12. November 2013

Facebook Messenger: Suche von Kontakten per Telefonnummer im Adressbuch und neuer Name

Ich hatte es vorhin via Social Networks schon angekündigt – der Facebook Messenger bekommt alsbald ein neues Interface. Dieses wird nicht nur blasser und klarer, sondern vor allem nicht mehr so in Anlehnung an Facebook gehalten.

Hinzukommt, dass man den Messenger nun nur noch “Messenger” nennen wird und nicht mehr “Facebook-Messenger”. Klingt nach Konkurrenz für WhatsApp? Auf jeden Fall, denn es kommt noch dicker.

 Die Welt berichtet darüber, dass man nun Kontakte auch über die Telefonnummern im Adressbuch finden und anschreiben kann. Dieses steht nicht in direkter Verbindung zu Facebook und fungiert damit direkt als WhatsApp-Konkurrenz. Hier geht man allerdings noch einen Schritt weiter und lässt dem Nutzer die Wahl, ob dieser seine Nummer freigeben oder sperren lassen will. Sperrt ein Nutzer sein Nummer für den Versand von ankommenden Nachrichten soll es anderen nicht möglich sein, ihm eine Nachricht zu schicken. Muss man dann also wieder über Facebook machen, soweit Partner B dort auch zu finden ist.

Das Update für iOS und Android soll in Kürze eintrudeln und dann werden wir sicherlich noch mehr Einzelheiten darüber berichten.

[tl-meinung] Facebook verliert Nutzer beziehungsweise die Jugend unter 20 findet WhatsApp und Co. immer toller als das große soziale Netzwerk. Somit muss das Netzwerk hier reagieren und vollzieht damit eine noch deutlichere Abspaltung des Messenger von Facebook. Somit wird der Messenger als eigenständiges Angebot etabliert und tritt in direkte Konkurrenz mit WhatsApp, die mit 350 Millionen Nutzer nun bei weitem nicht mehr klein sind. Ich bin gespannt was da auf dem Markt der mobilen Messenger passiert. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und die, die daraus profitieren sind wir, die Nutzer.

Werdet ihr in Zukunft dann eher den Messenger verwendet oder weiterhin WhatsApp?

Streamus: YouTube als Musikplayer benutzen

Ich bin Dauernutzer von Spotify und bezahle auch fleißig meine 10 Euro im Monat für die Premium-Variante. Allerdings mag ich es beim Programmieren manchmal etwas ruhiger und suche mir daher gerne ein wenig epische Musikmixe bei YouTube heraus, welche dann mal an die 3-5 Stunden am Stück laufen.

chrome-app-streamus

Allerdings ist dazu immer ein weiterer Tab im Google Chrome geöffnet, welcher vermieden werden kann. Denn die Chrome Extension Streamus ist heute in mein Leben getreten und hat mich den ganzen Tag schon über begleitet.

chrome-app-streamus-musik-hinzufgen

Installiert, bietet sie, ohne YouTube öffnen zu müssen, eine Suchfunktion an und ihr könnt euren gewünschten Track einfach in eine neue oder die aktuelle Playlist werfen. Zudem könnt ihr bestehende Playlisten abonnieren. Links gibt’s also die Ansicht der Suchergebnisse, rechts den aktuellen Player. Auch Tastatur-Kürzel sind möglich, ein Blick in die Einstellungen lohnt sich also!

chrome-app-streamus-einstellungen

Ein Anwendung also, die sich zwar noch in der Beta befindet, mich aber heute schon begeistert hat und einfach mal fetzt. Tausend Dank also an die Entwickler und auf das noch weitere Funktionen wie die Videoansicht und das einfache Sharen hinzugefügt werden.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

[youtube=https:// .com/watch?v=wjMLQWGYGOc]

WhatsApp: Registrierung ohne Handynummer oder SIM-Karte

WhatsApp ist ja eigentlich an eine Rufnummer gebunden und konnte bisher nur auf Smartphones und SIM-fähigen Tablets installiert und genutzt werden. Kurioserweise bin ich derzeit bei Vodafone gesperrt und musste aus diesem Grund auf meine o2-Nummer wechseln. Ich dachte erst, dass ich nun bei WhatsApp die kürzlich eingeführte Funktion der Rufnummeränderung durchführen muss, aber hola, WhatsApp funktioniert noch genauso über die alte Nummer. Scheinbar braucht der Messenger nur zum einmaligen Verifizieren am Anfang eine gültige Nummer.

