18. November 2013

News des Tages (18.11.2013): Sony jubelt, Dropbox kauft, Qualcomm zeigt, Google im Shitstorm und keine Drohnen den Sprayern

Tag für Tag passieren großartige Sachen in der IT-Welt und vieles ist spannend, vieles unspannend, aber inzwischen doch eine so große Flut an Informationen, dass man immer wieder die wirklich wichtigen übersehen kann. Wir haben uns mit der Kategorie News des Tages zur Aufgabe gemacht, euch die wichtigsten Fakten analog zu den Themen unseres Blogs kurz und knackig, meist mit einem Link zu weiterführenden Informationen, täglich zur Verfügung zu stellen. So kannst du dann gut informiert in den nächsten Tag starten ;-).

Sony verkauft 1 Million PlayStation 4 am ersten Tag

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Nach nur 24 Stunden vermeldet Sony einen erfolgreichen Verkauf von einer Million PlayStation 4 in USA und Kanada. Der Europa-Start ist 29. November und bis dahin sollten etwaige defekte Geräte, welche scheinbar absichtlich manipuliert wurden, behoben werden, sonst sieht das hierzulande nicht rosig aus mit den Reviews.

Dropbox kauft PiCloud

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PiCloud ist ein Dienst für Cloud Computing. Sprich Entwickler können auf die Power der Amazon Cloud setzen und müssen keine eigenen Server einrichten. Was Dropbox vorhat und inwiefern das den neuen Kurs in Richtung Business treiben wird, bleibt abzuwarten. Zu mindestens sollen in gut 100 Tage alle Entwickler zu Dropbox stoßen und erstmal die eigene API verbessern und erweitern.

Qualcomm Toq: SmartWatch im Anflug

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Wenn wir über die Kategorie SmartWatches berichten, dann meist über die Samsung Galaxy Gear. Allerdings haben auch andere Hersteller gute Produkte auf der IFA 2013 vorgestellt, so Qualcomm. Die Qualcomm Toq will durch ein stromsparendes Display mehrere Tage Laufzeiten ermöglichen und soll mit Android-Geräten kompatibel sein. Preislich liegt das ganze um die 349 Euro, soll ab 2. Dezember auf der Webseite des Unternehmen käuflich erwerbbar sein und der Galaxy Gear in Nichts nachstehen. Klingt nach einer Ansage oder?

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Google im Shitstorm wegen Youtube und Google+ Verheiratung

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Es war mir irgendwie klar, dass das noch ein Nachspiel haben wird. Google hat kürzlich das Kommentarsystem von YouTube vollends auf Google+ umgestellt und somit jedem Nutzer das Anlegen eines Google+-Kontos aufgezwungen. Dies möchten aber viele Nutzer nicht und haben daher eine Petition auf change.org gestartet, welche bis jetzt über 180.000 Unterschriften zusammen hat. Das ganze hat sogar schon ein Maskottchen und es bleibt abzuwarten, was hier als nächstes passiert. Google hat es nicht leicht, eine solch gravierende Änderung mal so eben durchzuboxen. Qualität hin oder her, es hat den Beigeschmack man wolle sich die YouTube-Nutzer zum eigenen Netzwerk schummeln.

Wer hat den größten – Samsung will 560 PPI verbauen

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Laut Samsungs Display CO Kinam Kim wird Samsung im nächsten Jahr ein Smartphone mit AMOLED Display und einer Pixeldichte von ganzen 560 PPI auf den Markt werfen. Minimale Bildschirmdiagonale ist 5 Zoll und dürfte unter anderem auch das Samsung Galaxy S5 dann treffen. Bei dieser Größe entspricht die Auflösung 2560 x 1440, die man bisher eher von Tablets herkannte. Ob nötig oder nicht, wenn der Akku ebenfalls wächst habe ich damit kein Problem!

Eine Runde Google

Google feilt an verbesserter Android-Kameratechnologie. Googles Arbeiten in die Richtung sind schon lange bekannt, allerdings wurde diese vermutlich für Android 4.4 KitKat nicht rechtzeitig fertig und mussten nochmal zurückgezogen werden. Die neuen Möglichkeiten sollen den Support von RAW-Dateien mitbringen, so das Profi-Fotografen nachträglich noch Belichtungskorrekturen, Scharfzeichnungen, Farbsättigung etc. korrigieren können.

Google eröffnet gleich 6 neue Pop-Up Stores in den USA. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft bewirbt man dort die eigenen Produkte. Einziges Manko – die Google Glass wird es nicht zu erwerben geben. Ansonsten ist das Konzept echt cool gemacht, denn man bewegt sich in dem Store wie in einer Schneekugel und kann sich das eigene Video später im Internet nochmal ansehen.

