Jan, 2018

Internet Security Software Kaspersky Free jetzt auch in deutscher Sprache: Was die kostenlose Variante im Vergleich bietet

Viele Computernutzer scheuen die Kosten für umfängliche Sicherheit im Internet, benötigen aber dennoch einen Basis-Schutz. Darauf hat Kaspersky Lab reagiert und die Software Kaspersky Free Antivirus auf den Markt gebracht, die nun auch in deutscher Sprache erhältlich ist. Anwender sollten jedoch wissen, wovor Kaspersky Free sie bewahrt und ob das Sicherheitsniveau bei ihrem konkreten Nutzungsverhalten ausreicht. Unter Umständen könnte eine umfangreichere Variante aus der Kaspersky Produktpalette sinnvoller sein.

Was Kaspersky Free Antivirus leistet

Kaspersky Free Antivirus beinhaltet die wesentlichen Sicherheitskomponenten und schützt den PC, indem bösartige Dateien, Skripte und Links erkannt werden. Das Schutzniveau und die Funktionalität entsprechen dem höchsten Standard. Im Detail verfügt die Software über die folgenden Features.

Kaspersky Free scannt alle Dateien auf dem Computer, E-Mails und Instant-Messenger-Feeds auf Viren und andere Malware hin. Das enthaltene Web-Antivirus Programm fängt die Ausführung von Skripten auf Webseiten ab und blockiert sie, wenn diese die Computersicherheit bedrohen. Es führt Anti-Phishing-Maßnahmen durch, um Webseiten zu blockieren, die Daten unter dem Vorwand vertrauenswürdiger Ressourcen stehlen wollen. Zudem ermöglicht das Tool eine sichere Bildschirmtastatur, um vertrauliche Tastatureingaben vor dem Abhören zu schützen.

Kaspersky Free ist komplett kostenlos und zeigt keinerlei Werbung von Drittanbietern. Zudem werden von Kaspersky die persönlichen Daten nicht gesammelt. Schließlich hat es sich Kaspersky zur Aufgabe gemacht, die Privatsphäre zu schützen. Dennoch kann Kaspersky davon profitieren, wenn dadurch mehr Menschen Sicherheitslösungen nutzen. Mehr Computer tragen dann zu dem Cloud-Dienst Kaspersky Security Network bei. Das ermöglicht wiederum, frühzeitig unbekannte Bedrohungen zu erkennen und schneller auf deren Entdeckung zu reagieren. Das Prinzip ist dasselbe wie bei Diensten, die zum Beispiel Staus melden. Je mehr Leute die App nutzen, desto zuverlässiger sind die Informationen, die angezeigt werden.

Doch über dieses Schutzspektrum hinaus gibt es weitere Bedrohungen bei der Internetnutzung. Wer sich auch davor bewahren möchte, hat zwei kostenpflichtige Varianten zur Auswahl, die den Schutzumfang von Kaspersky Free jeweils erweitern: Kaspersky Internet Security und Kaspersky Total Security.

Das bietet Kaspersky Internet Security über die Free Version hinaus

Die Antivirus-Engine ist dieselbe, aber Kaspersky Internet Security verfügt über jede Menge zusätzlicher Features und ist auch für Mac verfügbar. Darunter fallen zum Beispiel die Sicherheit beim Online-Shopping und -Banking (Safe Money), technischer Support und zusätzliche Sicherheitsschichten. Diese schützen vor schädlichen Hacker- und Netzwerkangriffen, kontrollieren gefährliche Apps und das Verhalten von Malware.

Auch für den Schutz der Privatsphäre wird bestens gesorgt. Der unbefugte Zugriff auf die Webcam und die Nachverfolgung der digitalen Aktivitäten wird verhindert. Die Komponente System Watcher kämpft besser gegen Encryptor und bislang unbekannte Bedrohungen an.

Zusätzliche Features von Kaspersky Total Security

Kaspersky Total Security baut auf dem Internet Security auf und bietet drei weitere Sicherheitspakete. Mit Safe Kids werden Kinder geschützt, wenn sie die digitale Welt erkunden und kennenlernen. Das gilt für PC, Mac und Mobilgeräte. Der Passwort-Manager speichert Passwörter sicher und vereinfacht so den Zugriff auf PC, Tablets und Mobilgeräten. Ein weiteres Feature erstellt Back-up Kopien von Fotos, Musik sowie von Dateien und verschlüsselt Daten auf dem PC. Doch für wen ist welche Version nun die Richtige?

Auswahlempfehlung Security-Software von Kaspersky Lab

Im Grunde könnte man sich die Entscheidung leichtmachen und die Version mit dem höchsten Schutzniveau wählen: Kaspersky Total Security. Doch nicht jeder hat finanziell unbegrenzte Mittel und muss zusehen, wie er sich auf das wirklich notwendige beschränken kann.

