Jan, 2014

YouTube: Google startet den Video Quality Report

Googles Videodienst YouTube hat heute eine nettes neues Feature angekündigt. Da in den letzten Jahren vermehrt YouTube die Schuld bekommen hat, wenn es um das langsame Laden oder Nicht-Laden von Inhalten ging und diese Schuld sicherlich zu 90% eher bei den Internetprovider zu finden ist, hat Google ein neues Tool namens Video Quality Report veröffentlicht, welches das Nadelöhr analysieren soll.

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Funktionieren soll das ganze so, dass YouTube beim Abspielen von HD-Videos die Performance des verfügbaren Netzes misst. Schafft ein Provider mehr als 90% der 720p abgespielten Videos fehlerfrei abzuspielen, darf er sich mit dem Label YouTube HD Verifie rühmen und mit diesem sogar werben. Starten wird das ganze erstmal in Kanada, Ausweitung des Projektes ist aber angedacht.

[tl-meinung] Google beweist wieder einmal mehr, dass man auch als Content-Dienstleister Druck und Einfluss auf Provider nehmen kann. In Zeiten, wo Netzausbau und Drosselpläne eine bedeutende Rolle spielen, wird sich vielleicht der ein oder andere dafür einsetzen, dieses Label auch bei der nächsten TV-Werbung stolz wie Bolle zu präsentieren. Schlauer Schachzug von Google, der natürlich nicht uneigennützig ist, dennoch dem Nutzer nur positives einbringen kann.

Filmkritik: 12 Years a Slave

Ein Blick in die Filmwelt und eines wird einem schnell bewusst – Beiträge zum Thema Sklaverei sind eher rar. Konträr dazu gibt es zum Beispiel das Thema Holocaust, welches in zahlreichen Filmen skizziert wurde. Darunter befanden sich auch Meisterwerke wie Spielbergs „Schinders Liste“ und Polanskis „Der Pianist“ – Filme gegen das Vergessen und Visualisierungen des Unvorstellbarem (im negativen Sinne selbstverständlich). Nun möchte ich nicht die Sklaverei mit dem Holocaust vergleichen. Ich möchte lediglich hervorheben, dass es um das Thema Sklaverei relativ still ist in Hollywood. Umso erfreulicher ist es, dass der talentierte britische Regisseur Steve McQueen sich diesem sensiblen Thema annahm und einen meisterhaften Film erschuf, der mit seiner ganzen Kompromisslosigkeit das Grauen jener Epoche darstellt.

Solomon Northup (Chiwetel Eijofor) ist ein im Jahre 1841 frei lebender, afro-amerikanischer Violinist, welcher entführt und unter einem anderem Namen als Sklave in die Südstaaten transportiert wird. Dort muss er auf Plantagen arbeiten und das Schrecken der Sklaverei miterleben. Einzig die Hoffnung, seine Frau und Kinder in New York wieder zu sehen, spendet ihm etwas Trost in der Hölle Louisianas.

Der 134 Minuten lange Film wartet immer mit Szenen auf, die bis ins Unerträgliche gehen. Es wird erhängt, ausgepeitscht, vergewaltigt, erschossen oder völlig schikaniert und gedemütigt. Steve McQueen geht keine Kompromisse ein – er schaut nicht weg. Im Gegensatz zum Schrecken gibt es schöne Naturaufnahmen, welche von der tollen Kamera eingefangen wurden. Generell befindet sich der Film technisch auf aller höchstem Niveau. Sei es die bereits angesprochene Kamera, die Ausstattung oder der Schnitt. Einzig der Soundtrack erinnert mitunter etwas an Inception.