[perma-whatsapp]

Aus diesem Sachverhalt heraus resultiert, dass man also auch internetfähige Tablets mit WhatsApp bestücken kann. Hierzu ist lediglich eine Festnetznummer notwendig, denn die Verifizierung kann auch telefonisch erfolgen.

Dazu müsst ihr bei der Registrierung eures Gerätes bei WhatsApp lediglich eure Festnetznummer angeben und nach der fünfminutigen Wartezeit die Option, den Code telefonisch übermittelt zu bekommen, auswählen. Mit diesem lässt sich WhatsApp dann aktivieren und ihr könnt fröhlich euren Kontakten schreiben.

Allerdings ist es natürlich eine andere Nummer als die eures Smartphones, aber wer ein Tablet besitzt und nicht unbedingt gleich ein Smartphone, der braucht in Zukunft nicht auf WhatsApp verzichten.

Google Chrome: Beta-Version 32 markiert Tabs, wo Töne abgespielt wird

Google hat eine neue Beta mit der Versionsnummer 32 seines Browsers Chrome veröffentlicht. Hierbei werden nun die Tabs deutlicher markiert, wo gerade Töne abgespielt werden oder ein Webcam-Zugriff stattfindet oder ein Tab gerade zum TV übertragen wird.

google-chrome-32-tabmarkierungen

Zudem hat man in die Windows 8 Metro-App ein wenig Chrome OS-Feeling eingebaut. So gibt es dort die Leiste, welche man aus Chrome OS kennt. Diese bietet nicht nur einen schnelleren Zugriff auf die Google-Dienste, sondern beherbergt auch eine Uhr. Außerdem könnt ihr auch mehrere Fenster nebeneinander legen. Ganz nice gemacht muss ich sagen.

google-chrome-32-windows-8-app

Desweiteren warnt man jetzt nicht nur vor bösen Webseiten, sondern lädt auch Dateien nicht mehr so einfach herunter. Sind diese als gefährlich eingestuft, wird es in Zukunft also einen weiteren Warnhinweis geben, ob man sich sicher ist, was man da tut.

Wie ihr an die Chrome Beta kommt? Einfach den Update-Kanal wechseln

News des Tages (12.11.2013): iPad Mini bestellbar, GMail mit neuen Funktionen, SkyDrive auf der Xbox One und Vodafone feiert kein Weihnachten

iPad Mini mit Retina Display im Online Store bestellbar

Letzte Nacht war der Apple Online Store für einige Zeit – sagen wir mal ohne Vorwarnung – offline. Heute morgen wussten wir dann alle warum. Apple verkauft seit heute das iPad Mini mit Retina Display. Zu haben ist das gute Stück in Silber oder Spacegrau ab 389€. Eckdaten: Bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit, 8x schnellere Grafik, 4x schnellere CPU, 7,0″-Display mit einer Auflösung von 2048×1536 Pixel bei 326 ppi. Apple selbst bewirbt das Gerät mit dem Titel „das kleine Wunder“. Ob es das ist, mal sehen.

Google Mail mit neuen Funktionen

[perma-googlemail]

Vor einem halben Jahr hat Google Mail eine Quick Action Bar spendiert bekommen, welche einige Funktionen mit sich brachte, die weiterführende Informationen zu Email-Inhalten anzeigen können.

Nun hat Google der Anwendung noch weitere Möglichkeiten spendiert. So erkennt Google Mail auch Links zu YouTube und Vimeo und kann das Video direkt aus dem Posteingang heraus abspielen. Zudem werden, allerdings erstmal USA-only, Restaurant-Reservierungen vom Webdienst Seamless angezeigt und das Restaurant wird in Kartenform mit kurzen Infos als Overlay angezeigt.

