E-Reader – die Zukunft des Lesens?

Einer aktuellen Umfrage zufolge würden rund drei Viertel der Deutschen ein herkömmliches Buch einem E-Book vorziehen. Betrachtet man nur die Altersgruppe zwischen 14 und 29 Jahren, dann geht die Tendenz schon eher in Richtung der elektronischen Alternative. Was ist dran am Hype um die neue Form des Lesens?

E-Books werden immer beliebter

Der Absatz von E-Books hat sich innerhalb der letzten Jahre vervielfacht. Vor allem die elektronischen Bücher sind es, die den Umsatz der Buchbranche beleben und in neue Höhen steigen lassen. In den USA wird bereits jetzt schon Literatur häufiger in digitaler als in herkömmlicher Form bezogen. Möglicherweise lassen sich Parallelen zur Musikindustrie ziehen, wo sich innerhalb der letzten zehn Jahre ebenfalls digitale Medien etabliert haben und heute für viele Menschen bereits die erste Wahl darstellen. So wie heute aber auch immer noch CDs gekauft werden, so ist auch nicht damit zu rechnen, dass die Papierbücher in absehbarer Zeit aus den Buchhandlungen verschwinden.

Ein ganzes Bücherregal in einem handlichen Gerät

Doch wo liegen überhaupt die Vorteile von E-Books, die man über Smartphone, PC, am besten aber E-Reader liest? Der größte Vorzug ist zweifellos der Komfort. Wer in den Urlaub fährt und fünf Schmöker einpackt, der braucht deutlich mehr Platz als jemand, der nur seinen E-Reader zu transportieren hat, auf dem mit Leichtigkeit Hunderte Bücher gespeichert werden können. Auch bei einem Umzug wird diese Raum- und Gewichtsersparnis deutlich, wenn es auf einmal viel weniger Kartons zu tragen gibt.

tech-lounge.de

Darauf ist beim Kauf eines E-Readers zu achten

Wer nach einem passenden E-Reader sucht, kann zum Beispiel versandkostenfrei den neuen Tolino Shine ins Auge fassen. Genau wie einige andere Geräte besticht er durch ein Display, das den Text in hoher Qualität, augenfreundlich und mit stufenloser Beleuchtung darstellt. Generell sollte beim Kauf eines E-Readers darauf geachtet werden, dass er einen möglichst großen Speicher besitzt, eine akzeptable Akkuleistung bietet und sich intuitiv über einen Touchscreen bedienen lässt. Dank integriertem Internetzugang lässt sich die virtuelle Bibliothek dazu jederzeit und überall erweitern. Für das Lesen von E-Books spricht außerdem der Preis. Sind sie doch im Durchschnitt rund 18 Prozent günstiger als gedruckte Ausgaben.

Nachteile von E-Readern

Natürlich kann man E-Books auch kritisch gegenüberstehen. Hauptargument der Gegner ist, dass die haptische Erfahrung fehlt. Während man ein Buch mit mehreren Sinnen wahrnimmt, ganz bewusst die Seiten fühlt und umblättert, werden beim E-Book literarische Werke zu einer virtuellen Datei abgewertet, zu der sich kein emotionaler Bezug aufbauen lässt. Nachteile sind weiterhin die Verfügbarkeit von Titeln, denn längst nicht jeder Verlag oder Autor bringt seine Bücher in der elektronischen Variante in den Handel. Einige E-Reader sowie alle Smartphones, Tablets und PCs eignen sich aufgrund ihres Displays weniger gut zum Lesen. Durch grelles Licht und eine flimmernde Darstellung beanspruchen sie das Auge und führen auf Dauer zu Kopfschmerzen und Sehschwäche.

Bild: © Gary Houlder/Lifesize/Thinkstock

Kommentare sind geschlossen.