Die Schauspieler sind durch die Bank weg überragend. Eijofors Mimik ist reine Kunst. Jede Emotion – Hoffnung, Leid, Wut – lässt sich von seinem Gesicht ablesen. Ebenfalls überzeugen kann Michael Fassbender. Er spielt den Plantagenbesitzer Edwin Epps. Ein Mann voller krankhaftem Hass und perverser Überzeugungen, aber auch ein Mann, der verwirrt ist, weil er sich in eine seiner Sklavinnen namens Patsy verliebt hat. Fassbender ist schlichtweg atemberaubend. Sein Spiel mit den Augen ist unerreicht. Meiner Meinung nach ist er neben Daniel Day-Lewis der beste Schauspieler der heutigen Zeit. Der restliche Cast kann ebenfalls brillieren. Zum Beispiel Benedict Cumberbatch als heuchlerischer Planatagenbesitzer, Paul Giamitti (ungewohnt) als gefühlsloser Sklavenhändler oder Lupita Nyong’o als gebrochene Sklavin Patsy (die Entdeckung schlechthin!). Diese Liste könnte man mit jedem Bestandteil der Darstellerriege weiterführen.

Es wäre ein einfaches, den Zuschauer zu belehren, doch das macht McQueen nicht. Der Film bleibt stets objektiv und das ist seine ganz große Stärke. Hass verändert nicht nur die Täter, sondern auch die Opfer. Jeder kämpft alleine. Schockt dies Solomon anfangs noch (Boot-Szene), lässt er später selbst Patsy allein zurück. 12 Years A Slave zeigt auch wie organisiert die Sklaverei war und was für eine gut strukturierte Industrie dahintersteckte. Selbst wer nicht hundertprozentig an die Methoden glaubte, war ein Teil der Versklavung von dunkelhäutigen Menschen, solange man davon profitierte (Stichwort: Besitzer William Ford). Der Film zeigt die komplette Perversion der Sklaverei auf, was für den Zuschauer nicht immer angenehm anzuschauen ist. Des Öfteren muss man tief durchatmen, doch zum Glück geben die bereits erwähnten Naturszenen einem Zeit, das zuvor gesehene zu verarbeiten. Einzig Brad Pitts (auch Produzent) Kurzauftritt bietet eine Art Hoffnungsschimmer, indem er die Praxis des Besitzers Epps hinterfragt. Sein Charakter ist die Verkörperung der Vernunft und fungiert als die Stimme des Zuschauers. Er sagt Epps das, was wir sagen würden, gäbe man uns die Chance dazu. Ein cleverer Schachzug des Regisseurs.

Über diesen Film könnte man noch so viel mehr sagen und diese Rezension kann nicht mal annähernd der Thematik und dem Gezeigten gerecht werden. Also, tut mir bitte den Gefallen und geht ins Kino. Dieser Film sollte umgehend zum Pflichtprogramm gehören!

[tl-film 16. Januar 2014#Steve McQueen#Chiwetel Ejiofor, Michael Fassbender, Benedict Cumbertach#5#Drama, Historie]

[thumbs-felixfilme]

Fahrinfo Berlin wird zu BVG-App und enttäuscht in der Optik

Zwar bin ich nicht mehr der große S-Bahn- und Busfahrer wie früher, ein App für Routen mit S-Bahn und Co. brauche ich aber trotzdem immer wieder. Die App Fahrinfo Berlin gehört aber auf das iPhone jeden Berliners. Die App ist bzw. war die klare Nummer 1 unter den Öffi-Apps, aus meiner Sicht zumindest.

BVG, die App die dich bewegt

Nun wurde das ganze durch die Berliner Verkehrsbetriebe übernommen. Eine Übernahme, die erst einmal Sinn macht – für beide Seiten. Neben den vorher bekannten bringt die neue App auch ein paar praktische neue und nützliche Funktionen.

Mobile Tickets und Carsharing

Es kommt hin und wieder vor, dass ich das Busfahren sein lasse, weil ich gerade kein Bargeld in der Tasche habe und keine Lust, zur Bank zu gehen. Da kommt es sehr gelegen, dass man auch an dieser Stelle nun mobil bleiben kann. Die BVG-App bietet das Kaufen von mobilen Tickets an, Bezahlung per SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte. Ist okay, mir persönlich fehlt eine Möglichkeit wie Paypal. Aber das ist nicht das schlimme – dazu später.

Auch die Anbindung an Car2Go ist nicht verkehrt. Innerhalb der App kann man sehen, wo ein Smart steht und diesen auch reservieren. Macht in einigen Gebieten durchaus Sinn, vor allem wenn mal wieder die S-Bahn im Chaos versinkt, ist es praktisch beim Suchen nach Verbindungen auch das zu checken.

