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Internettrends 2020 – Auf was dürfen wir uns freuen?

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Neues Jahr, neue Trends. Das Internet tritt erfahrungsgemäß niemals auf der Stelle, sondern es schreitet stetig vorwärts. Das betrifft nicht nur die Technik, sondern auch die Inhalte. 2020 wird wieder einmal ein spannendes Jahr mit bereits absehbaren Entwicklungen und vielleicht auch einigen Überraschungen. Holen wir doch einmal die Glaskugel heraus und schauen ein kleines Stück nach vorn.

5G: Das hyperschnelle mobile Netz breitet sich in Deutschland aus

5G ist im Anmarsch und das sogar auch in Deutschland. Hierzulande hinkt das mobile Internet bekanntermaßen hinterher, nicht einmal 4G ist allerorts vorhanden und allzu oft ärgern wir uns über ellenlange Funklöcher. Doch nun fasst die Welt den Ausbau von 5G ins Auge, und auch unser Land hat sich allen Anzeichen zufolge dafür entschieden. Eine entscheidende Rolle spielen dabei Konzerne wie Huawei, Qualcomm und Samsung, die sich einen regelrechten Wettstreit auf diesem Gebiet liefern. 2020 werden wir zwar noch lange nicht flächendeckend mit 5G bestückt, doch ein Anfang ist gemacht. Berlin, Darmstadt, Köln und München genießen zum Beispiel bereits das hyperschnelle mobile Netz. Die Basisstationen sind allerdings sehr teuer, aus diesem Grund stehen die Großstädte an vorderster Front.

Online Casinos gewinnen weitere Punkte gegenüber analoger Konkurrenz

Online Casinos boomen, und das schon seit Jahren. Wie sich die Entwicklung in 2020 fortsetzen wird, lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit voraussagen. Die Anbieter geben sich technisch und innovativ aber enorm anpassungsbereit, mittlerweile kümmern sich schon Live-Croupiers um möglichst authentische Nutzererfahrungen. Bald schon wird die Virtual-Reality-Technologie auch in diesem Sektor Einzug halten, damit ließe sich die Live-Erfahrung noch ein gutes Stück intensivieren. Die Prognose: Der Wettstreit zwischen den lokalen und den digitalen Casinos verschiebt sich auch 2020 weiter zugunsten der Online-Variante. Ganz einfach, weil sich entscheidende Vorteile des analogen Konkurrenten in Luft auflösen, während die Bequemlichkeit der Nutzer schon immer für das virtuelle Spiel sprach.

Kreditinstitute dürfen ab jetzt Kryptowährungen verwahren

Auch auf dem Bitcoin-Sektor gibt es Neuigkeiten: Ab diesem Jahr ist es den deutschen Banken erlaubt, Kryptowährungen im Auftrag ihrer Kunden zu verwahren. Dies besagt ein neues Gesetz, das den Krypto-Markt fördern soll. Zwar haben sich die Banken selbst noch nicht genau darüber geäußert, ob sie diese Möglichkeit auch wirklich wahrnehmen möchten, doch wird ein „Ja“ zur neuen Aufgabe sicher dazu führen, dass sich mehr Menschen für Kryptos entscheiden. Denn wenn die traditionellen Kreditinstitute ins Spiel kommen, dann ließe sich auch das Vertrauen eher konservativer Zeitgenossen gewinnen, denen Bitcoin und Co. bislang zu wenig greifbar waren. Die Aufsichtsbehörde BaFin ist angewiesen, entsprechende Lizenzen zu vergeben. Eventuell könnte sich mit der neuen Aufgabe auch der derzeit ziemlich erschöpfte Bankensektor wieder sanieren – zumindest zum Teil.

