26. Oktober 2019

Datenrettung: Firmen locken mit horrenden Preisen

Die Rettenrettung kommt zum Einsatz, wenn der Bildschirm plötzlich schwarz wird. Nichts geht mehr und diese Panik wird von einigen Firmen schamlos ausgenutzt. 

Auf einer Festplatte sammeln sich mit der Zeit Daten an, die man gerne behalten würde. Ob Urlaubsfotos, Dokumente oder sogar Zugangsdaten. Gelöschte Videos wiederherstellen ist ebenfalls möglich. Nur wenige verbinden ihre Daten mit einer Cloud, denn das Misstrauen gegenüber Großkonzernen ist gewachsen.


Wie bei jeder Technik kann es auch bei einem Laptop passieren, dass urplötzlich ein schwarzer Bildschirm angezeigt wird und nichts mehr getan werden kann. Aus Panik wird am Smartphone nun nach einer Datenrettung gesucht. Die ersten Treffer versprechen schnelle Hilfe.

Nun der Regel steht zugleich auch eine kostenlose 0800-Nummer zur Verfügung. Zu einer lokalen Firma möchte kaum jemand, denn immerhin geht es auch hier um die Privatsphäre. Für die meisten sind entfernte Dienstleister demnach vertrauenswürdiger.

Allerdings schnappt dabei die Falle zu. Die Festplatte wird zum Beispiel zu einer Adresse in Köln versendet. Da die Festplatte derart beschädigt ist, müsste sie zu einem Experten in England. Die Erfolgsaussichten sind hoch — allerdings muss der Kunde in Vorleistung treten. Etwa 600 Euro kostet die Datenrettung.

Keine Chance auf Rückzahlung bei vergeblicher Arbeit

Während es am Telefon hieß, dass die Erfolgsaussichten sehr gut sind, steht im Angebot vermerkt, dass die Chance bei 70 Prozent liegt. Bei vergeblicher Arbeit werden die Kosten dennoch berechnet, eine Rückzahlung kann nicht erfolgen.

Dieses Schema wird in den Google-Werbeanzeigen aggressiv von einigen Firmen beworben. Dahinter stecken immer wieder andere Firmen, aber scheinbar handelt es sich stets um dieselbe Firma, aber stets unter anderem Deckmantel.

Das Geschäft boomt — aber nicht nur im Internet. In Großstädten finden sich ebenfalls Computerläden, die einen solchen Service für enorme Gebühren anbieten. Hierbei sollte man auf sein Bauchgefühl hören und es im Zweifelsfall sogar unterlassen. Durchaus gibt es nämlich auch die Möglichkeit, die Daten selbst wiederherzustellen.

Alternative: Datenrettung selbst übernehmen

Durch moderne Software ist es längst nicht mehr notwendig, einen Dienstleister aufsuchen zu müssen. Sofern der Computer noch gestartet werden kann, lohnt sich der Download des EaseUS Data Recovery Wizard. Hierdurch gibt es beispielsweise die Möglichkeit, gelöschte Videos wiederherstellen zulassen. Das funktioniert innerhalb weniger Augenblicke.

Effektiv ist die Software von EaseUS bei Virenbefall, Betriebssystem Crash, bei Verlust von Partitionen, geleerter Papierkorb, beschädigter Festplatte oder bei versehentlich gelöschten Dateien.

Dabei spielt es keine Rolle, um welches Dateiformat es sich handelt. Gelöschte Videos wiederherstellen ist unter anderem in MOV, AVI, MP4 oder FLV möglich. Bilddateien in JPG/JPEG, PNG, PSD oder RAW ebenfalls problemlos möglich.

Fazit: Selbst übernehmen oder doch zu einer lokalen Firma

Als Fazit ist festzuhalten, dass die Datenrettung selbst übernommen werden sollte oder durch eine lokale Firma. Längst sind große Firmen nicht immer der richtige Ansprechpartner für diese Anliegen. Technisch ist es sehr wohl möglich, die Daten innerhalb weniger Minuten wiederherzustellen. Dafür muss niemand mehrere hundert Euro zahlen.

Im Internet finden sich zahlreiche Software-Hersteller für dieses Anliegen. Wir empfehlen die vorgestellte Software, die bis zu einer Datenmenge von 2 GB sogar kostenlos ist.