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WhatsApp 2Date: Hier gehts zum Download

Anlässlich meines Artikels von eben, hier noch einmal die beiden Möglichkeiten für den Download der App. Wir werden natürlich auch weiterhin berichten, wenn neue Funktionen bei WhatsApp 2Date veröffentlicht werden.

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[tl-hinweis Wir bieten absichtlich keinen eigenen Download an, geben aber eine Empfehlung der beiden folgenden Quellen, da sie vom Entwickler selber empfohlen wurden.]

[tl-download http://beste-apps.chip.de/android/app/whatsapp-2date-android-app,cxo.64324657/# WhatsApp 2Date bei Chip Online]

[tl-download http://porcupine.de/ WhatsApp 2Date offizielle Downloadseite]

[tl-hinweis Zur Installation muss der Haken “Installationen aus unbekannten Quellen” in den Systemeinstellungen aktiviert sein!]

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Die Geschichte von WhatsApp und WhatsApp 2Date: so sollte man NICHT mit nützlichen Erweiterungen um

Heute wende ich mich an euch mit einem Thema, was mir seit Tagen schon unter den Fingern brennt und einfach erzählt werden muss. Bekanntlich bin ich ein fleißiger Nutzer der App WhatsApp 2Date gewesen, die es mir ermöglicht hat aktuellere WhatsApp-Versionen zu installieren, die noch nicht die breite Masse besitzt (gewesen, da ich bekanntlich kein WhatsApp mehr habe).

Möglich ist die Installation von Beta-Ausgaben über die Webseite von WhatsApp. Diese haben nämlich scheinbar die Möglichkeit des Alpha- und Betakanals im Google Play Store noch nicht entdeckt und bieten daher oldschool die aktuelle Beta-Version auf ihrer Webseite an. Andy hat sich daher im letzten Jahr hingesetzt und eine App entwickelt, die nichts anderes macht, als sich die aktuelle Version von der WhatsApp-Seite herunterzuladen und zur Installation anzubieten.

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Feine Sache, die auch im Dezember mit dem Erreichen von einer Million Downloads belohnt wurde. Sie war also beliebt und wurde hin und wieder bei uns und auch in anderen Tech-Medien genannt. Nun aber räumte WhatsApp vor zwei Wochen ein wenig das Netz auf und saugte mal so richtig in den App-Stores und bei Github durch und entfernte alles, was irgendwie auf Webseite oder API zu griff, das Logo verwendete oder die Bezeichnung WhatsApp im Namen trug.

Laut Google hieß es erst, man habe die App aufgrund von missbräuchlichem Nutzen von Berechtigungen aus dem Play Store verbannt. Im Wortlaut:

[…] für diese App die Installation externer Quellen aktiviert werden muss.

Soll heißen, eine Funktion die Google selber in Android anbietet, ist verboten durch eine App zu nutzen!? Macht genauso viel Sinn wie die klischeehafte Frauenlogik mit Männerlogik gleichzusetzen -.-.

Nachdem nun zwei Tage darauf herauskam, dass WhatsApp der Putzteufel war, Google hier aber den schwarzen Peter spielen musste, entschloss man sich seitens der WhatsApp 2Date Entwickler dagegen vorzugehen. Ein Ersuchen bei Google brachte nichts und auch ein erweitertes Hochladen bei AndroidPit hielt nur einen Tag ehe es entfernt wurde.

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Andy blieb also nichts anderes übrig als sich andere Wege zu suchen, den Download der nützlichen App anzubieten. Eine Möglichkeit bestand bei Chip Online, die auch weiterhin existiert oder natürlich selber eine Downlodseite zu stellen, die allerdings weder beliebt noch schnell gefunden würde. Diese beiden Möglichkeiten gibt es also derzeit, wie man an die App herankommt.