Weg vom Clickbaiting: Influencer müssen sich professionalisieren

Teilweise haben einige Medien das digitale Influencing bereits totgesagt, doch diese Prognosen waren nicht zu halten. Zwar gab es im letzten Jahr einige massive Skandale und die Glaubwürdigkeit der Social-Media-VIPs hat darunter gewaltig gelitten. Reines Clickbaiting nahm außerdem bei einigen Möchtegern-Promis überhand. Darum ist eines klar: Das Influencing muss neue, professionelle Wege gehen, um im Ansehen ihrer Follower wieder zu steigen. Das Jahr 2020 kann durchaus zur Wegmarke des Umschwungs werden. Lautes Munkeln ist zu hören, dass sich Marketing-Experten großer Konzerne wie Coca-Cola und Mediacom Schweiz bereits mit diesem Thema befassen. Sie tendieren in Richtung einer langfristigen Zusammenarbeit mit ins Konzept passenden Influencern, streben hochwertigen Content an und möchten den Zielgruppen möglichst transparent begegnen. Das klingt doch wie ein guter Weg hinaus aus der Vertrauenskrise.

Digitale Revolution: erste (kleine) Schritte zum Quantencomputer

Der Quantencomputer war bislang immer noch reine Utopie, obwohl sich mancher Entwickler danach ausstreckt, Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Es handelt sich um einen Prozessor, der nicht mehr auf Basis der klassischen physikalischen Gesetze funktioniert, sondern auf reiner Quantenmechanik beruht. Im Ergebnis wäre ein solches Gerät leistungsfähiger als jeder bis dato bekannte Supercomputer. Laut eines kurzzeitig aus Versehen ins Netz gestellten Papiers hat Google in Zusammenarbeit mit der Nasa einen ersten Schritt in Richtung des Mega-Rechners getan. Die Forscher haben einen Chip mit dem Namen „Sycamore“ hergestellt, der 53 Qubits (Quantenbits) auf sich vereint. Normale Bits besitzen immer entweder den Wert 1 oder 0, Qubits jedoch können bis zum Ende der Rechnung einen Überlagerungszustand annehmen und erst dann auf einen der beiden Werte springen. Eine Vielzahl mathematischer Probleme ließe sich damit extrem viel schneller lösen. In diesem Jahr werden wir ganz sicher noch keine Quantencomputer mit uns herumtragen, aber hinter den Kulissen entwickelt sich wahrscheinlich so einiges.

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Autonome Geräte drängen allmählich in den öffentlichen Raum

Und noch etwas ist im Jahr 2020 zu erwarten: Die Welt der Dinge automatisiert sich weiter, das Smart Home und autonome gewerbliche Geräte drängen sich immer mehr in den Vordergrund. In geschlossenen Fabrikhallen läuft bereits vieles „von selbst“, gesteuert durch digitale Algorithmen. Viele Privatleute klimatisieren ihr Eigenheim schon per App oder sie nutzen Alexa, um das Licht oder Musik einzuschalten. Das 5G-Netz ermöglicht es nach und nach, dass autonome Geräte auch hinaus in den öffentlichen Raum drängen. Damit sind nicht nur selbstfahrende Autos gemeint, die die Testphase noch nicht überwunden haben. Auch E-Scooter könnten teil-autonom werden, ebenso wie E-Bikes und Auslieferungsdrohnen.

Auf dem Handy zocken wird immer beliebter

Früher saßen wir vor den großen Kisten. Der Desktop-PC war unser Hort zum Zocken, doch dann kam die Spielekonsole und veränderte das Spielverhalten nachträglich. Durch die immer besseren Internetverbindungen, China plant aktuell den 6G-Standard, erweisen sich aber selbst die Spielekonsolen als ein Relikt aus der Vergangenheit. Zumindest bei den jungen Spielern, denn diese nutzen überwiegend das eigene Smartphone und sind damit durchaus zufrieden. Der Spieler von heute braucht also keinen Desktop-PC oder eine Spielekonsole mehr. Für ihn ist das Smartphone das Maß aller Dinge und technisch hat sich gerade hier viel getan. Selbst anspruchsvolle Konsolen-Spiele können auf den modernen Handys problemlos gespielt werden. Besonders beliebt scheinen dabei die Gamer-Smartphones zu sein, die zwar wesentlich teurer sind, dennoch eine hohe Nachfrage aufweisen.