Des Weiteren werden auch Links zu Cloud-Diensten wie Google Drive und Dropbox direkt erkannt und zum direkten Öffnen angeboten. Google Drive bekommt hierbei sogar noch den Mehrwert, dass Anhänge mit nur einem Klick gleich in der Cloud abgespeichert werden können und nicht umständlich über das lokale Verzeichnis heruntergeladen werden müssen.

Tizen braucht nur 256 MB in der Lite-Version

[perma-tizen]

Ich hatte gestern bereits über Tizen geschrieben. Nun sind noch weitere Infos bekannt geworden, nach denen es eine Lite-Version für Low-End-Geräte bis zu 320 x 480 Pixeln geben soll, welche nur 256 MB RAM Arbeitsspeicher benötigen. Die Vollversion wird allerdings auch nur 512 MB RAM brauchen und spielt somit im gleichen Segment wie das kürzlich vorgestellte Android 4.4 KitKat. So langsam hab ich das Gefühl, dass wir uns wieder zu humaneren Speccs bewegen und nicht immer dieses wer-hat-den-größten-Verhalten.

Xbox ONE mit SkyDrive-Anwendung

[perma-xbox]

Wer hätte das gedacht, dass die Spielekonsole von Microsoft mit Microsofts Cloud-Dienst SkyDrive verbunden wird. Scherz beiseite – Microsoft hat nun bekannt gegeben, dass man auf der Xbox One eine SkyDrive-Integration vorfinden wird. So kann man direkt aus der Cloud heraus Fotos und Videos auf dem TV genießen können. Ehrlich gesagt, hätte ich das so oder so erwartet, aber man kann natürlich so tun, als wenn das etwas total abgefahrenes ist.

[youtube=http:// .com/watch?v=E2Vlsqft27I]

Google App-Übersetzung nun für alle Entwickler verfügbar

[perma-googleplaystore]

Google hatte es bei der Google I/O im Mai schon angekündigt, dass man einen Dienst starten will, der eine professionelle Übersetzung der App-Beschreibungstexte im Play Store anbieten würde. Da viele Apps aus ihrer Muttersprache per Maschine ins Deutsche oder Englische übersetzt werden und somit grauenhafte Ausdrücke zum Vorschein bringen, möchte man mit diesem Tool also mehr Qualität in den App-Store bringen. Preislich liegt der Dienst zwischen 75 und 150 Dollar, pro Sprache und je nach Umfang der App. Braucht ihr, dann gibt’s hier mehr Infos zum Thema. Wir sind übrigens auch mit einer Android-App vertreten, bieten aber nur Content für deutschsprachige User an und brauchen daher auch keinen übersetzen Beschreibungstext.

Vodafone sagt seine Weihnachtsfeiern ab

[perma-vodafone]

Die Rheinische Post hat heute unter Berufung einer internen E-Mail darüber berichtet, das mein Lieblingsprovider Vodafone alle Weihnachtsfeiern abgesagt hat. Somit spart man sich 4 Milliarden Euro, welche man im kommenden Jahr in Netz, Service und Produkten in Deutschland stecken möchte.

Damit reagiert das Unternehmen nicht nur auf die Kritik der vergangenen Monate bezüglich Netzausbau und Drosselungsplänen, sondern auch auf seine eigene angespannte Wirtschaftslage, da man im vergangenen Halbjahr weniger Kunden und Gewinn vorweisen konnte. Ich persönlich begrüße das Vorgehen und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man nun auf Feiern zum Weihnachtsfeste verzichten wird. Vielleicht wird eher ein wenig gespart oder haben wir hier einen Vodafone-Nutzer, der mitliest und uns die Sache brühwarm erläutern kann?

Kellogg´s im Shitstorm – Social Media Marketing will gelernt sein

[perma-kelloggs]

Wie immer gibt es zum Schluss einen kleinen Beitrag, der nicht unbedingt tagesaktuell, dafür aber sehr interessant ist. Die Müslifirma Kelloggs stand in letzter Zeit ein wenig unter Shitstorm, da sie einen etwas unpassenden Tweet bei Twitter gepostet haben. Michael von BasicThinking nutzt den Anlass gleich mal aus, um einige wichtige Regeln für den Umgang mit dem Social-Media-Marketing festzuhalten. Vielleicht für den oder anderen als Abendlektüre mal ganz interessant (auch wenn man nicht in diesem Bereich unterwegs ist).