[tl-meinung] Was ich erschreckend finde? Ganz einfach – der Umgang von WhatsApp mit nützlichen Funktionen. Die App von Andy bietet (so muss man es ehrlich betrachten) keine Funktion, die WhatsApp nicht selber bieten könnte. Für solche Fälle gibt es seit “einiger Zeit” den Beta- und Alpha-Kanal im Google Play Store. Auch wenn ich es Andy nicht wünsche, da er sicherlich den ein oder anderen Cent mit der App aufgrund von Werbeeinblendungen verdient, wäre seine App vollkommen nutzlos, wenn WhatsApp mehr Erfahrung über die Developer Tools des Android-Stores hätte.

Wenn sie es aber selber nicht mitbekommen, dann kann man doch froh sein, dass es Apps wie die von Andy gibt, oder? Also warum sperrt man eine App, die eine Funktion aufweist, die man selber nicht hat und die einem Unternehmen nicht schadet? Im Gegenteil – so berichten wir früher als alle anderen Tech-Medien von Features und helfen dem Dienst dadurch, dass sich mehr Menschen dafür interessieren. Oder verlangen sie allen Ernstes, dass ich jeden Tag manuell auf ihre Seite gehe und nachschaue, ob vielleicht eine neue Version erschienen ist? Auch wenn es logo- oder namensrechtliche Probleme gegeben hätte, hätte Andy es umbenennen oder ein anderes Logo hochladen können. Aber ohne Worte? Ne Leute, das geht garnicht!

Nichts desto trotz hat WhatsApp vor einigen Tagen die Datenschutzoptionen in der Beta-Version freigeschaltet und nun können auch Android-Nutzer ihren “Zuletzt online”-Status verbergen. Andy hat das über 2000 neue Downloads seiner App gebracht und WhatsApp wieder in die Kritik, Updates nicht schnell genug der breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Denn im Google Play Store ist die neue Version bis dato immer noch nicht angekommen. Schade WhatsApp, so macht man es also NICHT!

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WhatsApp: Facebook kauft den Messenger für rund 19 Milliarden Dollar

Nun ist es endlich soweit. Die Gerüchte um den Verkauf von WhatsApp hielten sich im vergangenen Jahr vehement und auch wenn es immer wieder nach Einigung zwischen den Social Network Giganten Facebook und dem beschaulichen WhatsApp aussah, kam stets ein Dementi seitens der Tech-Firmen.

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WhatsApp hat nach eigenen Angaben in Deutschland 30 Millionen Nutzer, global gesehen über 400 Millionen und ist im Vergleich zu seinem geringen Umfang eine beachtliche Erfolgsgeschichte eines StartUps. Nun hat man sich geeinigt und Facebook übernimmt den Messenger für 19 Milliarden Dollar. Hierbei werden 4 Milliarden in bar bezahlt und 12 Milliarden in Aktien ausgeschüttet. Später sollen weitere drei Milliarden Dollar in der Form von Aktien an die Gründer und Mitarbeiter fließen.

Was ändert sich für die Nutzer?

Das ist eine spannende Frage. Hat man vor einem Jahr noch darüber berichtet, dass junge Leute Facebook nicht mehr täglich besuchen, sondern via Instagram ihre Erlebnisse teilen und sich via WhatsApp organisieren, muss man sich erneut umschauen: beides befindet sich nunmehr seit gestern in Facebooks Hand. Man hat sich also die Alternativen einverleibt. Ob sich für die Nutzer nun etwas ändert? Ich denke nicht! Am Beispiel Instagram ist das am deutlichsten zur erkennen. Facebook kaufte die Foto-Plattform im April für rund eine Milliarde Dollar an einem Freitagabend vor Feierabend und hat bis heute eine tolle Integration beider Dienste realisiert. Nichts desto trotz gibt es aber Instagram nach wie vor unabhängig von Facebook.

So sind jedenfalls die offiziellen Pläne zu WhatsApp auch. Der Dienst bleibt eigenständig und auch die Marke WhatsApp wird nicht verändert werden. Zudem wird WhatsApp-CEO Jan Koum Mitglied im Facebook-Vorstand. WhatsApp wird weiterhin auf sein Jahresabo von einem Euro setzen, den Chatdienst kontinuierlich weiterentwickeln und versuchen, in der Gunst der User zu bleiben.