Wichtig: Das Ticket gilt nur in Verbindung mit gültigem ehrenamtlichen Lichtbild-Ausweis. Ihr müsst also Personalausweis oder Führerschein dabei haben. Das Ticket sieht dann so aus:

Ich habe erstmal nur eine Kurzstrecke zum Testen gekauft. Beim Wischen zur Seite erscheint ein QR-Code. Ich schätze mal, ein Fahrkartencontrolleur wird diesen dann einscannen, wenn er das Ticket kontrolliert. Eine Startzeit zu der das Ticket „entwertet“ werden soll, könnt ihr natürlich auch festlegen.

Das Nutzen von Favoriten als Fahrkarten und Favoriten ist praktisch, aber selbstverständlich. Die App biete das, was man braucht und erwartet – wäre da nicht diese Optik.

Optik ist mehr als enttäuschend

Sorry, liebe Entwickler, aber das geht ja gar nicht. Wenn schon ein namhaftes Unternehmen hinter euch steht und ihr über einen funktionierenden Code verfügt, dann macht euch doch bitte die Mühe und bastelt ein ordentliches Design. Beim App-Icon gehe ich ja noch mit, das ist ok und passt zu Berlin. Aber der Rest? Soll das iOS 7-fähig sein? Überall Schatten hinter der Schrift, eine alte Tastatur und ein Design, dass eher schlechter ist als das von Fahrinfo Berlin? Und das, wo doch mittlerweile auf 88% der Geräte iOS 7 installiert ist und sich die User endlich an das neue Design gewöhnen. Das kann eigentlich nicht euer ernst sein.

Klar, nutzen werde ich die App trotzdem, da die Funktionen wie erwähnt nützlich sind und dabei helfen spontaner zu werden. Aber beim Öffnen werden bis zum entsprechenden Update jedes Mal die Augen weh tun.

[appbox appstore 284971745]

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liGo Bluewave – die Brücke zwischen Handy und Festnetz

Auf vielen Tech-Blogs wurde in den letzten Jahren spekuliert, wie lange es wohl noch dauern würde, bis die Festnetztelefonie endgültig von der Mobiltelefonie abgelöst wird. Dass Handy und Festnetz aber nicht immer Konkurrenten sein müssen, das zeigt ein jüngst von liGo auf den Markt gebrachtes Gerät: das liGo Bluewave.

 

Bei diesem handelt es sich um eine kleine Box, die man an das Festnetz anschließt. Danach kann man seine (bis zu drei) Handys mit dem Gerät via Bluetooth verbinden. Bei den Handys muss es sich also noch nicht einmal um ein hochmodernes iPhone 5 oder ein Samsung Galaxy S4 handeln. Hauptsache, das Handy hat Bluetooth! Ist die Verbindung dann einmal hergestellt, können die verbundenen Handys als vollwertige Mobilteile für den Festnetzanschluss genutzt werden. Außerdem kann man Anrufe, die auf einem der Handys eingehen, auch mit einem der Mobilteile des Festnetzes abnehmen.

 

Das alles klingt auf den ersten Blick kompliziert, alles in allem ist es das aber keineswegs. Denn in der Tat funktioniert das liGo Bluewave sehr einfach. Angefangen von der Installation bis hin zum laufenden Betrieb.

 

Das liGo Bluewave in Betrieb nehmen

Auch wer mit Technik eher auf dem Kriegsfuß steht, sollte keinerlei Probleme haben, das liGo Bluewave zu installieren. Denn es muss nichts weiter getan werden, als das Gerät, gemäß der Bedienungsanleitung, mit der Basisstation des Festnetz-Telefons zu verbinden. Hierfür sind nur wenige Handgriffe nötig.

Anschließend werden bis zu drei Handys mit dem liGo Bluewave verbunden, was ganz einfach auf Knopfdruck geschieht. Eine genaue Anleitung hierzu findet sich aber ebenfalls in der Bedienungsanleitung.

