ihr gleich lassen, soweit ihr später den gleichen Datenbanknamen verwendet. Beim lokalen Webserver ist allerdings der Nutzer immer standardmäßig ‘root’ und das Datenbank-Passwort ist leer. Zudem ist der Datenbank-Horst natürlich “localhost”.

4. Schritt: Datenbank kopieren

Jetzt kommen wir zu dem etwas schwierigen Teil, dem Datenbank kopieren. In der Datenbank sind so ziemlich alle Daten eures Blogs/Webseite gespeichert. Artikel, Tags, Kategorien, Kommentare, Plugintabellen und alles was noch so zum Blog gehört. Ohne ist eure lokale WordPress-Installation recht wertlos.

Um also eurer lokalen Kopie Leben einzuhauchen, müsst ihr zu allererst zu eurem Hoster gehen und euch dort in das phpmyadmin-Panel einloggen. Dort könnt ihr bei Klick auf die Datenbank ein Komplett-Export machen (sollten gute Hoster zumindestens anbieten).

Hoster - Datenbankexport

Bitte beachten: der lokale phpmyadmin sieht ungerne Importdateien über 2 MB. Wenn also euer gesamtes Exportpaket größer als die angegebene Dateigröße ist, so müsst ihr die Tabellen einzeln exportieren.

Egal wieviele Dateien ihr nun auch habt, nun müsst ihr zu eurer lokalen Installation wechseln, Datenbank mit dem gleichen Namen anlegen und auf localhost/phpmyadmin die Tabellen wieder importieren.

Lokal - Datenbank importieren

5. Schritt: Tabelle wp_options anpassen

Jetzt seid ihr fast fertig. Denn noch denkt die Datenbank, dass sie euch auf eure offizielle Webseite schleusen soll, wenn ihr sie (lokal) aufruft. Um dies zu verhindern, müsst ihr zwei Einstellungen in eurer lokalen Tabelle “wp_options” verändern.

Einmal ist es die Option “siteurl”, wo ihr “http://localhost/[evtl. Blogname]” angebt.

wp_options siteurl

 

Zum anderen ist es die Option “home”, wo ihr “http://localhost/[evtl. Blogname]” angebt.

wp_options home

 

6. Schritt: Fertisch

Nun könnt ihr euren (neuen) lokalen Blog unter der Url “http://localhost/[evtl. Blogname]/wp-admin” aufrufen und gebt eure Login-Daten ein, wie ihr das online auch machen würdet.

Fröhliches zerstören, kreiieren und ausprobieren!