Kilian

Googlefan, Androidsuchti und Windowsliebhaber, arbeitet als Webentwickler in Berlin, treibt gerne und viel Sport und hat immer ein waches Auge für neue Software und Hardware.

DSLM Mittelklasse-Kameras im Test

DSLM (digital single lens mirrorless) Kameras sind in den letzten 5 Jahren enorm populär geworden und erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit bei Hobby-Fotografen. Doch bei der immer größeren Auswahl an Modellen und den unterschiedlichen Systemkamera-Typen wird schnell unklar, welche Systemkamera für die eigenen Ansprüche am besten ist.

In diesem Artikel stelle ich dir die besten Mittelklasse Systemkameras vor für einen ausführlichen Vergleich, solltest du dir jedoch einen Systemkamera Test genauer anschauen.

Viel Spaß beim lesen!

Welches Budget?

Gerade Anfänger-Fotografen, die sich ihre erste Kamera zulegen wollen, schrecken oft vor den hohen Preisen von System- und Spiegelreflexkameras zurück. Die Fotografie ist generell ein sehr teures Hobby und ich würde empfehlen nicht weniger als 500€ für eine Systemkamera (inkl Kit Objektiv) auszugeben. Wem das immer noch zu teuer ist, sollte sich nach einem gebrauchten Modell umsehen.

Geld für Systemkameras

Viel wichtiger ist es jedoch in die Zukunft zu schauen und sich zu überlegen, welche Objektive man in Zukunft gebrauchen könnte. Ein sehr häufiger Fehler ist, dass Anfänger ihr komplettes Geld in eine gute Kamera investieren und erst anschließend bemerken, dass die Objektive eigentlich viel wichtiger sind.

Objektive sind wichtiger als die Kamera an sich!

Deshalb solltest du dir zu Beginn genau klar machen, was du fotografieren willst, welche Objektive dafür ideal wären und ob es diese Objektive überhaupt für deine (Wunsch-)Kamera gibt!

Natürlich solltest du nicht vergessen, die Objektive in dein Budget mit einzuplanen. Wenn du mit der Fotografie als ernsthaftes Hobby beginnen möchtest, macht es für die meisten Anfänger Fotografen Sinn, in den ersten beiden Jahren mit zwei neuen Objektiven zu rechnen.

Um auf die Frage zurück zu kommen: Eine gute Mittelklasse Systemkamera kostet 500 bis 1.000€. Langfristig solltest du aber mindestens mit einem Budget von insgesamt 1.000€ rechnen, wenn du Kamera + Kit-objektiv und ein zusätzliches Objektiv kaufen willst.

 

Welcher Hersteller?

Mittlerweile gibt es sehr viele unterschiedliche Hersteller von Systemkameras am Markt, doch das Lesen von vielen Systemkamera Tests zeigt schnell, dass folgende 4 Hersteller den Markt dominieren:

  1. Sony (E-Mount)
  2. Olympus (Micro Four Thirds)
  3. Panasonic (Micro Four Thirds)
  4. Fujifilm (X Mount)

Da das System von Sony das jüngste ist, gibt es verhältnismäßig eher weniger Objektive. Olympus und Panasonic haben sich zusammengeschlossen um gemeinsam einen Anschluss für Wechselobjektive zu gestalten. Deshalb gibt es für dieses System auch mit Abstand die meisten Wechselobjektive. Für Fujifilm gibt es ebenfalls, wie bei Sony einige hochwertige Wechselobjektive direkt vom Hersteller.

Sony Systemkamera

Welches Modell?

Gerade im Bereich der Mittelklasse Systemkameras gibt es eine ungemeine Auswahl an Kameras. Zu Beginn solltest du dir genau überlegen für was du die Kamera zurzeit hauptsächlich benötigst und für was du sie in Zukunft hauptsächlich benötigen wirst. Da das gerade für Anfänger-Fotografen einer der schwierigsten Schritte ist, habe ich eine einfachere Lösung für dich:

Siehe dich nach einer Allrounder-Kamera um, mit der schon viele andere Fotografen gute Erfahrungen sammeln konnten. Dafür kannst du dich beispielsweise auf den Amazon Bestsellern umsehen. Schon seit mehreren Jahren steht dort die Sony A6000 auf dem Thron, die ich dir mit bestem Wissen (und Gewissen) empfehlen kann. Nachdem du dir anschließend einen Bestseller herausgesucht hast, von dem du denkst, dass er zu dir passt, solltest du dich nach negativen Punkten umsehen, mit denen du gar nicht umgehen kannst.

kameras

Die Sony A6000 ist eine sehr gute Kamera für seinen Preis. Informierst du dich jedoch ein bisschen, wirst du schnell feststellen, dass eine Schwäche von ihr ist, dass es keine weiten Teleobjektive gibt. Willst du beispielsweise auf einer Safari einen kleinen Vogel fotografieren hast du mit dem weitesten Objektiv von Sony keine Chance, da dieses „nur“ 200mm hat. Andere Hersteller haben Objektive im Reportoire, die bis zu 600 oder 800mm haben.

