Die Highlights des Mobile World Congress: Smartphones mit E-Ink-Display und Tablets mit Full-HD-Auflösung

Höher, schneller, leichter: Sony und das neue „Tablet Z“

Xperia_Tablet_Z_Front40_Black_Water„Tablet Z“ klingt nicht nur schneidig, sondern präsentiert sich auf dem Mobile World Congress auch ausgesprochen schlank und scharfkantig. Nicht einmal 7 Millimeter dünn und keine 500 Gramm schwer: Sonys neuestes Modell ist leicht, schlank und robust; sogar staub- und spritzwassergeschützt soll es sein – und dabei ausgesprochen gut ausgestattet noch dazu. Das 10-Zoll-Display verfügt mit 1920 × 1200 Pixeln über eine Full-HD-Auflösung, im Innern arbeitet Qualcomms Vierkernprozessor Snapdragon S4 Pro mit einer Taktung von 1,5 Gigahertz. Abgerundet wird das Gerät durch zwei Kameras, einer Vorderseitigen mit einer Auflösung von 2,2 Megapixeln sowieso einer auf der Rückseite mit stolzen 8,1 Megapixeln Auflösung. Das beeindruckende Android-Tablet mit wahlweise 16 oder 32 Gigabyte Flash-Speicher gibt es als WLAN- oder LTE-Variante.

Mehr Display für alle: Yota geht mit E-Ink-Display neue Wege

1353296399138Bei Smartphones mit mehreren Displays handelt es sich nicht um eine neue Idee, allerdings konnte bis jetzt noch kein Schritt in diese Richtung die Gunst der Verbraucher gewinnen. Hersteller LG hat es mit seinem „Doubleplay“-Modell versucht, Samsung mit dem „Continuum“ – die breite Masse konnten beide nicht erreichen. Jetzt nimmt sich Yota, ein vergleichsweise unbekannter russischer Konkurrent, der Sache an und könnte damit sogar Erfolg haben. Denn anders als bei früheren Versuchen kommt das schlicht „YotaPhone“ getaufte Gerät nicht mit einfach nur einem weiteren Display daher, sondern versucht bewusst, einem substanziellen Problem moderner Smartphones entgegenzuwirken: Yota ergänzt sein sich noch in der Entwicklung befindendes Smartphone um ein zusätzliches E-Ink-Panel auf der Rückseite und möchte damit die Akkulaufzeit seines Geräts deutlich erhöhen. Denn der größte Vorteil der E-Ink-Technologie liegt im extrem geringen Stromverbrauch im Betrieb: Nur dann, wenn sich der Bildschirminhalt tatsächlich ändert, verbraucht das Display auch Strom – bei statischen Inhalten oder Anzeigen, die sich vergleichsweise selten ändern wie etwa der Uhrzeit oder einer Liste mit eingehenden Anrufen oder E-Mails wird kaum Energie verbraucht. Wer also das Hauptdisplay abschaltet, kann richtig Strom sparen, ohne dabei etwas Wichtiges zu verpassen.

Von allem ein bisschen: der Smartphone-Tablet-Hybrid von Asus

P_500Für ein reines Handy wäre es mit seinen 7 Zoll Bildschirmdiagonale etwas sperrig, für ein reines Tablet etwas klein – aber das „Fonepad“ von Asus will auch weder das eine noch das andere sein, sondern, wie der Name schon vermuten lässt, eine Mischung aus beidem. So wartet der Hybrid neben seinem 7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280 × 800 Pixeln mit einem Intel-Atom-Prozessor mit 1,2 Gigahertz und immerhin einem Gigabyte Arbeitsspeicher auf, was dank des Android-Betriebssystems „Jelly Bean“ für flüssiges Arbeiten und Surfen ausreicht. Abseits des Mainstream bewegt man sich nicht nur mit dem allgemeinen Konzept und dem verbauten Prozessor, sondern auch bei der Anzahl der integrierten Kameras: Setzen die meisten Hersteller inzwischen auf zwei Kameras pro Gerät, beschränkt sich Asus beim Fonepad auf nur eine – vielleicht ist das mit ein Grund für den vergleichsweise geringen Preis, denn ein Fonepad mit 16 Gigabyte Speicher kommt den Verbraucher deutlich günstiger als beispielsweise ein vergleichbares „Nexus 7“ von Google.

Bild 1 © 2013 Sony Europe Limited
Bild 2 © 2012 LLC „Yota Devices“
Bild 3 © ASUSTeK Computer Inc.

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