Wer kein Geld ausgeben kann oder möchte ist mit Kaspersky Free schon sehr gut geschützt. Kaspersky Internet Security lässt hingegen ein bisschen mehr Spielraum für Benutzerfehler. Am besten, man stellt sich Kaspersky Free als schusssichere Weste vor, mit Kaspersky Internet Security verschanzt man sich hingegen hinter einer Steinmauer – auf einem bequemen Sofa. Interessant ist diese günstigste Bezahlvariante auch für Anwender, die mehre Geräte besitzen. Mit nur einer Lizenz können PCs, Macs und Mobilgeräte geschützt werden. Die Free Version gibt es nur für den PC.

Wer Kinder hat, dem sei zu Total Security geraten. Mit dem enthaltenen Element Safe Kids kann man seine Liebsten vor Schaden bewahren, ohne sie im Detail ausspionieren zu müssen. Wer wichtige Dateien, Fotos und Musik hat, die er sichern muss oder verschlüsseln will, wer zudem seine Passwortverwaltung bequem und sicher haben will, der sollte ebenfalls zu Total Security greifen.

Download Kaspersky Free Antivirus

Mit dem Link am Ende des Artikels könnt Ihr die Software einfach heruntergeladen und mit minimalem Aufwand installieren. Die Software bietet dann sofortigen Schutz in Form einer kostenfreien 1-Jahres-Lizenz. Die kann nach Ablauf einfach verlängert werden und bleibt kostenlos. Mit wenigen Klicks ist auch ein Upgrade auf eine Testversion von Kaspersky Internet Security möglich.

Link zum kostenlosen Download von Kaspersky Free

 


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Die besten Must Have Apps des Jahres 2017

Das neue Jahr hat uns nun schon eine Weile und die Neujahrswünsche werden so langsam alt. Und auch wenn wir uns schon Gutes für 2018 vorgenommen haben, kann ein Rückblick auf 2017 nicht schaden. Vor allem der technische Fortschritt sollte hier noch einmal festgehalten werden. So ist die Künstliche Intelligenz eines der Topthemen im Weltwirtschaftsforum 2017 gewesen, mit dem sich die großen Konzerne beschäftigen. Allerdings gab es auch realitätsnäher am Konsumenten großartige Neuerungen; im Smartphonemarkt zum Beispiel hat sich eine Menge getan, denn ob Android oder Apple, die modernen Smartphones werden immer leistungsfähiger und stärker. Doch was wären die teuren Geräte wirklich wert ohne gute Apps, die den Alltag erst einfacher und angenehmer machen? Wir haben uns deshalb nach den besten Apps für das Jahr 2017 umgeschaut.

Quelle: Pixabay

Astrobot für iOS und Android

Hierbei handelt es sich um eine Email-App mit einer eingebauten KI, welche die Verwaltung der Email-Konten auf eine neue Ebene hebt. Natürlich sind alle Features inklusive, die man von Email-App erwarten würde: Das Managen von mehreren Accounts, Nachrichtenplanung und die Möglichkeit, Erinnerungen für Mails einzurichten. Allerdings ist es der Astrobot, der die App hier abhebt. Diese KI ist ein Assistent, der von den Gewohnheiten der Nutzer lernt und dementsprechend seine Ratschläge anbietet. Mit Hilfe von Astrobot kann man auch schnell per Sprachbefehl nervige Newsletter blockieren lassen oder die KI bitten, einen an Rückrufe zu erinnern.

Google Assistant für iOS und Android

​Wer wollte nicht immer schon einmal mit seinem Smartphone reden? Per Sprachbefehl hilft einem die Google App dabei Suchen durchzuführen, kann Wecker einstellen, einen an wichtige Termine erinnern, Nachrichten senden oder auch die Musik kontrollieren. Google erweitertert die Features hierbei immer weiter, aber man hat jetzt schon das Gefühl mit einer virtuellen Intelligenz reden zu können, auch wenn die Technologie noch nicht ganz ausgereift und die Intelligenz der KI noch beschränkt ist. Die Basics managt der Assistant jedoch schon recht passabel.

