18. Dezember 2013

Tabletboom wird sich 2014 durch günstige Modelle verstärken

Der weltweite Marktanteil der Tablet PC gegenüber Notebooks und Desktop PC wird sich 2014 weiter erhöhen, analysierten die Marktbeobachter von Canalys. Zudem sieht der Branchenverband Bitkom ebenfalls eine steigende Nachfrage auf dem deutschen Markt. Umfragen von Marktforschungsinstituten zufolge werden Tablet-Computer vor allem zum Schreiben und Lesen von E-Mails, sowie zum Surfen im Web genutzt. Etwa jeder zweite Tabletnutzer

  • spielt auch auf seinem Gerät,
  • kauft damit online ein,
  • betrachtet Fotos oder
  • besucht soziale Netzwerke.

 Zwar korrigierten die Marktforscher der Firma IDC ihre Prognose für den Absatz der Tablet PC in diesem Jahr leicht nach unten. Sie sahen verstärkte Konkurrenz durch Smartphones und die Erwartung kleiner tragbarer Geräte, wie Computer-Uhren oder Daten-Brillen. Dennoch gibt es gute Gründe dafür, dass sich 2014 zunehmend mehr Menschen einen Tablet PC zulegen. 

Samsung und Android bleiben an der Spitze

Nach Einschätzung von Canalys wird Apple im nächsten Jahr deutlich Marktanteile verlieren. Während für Microsoft weiterhin nur ein niedriger Anteil am Tabletmarkt erwartet wird, prognostiziert man für Samsung einen bleibenden Platz an der Spitze. In Sachen Betriebssystem soll Android 2014 einen Marktanteil von 65 Prozent haben. Tablet PC Hersteller wie Acer, Asus, Lenovo und HP geraten demnächst nicht nur durch Billig-Tablets aus Asien unter Preisdruck, sondern womöglich auch durch die niedrigpreisigen Modelle, die Samsung ankündigte. Die günstigen Tablet PC wird man unter anderen bei redcoon kaufen können. Samsung plant offenbar, mit dem Galaxy Tab 3 Lite (SM-T11) die Verkaufszahlen noch weiter anzukurbeln. Dessen stärkstes Kaufargument dürfte dann der niedrige Preis von rund 100 Euro sein. Dieser Tablet PC wäre der günstigste, den Samsung bisher auf den Markt gebracht hat und er soll bereits zwei Wochen nach dem Jahreswechsel vorgestellt werden. Das Gerät wäre rund 50 Euro günstiger als der normale 7 Zoll Smartphone-Tablet-Hybrid Galaxy Note 3. Von letzterem soll allerdings 2014 ebenfalls eine abgespeckte Version präsentiert werden, das Galaxy Note 3 Lite (SM-N7505). Das Galaxy Tab 3 Lite gilt wiederum als vereinfachte Version des Galaxy Tab 3 und wird demnach vielerlei Ähnlichkeiten mit jenem aufweisen. Das preisgünstige Gerät soll sowohl in einer WLAN-only-Variante als auch in einer UMTS-Version kommen. 

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Hochwertige Tablet PC neben preisgünstigen am Markt

Koreanischen Medien zufolge stehen bei Samsung im Jahr 2014 nicht nur die niedrigpreisigen Tablets im Fokus, sondern es sind auch Modelle mit 12,2-Zoll-Display oder noch größeren AMOLED-Bildschirmen geplant. Hochwertigere Tablets mit einem 8 oder 10 Zoll kleinen AMOLED-Display sind demnach ebenfalls angedacht. Für Fans schneller Hardware dürfte zudem der für 2014 angekündigte ARM-Prozessor Snapdragon 805 Ultra HD interessant sein, der Smartphones und Tablets für das 4K-Zeitalter vorbereitet. Auch wenn sicher anfangs nur wenige Hersteller den neuen Speicher nutzen werden, kommen die Aufnahme und Wiedergabe von 4K-Videos, interne 4K-Displays und 4K-Monitore in Tablets damit in greifbare Nähe. Für Menschen, die sich eine 64-Bit-Architektur für ihren Tablet PC wünschen, aber nicht zu einem Apple-Produkt greifen wollen, könnte Intels Ankündigung interessant sein, im ersten Quartal 2014 Bay-Trail-Tablets auf den Markt zu bringen, bei denen eine 64-Bit-Version von Windows 8.1 vorinstalliert ist. Im Laufe des neuen Jahres sollen dann auch Intel-basierte Tablets mit 64-Bit-Android erscheinen. 2014 wird also sowohl Tablet PC mit Basisausstattung als auch Modelle mit hochpreisigerer Hardware bieten, sodass der Anteil an Menschen, die einen Tablet PC besitzen, weltweit steigen wird. 