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Zunächst einmal gehe es darum, dass der Dienst weiter wachse – auf „eins, zwei oder drei Milliarden Mitglieder”, so Zuckerberg. „Es gibt mehrere Wege, wie wir damit Geld verdienen können.” Werbung soll nach seinen Angaben nicht dazu gehören.

Einzig was ich mir vorstellen könnte, wäre ein Zusammenfließen von WhatsApp und Facebook Messenger. Zum Beispiel das WhatsApp auch eine SMS-Integration erfährt und/oder direkt Facebook Nachrichten senden beziehungsweise die Webversion von Facebook Nachrichten an WhatsApp versenden kann.

[tl-meinung] Ich freue mich ehrlich gesagt über den Kauf. Mit Facebook hat die WhatsApp-Schmiede eine starke Finanzbasis und mit WhatsApp hat Facebook ein paar erfahrene Leute, wie man einen ordentlichen Messenger entwickelt. Da ich ja bekanntlich nicht mehr bei WhatsApp zu finden bin, aber bei Facebook, wäre sicherlich eine Integration beider Dienste in einer App garnicht mal so schlecht für meine Freunde. Auch eine Webversion wäre durch eine Verschmelzung der beiden Dienste denkbar. Wie oft habe ich mir gewünscht, vom PC aus zu chatten :-(. Man darf gespannt sein, was uns da in Zukunft dann erwarten wird…

Das Threema-Experiment – Teil 1: Bye bye WhatsApp

WhatsApp hat weltweit mehr als 400 Millionen Nutzer, davon alleine 30 Millionen in Deutschland. Damit ist der Messenger hierzulande beliebter als Facebook, was angesichts der Schwächen und Nachteile für mich schwer verständlich ist.

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Ich nutze WhatsApp seit ich vor drei Jahren mein erstes Android-Smartphone in den Händen halten durfte. Seither war es für mich die Zentrale meiner Kommunikation zu Familie und Freunden. Aber ich bin in letzter Zeit immer wieder enttäuscht worden, was die Sicherheit und vor allem den Umgang mit diesem Thema bei dieser App anging. Somit habe ich vor etwa einer Woche damit begonnen, ein Experiment zu starten. Ich habe mich bei WhatsApp gelöscht und mich nach einer besseren Alternative umgeschaut. Das Ergebnis war Threema, die nicht nur einen europäischen Sitz in der Schweiz vorweisen können, sondern deren Augenmerk auch auf der verschlüsselten Kommunikation liegt.

In diesem Beitrag möchte ich allerdings erstmal auf die Gründe eingehen, warum ich WhatsApp Lebewohl gesagt habe.

Ursache 1: WhatsApp ist unsicher

Wer viele Nutzer hat, kommt auch schneller in die Medien. Das ist leider Gottes so und wird sich wohl auch nie ändern, denn das Interesse an Nachrichten um ein begehrtes Objekt sind immer interessanter als über ein Nischenprodukt. Wenn man sich allerdings Kritik anhören muss, sollte man auch darauf reagieren und transparent informieren. Dies ist bei WhatsApp leider zu keiner Zeit der Fall gewesen.

Ich habe euch mal ein paar Vorkommnisse zusammengetragen. Sicherlich nicht vollständig, aber es sollte mal jedem vor Augen geführt werden.

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31.07.2012 – “WhatsApp bleibt unsicher” – ntv.de

Mit der im Internet kursierenden Android-App „WhatsApp Sniffer“ ist es möglich, innerhalb eines WLAN-Netzes den kostenlosen Nachrichtenverkehr von WhatsApp-Nutzern auszuspähen. Möglich ist dies, weil WhatsApp die Nachrichten unverschlüsselt übers Internet verschickt. Besonders kritisch ist das Problem in öffentlichen WLAN-Netzwerken, sogenannten Hotspots.

WhatsApp Sniffer war nur kurz in Googles Play Store, wird aber noch auf zahlreichen Webseiten zum Download angeboten.

WhatsApp hatte zwar kurz nach der Sicherheitswarnung ein Pflicht-Update verteilt. Doch GDATA stellte fest, dass die App Nachrichten immer noch unverschlüsselt sendet.

