21. Februar 2018

Wie Mobile Gaming die Gesellschaft verändert hat

Mit dem Aufkommen von Smartphone, Tablet und Co. hat sich unsere Gesellschaft nachdrücklich verändert. Die ständige Erreichbarkeit sorgt für nie dagewesene Möglichkeiten für Unternehmen und Verbraucher. Wir gehen der Frage nach, wie sich die Entwicklung auf das Mobile Gaming auswirkt.

Mobile Apps als Weltveränderer


Quelle: Buffer via Twitter

Smartphones sind eine der wenigen Gemeinsamkeiten, auf die sich fast jeder Deutsche noch einigen kann, der neuer Technologie nicht mit kompletter Ablehnung gegenüber steht. Durch die hohe Funktionalität, die weit über Anrufe und Nachrichtendienste hinausgeht, lassen sich viele Tätigkeiten im Tagesverlauf einfach durchplanen, sodass Apps ganz automatisch eine zentrale Rolle einnehmen. Laut eines Reports von Hootsuite und We Are Social hat dabei mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung – 2,549 Milliarden Menschen – Zugang zu Mobile Apps. Überraschen können die detaillierten Nutzungsstatistiken somit kaum. Dennoch verbringen Benutzer laut der Daten mittlerweile drei Stunden und 40 Minuten ihres Tages in den verschiedenen Anwendungen, meistens in den sozialen Medien (27%). In Deutschland sind diese Zahlen etwas weniger hoch. Unzählige Apps aller Art sind dabei in den verschiedenen Stores herunterzuladen, so auch im Bereich Gaming.

Mit dem nötigen Entertainment nur einen Klick des Zeigefingers entfernt, vertrauen immer mehr Menschen ihrem ohnehin in der Tasche befindlichen Smartphone, um verschiedene Games zu spielen. Die Auswahl steigt dafür nicht zuletzt durch die immer besser werdende Hardware der Endgeräte deutlich an und umfasst heute die verschiedensten 3D-Spiele, die sonst nur auf Konsolen zu finden waren. Einer der größten Trends des vergangenen Jahres war der Durchbruch von Pokémon Go, welches auf das beliebte Freemium-Konzept setzt, sprich kostenlos herunterladbar ist, während es stattdessen In-Game-Käufe anbietet. Direkt im Anschluss an die Veröffentlichung brach ein weltweiter Hype aus. In den USA löste Pokémon Go im Hinblick auf aktive Spieler pro Tag (21 Millionen) sogar Candy Crush als Nummer 1 ab.

Social Gaming als größte Zukunftsstrategie


Quelle: Palo via Twitter

Angesichts von Fällen wie diesen und den Gesamttendenzen, die Mobile Gaming bis zum Ende dieses Jahres als einen 40-prozentigen Anteil des Umsatzes am gesamten Gaming-Markt sehen, machen sich die Entwickler über die Zukunft Gedanken. Welche Spiele können nachdrücklich Erfolg bringen? Angesichts der oben beschriebenen Entwicklungen kristallisiert sich eine zunehmend soziale Ebene heraus. Doch wie läuft mobiles Social Gaming abseits einer Ausnahmesituation von Pokémon Go ab? Das Prinzip, mit Freunden zu spielen, ist nicht neu. Konsolen setzen mit ihren Online-Angeboten seit Jahren auf genau dies, doch mit der neuesten mobilen Technik lässt sich dies immer mehr auch an Smartphones und Co. duplizieren. Ein gelungenes Beispiel dieser Umsetzung ist der Bereich Online Casino, der durch Live-Tische für ein soziales Erlebnis sorgt und damit eine Stimmung wie im realen Casino erzeugt. Echte Menschen am Tisch, bei Bedarf per Kamera und via Chat zugeschaltet und ein tatsächlich präsenter Dealer bei Poker und Co. spiegeln die Entwicklung exzellent wieder.

Es ist eindeutig, dass weitere zukunftsträchtige Projekte wie die virtuelle Realität und Co. einen ebenso großen Einfluss auf das Mobile Gaming – und damit auf das Leben aller Nutzer – ausüben kann. Die Entwicklung macht nicht halt und gibt mit dem Social Gaming lediglich eine grobe Orientierung für die Zukunft vor. Was die Spieleentwickler letztlich daraus produzieren, steht noch in den Sternen. Das Publikum ist jedenfalls allemal vorhanden.