 

Ich hoffe, dir mit diesem kleinen Artikel die Kamera-Kaufentscheidung bei einer Mittelklasse-Systemkamera etwas vereinfacht zu haben. Wenn du noch Fragen hast, können wir gerne darüber in den Kommentaren diskutieren. Ich wünsche dir auf jeden Fall erfolgreiches Fotografieren :-)!

Google I/O 2014: Zusammenfassung

Android One für Entwicklungsländer

Android One ist eine Hardwarereferenz für Hersteller günstiger Smartphones, die speziell in den Entwicklungsländern ihren Absatz finden. Da hier seit geraumer Zeit Mozilla mit Firefox OS versucht, Fuß zu fassen, hat nun auch Google darauf reagiert und gesellt sich mit Android One dazu. Hierbei soll der Vorteil ganz klar auf der Tatsache liegen, dass die Android-Updates direkt von Google eingespielt werden. Hardwarehersteller können aber trotzdem ihre Drittanbieter-Apps installieren.

AndroidOne

Das Gerät auf dem Bild gibt es ab Herbst in Indien für unter 100 Dollar und mit einem Dual-SIM-Feature ausgestattet.

Android L

Lange wurde spekuliert, nun ist das Geheimnis gelüftet. Google hat heute offiziell Android L vorgestellt, welches allerdings erstmal nur als Developer Preview verfügbar sein wird.

Android L wird allerdings einige interessante Funktionen mitbringen. So kann der Benutzer vertraute Geräte anlegen, die verhindern, dass sich das eigene Smartphone sperrt. Befindet sich einer dieser Geräte in der Nähe so bleibt das Smartphone solange entsperrt bis die Geräte außer Reichweite sind. Diese Funktion habe ich bisher mit der App Tasker gelöst, nun soll die Funktion von Werk an dabei sein.

Ein weiteres Feature werden die Heads-Up-Notifications sein. Im Vergleich zu den bisherigen Benachrichtigungen poppen diese markanter auf und ermöglichen, dass man aus der aktuell aufgerufenen App reagieren kann. Die Benachrichtigung legt sich quasi auch über Vollbild-Apps.

heads-up-notifications

Weiter im Text wird Android L den heiß spekulierten Factory Reset Schutz bekommen. So kann bei einem Diebstahl der Bösewicht ohne die Zustimmung des Nutzers kein Werkszustand herbeiführen. Dies wird über die Google Play Services auf die Geräte gespielt und bedarf daher keinerlei Updates von den Herstellern. By the way, dank 6-wöchigem Google Play Services-Update und generell dem Auslagern von den Google-Diensten sind 93% der Geräte mit den aktuellen Play Services unterwegs und weniger als 0,5% der Android-Geräte mit Malware betroffen.

Desweiteren wird es auch eine Zentrale zur Kontrolle der persönlichen Daten geben. Dies betitelt Google mit dem Namen „Universal Data Controls“.

Auch zur Performance der neuen Version wurden Aussagern getroffen. So soll es nicht nur die üblichen Software-Verbesserungen geben, damit der Akku länger hält, sondern auch ein neues Tool namens „Battery Historian“. Dieses soll analysieren, welche App die meisten Ressourcen beansprucht. Zudem gibt es einen verbesserten Battery Saver-Modus, der zum Beispiel den CPU-Takt herunter schraubt, wenn der Akku dem Ende nahe kommt.

Wie bereits mehrfach bestätigt, wird in der neuen Version auch die neue Android RunTime (ART) fester Bestandteil des Systems werden.

Material Design

Das wohl interessanteste Feature von Android L wird das grundlegend überarbeitete Interface sein. Mein erster Gedanke: „Nun ist also Android dran“ :-P.

material-design

Unter dem Begriff „Material Design“ möchte Google ein einheitliches, displayunabhängiges Design für alle Geräteklassen schaffen. Hierbei setzt man besonders auf flüssige Animationen und visuelle Tiefen, die das ganze cleaner wirken lässt. Die neuen Guidelines sind ab sofort unter Google Design verfügbar.