Ballz für iOS und Android

Eigentlich handelt es sich hier um ein sehr einfaches Spiel, doch es ist mit einem großen Suchtpotenzial verbunden. Hier bewegt man Bälle über den Screen, die am Bildschirmrand abprallen und dann weiter rollen – ähnlich wie beim Billard, nur viel schneller. Das Ziel ist es, alle Kästchen zu treffen und dabei den Score zu erhöhen. Das Spielkonzept hat im App Store und bei Google Play mit einem 4,5 Sternen Rating eine fast perfekte Bewertung erhalten und war lange Zeit unter den Top 10 Downloads.

bet365 News App für iOS und Android

Wo wir grade beim Thema Spielen sind, ist die bet365 App absolut zu empfehlen. Hier erhält man eine Übersicht über alle Sportevents und Geschehnisse, die einem dabei helfen können, beim Online-Wetten bessere Entscheidungen zu treffen. Die App umfasst hierbei Informationen zu allen bekannten und beliebten Sportarten wie den Fußball oder der Formel 1, aber auch zu den in Deutschland eher kleineren Sportarten, wie Rugby. Auch wer nicht wettet, kann mit der App immer auf dem neuesten Stand der Dinge bleiben.

Firefox Focus für Android

Diese App ist praktisch ein Browser. Während Konkurrenten besonders Wert auf viele Features legen, spielt hier die Privatsphäre und der Datenschutz die wichtigste Rolle. Darüber hinaus blockiert die App automatisch Adware und Tracker, weshalb Websites viel schneller laden können. Des Weiteren ist das Design schlicht gehalten, man hat nur eine URL bar und keine anderen Elemente. Nach jeder Session werden alle Cookies oder besuchte Webseiten wieder gelöscht.

Wie geht eigentlich eSports? Ein Team gründen

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Es ist kein Geheimnis, dass die großen eSports Teams mittlerweile gut von ihrem Hobby leben können. Die Top 50 der weltweiten Teams können mittlerweile auf beachtliche Gesamteinnahmen zwischen 1 Millionen und knapp 20 Millionen US-Dollar je Team zurückblicken. Interessant ist zu sehen, dass der Spitzenreiter, Team Liquid mit mehr als 18 Millionen Dollar Einnahmen seit ihrer Gründung zum Erreichen dieses kumulierten Preisgeldes 1.113 Turniere spielen musste, während der Neuling Wings Gaming mit gerade einmal 22 Turnieren bereits Gesamteinnahmen von knapp 10 Millionen Dollar erzielen konnte. Der Grund dafür liegt in dem enormen Anstieg der Preisgelder bei Turnieren. Spitzenreiter ist derzeit das 24 Millionen Dollar schwere Turnier in Seattle The International 2017.

Bei diesen Größenordnungen mag sich der eine oder andere die Frage stellen: Wie geht eigentlich eSports und wie gründet man ein eSports-Team? Vorweg sei erwähnt, dass man es im eSports-Bereich – obgleich es der eine oder andere mit Spaß und Freizeit verbindet – nicht ohne gute Projektplanung und Professionalität zum Spitzensportler, geschweige denn Spitzenverdiener schaffen kann.

Clans, Vereine und Teams

ESports-Teams schießen wie Pilze aus dem Boden und es gibt immer mehr alteingesessene Sportvereine, die sich zur Gründung eines eSports-Clans entscheiden. Traditionell entwickelten sich die eSports-Clans aber aus LAN-Parties, auf denen gemeinsam gespielt wurde. Insbesondere bei LAN-Klassikern wie Counterstrike sind die meisten Teams nationale Teams, die aus Spielern bestehen, die sich von LAN-Parties kennen. In neueren Spielen wie Dota2, LoL oder auch Overwatch geht der Trend aber hin zum internationalen Team, denn die Squads dieser überwiegend online gespielten Spiele akquirieren schlichtweg die besten Spieler aus aller Welt, um oben mitspielen zu können.

Fußballvereine im eSports

Vorreiter war hier der FC Schalke 04, der das ehemalige Team Elements für sich gewinnen konnte, sodass die Knappen in League of Legends fortan unter weiß-blauer Flagge spielen. Zusätzlich ist Schalke 04 – wie könnte es anders sein – auch in Fifa vertreten. Mittlerweile sind aber längst auch andere Vereine wie der VfL Wolfsburg, RB Leipzig oder auch der VfL Bochum, der VfB aus Stuttgart oder auch der 1. FC Nürnberg bei FIFA vertreten. International decken Vereine wie der FC Valencia, Paris Saint-Germain oder auch die drei Proficlubs aus Istanbul auch andere eSports-Spiele neben Fifa wie beispielsweise League of Legends oder Hearthstone ab. Man könnte also sagen, die Fußballbranche erobert den eSports-Markt mit eigenen Gaming-Abteilungen.