01.08.2012 – “Spionage-App liest Whatsapp-Gespräche mit” – focus.de

Doch immer wieder gibt es Ärger um die beliebte Anwendung: Sie geriet in Verruf, weil sie unbemerkt Daten der User sammelte und an die Entwickler weitergab. Ein Update der App für iPhone-User brachte das Programm zum Absturz.

25.12.2012 – “WhatsApp erneut unsicher” – t-online.de

Laut Heise wurden die WhatsApp-Hersteller bereits über die Sicherheitslücke informiert. Auf ein Angebot alle Informationen aus den Tests und das Passwort-Skript bereitzustellen, habe bisher allerdings keine Reaktion gegeben. Da die WhatsApp-Hersteller in der Vergangenheit zwischen der Entdeckung einer Schwachstelle und einem entsprechenden Sicherheits-Update mehrere Monate verstreichen ließen, ist ein schneller Fix des aktuellen Fehlers unwahrscheinlich.

26.07.2013 – “Kritische Sicherheitslücke in WhatsApp“ – giga.de

Möchte man sein Abo verlängern, so wird der Nutzer auf eine Website weitergeleitet. Dort soll nun die gewünschte Zahlungsart ausgewählt werden. Hier befindet sich der Haken. Der Bezahlprozess wird nicht durchgehend in HTTPS geschützt, sondern setzt stellenweise auf HTTP. An diesen Punkten können Hacker als “Man-in-the-Middle” eingreifen und den Nutzer unbemerkt auf nachgeahmte Fake-Versionen der eigentlichen Website lotsen, wo ahnungslos vertrauliche PayPal- und Kreditkartendaten eingegeben werden.

08.10.2013 – “Verschlüsselung von Whatsapp ist unsicher” – golem.de

Das Problem: Whatsapp nutzt den Stromverschlüsselungsalgorithmus RC4 und verwendet für die Kommunikation in beide Richtungen den identischen Schlüssel. Eigentlich ein trivialer Anfängerfehler, denn eine Stromverschlüsselung darf niemals mehrfach mit demselben Schlüssel genutzt werden.

[…]

Jenseits der von Alkemade gezeigten Probleme ist auch unklar, warum Whatsapp überhaupt RC4 als Verschlüsselungsalgorithmus einsetzt. RC4 gilt seit langem als unsicher und bei der IETF wird zurzeit diskutiert, ob man die Nutzung von RC4 im Rahmen von TLS generell für unzulässig erklären sollte.

17.10.2013 – “Größter Knackpunkt in der WhatsApp-Sicherheit ist die Verschlüsselung” – giga.de

Aktuell wird die Stromverschlüsselung RC4 eingesetzt. Sowohl für ein-, als auch für ausgehende Nachrichten wird hierbei der identische Schlüssel verwendet. Demniederländischen Mathe- und Informatikstudent Thijs Alkemade ist es gelungen, die Verschlüsselung zu umgehen und Nachrichten abzufangen.

14.02.2014 – “Wie die „Super-Wanze“ Whatsapp die Privatsphäre aushöhlt” – derwesten.de

Die App kann Gespräche und Telefongespräche mitschneiden, sie kann Fotos einsehen, mit dem aktuellen Standort versehen und hochladen. Diese Daten werden, wie niederländische Behörden nachgewiesen haben, auf amerikanische Server übertragen, ohne dass man es merkt.

Am 13.02.2014 erschien übrigens ein vierminütiger Beitrag mit dem Titel “WhatsApp und Co. – Kostenlos und unsicher” in der ARD Mediathek. Dort wurde berichtet, dass die angebliche Firmendresse von WhatsApp ein Sushi-Restaurant ist. Kanadische wie niederländische Behörden ermitteln zudem derzeit gegen WhatsApp mit dem Vorwurf des Verstoßes gegen Datenschutzbestimmungen. Sorry, aber in Zeiten von Enthüllungen rund um NSA und Co. und dem scheinbar schutzlosem Ausliefern der privaten Daten, macht mich ein solcher Fakt einfach nur noch wütend.