Google Chrome

Auch der mobile Browser aus dem Hause Google hat neue Funktionen erhalten. So bekommen wir eine neue Darstellung von Multitasking spendiert. Bisher werden geöffnete Webseiten lediglich im Browser mit einer Zahl oben rechts angezeigt und sind auch nur im mobilen Browser durchschrollbar. Dies soll sich nun ändern. Habt ihr zum Beispiel Facebook als App und Duolingo offen und dazu noch zwei Tabs im Chrome, so werden in Zukunft in der Übersicht aller geöffneten Apps vier Apps angezeigt. Die zwei regulären und die beiden Webseiten als eigenständige Fenster.

Android Auto

Auch die Autos dieser Welt werden nicht von Android L verschont bleiben. Android Auto heißt das Produkt und ist auf die Spracheingabe und die Navigation via Google Now optimiert. Wie üblich werden standortgebunden nur die relevantesten Informationen zur Verfügung gestellt. Apps wie Google Maps und Google Music sind natürlich trotzdem dabei. 25 Fahrzeughersteller hat man bereits an Bord und die ersten kompatiblen Fahrzeuge sollen noch dieses Jahr vom Band gehen.

Android TV

Bei dem Thema habe ich irgendwie ein Gerät aus dem Hause Google erwartet, erschienen ist vielmehr eine Software-Plattform. Android TV liefert Inhalte. Musik, Spiele, Filme, alles aus dem Repertoire von Google. So ist hier die Google Sprachsuche integriert, womit man schnell nach weiteren Informationen zu Serien, Schauspielern, Games etc. suchen kann.

AndroidTV

Zudem kann natürlich auch gestreamt werden, also der Chromecast Deluxe und auch Multiplayer-Gaming soll möglich sein. So spielte in der Konferenz einer via Android-Tablet und der Präsentierende mit dem Controller am Android TV gegeneinander. Sah jedenfalls alles recht easy und fluffig aus.

Android TV wird als Settop-Boxen von zahlreichen Herstellern kommen. Wann und zu welchem Preis ließ Google allerdings offen.

ChromeOS

ChromeOS hat ebenfalls ein paar Nettigkeiten zu bieten. So werden hier Benachrichtigungen vom Smartphone gezeigt, worauf auch zumindestens bei den SMS direkt geantwortet werden kann. Ebenfalls soll das Ausführen von Android-Apps möglich sein. Dies geschieht über einen Android-Emulator, der nach meinem Ermessen noch nicht so ganz rund lief. Aber schön, dass in die Richtung entwickelt wird und der Anfang ist doch schon mal getan.

chromecast-mirror

Google Fit

google fit

Das Pendant zu Apples HealthKit ist die Plattform Google Fit. Hier lassen sich aus anderen Apps Werte sammeln und auswerten. Schrittzähler, Schlaftracker und ähnliches fallen mir hierzu ein. Google hat als Partner unter anderem Runkeeper, Nike, Intel und Adidaas gewonnen, was erstmal recht beeindruckend klingt.

Google Office

Auch Google Office hat ein neue Funktionen spendiert bekommen. So ist die nahtlose Integration von Mail, Google Drive, Bearbeitung der Dokumente und das Sharing verbessert worden. Zudem können auch DocX-Dokumente bearbeitet und gespeichert werden.

Chromecast

Zu guter Letzt hat auch mein Lieblingsstick ein Update an Funktionen bekommen.

chromecast

 

So wird es in Zukunft möglich sein, sich auch auf den Chromecast-Stick zu beamen wenn man nicht unbedingt im gleichen Netzwerk hockt. Hier wird es eine Möglichkeit geben, sich dann seperat einzuloggen. Die Funktion wird allerdings erst im Laufe des Jahres zur Verfügung stehen.

Desweiteren gibt es eine neue Funktion namens „Backdrop“. Damit lassen sich aus der Android- bzw. iOS-App bestimmte Dinge wie Fotos, Kunst, das Wetter und Nachrichten aus aller Welt auf das Gerät streamen. Sieht man ein Kunstwerk, so kann man via Sprachsuche gleich weitere Informationen dazu erhalten.

chromecast-mirror

Das für mich beste Feature ist aber das direkte Streamen des Bildschirminhaltes auf den Stick. Dies ist zwar leider nur Android vorbehalten und auch erstmal nur den im Bild aufgelisteten Geräten, aber mehr Geräten sollen folgen….

Die Beta soll es in einigen Wochen geben, ich bin gespannt :-).