Profi-Teams

Im Gegensatz zu Südkorea, wo eSports bereits seit Ende der 80er Jahre in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, müssen die westlichen Länder noch viel nachholen. Zwar wird eSports bei den nächsten olympischen Spielen vertreten sein und bei großen Buchmachern lässt sich seit einigen Jahren auch auf eSports wetten, der Unterschied zum traditionellen Sportarten ist aber noch gewaltig. So handelt es sich bei den meisten Teams, auf die im professionellen Gaming gewettet werden kann, um klassische CS-Clans wie Evil Geniuses, wie man bei Betway, einem der Vorreiter unter den eSports-Buchmachern, sehen kann. Aber es rücken auch immer mehr jüngere Clans wie Cloud9 oder Overwatch-Clans in den Fokus, denn mittlerweile kann man nicht mehr nur auf die ESL CS-Liga wetten, sondern auch auf die Overwatch League, Dota2, League of Legends, Hearthstone oder King of Glory. Insbesondere bei großen Turnieren wie dem International werden mittlerweile eine beachtliche Anzahl an Wetten abgeschlossen, woran sich gut erkennen lässt, dass das öffentliche Interesse steigt und der Sport immer mehr anerkannt wird.

Entsprechend entscheiden sich auch immer mehr Sponsoren und Vereine dazu, ein eSports-Team zu gründen. Erst kürzlich berichtete der FOCUS vom neu gegründeten eSports-Squad des Basketballvereins Fraport Skyliners. Die Konkurrenz wächst also und der eSports ist endgültig im Profibereich angekommen.

Wie gründet man ein eigenes eSports-Team?

Insbesondere unter den jungen Menschen findet man immer mehr, für die es der große Traum ist. Letztendlich ist die Grundvoraussetzung, um ein erfolgreiches Team oder gar einen Verein zu gründen, eine ausreichende Anzahl an guten Spielern zusammen zu bekommen. Für die meisten eSports-Games werden 5 bis 6 Spieler benötigt, die ein Team bilden. In anderen Spielen wie EAs FIFA kann man hingegen auch allein sein Können unter Beweis stellen. Hat man die Spieler beisammen und das Gefühl, in den Spiel mit der Elite mithalten zu können, muss man sich überlegen, welche Turniere man spielen möchte, um den Einstieg zu finden. Meist finden diese online über Platzierungsmatches und / oder eine Tabelle statt. So kann ein gegründetes Team über Qualifizierungsmatches beispielsweise in verschiedenen Spielen nach oben kommen. Die Königsklasse in Deutschland ist die ESL League. In der Liga sind verschiedenste Spiele vertreten und im Prinzip kann sich jeder Clan oder Spieler über ein Ranking-System (auch Ladder genannt) für die Endrunden qualifizieren, über die es dann automatisch weiter zu den sogenannten Offline-Turnieren geht. Diese sind letztendlich nichts anderes als LAN-Parties, nur seit einigen Jahren eben mit Zuschauern, Fernsehteams und Liveübertragungen.

Ligen und Turniere

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Neben der ESL gibt es für verschiedene Spiele auch andere Ligen oder Ranking-Systeme, über die man sich der Welt präsentieren kann. Blizzard veranstaltet beispielsweise für Overwatch eine eigene Liga, über die sich die Spieler online für größere Turniere qualifizieren können. Offline-Turniere finden dann in verschiedenen Regionen der Welt statt und am Ende veranstaltet Blizzard eine Weltmeisterschaft, in der die Top-Teams nochmals gegeneinander antreten. Weitere Möglichkeiten, sich nach oben zu kämpfen, gibt es auch zum Beispiel in der DeSBL, einer eSports Bundesliga oder über die verschiedenen Ladders der einzelnen Spiele wie Dota2, LoL, CSGO und so weiter. Letztendlich ist das Ziel immer, sich einer breiten Masse zu präsentieren, über eine gute Leistung im Onlinebereich Sponsoren auf sich aufmerksam zu machen und sein Ticket zu den großen Turnieren zu lösen.

Profiniveau erreichen

Wie in anderen Sportarten oder in der Wirtschaft geht es für die wenigsten von Null auf Hundert. Der Aufstieg in einem bestimmten Spiel ist mit jede Menge Fleiß, Training und auch immer etwas Glück verbunden. Letztendlich muss man sich ebenso organisieren wie im traditionellen Sportverein und muss sich darüber im Klaren werden, dass das Hobby damit zum Beruf wird und nicht immer nur Spaß macht. Ein Arbeitsmanagement ist von Nöten und es muss diszipliniert gearbeitet werden, um seinen Traum letztendlich auch verwirklichen zu können. Natürlich geht es auch nicht ohne Talent – keine Frage – denn nicht jeder ist für eSports und den Druck gemacht sowie mit dem benötigten hohen Level an Konzentration ausgestattet und nicht zuletzt mit Ehrgeiz und Durchhaltevermögen gesegnet. Außerdem geht es bei Teamspielen im eSports-Bereich auch nicht ohne den nötigen Zusammenhalt und Kenntnisse über Teamdynamiken und die Optimierung der Abstimmung sowie Reduzierung der Hemmnisse, die sich innerhalb von Teams entwickeln.