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Google hat verlauten lassen, dass man keine beziehungsweise wenige Kunden bisher durch den NSA-Skandal verloren hätte. Vielmehr würden die Menschen verstehen, dass Google und Co. nichts für die Machenschaften des amerikanischen Geheimdiensts können und diese sogar noch bemüht sind, die Sicherheit über die Bereitstellung der Daten an die Behörden zu stellen, indem man an neuen Sicherheits- und Verschlüsselungsmechanismen arbeitet.

Google möchte stärker gegen Kinderpornografie vorgehen. Erst heute war der Zwischenfall im Hamburg in aller Munde und ruft natürlich die Kritiker auf, generell stärker gegen solche Handlungen vorzugehen. So hat man also die letzten Monate versucht, den Algorithmus immer weiter zu verfeinern und hat somit inzwischen mehr als 100.000 Suchanfragen gesperrt. Ganze 200 Google-Mitarbeiter kümmern sich den lieben langen Tag um das Problem der Minderjährigenpornografie in Googles Diensten.

Apple krallt sich PrimeSense

PrimeSense ist die Firma, mit der Microsoft die Xbox 360 entwickelt hat. Im Rahmen der Kinect 2 wurden dann andere Partner genommen und so dürfte der 345 Millionen US-Dollar Deal den Redmondern nichts anhaben. Was Apple damit vor hat? Vielleicht ein wenig Apple TV ausbauen oder mal die ein oder andere Unterentwicklung in den eigenen Smartphone und Tablet-Sensoren nachrüsten.

Last but not least – Nachtflugverbot für Graffiti-Drohnen

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an das Thema mit dem Einsatz der Drohnen von Bahn und Bund gegen Sprayer an Bahnhöfen und Werkstätten. Diese hat man nun getestet und für gut befunden, allerdings sagt die Luftsicherheitsbehörde “Nein” zum Einsatz. Somit hat die Bahn jetzt Drohnen mit dem Stückpreis von 50.0000 Euro, die sie nicht einsetzen dürfen. Traurig!

Die Tests sind exzellent gelaufen, ein hervorragendes Einsatzmittel. Jedoch erteilen die Luftsicherheitsbehörden der Länder derzeit keine Fluggenehmigung für die Nachtstunden.

Bahn-Sicherheitschef Gerd Neubeck

Smartphones: Brauchen wir wirklich immer größere Displays?

Ich weiß nicht, ob ich damit alleine bin, aber mein Gefühl sagt, dass in letzter Zeit Smartphone-Displays immer größer werden und dabei nicht unbedingt der Nutzen im Vordergrund steht. Natürlich ist es nicht schlecht, größere Tastaturen zu haben und Videos, etc. auf einem größeren Displays sehen zu können, der praktische Nutzen geht aber immer mehr dahin. Die Smartphones sind einhändig kaum noch bedienbar, passen nicht mehr in die Hosentasche und sehen beim Telefonieren am Ohr etwas affig aus. Beratungsportal.de hat zu dem Thema Anfang des Jahres mal eine Studie durchgeführt und mittlerweile Ergebnisse veröffentlicht.

Und diese zeigt eindeutig, dass beinahe die Hälfte (44%) der 2500 Befragten sich ein Smartphone wünschen, dass kleiner ist als 4,3“. Je 15% möchten ein größeres Display bzw. ist die Größe des Displays egal. Die genaue Auswertung seht ihr hier.

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[tl-bildquelle http://beratungsportal.de/smartphone-studie-2013 Beratungsportal.de]

Die Studie gibt mit Anlass, mich zu diesem Thema einfach auch mal auszulassen. Fangen wir einmal damit an, was ein Smartphone wirklich ist. Ersteinmal ist wichtig zu wissen, dass smart keineswegs klein bedeutet. Das heißt, dass auch große Smartphones durchaus als solche bezeichnet werden dürfen. Sagt ja auch keiner etwas gegen. Kommen wir aber nochmal zurück zum Anfang des Artikels.

Unterschiedliche Größen wichtig

Wir haben alle unterschiedlich große Hände, ist klar. Deshalb ist es vollkommen legitim und in Ordnung das Samsung zum Beispiel in sein Galaxy S4 ein 5“-Display einbaut. Kann für viele noch einhändig bedienbar sein. Bei meinen eher kleinen Händen wird es schon schwer. Das LG G2 mit seinen 13,2 Zentimetern mag auch noch im Rahmen sein. Und alle Geräte passen, je nachdem welche Hose man trägt, auch noch in die Hosentasche.

Aber bei noch größeren Displays hört der Spaß dann langsam auf. Den Menschen, der ein Smartphone mit fast 15 Zentimeter Bildschirmdiagonale, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy Note 3 einhändig und praktisch bedienen kann, den muss man mir erstmal zeigen um mich vom Sinn solch riesiger Displays zu überzeugen.

Praktischer Nutzen Fehlanzeige?