[Update] Threema: die bessere Alternative zu WhatsApp

Aus aktuellem Anlass will ich mich heute nochmal dem Thema Threema widmen. Nicht, wir überall zu sehen, weil die App ein Update rausgebracht hat, sondern weil ich Threema klasse finde und es gern weiterempfehlen will. Warum? Weil es sich in wichtigen Punkten von WhatsApp unterscheidet.

[perma-threema]

Zuerst aber doch ein kurzes Abdriften zur Update-Problematik. Gestern habe ich darüber geschrieben, dass WhatsApp noch diesen Monat endlich sein Update für iOS 7 plant. Funktionen werden wohl keine hinzukommen, nur die Optik wird angepasst.  Und praktischerweise hat Threema genau einen Tag später ein Update veröffentlicht, mit dem es funktional mit WhatsApp gleichzieht und sogar schon optisch für iOS 7 hergerichtet ist. 

WhatsApp muss etwas tun

Vielleicht dauert es mit dem Update von WhatsApp aber auch solange, weil sie etwas gegen die Konkurrenz tun wollen. Nun kam die Tage ja auch noch heraus, dass WhatsApp das Backup, was ihr in die iCloud legen könnt, nicht einmal verschlüsselt. Da liegt alles schön im Klartext. Sicherheit weg – willkommen NSA. Oder so ähnlich. Vielleicht versuchen die Entwickler viel auf einmal zu verbessern und lassen sich deshalb Zeit.

Vorteile von Threema

Und genau beim Thema Sicherheit liegt der große Vorteil von Threema. Denn hier verknüpft ihr zwar auch eure Telefonnummer mit der App, die Kontaktaufnahme passiert aber über eine zufällig generierte ID. Und nur mit dieser kann eine andere Person Kontakt zu euch aufnehmen. Außerdem arbeitet Threema mit einer End-to-End-Verschlüsselung

Insachen Datenschutz hat Threema also einiges Vorsprung vor WhatsApp. Dazu kommt, dass die Server in der Schweiz stehen und somit den europäischen statt den amerikanischen Datenschutzrichtlinien unterliegen. 

Threema’s Problem

Threema hat eigentlich nur ein Problem. WhatsApp hat eine unfassbar große Userzahl. Jeder hat WhatsApp, weil es ursprünglich kostenlos war. Alle kommunizieren darüber. Und nicht viele sind dazu bereit, WhatsApp für andere Messenger aufzugeben. Denn dann fehlen ja die Kontakte. Das ist leider das Schicksal von Threema. Man sieht ja auch nicht anhand der Telefonnummer, wem man alles schreiben kann. Bei WhatsApp funktioniert das. Threema setzt voraus, dass ihr eure ID tauscht, wenn ihr nebeneinander sitzt. 

[tl-update 21.11.2013 Zu dem Thema, dass man anhand der Telefonnummer nicht sieht, wem man alles schreiben kann, muss noch gesagt werden, dass das nur bedingt richtig ist. Jeder Nutzer kann beim Einrichten der App festlegen, ob er über die eigenen Telefonnummer „gefunden“ werden möchte oder nicht. Erlaubt man dies, ist die Funktion genauso wie auch bei WhatsApp. Danke an nomo für diesen Hinweis.]

‎Threema
‎Threema
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 3,99 €

Mich persönlich würde es freuen, wenn ich demnächst mit dem ein oder anderen Kontakt per Threema statt per WhatsApp schreiben könnte. Denn momentan ist meine Kontaktliste dort leider leer. Threema kostet übrigens 1,79 € im AppStore. Also doppelt so viel wie WhatsApp. Geht man allerdings mit seinen Daten und Nachrichten etwas sensibel um, lohnt sich dieses Geld auf jeden Fall.

Threema
Threema
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 3,99 €

[thumbs-threema]