Und schon ist das liGo Bluewave bereit für den Praxiseinsatz! Doch… wie geht es nun weiter?

 

Was bringt das liGo Bluewave überhaupt?

 

Einige werden sich jetzt natürlich fragen, was das liGo Bluewave überhaupt bringen soll. Denn zugegebenermaßen ist dies vielleicht nicht gleich auf Anhieb ersichtlich. Tatsächlich bringt die Nutzung der kleinen Bluetooth-Box aber einige beachtenswerte Vorteile mit sich.

 

So beseitigt die Box etwa das Problem von Funklöchern im Haus. Wer kennt das Problem nicht, dass zum Beispiel im Keller kein Mobilfunk-Empfang herrscht und man so möglicherweise einen wichtigen Anruf verpassen kann, während man dort die Wäsche wäscht, eine Party schmeißt, Sport treibt, bastelt oder was man eben sonst so alles im Keller macht. Dank dem liGo Bluewave gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Das (mit dem Gerät gekoppelte) Handy wird einfach im Erdgeschoß liegen gelassen und das Festnetz-Telefon wird mit in den Keller genommen. Wenn jetzt auf dem Handy ein Anruf eingeht, so kann dieser einfach mit dem Festnetz-Telefon abgenommen werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass das liGo Bluewave dabei helfen kann, Kosten zu sparen, ohne dass dabei der Komfort auf der Strecke bleibt. Wer zum Beispiel von Handy zu Handy telefonieren will, der muss dafür nicht sein Handy in die Hand nehmen, sondern kann auf sein ergonomisch geformtes schnurloses oder kabelgebundenes Telefon zurückgreifen. Das liGo Bluewave sorgt dafür, dass das Gespräch über das entsprechende Handy läuft. Wer hingegen bei seinem Handy über eine besonders großzügig gestaltete Flatrate verfügt, der benötigt unter Umständen überhaupt keinen Festnetzanschluss mehr. Denn die Festnetz-Telefone können schließlich auch dann genutzt werden, wenn die Telefongespräche mit einem Handy durchgeführt werden, das mit dem liGo Bluewave verbunden ist.

 

Besonders interessant auch: Dank einer vom Hersteller zur Verfügung gestellten Software, soll es auch möglich sein, mit dem Handy oder Festnetz-Telefon via Skype zu telefonieren. Kostenlos (Skype zu Skype) oder zu besonders günstigen Tarifen (Skype zu Festnetz/Mobiltelefon).

 

Fazit

 

Mit einem aktuellen Preis von ungefähr 80 Euro bekommt man das liGo Bluewave zwar keineswegs geschenkt, das Mehr an Komfort, welches das Gerät aber mit sich bringt, spricht eindeutig für sich. Wenn man dann auch noch in Erwägung zieht, dass das liGo Bluewave dabei helfen kann, beim Telefonieren Kosten zu sparen, so wirkt der Anschaffungspreis zunehmend unbedeutender und man darf über eine Anschaffung ernsthaft nachdenken, wenn einen die Funktionen des Geräts zu überzeugen wissen.

 

[thumbs-mobile] 

 

Felix Welt der Filme: Die besten Filme 2013

Zunächst muss ich zugeben, dass ich nicht all zu viele Filme geschaut habe- dazu fehlte mir einfach die Zeit. Deswegen vermisst die Liste eventuell den einen oder anderen potenziellen Kandidaten, wie zum Beispiel Zero Dark Thirty, Der Geschmack von Rost und Knochen, The Act of Killing, Inside Llewyn Davis,  und/oder Liebe (Wird alles in den nächsten Wochen nachgeholt!). Ich hoffe, nächstes Jahr wieder mehr Filme schauen zu können, damit mir eine größere Auswahl zur Verfügung steht.

Nun zur Liste der meiner Meinung nach besten Filme 2013:

1. Prisoners

Intensives, intelligentes, nachwirkendes  und wunderschön fotografiertes Krimidrama auf Fincher-Niveau! Jake Gyllenhaal in Höchstform.