Fazit

Google hat heute einiges vorgestellt: Android L, Android One, Android TV, Android Auto, Updates für Chromecast und Office und alles irgendwie runder gestaltet. Vorallem aber das neue einheitliche Gesicht von Android L klingt sehr interessant und lässt darauf hoffen, dass auch der Nutzer es alsbald auf seinem Gerät zu Gesicht bekommt. Ansonsten war heute nichts neues, explosives, überraschendes dabei, aber es war auch nicht enttäuschend. Man geht bei Google immer weiter, wird runder und nutzerfreundlicher und der Gewinner aus der Sache sind wir – die Nutzer. Sehen wir also, was uns Google in diesem Jahr noch alles in der Praxis präsentieren wird :-).

CyanogenMod: Update auf das M7-Release wird ausgerollt

Seit das Team hinter der bekanntesten Android-Modifikation Cyanogenmod zu einer echten Firma herangewachsen ist und inzwischen sogar Geräte mit eigenem System ausliefert, geht die Entwicklung des Mods rasant weiter. So erscheinen alle zwei Wochen sogenannte M-Build. Das M steht hierbei für monthly, zu deutsch wie monatlich und bedeutet, dass es stabile monatliche Entwicklungsschritte sind, um stets am Ball der Zeit und der Entwicklung des Mods beiwohnen zu können.

Heute ist also wieder ein Update-Termin und das M7-Build kündigte sich auf meinem Samsung Galaxy S4 an. Neuerungen halten sich allerdings in Grenzen. So ist der Calculator ein wenig überarbeitet worden, das hauseigene Theme Trebuchet hat einige Schönheitskorrekturen bekommen und die üblichen Bugfixes und Performaceooptimierungen wurden vorgenommen.

  • Common: Theme Chooser UI Overhaul
  • Common: Calculator app redesign (courtesy Xlythe)
  • Common: Performance Profiles
  • Common: Improved theming performance on low memory devices (~512MB RAM or less)
  • Trebuchet: Move settings to new slide-out panel
  • Trebuchet: Consolidate settings for home and drawer options
  • Media: Add FFMPEG support (expanded media format support)
  • Bluetooth: Improved support for new car audio systems and docks
  • Various small bugfixes, global and device-specific

Man weist ebenfalls darauf hin, dass das letzte Woche erschienene Android 4.4.3 leider noch nicht enthalten ist, da dies zu kurzfristig war. Die Implementierung wird dann allerdings zur Version M8 erwartet.

Nachtrag:

Nach der Installation wollte ich mir den „neuen“ Calculator anschauen und dieser stürzte bei mir immer wieder mit einem Fehler ab. Abhilfe schafft hierbei die App CM Apps Installer. Da alle, in CM enthaltenen, Apps auch als eigenständige Applikationen im Play Store rumdümpeln, hilft euch die App, sich einfach die passende aus dem Google Store herunterzuladen und zu installieren. Hierbei vorher die App über den App Installer deinstallieren, erneut herunterladen und wenn möglich mit Root zu installieren.

Windows 8-Suche schneller machen: Bing-Suchergebnisse deaktivieren

Bekanntlich bin ich Nutzer erster Stunde von Windows 8 und bin bis heute einfach überzeugt und glücklich über die ganzen nützlichen Funktionen gegenüber Windows 7. Freilich, man hat sicherlich einen Spagat gemacht und rudert an einigen Stellen in Windows 8.1 und im zukünftigen Update zurück, aber man hat wenigstens den Mut gehabt vorzustoßen, was viele andere Firmen leider nicht mal im Ansatz wagen würden. Aber ich will mich nicht verquasseln, sondern euch einen kurzen Tipp da lassen.

Denn ich nutze die Suche bei Windows 8 sehr oft. [Windows-Taste] und einfach lostippen. Die Suchergebnisse kommen aber von Hause aus etwas verzögert. Eine Ursache dafür könnte die Anzeige von Bing-Suchergebnissen sein. Dieses kann bei der Installation nämlich aktiviert werden und wird in den meisten Fällen sicherlich gemacht worden sein.

Der Hintergrund ist, dass bei Eingabe eines Suchbegriffs nicht nur der lokale Rechner, sondern auch bei Bing nach passenden Lösungen gesucht wird. Manko? Klaro, er feuert einen Request ins Internet und muss erst warten bis dort Ergebnisse zurückkommen. Möchte man dies nicht und somit die Suche etwas schneller machen, so kann man die Bing-Suchergebnisse auch einfach in den Einstellungen ausschalten.

Dazu geht ihr einfach in die PC-Einstellungen und wählt den Punkt „Suche und Apps“ aus.

Hier einfach den Hebel bei Bing-Suchergebnisse und Webvorschläge drücken und schon wird bei der Suche kein Bing mehr integriert.

Bei mir hat dies zu einer deutlichen Steigerung beim Suchen geführt. Wäre auch komisch wenn nicht :-).