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Des Weiteren ist WhatsApp eine amerikanische Firma, deren Server auch unter amerikanisches Datenschutzrecht fallen. Da dieses bekanntlich etwas lockerer ist, als die deutschen/europäischen Gesetze, kann man sich nicht ganz sicher sein, wer wann Zugriff auf die privaten Chatnachrichten und Dateien bekommt. Es ist naiv und töricht zu glauben, man habe nichts zu verbergen, denn es geht um das Prinzip der Privatsphäre.

Ursache 2: WhatsApp ist unflexibel

Umso größer eine Anwendung ist, umso schwerfälliger wird sie. Das merkt man nicht nur an Microsoft und Facebook, sondern auch an WhatsApp. Man möchte nicht zu viele Änderungen pro Update einbringen, denn das könnte die zahlreichen Nutzer ja verwirren und schlussendlich vertreiben.

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WhatsApp allerdings fehlen einfach seit jeher grundlegende Funktionen, die dem Dienst einen gewissen Schub geben würden. So ist es bis heute nur möglich, die App auf einem Gerät gleichzeitig auszuführen. Auch das Einloggen via PC oder Tablet ist nur über inoffizielle Hacks möglich. Zum Vergleich: Facebook, Google Hangouts, ICQ und Co. können das seit Jahren!

Fazit

WhatsApp hat mich einfach zutiefst enttäuscht. Man reagiert weder auf Kundenwünsche, noch auf die relevante Beachtung von Privatsphäre. Ich habe dem Dienst Lebewohl gesagt und werde nunmehr auf die Alternative Threema setzen. Im nächsten Beitrag zu der Serie wird es dann also um die Einrichtung von Threema gehen.

[tl-follow Bleibt also auf dem Laufenden und folgt uns einfach bei %socials%.]

Wie seht ihr das? Seid ihr noch bei WhatsApp und ist euch die Weitergabe eurer vertraulichen Daten wirklich so egal?

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WhatsApp: das Geheimnis um die zwei Häkchen unter iOS

WhatsApp nutzt mittlerweile vermutlich jeder, der in Besitz eines Smartphones ist. Trotz Kritik und Problemen im Datenschutz, trotz 0,89 € im Jahr und trotz Anzeige, wann wer zuletzt online war. WhatsApp war als erster Dienst aus diesem Bereich da und deshalb ist es für sicherere und wahrscheinlich bessere Dienste wie Threema schwer, Fuß zu fassen. Und immer wieder sitzen gerade iOS-User vor ihrem iPhone und warten auf eine Antwort, auf eine Nachricht, die der andere schon gelesen haben muss. Zumindest glaubt man das. [perma-whatsapp]

Das Phänomen mit den grünen Häcken

Schließlich war der Chatpartner nach dem Absenden der Nachricht noch online (aus meiner Sicht eine wirklich kritische Funktion, die sich aber unter iOS abschalten lässt) und auch zwei grüne Haken sind an der Nachricht. Der Andere muss es einfach gelesen haben – Irrglaube. Denn nur weil dort zwei grüne Haken an der Nachricht sind, bedeutet das nicht, dass diese auch gelesen wurde. Das offizielle Statement von WhatsApp dient zur Erklärung:

  • Der erste Haken bedeutet, dass die Nachricht erfolgreich an den Server von WhatsApp gesendet wurde.
  • Der zweite Haken heißt nichts weiter, als dass die Nachricht erfolgreich an das Telefon das Empfängers gesendet wurde.

Die Aussage zum zweiten Haken klingt schon so, als ob das mit einer Lesebestätigung gleichzusetzen ist. Das täuscht, kam dem aber bis zur aktuellen Version recht Nahe.