Die Zahlen verändern sich kaum

… aber das Nutzerverhalten. Die Anzahl der Computerspieler hat sich zwischen 2013 und 2019 in Deutschland praktisch kaum geändert. Aber das Verhalten der Nutzer ist heute ein ganz anderes und die meisten sind sogar bereit, viel Geld für das freizeitliche Vergnügen auszugeben. Die Zahl der Zocker liegt bei 34 Millionen. Das Durchschnittsalter der Gamer liegt derzeit bei 36 Jahren. 25 Prozent sind sogar über 50 Jahre alt. Bei den älteren stehen vor allem Spielekonsolen hoch im Kurs. Entscheidend ist aber letztlich die junge Zielgruppe, die  auch noch morgen kaufen wird und bei dieser ist das Smartphone fast der alleine Fokus. Es gibt viele Geräte für die besten Handyspiele. Apple ist dabei mit seinem iPhone (Xs Max) immer wieder vertreten, ebenso Samsung mit seinem Galaxy S10 +. Besonders beliebt ist bei jungen Spielern das Huawei Mate 20 X oder eben das Asus Rog Phone. Die Modelle aus 2019 sind mittlerweile hardwaremäßig so hoch gerüstet, das sich selbst anspruchsvollste Spiele ruckelfrei erleben lassen.

Gaming-Smartphone – Auf diese Punkte achten

Über 20 Millionen Deutsche nutzen ihr Smartphone zum Spielen. Das Razer Phone verfügt zum Beispiel verfügt über ein Display mit einer Bildwiederholungsrate von 120 Hertz, was dazu führt, dass es durch ein flüssiges Spielerlebnis begeistert. Ein großer Akku ist natürlich ebenfalls von Vorteil. Am besten eigenen sich daher auch Geräte, bei denen der Akku noch ganz klassisch einfach gewechselt werden kann. Große Kapazitäten bewegen sich hierbei meistens um die 4000 Milliamperestunden.  Am wichtigsten ist aber der Prozessor, der bei der Performance die entscheidendste Rolle spielt.

Frauen immer wichtiger

Früher waren Männer auf der Fokusliste ganz oben bei den Spieleherstellern. Das hat sich mittlerweile geändert. Immer mehr junge Frauen verfallen dem Spiel auf dem Smartphone. Die Damen benutzen ihr Handy ohnehin viel öfters als die Herren. 63 Prozent der Frauen nutzen dafür ihr Smartphone, die Spielekonsole hat kaum eine Bedeutung.

Der Umsatz weltweit liegt bei fast 60 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Fast eine Million Handyspiele sind in den App Stores zu finden. Bei Apple machen diese Spiele 82 Prozent der Einnahmen aus dem iOS App Store aus. Die Statistiken besagen, dass der Nutzer 43 Prozent seiner Zeit am Gerät mit dem Spielen verbringt. Puzzlespiele gehören zu den beliebtesten. Schon jetzt wird vermutet, dass in ein paar Jahren keine Spielekonsolen mehr produziert werden. Wir sind gespannt.

Datenrettung: Firmen locken mit horrenden Preisen

Die Rettenrettung kommt zum Einsatz, wenn der Bildschirm plötzlich schwarz wird. Nichts geht mehr und diese Panik wird von einigen Firmen schamlos ausgenutzt. 

Auf einer Festplatte sammeln sich mit der Zeit Daten an, die man gerne behalten würde. Ob Urlaubsfotos, Dokumente oder sogar Zugangsdaten. Gelöschte Videos wiederherstellen ist ebenfalls möglich. Nur wenige verbinden ihre Daten mit einer Cloud, denn das Misstrauen gegenüber Großkonzernen ist gewachsen.


Wie bei jeder Technik kann es auch bei einem Laptop passieren, dass urplötzlich ein schwarzer Bildschirm angezeigt wird und nichts mehr getan werden kann. Aus Panik wird am Smartphone nun nach einer Datenrettung gesucht. Die ersten Treffer versprechen schnelle Hilfe.

Nun der Regel steht zugleich auch eine kostenlose 0800-Nummer zur Verfügung. Zu einer lokalen Firma möchte kaum jemand, denn immerhin geht es auch hier um die Privatsphäre. Für die meisten sind entfernte Dienstleister demnach vertrauenswürdiger.