Das Erste: Mediathek und Liveprogramm als App für Windows 8

Ich bin immer froh über das Gefühl, wenn meine fleißig bezahlten Rundfunkgebühren auch in etwas investiert werden, was mir, als Stellvertretender für die jüngere Generation, auch Nutzen bringt. Das Erste gehört zwar nicht zu meinem täglichen TV-Programm, nichts desto trotz bin ich froh, wenn ich auf Sendungen wie die Tagesschau und den traditionellen Tatort am Sonntagabend zurückgreifen kann.

Für Nutzer, die vielleicht die ein oder andere Sendung verpasst haben, gibt es seit geraumer Zeit die ARD-Mediathek. Diese ist zwar via Web abrufbar, nutze ich persönlich aber viel zu selten. Schicker ist da eine Anbindung an das jeweilige System, welches man täglich nutzt. Darauf hat die ARD nun reagiert und eine erste Windows 8 und Windows-RT-App veröffentlicht.

Hier ist nicht nur eine Programm-Vorschau und die Inhalte der Mediathek an Bord, sondern auch das Live-Programm ist abrufbar. Unterwegs, unbegrenztes Datenvolummen vorausgesetzt, und daheim sicherlich eine tolle Möglichkeit, doch öfter Inhalte aus dem Topf des ersten deutschen Fernsehens zu konsumieren. Die App schaut schick aus, macht auf mich sogar einen bisschen übersichtlicheren Eindruck als die Webseite und darf gerne von euch mal begutachtet werden.

[appbox windowsstore 5cf1d640-0f00-41ba-967f-73168da01827]

Facebook: Messenger für Windows wird eingestellt

Und wieder erreicht mich eine traurige Nachricht am frühen Morgen. Facebook stellt nicht nur seinen wenig bis gar nicht genutzten Mail-Dienst wegen eben dieser Probleme ein, sondern auch seinen Windows-Client.

Der Facebook Messenger begleitet mich seit langer Zeit schon auf meinen PC-Geräten und ermöglicht nicht nur das Chatten direkt vom Desktop aus, sondern auch das Anzeigen von  Benachrichtigungen von neuen Facebook-Statusupdates meiner Freunde.

Zwar öffnete ein Klick auf die Benachrichtigung auch wieder den Browser, aber es ersparte einen offenen Tab in diesem. Auch die Anzeige des Facebook-Feeds war eine sehr nützliche Sache, da ich selten direkt auf meiner Timeline in der Webversion unterwegs bin.

Nun verkündet man, dass man die Software wieder einstelle. So bekam ich beim Start gerade folgende Meldung:

Am 3. März ist Sense. Da der Facebook-Chat auf dem Protokoll XMPP basiert, kann man sicherlich einer der vielen Multi-Messenger nutzen. Auch Skype versteht den Facebook-Chat, auch wenn es dort irgendwie nur halbherzig funktioniert.

Meine bevorzugte Alternative? Keine Ahnung, bisher macht mich die Ankündigung einfach nur sauer, da ich das Stück Software echt lieben gelernt habe.

Pushbullet bekommt Tasker-Integration

Pushbullet ist einer dieser wenigen Tools, die sich in meinem täglichen Workflow so perfekt integriert haben, dass sie nicht mehr wegzudenken ist.

Der Dienst ermöglicht nicht nur das Versenden von Dateien, Links und Notizen zwischen Chrome-Browser, Firefox und Android-Geräten, sondern pusht auch Benachrichtigungen von Android auf den Browser bzw. andere Android-Geräte.

Nachdem man vergangene Woche den Sprung von Browser Extension auf den Desktop gewagt hat, gibt es wieder nennenswerte News um den Push-Service.

So bin ich ebenfalls fleißiger Nutzer von Tasker, einer Android-App die mir das Leben unglaublich erleichtert. Diese kann mit sogenannten Profilen Funktionen auf dem Smartphone steuern. Komme ich zum Beispiel an meinem Arbeitsplatz an, so schaltet sich das Gerät stumm und die Bildschirmsperre wird entfernt.

Die Pushbullet-App hat nun ein Update erfahren, welches eine Tasker-Integration mitbringt. Hierbei könnte man sich zum Beispiel auf Gerät A informieren lassen, das Gerät B gerade an Strommangel leidet. Ein anderes Beispiel wäre aber auch, sich eine eingehende SMS vom Smartphone auf das Tablet weiterzuleiten.

Sicherlich nicht für jeden Nappel etwas, aber bei Interesse einfach mal anschauen.

[appbox googleplay com.pushbullet.android]

[appbox googleplay net.dinglisch.android.taskerm]