CAN-Bus: Ein Ausflug in die Technik

Vor ein paar Tagen habe ich etwas über einen CAN-Bus-System gelesen. Da ich keine Ahnung hatte, was das ist, habe ich nachgeschaut und dachte, es wäre durchaus interessant, darüber einfach einen Beitrag zu verfassen. Denn wozu ein CAN-Bus-System verwendet und gebraucht wird, weiß nicht unbedingt jeder.

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CAN bedeutet Controller Area Network und kommt vor allem in Fahrzeugen zum Einsatz. Mit einem CAN-Bus-System werden elektronische Baugruppen wie zum Beispiel Steuergeräte oder Sensoren vernetzt. Sinn des ganzen ist, dass der Datenaustausch auf einer einheitlichen Plattform stattfindet – der CAN-Bus ist also so etwas wie die „Datenautobahn“.

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Erfunden wurde der CAN-Bus schon 1983 von Bosch und dann 1987 gemeinsam mit Intel vorgestellt. Für diejenigen unter euch, die sich mit dem OSI-Schichtenmodell auskennen – das CAN arbeitet auch Schicht 1 und 2. Das CAN-System hat sich in verschiedenen Anwendungsbereichen etabliert, da es für sämtliche Anforderungen Adapter gibt. Anwendungbereiche des CAN-Adapters sind neben Automobilindustrie auch die Medizintechnik, die Raumfahrt und Flugzeugtechnik oder die Schifffahrt und Schienenfahrzeuge.

Vorteile eines CAN-Bus-Systems

  • wirtschaftlichere Realisierung von Systemen wie ESP
  • einfachere Lösungen für Systemerweiterungen (zum Beispiel Mehrausstattungen an Fahrzeugen)
  • systemübergreifende Diagnosen
  • CAN-Systeme ermöglichen genaue Fehlerdiagnosen

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