WhatsApp und das Multitasking

Das iPhone hat die Nachricht in der Vergangenheit in der Regel erst geladen, wenn die App gestartet oder aus dem Multitasking in den Vordergrund geholt wurde. Das bedeutet, dass der Haken bei euch erst erschien, wenn die App auf dem iPhone des Empfängers wirklich offen ist. Aber oft genug schreibt man mit Person A und bekommt die Nachricht von Person B gar nicht mit. Der zweite Haken erscheint dann trotzdem – ohne das die Nachricht gelesen wurde. Unter iOS7 ist das jetzt noch „schlimmer“. Seit der aktuellen Version hat WhatsApp gelernt, ordentlich mit dem Multitasking von iOS zu funktionieren. Die Nachrichten werden, sofern die App im Hintergrund offen ist, auch dort schon geladen, wenn Sie empfangen werden. Das bedeutet folgendes: ihr seit in der Facebook-App und lest auch eurer Chronik. Ein Freunde schreibt per WhatsApp, ihr tippt aber nicht auf die Benachrichtigung und lest die Nachricht sondern wollt das später machen. Ist WhatsApp aber in diesem Moment im Multitasking geöffnet, wird die Nachricht geladen und der Absender bekommt einen zweiten Haken angezeigt. Das zweite Häkchen erscheint als unter iOS 7 in der Regel sofort.

ios7-multitasking-whatsapp

Lasst euch also von den Haken nicht verwirren und verschwendet Zeit mit dem warten bei WhatsApp. Wenn derjenige am anderen Ende der Leitung will, wird er euch schon antworten. Und wenn er es nicht gleich tut und es dringend ist, dann benutzt einfach mal die Funktion, für die so ein Telefon ursprünglich mal gemacht wurde: ruft den anderen an! Zur Erinnerung: wir sind übrigens auch über WhatsApp erreichbar. Wer Probleme, Tipps oder Fragen hat, der kann sich gern melden. [thumbs-whatsapp]

WhatsApp Contact Photo Sync: WhatsApp-Bilder als Kontaktbilder verwenden

Gerade noch über WhatStat berichtet, da ist mir die nächste nützliche Android-App ins Auge gefallen. WhatsApp Contact Photo Sync.

whatsapp-contact-photo-sync

Dazu muss ich kurz erklären, dass ich es auf den Tod nicht ausstehen kann, dass meine Kontakte kein Profilbild haben. Wenn ich also auf meinem Smartphone einen neuen Kontakt speichere, so schaue ich bei Zeiten, dass ich von Facebook oder anderweitigen Quellen ein Foto heranbekomme, damit dort kein graues Schatten-Platzhalter-Icon erscheint. Da allerdings viele Kontakte mehr bei WhatsApp als bei Facebook sind und auch ihre Bilder öfter aktualisieren, hat sich die App WhatsApp Contact Photo Sync zur Aufgabe gemacht, die dortigen Bilder als Profilbilder bereitzuhalten.

WhatsApp-Contact-Photo-Sync-Einleitung

Die Funktionsweise ist recht easy. Nach dem Installieren bekommt ihr eine Übersicht all eurer Kontakte aus WhatsApp. Herbei wird links das aktuelle Kontaktbild, in der Mitte der Name und rechts das aktuelle WhatsApp-Bild angezeigt.

WhatsApp-Contact-Photo-Sync-vorher

Nun braucht ihr nur noch auf den Kontakt klicken, im darauffolgenden Chatverlauf auf das Profilbild oben links und nach einer Bestätigung habt ihr das neue Bild bei euren Kontakten eingepflegt.

WhatsApp-Contact-Photo-Sync-Anleitung

WhatsApp-Contact-Photo-Sync-nachher

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WhatStat für Android: so kommuniziert ihr mit euren WhatsApp-Kontakten

Kurzer App-Tipp für die Feiertage. WhatsApp hat bekanntlich 400 Millionen aktive Nutzer und auch bei mir dreht sich die Kommunikation fast ausschließlich über diesen Messenger. Sicherheit hin oder her (wenn man nicht seine Kontodaten darüber verschickt), es ist eine Frage der Bequemlichkeit und inzwischen ist es ja auch Android-Nutzern (Root-Zugriff vorausgesetzt) möglich, den Messenger am PC zu nutzen.

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WhatsApp selber bietet ein paar Statistik-Funktionen an, wie die Anzahl der versendeten und empfangenen Nachrichten, aber das beschränkt sich eher auf diese zwei Anzeigen. WhatStat für WhatsApp geht hier noch einen Schritt weiter.

