Directory Opus: die mächtige Alternative zum Windows Explorer

Seit einiger Zeit setze ich nicht mehr auf den Windows Explorer als Dateimanager unter dem Betriebssystem Windows, sondern vermehrt auf die Software Directory Opus.

Warum eine Alternative nutzen?

Aus dem gleichen Grund, warum man auch in anderen Gebieten auf Alternativen setzt – die eigene Unzufriedenheit über das Produkt. Der Windows Explorer ist eine tolle Sache mit seinen Verknüpfungen, den neuen Bibliotheken seit Windows 7 und den Funktionen im Ordner und Dateimanagement. Aber irgendwann kommt sie, die virtuelle Grenze des Möglichen. Dies fängt bei der (benutzerfreundlichen) Integration von FTP-Servern an als gewöhnliche Dateiablagen und hört letztlich in dem Wust der verschiedene Fenster auf.

Was kann Directory Opus?

Der größte Unterschied zwischen dem Standard-Windows-Explorer und Directory Opus ist schon beim ersten Start erkennbar – eine individuell anpassbare Dual-Anzeige. Wo man beim Windows Explorer zwei Fenster öffnen und nebeneinander legen muss, ist beim Directory Opus schon von Hause aus dabei. In einem Fenster sind zwei Anzeigen vorhanden plus die Möglichkeit, darin noch verschiedene Tabs zu definieren. Weitere Funktionen sind ein integrierter FTP-Client, der im Zusammenspiel mit der Dual-Anzeige natürlich ein mächtiges Feature ist, ein integrierter Datei-Einpacker, sowie eine Medienanzeige und ein Musik-Player. Zudem ist noch ein Bild-Konverter, eine Duplikat-Suche, eine schnelle Änderung von MP3-Tags und generelle eine komfortable Suchfunktion an Bord und rundet das Paket so richtig ab, womit sehr viel Dritt-Anbieter-Software vom PC verschwinden kann.

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Derzeit liegt Directory Opus in Version 10.5.4 vor und die Single-Lizenz (beinhaltet eine PC, Laptop und eine portable Lizenz) kostet rund 90 US-Dollar. Definitiv ein Blick wert, wer viel und vor allem komfortabel mit Dateien und Ordnern arbeiten möchte oder muss. Und wie immer gilt – gute Software darf auch ein wenig kosten.

Testlizenz

Die Demo-Version der Software ist 30 Tage lang lauffähig und kann dann über die Beantragung einer kostenlosen Testlizenz nochmal um 60 Tage verlängert werden. Sprich, 3 Monate testen und dann sollte man ja wohl wissen, ob die Software das Geld wert ist oder nicht ;-).