[tl-film 10. Oktober 2013#Denis Villeneuve#Jake Gyllenhaal, Hugh Jackman, Viola Davis#4,5#Thriller]>

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2. Gravity

Vom Gesamtpaket her der beste Kinofilm – reine Magie, was Alfonso Cuaron abgeliefert hat! Danke!

[tl-film 03. Oktober 2013#Alfonso Cuarón#Sandra Bullock, George Clooney#5#Sci-Fi]

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3. American Hustle

Ulkig, unterhaltsam, traurig, einfach anders- mit einem Christian Bale der Extraklasse (inkl. dickem Bauch!)!

[tl-film 14. Februar 2014#David O. Russel#Christian Bale, Bradley Cooper, Amy Adams#4,5#Thriller, Drama]

4. The Master

Ein Film, der viele Fragen stellt, und nicht gewillt ist, sie zu beantworten. Ein („typischer“) Film vom Genie Paul Thomas Anderson (PTA) mit einem Weltklasse Cast erzählt in unglaublich schönen Bildern!

[tl-film 21. Februar 2013#Paul Thomas Anderson#Joaquin Phoenix, Phillip Seymour Hoffman, Amy Adams#4,5#Drama]

5. Don Jon

Mutig, selbstbewusst,frech und erfrischend ehrlich- leider nicht immer konsequent, aber dennoch ein gelungenes Regiedebüt von Joseph Gordon Levitt!

[tl-film 14. November 2013#Josep Gordon-Levitt#Joseph Gordon-Levitt, Scarlett Johansson, Julianne Moore#3#Komödie, Drama, Romanze]

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6. Place Beyond The Pines

Ein sehr amerikanischer Film über Handlung und Effekt, Söhne und Väter, Pech und Glück, Schuld und Vergebung. Das Ende ist leider etwas zu konstruiert.

[tl-film 24. Januar 2013#Derek Cianfrance#Ryan Gosling, Bradley Cooper, Eva Mendes#3,5#Thriller, Drama]

7. Flight

Packendes und rührendes Alkoholdrama mit einem starken Denzel Washington. Zudem der realistischste Flugzeugabsturz der Filmgeschichte.

[tl-film 24. Januar 2013#Robert Zemeckis#Denzel Washington, Don Cheadle, Kelly Reilly#4#Drama]

8. The Spectacular Now

Ein Jugendfilme mit Sinn und Verstand- und ganz viel Herz. Die beiden Hauptdarsteller brillieren- von denen wird man noch einiges sehen! Bester Abspann-Song des Jahres!

[tl-film bisher unbekannt#James Ponsoldt#Miles Teller, Shailene Woodley, Brie Larson#3,5#Komödie, Drama]

9. Das ist das Ende

Gross-Out-Comedy à la Seth Rogen. Ich liebe es!

[tl-film 08. August 2013#Seth Rogan, Evan Goldberg#James Franco, Jonah Hill, Seth Rogen#3,5#Komödie, Fantasy]

10. 42

Bewegender Film über den ersten schwarzen Spieler in der höchsten amerikanischen Baseballliga. Die Tunnelszene lässt kein Auge trocken!

[tl-film 08. August 2013#Brian Helgeland#Chadwick Boseman, Harrison Ford, Christopher Meloni#3,5#Biografie, Drama]

10. Captain Philips

Spannender Film im Semi-Dokumentations-Stil über die Entführung eines Cargo-Schiffs vor der Küste Somalias. Tom Hanks ist schier grandios- die letzten 5 Minuten vergrößern seinen bereits immensen Legenden-Status um ein weiteres!

[tl-film 14. November 2013#Paul Greengass#Tom Hanks, Catherine Keener, Barkhad Adi#3,5#Drama, Thriller]

Nichtsdestotrotz muss man sagen, dass es ein Kinojahr war, das zu viel Einheitsbrei und viele gescheiterte Blockbuster bot. In den USA sieht es anders aus. Um bei den Oscars konkurrieren zu können, wurden sämtliche potenzielle Kracher (American Hustle, 12 Years A Slave, The Wolf of Wall Street, Her) noch im Jahr 2013 in die Kinos gebracht. Bei uns ist also noch warten angesagt.Das lässt aber auf ein tolles Kinojahr 2014 hoffen!