Allerdings schnappt dabei die Falle zu. Die Festplatte wird zum Beispiel zu einer Adresse in Köln versendet. Da die Festplatte derart beschädigt ist, müsste sie zu einem Experten in England. Die Erfolgsaussichten sind hoch — allerdings muss der Kunde in Vorleistung treten. Etwa 600 Euro kostet die Datenrettung.

Keine Chance auf Rückzahlung bei vergeblicher Arbeit

Während es am Telefon hieß, dass die Erfolgsaussichten sehr gut sind, steht im Angebot vermerkt, dass die Chance bei 70 Prozent liegt. Bei vergeblicher Arbeit werden die Kosten dennoch berechnet, eine Rückzahlung kann nicht erfolgen.

Dieses Schema wird in den Google-Werbeanzeigen aggressiv von einigen Firmen beworben. Dahinter stecken immer wieder andere Firmen, aber scheinbar handelt es sich stets um dieselbe Firma, aber stets unter anderem Deckmantel.

Das Geschäft boomt — aber nicht nur im Internet. In Großstädten finden sich ebenfalls Computerläden, die einen solchen Service für enorme Gebühren anbieten. Hierbei sollte man auf sein Bauchgefühl hören und es im Zweifelsfall sogar unterlassen. Durchaus gibt es nämlich auch die Möglichkeit, die Daten selbst wiederherzustellen.

Alternative: Datenrettung selbst übernehmen

Durch moderne Software ist es längst nicht mehr notwendig, einen Dienstleister aufsuchen zu müssen. Sofern der Computer noch gestartet werden kann, lohnt sich der Download des EaseUS Data Recovery Wizard. Hierdurch gibt es beispielsweise die Möglichkeit, gelöschte Videos wiederherstellen zulassen. Das funktioniert innerhalb weniger Augenblicke.

Effektiv ist die Software von EaseUS bei Virenbefall, Betriebssystem Crash, bei Verlust von Partitionen, geleerter Papierkorb, beschädigter Festplatte oder bei versehentlich gelöschten Dateien.

Dabei spielt es keine Rolle, um welches Dateiformat es sich handelt. Gelöschte Videos wiederherstellen ist unter anderem in MOV, AVI, MP4 oder FLV möglich. Bilddateien in JPG/JPEG, PNG, PSD oder RAW ebenfalls problemlos möglich.

Fazit: Selbst übernehmen oder doch zu einer lokalen Firma

Als Fazit ist festzuhalten, dass die Datenrettung selbst übernommen werden sollte oder durch eine lokale Firma. Längst sind große Firmen nicht immer der richtige Ansprechpartner für diese Anliegen. Technisch ist es sehr wohl möglich, die Daten innerhalb weniger Minuten wiederherzustellen. Dafür muss niemand mehrere hundert Euro zahlen.

Im Internet finden sich zahlreiche Software-Hersteller für dieses Anliegen. Wir empfehlen die vorgestellte Software, die bis zu einer Datenmenge von 2 GB sogar kostenlos ist.

Heimwegtelefon: Die Hotline für den unheimlichen Nachhauseweg durch die Dunkelheit

Seit über einem Jahr wohne ich in einer Großstadt, wie ich vorher in keiner gelebt habe. Berlin ist mit seinen über 3 Millionen Bürgern die größte Deutschlands und dementsprechend auch nicht die sicherste, was ich zum Glück allerdings noch nie am eigenen Leibe erfahren musste. Allerdings darf ich mich für folgenden Beitrag sicher auch nicht als Zielgruppe sehen.

Denn wir haben es da draußen Winter. Auch wenn uns Plusgrade vom Thermometer anlächeln und ich das Gefühl habe, Sonnenbrille und Badehose sollte man nicht weit weg legen, so wird es trotz allem früh dunkel. Dunkelheit bringt bekanntlich nicht nur tolle Lichterwerke zum Vorschein, sondern auch genau das Gegenteil – das beklemmende Gefühl der Unsicherheit. Gerade viele Frauen haben oft ein mulmiges Gefühl, wenn sie des Nachts von einer Feier oder einem gemütlichen Abend bei Freunden aufbrechen und durch die Dunkelheit alleine nach Hause laufen müssen.