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Wie sich Unternehmen auf das “unendliche Rechenzentrum” vorbereiten sollten

Rasante Entwicklung in der Servertechnik

Endlos wachsende Data Center, die immer mehr Platz in Anspruch nehmen und immer mehr Strom verbrauchen – diese Assoziationen kommen vielen IT-Fachleuten sicherlich als erstes in den Sinn, wenn die Analysten des Marktforschungsunternehmens Gartner vom „unendlichen Rechenzentrum“ sprechen, das die Zukunft prägen wird. Doch genau das Gegenteil ist gemeint. Das unendliche Rechenzentrum beschreibt eine IT-Infrastruktur, die mit derselben Fläche immer höhere Leistungen schaffen. Idealerweise soll dafür auch nicht mehr Energie oder stärkere Kühlung anfallen.

Dass die Anforderungen aller Unternehmen an Storage und Rechenleistung in den kommenden Jahren deutlich wachsen wird, ist allgemein bekannt. Doch Gartner-Analyst David Cappuccio zufolge machen viele IT-Verantwortliche bei der Planung dieser zusätzlichen Kapazitäten den Fehler,  “künftiges Wachstum anhand historischer Wachstumsmuster zu extrapolieren.“

Dieses Vorgehen basiere auf den beiden Fehlschlüssen, dass der vorhandene Platz bereits komplett ausgenutzt sei und dass man nur in die Breite wachsen könne.

Gezielter Einsatz neuer Technik 

Wer die Effizienz des Rechenzentrums maximieren will, sollte am besten nicht in Quadratmetern rechnen, sondern Rechenleistung pro Quadratmeter oder pro Kilowatt messen. 

Andernfalls müsste sich die Gesamtfläche eines kleineren Rechenzentrums innerhalb von zehn Jahren etwa vervierfachen.  Um das zu vermeiden, müssen IT-Verantwortliche laut Cappuccio mutiger planen und alte Technik gezielt durch neue Server austauschen. 

Statt aus Sorge vor Hot Spots von einer größeren Serverdichte abzusehen, sollten IT-Verantwortliche Cappuccio zufolge lieber neue, bessere Kühlung durch Rear Door Heat Exchanger eingesetzt werden, die den Stromverbrauch des Rechenzentrums mit Dell-Servern um mehr als 40 Prozent senken können.

Außerdem sollten platzsparende 1U- oder sogar Sleeveless-Server eingesetzt warden und die Rack-Kapazität durch neue Floor-Size-Designs auf 90 Prozent gesteigert werden.

Jetzt in Planung und neue Technik zu investieren, könne sich mittelfristig auszahlen, meint der Gartner-Experte: “Ein Rechenzentrums-Leiter, der den Grundriss seines Rechenzentrums, Kühlung und Server-Austausch neu durchdenkt, kann die erhöhte Rechenkapazität auf der ursprünglichen Fläche unterbringen und den wachsenden Unternehmensbedarf unbeschränkt abdecken.” 

Kleine Rechenzentren mit deutlichen Rechenleistungswachstumsraten werden nach seiner Prognose in den nächsten 15 bis 20 Jahren noch die gleiche Quadratmeterfläche haben.

Wettbewerbsvorteile durch Outsourcing

Das liegt auch an der Weiterentwicklung des Cloud Computing, die das Rechenzentrum vor Ort in Zukunft zunehmend entlasten werden. Auch wenn deutsche Unternehmen noch skeptisch sind, prophezeit Gartner, dass mit wachsender Reife und zunehmender Akzeptanz der Cloud immer mehr Funktionen des Rechenzentrums an spezialisierte oder Hybrid-Cloud Anbieter ausgelagert werden. Dies ist ein weiterer Grund für Unternehmen, mit dem gleichen Platz auch in Zukunft auszukommen und Kosten zu sparen. 

Dell hat ein breites Portfolio an Server- und Rechenzentrumslösungen für Unternehmen jeder Größe. Für einen Überblick über alle angebotenen Lösungen besuchen Sie dell.de.

[tl-quelle http://business.chip.de/news/Dell-komplettes-Rechenzentrum-ab-15.000-Euro_64183745.html chip.de]

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