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WhatsApp: das Geheimnis um die zwei Häkchen unter iOS

WhatsApp nutzt mittlerweile vermutlich jeder, der in Besitz eines Smartphones ist. Trotz Kritik und Problemen im Datenschutz, trotz 0,89 € im Jahr und trotz Anzeige, wann wer zuletzt online war. WhatsApp war als erster Dienst aus diesem Bereich da und deshalb ist es für sicherere und wahrscheinlich bessere Dienste wie Threema schwer, Fuß zu fassen. Und immer wieder sitzen gerade iOS-User vor ihrem iPhone und warten auf eine Antwort, auf eine Nachricht, die der andere schon gelesen haben muss. Zumindest glaubt man das. [perma-whatsapp]

Das Phänomen mit den grünen Häcken

Schließlich war der Chatpartner nach dem Absenden der Nachricht noch online (aus meiner Sicht eine wirklich kritische Funktion, die sich aber unter iOS abschalten lässt) und auch zwei grüne Haken sind an der Nachricht. Der Andere muss es einfach gelesen haben – Irrglaube. Denn nur weil dort zwei grüne Haken an der Nachricht sind, bedeutet das nicht, dass diese auch gelesen wurde. Das offizielle Statement von WhatsApp dient zur Erklärung:

  • Der erste Haken bedeutet, dass die Nachricht erfolgreich an den Server von WhatsApp gesendet wurde.
  • Der zweite Haken heißt nichts weiter, als dass die Nachricht erfolgreich an das Telefon das Empfängers gesendet wurde.

Die Aussage zum zweiten Haken klingt schon so, als ob das mit einer Lesebestätigung gleichzusetzen ist. Das täuscht, kam dem aber bis zur aktuellen Version recht Nahe.

WhatsApp und das Multitasking

Das iPhone hat die Nachricht in der Vergangenheit in der Regel erst geladen, wenn die App gestartet oder aus dem Multitasking in den Vordergrund geholt wurde. Das bedeutet, dass der Haken bei euch erst erschien, wenn die App auf dem iPhone des Empfängers wirklich offen ist. Aber oft genug schreibt man mit Person A und bekommt die Nachricht von Person B gar nicht mit. Der zweite Haken erscheint dann trotzdem – ohne das die Nachricht gelesen wurde. Unter iOS7 ist das jetzt noch „schlimmer“. Seit der aktuellen Version hat WhatsApp gelernt, ordentlich mit dem Multitasking von iOS zu funktionieren. Die Nachrichten werden, sofern die App im Hintergrund offen ist, auch dort schon geladen, wenn Sie empfangen werden. Das bedeutet folgendes: ihr seit in der Facebook-App und lest auch eurer Chronik. Ein Freunde schreibt per WhatsApp, ihr tippt aber nicht auf die Benachrichtigung und lest die Nachricht sondern wollt das später machen. Ist WhatsApp aber in diesem Moment im Multitasking geöffnet, wird die Nachricht geladen und der Absender bekommt einen zweiten Haken angezeigt. Das zweite Häkchen erscheint als unter iOS 7 in der Regel sofort.

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Lasst euch also von den Haken nicht verwirren und verschwendet Zeit mit dem warten bei WhatsApp. Wenn derjenige am anderen Ende der Leitung will, wird er euch schon antworten. Und wenn er es nicht gleich tut und es dringend ist, dann benutzt einfach mal die Funktion, für die so ein Telefon ursprünglich mal gemacht wurde: ruft den anderen an! Zur Erinnerung: wir sind übrigens auch über WhatsApp erreichbar. Wer Probleme, Tipps oder Fragen hat, der kann sich gern melden. [thumbs-whatsapp]

Bewegter Freitag: Best of TV total Superbrain 2013

Soeben ist das Jahr 2013 zur Neige gegangen, da müssen wir doch glatt nochmal auf das Best of TV total Superbrain 2013 zurückschauen.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=UAAXOKhWcUY]

Na, hättet ihr auch alle Fragen richtig beantwortet?