Oftmals behelfen sie sich dabei eines Tricks: Sie rufen einfach einen Freund oder eine Freundin an und quatschen eine Runde mit denen, um sich ein bisschen sicherer zu fühlen. Allerdings gibt es durchaus Menschen, die nicht so erfreut sind, wenn man sie mitten in der Nacht weckt, nur um kurz ein Pläuschen über Sinnloses zu halten. Freundschaft hin oder her.

In der schwedischen Hauptstadt Stockholm hat man genau diese Tatsache aufgegriffen und bei der örtlichen Polizei eine Hotline eingerichtet, die eine telefonische Begleitung für den Heimweg ermöglicht (nein, nicht die 110).

Auch in Berlin vertreten

Inzwischen wird das Thema auch in Deutschland aufgegriffen und so haben sich zwei Frauen in Berlin zusammengetan und das Heimwegtelefon ins Leben gerufen. Zwei Jahre Planung stehen nun hinter dem Projekt und aus finanziellen Gründen konnte erst jetzt die Testphase gestartet werden.

heimwegtelefon

[tl-bildquelle http://www.heimwegtelefon.de/ Screenshot]

In dieser Phase steht jetzt also das Telefon am Wochenende von 22 bis 2 Uhr unter der Nummer 030 120 74 182 für Hilfesuchende bereit.

Spenden benötigt

Da das Projekt aus Eigeninitiative entstanden ist und bisher vollkommen ehrenamtlich abläuft, fehlen natürlich die Voraussetzungen für weitere Investitionen. Es gibt seit Monaten zwar eine Crowdfunding-Kampagne auf Betterplace.org, welche allerdings noch nicht mal die angepeilten 1.500 Euro einspielen konnte. Derzeit sitzen die Mädels noch alleine zu den oben genannten “kurzen” Zeiten vor ihrer kostenlosen Call-Center-Software und sind über eine normale Festnetznummer erreichbar.

Ziel ist es aber irgendwann, dass man eine kostenfreie 0800-Hotline anbiete, sich Deutschlandweit ausbreite und unter Umständen auch längere Zeiten anbiete. Denn bekanntlich wird es im Winter nicht erst um 22 Uhr dunkel und um 2 Uhr geht auch nicht die Sonne auf.

Weihnachtszeit = Spendenzeit?

Zum Glück ist gerade Weihnachten und wer sein Geld nicht unbedingt den gierigen Technikfirmen hinterherschmeißen möchte, sondern für etwas mit gutem Gewissen ausgeben möchte, der sollte sich mal auf dieser Seite anschauen, wie er der Idee eine kleine Spende zukommen lassen kann.

[tl-meinung] Ich finde die Aktion echt gut. Wie oft hat man in seinem Leben eine gute Freundin mit Unbehagen in die Dunkelheit nach Hause laufen lassen, wenn man sie nicht begleiten konnte. Bevor ich auf die Seite aufmerksam geworden bin, habe ich mir noch nie die Frage gestellt, dass auch dies eine gute Geschäftsidee sei. Eine starke Sache also, dass so was im Kommen ist und mein größten Respekt an die beiden Frauen. Vielleicht macht es Berlin auch ein wenig sicherer, denn davon profitiere nicht nur ich, sondern auch die gesamte Stadt.

Die Tech-Lounge wünscht frohe Weihnachten!!!

Es ist wieder soweit … Heiligabend hat sich vier Wochen lang angekündigt und ist heute endlich mal an der Reihe :-). Da wir heute leider sommerliche 13 Grad messen müssen, habe ich euch zur Einstimmung mal ein kleines Schnee-Script eingebunden. Wenigsten etwas Schnee, auch wenn er nur virtuell ist…

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Das Tech-Lounge Team wünscht all seinen Kunden, Lesern, Partner-Bloggern, Kollegen, Freunden und Bekannten ein frohes, besinnliches, warmes, gemütliches, familiäres, schönes und vor allem harmonisches Weihnachtsfest!!!