In einer Hosentasche passen sie auch definitiv nicht mehr rein. Man muss also bei jedem Anruf in der Handtasche oder im Rucksack kramen. Richtig praktisch so ein Teil. Also einen praktischen Sinn sehe ich darin nicht. Vielmehr hat man das Gefühl, dass die Displays nur zu PR-Zwecken genutzt werden. Hauptsache die ganzen (meistens ja sogar kleinen) Asiaten können einen Typen auf eine Präsentation eines neuen Gerätes schicken, der allen sagen und zeigen kann: „Seht her, wir haben das größte Display.“ Sinn und zweck für den User hat das aus meiner Sicht nicht mehr. Passend dazu stellt sich jetzt auch noch HTC hin und erzählt den Leuten, dass der große Bruder des HTC One da ist. Und wer braucht’s? Eigentlich niemand, oder?

Vielleicht als Zweitgerät, aber nicht als Haupttelefon. Von daher bin ich froh, dass Apple da relativ klein bleibt. Ich kann aber nachvollziehen, dass das Display für manche vielleicht zu klein ist. Aber größer als das LG G2 oder das Galaxy S4 macht dann einfach keinen Sinn mehr. Zumindest meinem empfinden nach.

Wie seht ihr das? Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen unter euch, der mir den Sinn eines solch großen Smartphones erklären kann. Oder habt ihr vielleicht sogar eins und seit nicht oder sehr zufrieden damit?

Bewegter Montag: Animationsfilm über die Nachhaltigkeit von Smartphones

Tagtäglich wechseln Millionen Smartphones ihren Besitzer und es ist inzwischen total gängig geworden alle zwei Jahre ein neues (auch wenn nur via Vertragsverlängerung) zu haben. Was danach mit den Geräten geschieht? Sie sind der E-Müll welcher in Ghana und anderen sozialschwachen Ländern tonnenweise abgeladen wird und dort ein gesundheitsschädliches Berufsbild der Müllsammler erzeugt.

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Letzte Woche erreichte mich ein Animationsfilm mit der Bitte, ihn doch einmal am bewegten Tag zu veröffentlichen. Dem kommen wir gerne nach, denn der Film ist wirklich sehenswert. Was ändert sich für mich aber danach? Ich habe alle meine Smartphones behalten und zum Teil sogar noch bei Freunden und Verwandten im Einsatz. Vielleicht einfach mal darüber nachdenken, ob nicht jemand euer altes Handy noch gebrauchen kann, ehe es in den Müll verschwindet!

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Bewegter Montag: Einfach nur lustiges der vergangenen Woche…

Irgendwie hat sich vergangenen Woche einiges in meinem Pocket angesammelt, welches ich hier einfach mal gestaffelt dalassen will. Von lustig, zu verrückt ist alles dabei. Euch einen tollen Montagmittag und Start in die Arbeitswoche :-).

Gruppen-Orgasmus – wie würdet ihr reagieren?

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Bratwurstzange

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30 Kniebeuge für ein Ticket – eine tolle Werbung für die Olympischen Winterspiele

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Dreist gewinnt – auch bei den Frauen

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Die typische Quizshow

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Der Tag, an dem es zu viele TV-Dokus gab

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So heizt man eine Wohnung

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Paranormal Activity – bei solchen Freunden solltest du kein Schisser sein

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Chancenlos trotz Allradantrieb

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1…2…3…Lachen

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Russische Langeweile

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GTA 5 Real Life

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iPad Air: erster Werbespot jetzt auch auf Deutsch

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Die erste iPad Air Werbung für Deutschland ist raus und rattert gerade durch die deutschen TV-Röhren. Ich fand die Idee ganz nett gemacht, sich erst hinter einem Bleistift zu verstecken und damit zu protzen, dass man ja so unglaublich dünn sei, wie eben jener.

Es ist ein ganz einfaches Werkzeug, aber auch ein ganz außergewöhnliches. Man kann damit ein Gedicht beginnen oder eine Symphonie vollenden. Es hat verändert, wie wir arbeiten, lernen, kreativ sind und uns austauschen. Es wird gebraucht, um etwas zu entwerfen, um Aufgaben zu lösen und Ideen zu finden. Es wird von Forschern und Künstlern benutzt , von Lehrern und Schülern. Es war schon in Klassenzimmern, in Vorstandsetagen, auf Expeditionen, sogar im Weltraum. Und wir sind gespannt darauf, wohin Du es als Nächstes bringst. Das dünnere, leichtere, leistungsstärkere iPad Air.

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Bewegter Montag: 30 Dinge, die das Smartphone ersetzt

Inzwischen ist das Smartphone für die meisten von uns zu einem unersetzlichen Gerät im Alltag geworden. Dies liegt einerseits an der Erreichbarkeit, andererseits aber gerade daran, dass das Smartphone viele unterschiedliche Geräte und ihre Funktionen in nur einem Device zusammenfasst.

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Also warum drei Geräte mit herumschleppen, wenn eines doch alles kann?

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[tl-quelle http://www.iphone-ticker.de/video-30-dinge-die-das-iphone-ersetzt-57014/ iPhone-Ticker]