9. November 2018

Datenrettungslösungen für alle Systeme im Überblick – Der Allround-Schutz

Alle Systeme mit einer Festplatte haben das Risiko eines Tages wegen einem Defekt nicht mehr zu funktionieren. Jeder von uns kennt dieses Szenario, wenn sich auf dem Computer wichtige Dokumente befinden, aber man selbst keinen Zugriff mehr darauf hat. In diesem Artikel zeigen wir Datenrettungslösungen für alle Endgeräte. So sorgen Sie für den Allround-Schutz.

Schnell und unkompliziert: Datenrettung unter Windows

Die Datenrettungssoftware von EaseUS ist kostenlos, schnell und punktet mir einfacher Handhabung. In wenigen Augenblicken können Sie schnell gelöschte oder formatierte Daten zurückholen – nicht nur vom Computer, sondern auch von Wechseldatenträger wie zum Beispiel einen USB-Stick. Komparabel ist das Programm ab Windows XP und wird weltweit auf über 72 Millionen Computern verwendet.

Innerhalb der Software können auch Daten aus Windows Server 2003 bis 2016 wiederhergestellt werden sowie wie bereits erwähnt Daten von Computern ab Windows XP – Windows 10 wird demnach natürlich auch unterstützt. Die Software EaseUS Data Recovery Wizard benötigt 32MB freuen Speicherplatz und mindestens eine x86 CPU (500 mHz) sowie mindestens 128MB Arbeitsspeicher. Unterstützt werden die Dateisysteme FAT (12, 16, 32), exFAT, NTFS, NTFS5, ext2/ext3, HFS+, ReFS.

Wenn sich im Apfel der Wurm befindet: So retten Sie Ihre Daten unter macOS

Die Recovery Software von EaseUS gibt es auch für macOS. Die Software stellt auch hier gelöschte oder formatierte Dateien her. Dabei werden alle gängigen Dateiformate unterstützt – inklusive E-Mails, Dokumente, Archiv-Dateien oder Fotos und Videos. Insgesamt werden weit mehr als 200 Dateiformate supportet.

Ideal: Wenn der Rechner nicht mehr starten kann, dann können Sie über einen USB-Stick (oder ein anderes bootfähiges Medium) auf das System zugreifen. Dadurch sind alle Eventualitäten vorgebeugt.

Unterscheidet wird zwischen zwei Scan-Modis. Der Schnellscan verläuft vollautomatisch und ist in der Lage, die meisten verlorenen Daten aufzuspüren. Der Tiefenscan prüft jede Datei auf der Festplatte sorgfältig und findet dementsprechend mehr Dateien als der Schnellscan.

Kompatibel ist die Software auch schon für das neue macOS 10.14 (Mojave) – Mindestens Mac OS X 10.6 Snow Leopard wird jedenfalls benötigt. Wiederhergestellte Dateien können direkt in die Cloud gespeichert werden. Nach dem Scan können obendrein spezifische Ordner per Namen durchsucht werden.

Mobile Anwendungen – Wenn das Smartphone Daten verschluckt hat

Was bei einem Computer möglich ist, kann natürlich auch einem Smartphone (egal ob Android-Smartphone oder iOS-Smartphone passieren). Für beide Plattformen gibt es selbstverständlich auch eine Anwendung, die keinesfalls unterschätzt werden sollte.

Datenrettung bei Android

Die kostenlose App stellt verlorene Dateien, Nachrichten, Bilder, Musik, Kontakte und Videos auf Ihrem Android-Smartphone wieder her. Der Scan verläuft hierbei über den Windows-Computer: Gerät mit dem Rechner verbinden, Scannen und Wiederherstellen.

Berücksichtigt werden unter anderem unabsichtlich gelöschte Dateien, Rooting, Benutzerfehler, SD-Karten Fehler oder auch eine Virus-Infektion. Unterstützt werden über 6.000 Android-Smartphones und Tablets, darunter vom Hersteller Huawei, Motorola, Samsung und Google.

Datenrettung bei iOS

EaseUS hat die erste kostenlose iOS Datenrettungs-Software für das iPhone und iPad veröffentlicht und mit jedem Gerät ab iOS 11 kompatibel. Benötigt wird außerdem ein Windows- oder Mac-Rechner. Der kostenlose Download steht auf der Herstellerseite zur Verfügung.

Die Installation ist wie bereits gewohnt einfach und schnell erledigt, das Scannen dauert je nach Speicherkapazität etwas länger, jedenfalls wäre die Wiederherstellung vollautomatisch.

Berücksichtigt werden hierbei Kalender, Fotos in Apps, Videos in Apps, Safari Lesezeichen, Sprachmemos, iMessages sowie SMS, WhatsApp- und Kik-Nachrichten, Notizen, Telefon Verlauf, Kontakte, Erinnerungen, Videos und Fotos.

Unterstützt werden dabei System Crash (zum Beispiel bei einem iOS-Update), wenn das Gerät gesperrt ist und man das Passwort vergessen hat oder Geräte schaden.