HP Spectre XT: Fazit nach ein paar Wochen Nutzung

Vor ein paar Wochen habe ich ein HP Spectre XT Ultrabook 13-2000eg für 999 € gekauft. Seitdem war genug Zeit, sich mit dem Gerät vertraut zu machen und Vorteile und Macken zu finden. Vor dem Kauf beschäftigt man sich natürlich zuerst mit den Eckdaten, die ihr bei HP nachlesen könnt. Und nach ein paar Wochen Benutzung komme ich zu folgendem Fazit:

Optik

Für viele ist bei solchen Geräten die Optik ein wichtiger Punkt. Die hochwertig wirkenden Materialien im Edelstahl-Look sorgen dafür, dass das Ultrabook ein richtig schickes gerät ist.

hp-spectre

 

Anschlüsse

Für den Anschluss an Bildschirme oder Fernseher genügt das Gerät dem aktuellen Standard. Für diejenigen, die allerdings noch nicht über Monitore mit HDMI-Eingang verfügen, könnte das natürlich ein Problem sein. Alternativ gibt es für DVI-Anschlüsse natürlich Adapter von HDMI auf DVI. Die zwei USB-Anschlüsse, einer davon mit USB 3.0-Technologie, sind etwas knapp bemessen. Außerdem liegen auf gegenüberliegenden seiten, was ein bisschen blöd ist, wenn man externe Geräte nutzen will, die zwecks Stromversorgung an zwei Ports angeschlossen werden müssen. Ansonsten bietet das Ultrabook 1 Kombianschluss für Mikrofon bzw. Kopfhörer und einen RJ-45-Anschluss für Gigabit Ethernet LAN. Beides völlig ausreichend. Ebenso ist das 2-in-1-Lesegerät für Speicherkarten, etc. ausreichend. Abgesehen von den wenigen USB-Anschlüssen kommt also vollkommen hin beim HP Spectre XT.

hp-spectre-anschluesse1

hp-spectre-anschluesse2

 

Akku und Leistung

Der Akku hält natürlich wie bei allen Notebooks nicht ewig, beim Filme gucken oder Spiele spielen allerdings schon so seine 4-6 Stunden. Das reicht für eine mittellange Zugfahrt oder auch für einen Nachmittag im Park. Zur Sicherheit sollte man aber zusehen, dass man das Ladegerät immer dabei hat.

Bildschirm

Ein kleiner Nachteil ist der Bildschirm beim HP Spectre XT. Die Grafik bzw. die Auflösung des 13,3″-Display ist zwar richtig gut, allerdings ist die Verspiegelung schon sehr gewöhnungsbedürftig. Sie stört allerdings hauptsächlich beim Outdoor-Gebrauch.

Sound

HP wirbt mit Beats Audio System, das Ultrabook soll eine echte Soundmaschine sein. Und ja was soll man sagen, im Vergleich zu anderen Notebooks, die ich kenne, wird dieses Versprechen gehalten. Für integrierte Boxen ist die Qualtität richtig gut, sodass man auch mal in ordentlicher Lautstärke Musik hören oder Film gucken kann, ohne dass es in den Ohren schmerzt.

Gewicht und Größe

Mit seinen ca. 1,4 kg Gewicht und dem kleinen, flachen Design ist das HP Spectre XT ideal um sowohl unterwgs als auch zuhause zu arbeiten. Das Gewicht ist selbst für Leute, die nicht gern schwere Dinge mit sich rumtragen sehr angenehm.

Tastatur

Die Tastatur überzeugt voll und ganz. Die Hintergrundbeleuchtung ist super, um auch im Dunkeln die Tasten zu treffen. Und sie sind auch groß genug für Menschen mit großen Händen. Sehr praktisch ist zudem die Leiste mit den Funktionstasten. Denn anders als bisher bekanntwurde ein Tausch vorgenommen. Die Tasten F1, F2, F3, etc. müssen um benutzt zu werden mit der FN-Taste, die ja jedes Notebook hat, freigeschaltet werden. Denn auf den Tasten sind Funktionen wie Helligkeit ändern, WLAN an- und ausschalten, Lautstärke ändern, etc. vorbelegt. Halt alles, was man an Schnellzugrifftasten kennt. Nur das man sie eben einfach drücken kann, statt immer die FN-Taste suchen zu müssen.

hp-spectre-ftasten

 

Feeling beim Arbeiten

Einschalten – 5 Sekunden warten – loslegen. Was will man mehr? Durch die 128 GB große SSD-Festplatte und den Intel Core i5-Prozessor arbeitet das HP Spectre XT superschnell. Das macht echt Spaß. Nachteil an der SSD-Platte ist natürlich erstens die relativ kurze Lebensdauer und zweitens der geringe Speicherplatz. Man sollte also für seine Daten (Dokumente, Fotos, Videos, Musik, etc.) auf jeden Fall auf eine externe Festplatte zurückgreifen und nur geringe Datenmengen auf dem Notebook haben. Die Daten, die man halt öfter mal braucht. Programme starten schnell, Ladezeiten sind gering, man kann wirklich flüssig Arbeiten.

Störfaktoren

Größter Störfaktor bei HP Spectre XT ist der CPU-Lüfter. Dieser ist, wenn er normal läuft quasi nicht zu hören. Allerdings ist er auch absichtlich so eingestellt. Sofern die CPU zu heiß wird dreht der Lüfter richtig hoch für ein paar Minuten, um den Prozessor wieder runterzukühlen. Das kann dann leider auch schon einige Minuten nerven, weil es wirklich laut ist. Dafür wird allerdings, wenn man es nicht ausstellt, das Gehäuse mitgekühlt. Eigentlich praktisch, wenn man sieht, wie heiß manche Laptops am Gehäuse werden.
Außerdem muss man, um DVD, etc. abzuspielen, ein externes Laufwerk kaufen. Denn ein DVD-Laufwerk besitzt das Ultrabook nicht.

hp-specte-gesamt

 

Schlussworte

Das HP Spectre XT macht mich sehr zufrieden. Die sehr schöne Optik entschädigt für die Verpsiegelung, das schnelle und flüssige Arbeiten für den geringen Speicherplatz. Die Akkulaufzeit ist in Ordnung, könnte natürlich wie immer länger sein. Die Anschlüsse sind durchaus ein bisschen doof angeordnet, aber man braucht sie ja eher zuhause. Und da kann man sich mit USB-Hubs, etc. ganz gut helfen. Für Leute, die viel Software benötigen, die Speicherplatz wegnimmt, ist das HP Spectre XT vermutlich eher ungeeignet. Für Standardanwendungen zum Arbeiten, ein paar kleine Spiele und vielleicht Photoshop und Ähnliches reicht der Platz aber aus. Für mich also ein optimales Gerät. Sowohl unterwegs, als auch zu hause.

Wenn du das Notebook auch gerne haben möchtest, dir aber noch nicht sicher bist, dann frag bei mir per Mail nach, wenn ich dir noch Auskunft über ein paar Dinge geben soll.

Wer auch schon Erfahrungen mit dem HP Spectre XT gemacht hat, der darf es natürlich gerne per Kommentar loswerden.

Kommentare sind geschlossen.