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Nach der Installation und dem kurzen Importieren der aktuellen WhatsApp-Nachrichten-Datei wird euch nicht nur eure versendeten und empfangenen Nachrichten nach Durchschnittstag und –zeit angezeigt, sondern auch noch zu jedem einzelnen Nutzer. So gibt es eine Top5-Liste, die wiederrum verfeinert werden kann, wie viel du mit wem, im Durschnitt wann zu welcher Uhrzeit schreibst und vor allem wie viel Anteil du an dem Nachrichtenverlauf hast. Außerdem analysiert WhatStat mit wem du lange keine Kontakt mehr hattest, um diesen mal wieder aufzufrischen. Dabei erfolgt die gesamte Darstellung in der Kartenoptik von Google Now, was echt was her macht.

[tl-meinung] Ich hatte die App im Sommer schonmal in der Hand und fand sie damals irgendwie nicht so dicke. Inzwischen hat sie ein komplettes Facelifting bekommen und macht richtig Spaß. Es ist spannend zu sehen, dass man monatelang mit jemandem regelmäßig schreiben kann und dann jemanden anderen kennenlernt, die die gleiche Anzahl an Nachrichten in zwei Monaten schafft. Interessant finde ich zudem auch der jeweilige Anteil an den Nachrichten. 70% zu 30% klingt schon irgendwie sehr nach monologartigen Gesprächen. Also Empfehlung zum Installieren meinerseits!

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WhatsApp: Registrierung ohne Handynummer oder SIM-Karte

WhatsApp ist ja eigentlich an eine Rufnummer gebunden und konnte bisher nur auf Smartphones und SIM-fähigen Tablets installiert und genutzt werden. Kurioserweise bin ich derzeit bei Vodafone gesperrt und musste aus diesem Grund auf meine o2-Nummer wechseln. Ich dachte erst, dass ich nun bei WhatsApp die kürzlich eingeführte Funktion der Rufnummeränderung durchführen muss, aber hola, WhatsApp funktioniert noch genauso über die alte Nummer. Scheinbar braucht der Messenger nur zum einmaligen Verifizieren am Anfang eine gültige Nummer.

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Aus diesem Sachverhalt heraus resultiert, dass man also auch internetfähige Tablets mit WhatsApp bestücken kann. Hierzu ist lediglich eine Festnetznummer notwendig, denn die Verifizierung kann auch telefonisch erfolgen.

Dazu müsst ihr bei der Registrierung eures Gerätes bei WhatsApp lediglich eure Festnetznummer angeben und nach der fünfminutigen Wartezeit die Option, den Code telefonisch übermittelt zu bekommen, auswählen. Mit diesem lässt sich WhatsApp dann aktivieren und ihr könnt fröhlich euren Kontakten schreiben.

Allerdings ist es natürlich eine andere Nummer als die eures Smartphones, aber wer ein Tablet besitzt und nicht unbedingt gleich ein Smartphone, der braucht in Zukunft nicht auf WhatsApp verzichten.

[Update] Threema: die bessere Alternative zu WhatsApp

Aus aktuellem Anlass will ich mich heute nochmal dem Thema Threema widmen. Nicht, wir überall zu sehen, weil die App ein Update rausgebracht hat, sondern weil ich Threema klasse finde und es gern weiterempfehlen will. Warum? Weil es sich in wichtigen Punkten von WhatsApp unterscheidet.

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Zuerst aber doch ein kurzes Abdriften zur Update-Problematik. Gestern habe ich darüber geschrieben, dass WhatsApp noch diesen Monat endlich sein Update für iOS 7 plant. Funktionen werden wohl keine hinzukommen, nur die Optik wird angepasst.  Und praktischerweise hat Threema genau einen Tag später ein Update veröffentlicht, mit dem es funktional mit WhatsApp gleichzieht und sogar schon optisch für iOS 7 hergerichtet ist. 