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Weihnachten: Wenn es damals schon Facebook, Google, Twitter und Apple gegeben hätte

Morgen ist bekanntlich Weihnachten und Jesu Geburt damit 2013 Jahre her. Was in diesen Jahrtausenden alles schon passiert ist, darf gerne in den Geschichtsbüchern nachgelesen werden,  wir aber leben im Jahre 2013 und heute herrschen Größen wie Facebook, Google, Apple und Twitter mit ihren Webdiensten und erleichtern uns Menschen die Kommunikation erheblich.

weihnachten-2013-mit-twitter-facebook-und-co

Auch wenn das folgende Video eher als Werbemittel dient, so finde ich die Umsetzung humorvoll gemacht. Wie wäre es, wenn das Jesukind also heute zur Welt käme und sowohl Josef, als auch die drei Könige in den Genuss der neuen sozialen Medien kämen. Seht selber 🙂

[vimeo=http://vimeo.com/82154406]

SEPA, IBAN und BIC: Ab 01. Februar 2014 wird der europäische Zahlungsverkehr vereinheitlicht

Gestern habe ich zum ersten Mal eine Überweisung nach den neuen Zahlungsmodalitäten mit IBAN und BIC getätigt. Aber was bedeuten diese Begriffe eigentlich und was ändert sich da im nächsten Jahr für uns?

So langsam wird es ernst

Ab dem 01. Februar 2014 wird in 28 europäischen Staaten der Zahlungsverkehr vereinheitlicht. Bereits seit einigen Jahren müssen Nutzer, die Überweisungen ins Ausland tätigen, eine sogenannte IBAN und eine BIC angeben, damit die Banken wissen, wo sie das Geld hinzuschicken haben. Die innerdeutschen Zahlungen konnten allerdings bisher mittels Kontonummer und Bankleitzahl abgewickelt werden. Das soll sich nun also ändern.

Die Quelle aller Screenshots und weitere übersichtliche Informationen bietet die Webseite www.sepadeutschland.de.

sepadeutschlandde

Wer oder was ist die IBAN?

Mit dem Angleichen der Zahlungssysteme in Europa mussten natürlich auch neue Begriffe geschaffen werden. Das Kürzel IBAN steht hier für “International Bank Account Number” (internationale Bankkontonummer) und wird künftig die wichtigste Kennziffer der Vereinheitlichung sein. Sie vereint nämlich die Kontonummer und die Bankleitzahl in einem. Zudem enthält sie noch ein Länderkennzeichen (für Deutschland DE), sowie eine Prüfziffer. Dadurch ist die IBAN für Deutschland immer 22 Zeichen lang. Für andere Länder kann die Länge zwar variieren, aber der Strukturaufbau ist die gleiche.

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BIC (oder auch SWIFT-Code)

Das Kürzel BIC steht für “Business Identifier Code” und ist eine international anerkannte Kennung für die weltweite Identifizierung von Banken. Also praktisch eine ID für Banken, die nicht doppelt vorkommen kann. Die Angabe der BIC ist bis zum Februar 2014 bei nationalen Überweisungen und Lastschriften bzw. bei Auslandsüberweisungen bis Februar 2016 noch anzugeben, könnte dann aber überflüssig werden, wenn nur noch die IBAN gilt.

sepa-bic

SWIFT steht hier übrigens für “Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication”.

Das SEPA-Verfahren

Um nicht ständig von IBAN, BIC oder einheitlichem Zahlungsverkehr reden zu müssen, hat man sich für das Verfahren ein Wort “ausgedacht”, was schön rund und flott von der Zunge geht – SEPA. SEPA steht für “Single Euro Payments Area” und bedeutet soviel wie einheitlicher Euro-Zahlungsverkehr. Es definiert praktisch den Zahlungsverkehr im Allgemeinen und ist in 28 EU-Staaten, der Schweiz, Monaco, Island, Lichtenstein und Norwegen nutzbar.

Vorteile und Nachteile des SEPA-Verfahrens

Die großen Vorteile einer Harmonisierung liegen wohl auf der Hand. Durch das SEPA-Verfahren werden auch ausländische Transaktionen nicht teurer als inländische, wodurch die Bürger eine europaweite Kontowahl genießen können. Dadurch steigt nicht nur der Konkurrenzkampf im Bankenwesen um die Kunden, sondern es kann auch niemand mehr verlangen, dass man als deutscher Staatbürger ein deutsches Bankkonto haben muss.

