Instagram: Bilder aufhübschen und bearbeiten für Android und iOS

Wir sind ja super froh, wenn ihr Martin und mich mit unserem Blog hier unterstützt und Tipps sendet, was wir verbessern oder beibehalten sollten oder eben auch, worüber wir auch mal berichten könnten. So erreichte mich gestern eine eMail, dass ich den Dienst Instagram noch gar nicht in der Tech-Lounge vorgestellt hätte. Joar, der Grund besteht hier auch ganz simpel darin, dass ich so wenig Bilder für die sozialen Netzwerke oder für die Öffentlichkeit knipse, dass ich ihn einfach nicht benötige. Aber schauen wir ihn uns trotzdem mal an:

Instagram Logo

Instagram wurde vor zwei Jahren zum ersten Mal im Apple Store gelistet und ermöglicht das Erstellen und Verfremden von eigenen geschoßenen Bildern. Sicherlich ein alter Hut für die Mehrheit hier, denn Instagram ist seit Start 2010 eine unglaublich schnell wachsende Community geworden: eine Million User drei Monate nach Start, fünf Millionen dann im Juni 2011 und im April 2012 30 Millionen Anwender. April? Klingelt da bei euch auch was? Bei mir definitiv, denn damals habe ich auch zum ersten Mal von Instagram gehört. Denn Mark Zuckerberg, seinerzeit Gründer von Facebook, kaufte das 12-Mitarbeiter-leichte Unternehmen in einer Nacht- und Nebelaktion für eine Milliarde Dollar. Viel Schotter für einen Bildbearbeitungsdienst.

Wie bereits angesprochen, benutzte ich diese App eigentlich überhaupt nicht (seit April 2012 übrigens auch für Android draussen) und daher habe ich mich an meinen Freund Martin aka ChefIxor gewandt, der damit täglich auf seinem iPhone durchs Leben spaziert und ihn um eine kurze Einschätzung der App für iOS gebeten. Daher übergebe ich nun das Wort an ihn und bedanke mich herzlich für den Tipp per eMail und bei ChefIxor für die kommenden Worte:

Foto 1

Heute bekomme ich die Ehre hier einen Gastbeitrag zu schreiben. Herzlichen Dank dafür. In diesem möchte ich euch die App „Instagram“ vorstellen, welche für iOS und Android verfügbar ist. Sie ist eine Art Bildbearbeitungsprogramm. Mit dieser ist es möglich einem Bild verschiedene Effekte zu verpassen. Dadurch werden die Bilder noch einzigartiger als sie eh schon sind bzw. ist es sogar möglich fast jedes schlecht aufgenommene Foto einen gewissen Touch zu vermitteln.

Nutzt man diesen Dienst zum ersten Mal so kann man wählen, ob man ein komplett neuen Account anlegt oder beispielsweise einfach seine Facebook-Login-Daten verwenden möchte. Im Anschluss kann man direkt Bilder aufnehmen und dann zwischen 18 verschiedenen Effekten (Normal, Amaro, Rise, Hudson, X-pro II, Sierra, Lo-fi, Earlybird, Sutro, Toaster,Brannan, Inkwell, Walden, Hefe, Valencia, Nashville, 1977 und Kelvin) wählen. Außerdem kann das Bild mit einem Rahmen versehen werden, beliebig gedreht werden und die Schärfe angepasst werden. Bei der Schärfe kann man dies entweder punktuell oder als Streifen wählen, wobei die Größe des Bereiches, welcher scharf erscheinen soll, beliebig mit den Fingern klein- oder großgezogen werden. Hat man erst alles nach seinen Wünschen eingestellt, speichert man das Bild und kann einen Titel vergeben. Danach werden die Bilder hochgeladen. Hier kommt es auch wieder darauf an, was für ein Konto man anfangs gewählt hat. Hat man sich mit seinem Facebook Account angemeldet, werden die Bilder direkt im Facebook-Profil hochgeladen. Ansonsten halt nur in seinem Instagram-Profil.

IMG 2498

Die App bietet schon sehr viele Möglichkeiten. So kann man beispielsweise seinen Fotos auch Geo-Tags hinzufügen. Außerdem ist es möglich die Bilder anderer Nutzer, z.B. seiner Facebook-Freunde direkt in der App zu liken und zu seinen Favoriten hinzuzufügen. Natürlich kann auch in den Bildern von anderen Nutzern nach Lust und Laune gestöbert werden. Ich persönlich bin ein großer Fan der App und nutze sie so oft es geht. Ich kann sie jedem empfehlen, der ab und zu gerne mal ein paar Fotos mit seinem Telefon macht und diese dann auch noch „aufhübschen“ möchte. Die Möglichkeiten der App sind bisher schon sehr umfangreich und ich bin überzeugt, dass mit der Zeit noch weitere Einstellungen hinzukommen, welche noch mehr Bearbeitungsoptionen ermöglichen.

Ein großer Nachteil meiner Meinung nach ist, dass man die Bilder direkt über die App aufnehmen muss und somit keine vorhandenen aus seinen Fotoalben bearbeiten kann. Aber ich denke dies wird auch zeitnah behoben.

Noch eine letzte Anmerkung: Wer nicht möchte, dass jeder beliebige Instagram-Nutzer die Bilder sehen kann, geht einfach in der App oben rechts auf „Einstellungen“ und wählt dann „Fotos sind Privat“.

Foto 4

 

[appbox googleplay com.instagram.android]

 

[appbox appstore 389801252]

 

One Response to “Instagram: Bilder aufhübschen und bearbeiten für Android und iOS”

  1. […] aendert? Ich denke nicht! Am Beispiel Instagram ist das am deutlichsten zur erkennen. Facebook kaufte die Foto-Plattform im April für rund eine Milliarde Dollar an einem Freitagabend vor Feierabend und hat bis heute […]