WhatsApp muss etwas tun

Vielleicht dauert es mit dem Update von WhatsApp aber auch solange, weil sie etwas gegen die Konkurrenz tun wollen. Nun kam die Tage ja auch noch heraus, dass WhatsApp das Backup, was ihr in die iCloud legen könnt, nicht einmal verschlüsselt. Da liegt alles schön im Klartext. Sicherheit weg – willkommen NSA. Oder so ähnlich. Vielleicht versuchen die Entwickler viel auf einmal zu verbessern und lassen sich deshalb Zeit.

Vorteile von Threema

Und genau beim Thema Sicherheit liegt der große Vorteil von Threema. Denn hier verknüpft ihr zwar auch eure Telefonnummer mit der App, die Kontaktaufnahme passiert aber über eine zufällig generierte ID. Und nur mit dieser kann eine andere Person Kontakt zu euch aufnehmen. Außerdem arbeitet Threema mit einer End-to-End-Verschlüsselung

Insachen Datenschutz hat Threema also einiges Vorsprung vor WhatsApp. Dazu kommt, dass die Server in der Schweiz stehen und somit den europäischen statt den amerikanischen Datenschutzrichtlinien unterliegen. 

Threema’s Problem

Threema hat eigentlich nur ein Problem. WhatsApp hat eine unfassbar große Userzahl. Jeder hat WhatsApp, weil es ursprünglich kostenlos war. Alle kommunizieren darüber. Und nicht viele sind dazu bereit, WhatsApp für andere Messenger aufzugeben. Denn dann fehlen ja die Kontakte. Das ist leider das Schicksal von Threema. Man sieht ja auch nicht anhand der Telefonnummer, wem man alles schreiben kann. Bei WhatsApp funktioniert das. Threema setzt voraus, dass ihr eure ID tauscht, wenn ihr nebeneinander sitzt. 

[tl-update 21.11.2013 Zu dem Thema, dass man anhand der Telefonnummer nicht sieht, wem man alles schreiben kann, muss noch gesagt werden, dass das nur bedingt richtig ist. Jeder Nutzer kann beim Einrichten der App festlegen, ob er über die eigenen Telefonnummer „gefunden“ werden möchte oder nicht. Erlaubt man dies, ist die Funktion genauso wie auch bei WhatsApp. Danke an nomo für diesen Hinweis.]

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Mich persönlich würde es freuen, wenn ich demnächst mit dem ein oder anderen Kontakt per Threema statt per WhatsApp schreiben könnte. Denn momentan ist meine Kontaktliste dort leider leer. Threema kostet übrigens 1,79 € im AppStore. Also doppelt so viel wie WhatsApp. Geht man allerdings mit seinen Daten und Nachrichten etwas sensibel um, lohnt sich dieses Geld auf jeden Fall.

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In eigener Sache: Tech-Lounge.de per WhatsApp erreichbar

Eine kleine Neuigkeit zum Sonntag-Abend. Wir von Tech-Lounge.de sind zukünftig via WhatsApp erreichbar. Einerseits gibt uns das die Möglichkeit, näher an unseren Lesern zu sein und andererseits soll es euch dazu dienen, bei Problemen Kontakt zu uns aufzunehmen. Da nicht immer ein PC in der Nähe ist und es manchmal einfacher ist eine Anfrage per „SMS“ zu schreiben, möchten wir euch diese Möglichkeit in Zukunft bieten.

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Wie erreicht ihr uns?

Ganz einfach: Telefonnummer 0152 033 16 018 in euer Handy einspeichern und uns anschreiben. Wichtig ist zu wissen, dass wir erst einmal sehen wollen, wie die Sache anläuft und wir deshalb (noch) nicht rund um die Uhr erreichbar sein werden. Schreibt uns eure Nachricht einfach und sobald wir Zugriff auf unser WhatsApp haben, versuchen wir zu helfen. 

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Alles klar? Dann haut in die Tasten und gebt uns Tipps für Artikel, stellt uns Fragen zu Problemen mit PC, MacBook, Android, iOS und allem was dazu gehört. Auch über Berlin und das Tech-Life geben wir euch gern Auskunft.

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