Die Nachteile liegen erstmal natürlich bei dem Verständnis für das neue Verfahren seitens der Bürger und in Zeiten von NSA und Spähaffäre sicherlich bei der Vertrauenswürdigkeit von Datenschutz und Privatsphäre außerhalb der eigenen Landesgrenzen.

Was muss ich nun beachten?

Die meisten Banken stellen voll automatisch das Girokonto auf das neue SEPA-Verfahren um. Einmal eingerichtete Daueraufträge werden auch weiterhin korrekt ausgeführt. Ihr werdet sicherlich von hier und da Post bekommen, dass man eine Unterschrift von euch haben möchte um die Umstellung auf das SEPA-Verfahren vollziehen zu dürfen.

Weitere Infos zu den einzelnen Banken gibt es auf den jeweiligen Webseiten:

SEPA für Unternehmen, Handel und Vereine

Die Website www.sepadeutschland.de hat weitere detaillierte Informationen, was man nun als Verein oder Gewerbetreibende alles beachten muss. Vor allem beim Lastschriftverfahren muss man hier noch aktiv werden. Lesenswert zum Thema SEPA sind auf jeden Fall auch die Ausführungen von Lexware, einer der größten Software-Häuser wenn es um Buchhaltung geht. Ihr findet die Infos unter shop.lexware.de/sepa

Fazit

Dies also mal ein kleiner Infobeitrag über den neuen einheitlichen Zahlungsverkehr in Europa. Ab dem 01. Februar 2014 wird also die Kontonummer und die Bankleitzahl als eigene Zahlenkolonne Geschichte sein und das SEPA-Verfahren sicherlich einen tollen Vorteil, gerade für uns Kunden, bereithalten – die Freiheit, wem wir unser Geld anvertrauen!

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Coole Gadgets in der Vorweihnachtszeit: Binäruhr und ferngesteuerter Panzer mit Kamera

Ich sitze immer mal vor dem Internet und gucke mir so ein paar interessante und witzige Gadgets an. Letztens habe ich zum Beispiel einen USB-Stein gefunden. Wirklich, das ist ein Stein den man per USB an den PC anschließt. Und er macht: nix. Es gibt aber natürlich auch Gadgets die etwas können.

Armbanduhr für Zahlencracks

Die Rede ist von dieser Binäruhr. Eine Armbanduhr in recht schicken Design, die euch die Zeit einfach mal etwas anders darstellt. Für die Stunden gibt es nur die Zahlen 8, 4, 2, 1. Wie man auf die Stunden dann kommt? Einfach die leuchtenden Zahlen addieren. Ihr werdet feststellen, das von 1-12 alles abgedeckt ist. Mit den Minuten passiert es genauso. Wer als ein kleines Mathegenie ist oder Lust hat, immer mal etwas zu rechnen beim auf die Uhr gucken für den könnte so eine Binäruhr glatt etwas sein.

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Smartphonegesteuerter Minipanzer mit Kamera

Was etwas überflüssig klingt und glatt eine Erfindung von Sheldon Cooper sein könnte, gibt es wirklich in dieser Art. Erinnert etwas an moderne Ferngesteuerte Autos, mit denen wir ja als Kids schon durch die Gegend gefahren sind. Nur das eben nun noch eine Kamera dazugekommen ist und das ganze über WLAN und ein Smartphone gesteuert werden kann, dass euch natürlich dann auch noch die Bilder der Kamera zeigt. Ob Motionsteuerung (Kippen des Gerätes) oder Touchsteuerung am iPhone oder iPad ist egal, es funktioniert beides und macht sicherlich Spaß. Ob man es wirklich braucht, weiß ich auch nicht so genau. Spaß machen tut es sicher allemal. So ein iSpy Tank hat dafür aber auch seinen Preis.

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Gerade vor Weihnachten sucht man ja doch immer Mal nach dem ein oder anderen lustigen Geschenk. Bei Monsterzeug findet ihr so einige witzige Gadgets. Wer sich prinzipiell für solche Gadgets interessiert, dem empfehle ich einmal bei Neuerdings vorbeizuschauen oder immer mal bei uns zu Lesen, wenn es was über Gadgets gibt.