12. Oktober 2013

Filmkritik: Gravity – das Kino hat seine Anziehungskraft noch nicht verloren

Im heutigen Zeitalter der Streams, des Video-on-Demand und sämtlich anderen Videobeschaffungsmaßnahmen gibt es eher selten noch einen Grund den Weg ins Kino zu finden. Dennoch wurden in den letzten Jahren immer wieder neue Einspielrekorde aufgestellt, was aber eher den stetig steigenden Preisen der Eintrittskarten zuzuordnen ist als einer steigenden Affinität fürs Kino. En vogue ist auch der 3D-Aufschlag. Sämtliche Filme werden nur noch in der dritten Dimension angeboten. Ein cleverer Schachtzug der Filmindustrie; so ist die Raubkopie von 3D-Film um ein Vielfaches schwerer, wenn nicht gar unmöglich.

Der künstlerische Effekt der Anwendung der zusätzlichen, dritten Dimension ist wiederrum zumeist ernüchternd. Nicht selten verlässt man den Kinosaal mit dem Gefühl, dass es in nur 2 Dimensionen mindestens genau so gut oder schlecht gewesen wäre. Des Öfteren wirkt das 3D zerfahren, der Hintergrund verschwimmt regelrecht und mancher Zuschauer hat mit Übelkeit und Kopfschmerzen zu kämpfen. Aber es gibt Außnahmen. Manche Filme wissen die 3D-Technik zu nutzen und zeigen der Filmwelt wie man es machen könnte. Man denke da nur an Avatar, Hugo Cabret, Tim und Struppi oder Life of Pi. Auffällig ist, dass jene Filme allesamt von absoluten Meistern ihres Fachs gemacht wurden (Cameron, Scorsese, Spielberg, Lee). Insofern kann man sagen, dass 3D die Fähigkeit, Visionen in Bildern zu fassen, noch deutlicher zum Vorschein bringt – sowohl im guten als auch im schlechten.

Ein weiterer Ausnahmeregisseur  ist der Mexikaner Alfonso Cuarón. Das er zu der höchsten Garde der Filmemacherriege gehört, bewies er spätestens mit seinem düsteren Science-Fiction -Drama „Children of Men“ im Jahre 2006.  Desweiteren führte unter anderem er beim mexikanischen Meilenstein „Y Tu Mamá También“ und beim dritten (und –wie ich finde-  besten) Teil der Harry Potter-Saga („Harry Potter und der Gefangene von Askaban“) Regie.

Nach einer 7-jährigen Unterbrechung folgt nun sein neuester Streich: Gravity, ein Science-Fiction-Film. Wer dachte, dass dieses Genre bereits ausgereizt ist, irrt sich gewaltig. Gravity ist ein Film voller Schönheit, Gefühl und Wucht, der nebenbei die Möglichkeiten des 3D neu definiert. Man sieht die Protagonisten nicht um ihr Leben kämpfen. Man ist förmlich dabei. Aber erstmal eins nach dem anderen.

Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) befindet sich auf ihrer ersten Space-Shuttle-Mission und soll bei einem Außeneinsatz Reparaturarbeiten an einem Weltraummikroskop vollführen. Begleitet wird sie von vier weiteren Astronauten, wobei nur Matt Kowalkski (Georg Clooney) für den Zuschauer von Bedeutung ist.

Doch es kommt zu einem Unglück. Teile eines zerstörten russischen Satelliten fügen großen Schaden an, den bis auf Kowalksi und Stone niemand (Shuttle eingeschlossen) überlebt. Von und geht es ums nackte Überleben, ein Survival-Movie im All, der mit einer schier unendlichen Intensität und Spannung aufwartet. Überschattet wird das ganze noch mit dem Tod von Stone’s Tochter, der ursprüngliche Antrieb Stones ins All zu flüchten, um all Trauer und Schmerz auf dem Planeten Erde zurückzulassen. Zugegebenerweise bedient sich Cuarón hier genre-typischen Elementen, dies tut er allerdings überragend. Der verzweifelte Kampf ums Überleben und Stone’s inneres Ringen darum, ob es sich überhaupt lohnt, für das von Leid geplagte Leben zu kämpfen, sind schlicht herzergreifend.

Und genau das macht den Film aus. Trotz aller Technik und Action und des großem Nichts im All , hat der Film vor allem eins : Herz. Dabei geht der Film über Genre-Konventionen hinaus und stellt auch Bezüge zu religiösen Themen her (Ähnlichkeiten zu Stanley Kubricks „2001-Odysee im Weltraum“ (1968) sind zu erkennen). Muss so etwas Schönes wie den Planeten Erde nicht von einer höheren Macht erschaffen worden sein? Ist der Mensch nicht das einzigartigste Wesen, da er in der Lage ist den blauen Planeten betrachten zu können? Aber auch die evolutionäre Theorie wird in der Schlusssequenz aufgegriffen. Der Film regt zum Denken an und wird auch Nahrung für die eine oder andere philosophische Diskussion liefern.

[youtube=http:// .com/watch?v=0Qi4tAyqrkc]

Der Film wird nur von einer Person getragen, Dr. Ryan Stone, meisterlich gespielt von Sandra Bullock. Durch den eingeschränkten Bewegungsradius (Stichwort Astronautenanzug) ist die Mimik in diesem Film von noch größerer Wichtigkeit. Doch Bullock hält dem Druck stand und wartet mit einem stets nuancierten Spiel auf, welches sämtlichen Zuschauern die eine oder andere Träne abgewinnen wird. Unterstützt wird sie am Anfang von George Clooney, der seine Rolle wie gewohnt souverän meistert, in dem er sich einfach selbst spielt. Cool, selbstbewusst und immer für einen charmanten Spruch gut. Bullock bleibt aber Herz und Seele des Films. Eine Oscar-Nominierung scheint durchaus wahrscheinlich!

Es gibt nur noch einen größeren Star und das ist der Look. Was dem Kinogänger hier präsentiert wird, ist bahnbrechend. Die visuelle Wucht führt zu vielen Gänsehautmomenten (Stichwort Ganges). Nicht umsonst sagt James Cameron, Mr. Science Fiction Himself, dass Gravity der „beste Weltraumfilm aller Zeiten“ sei. Die Kameraführung (Emmanuel Lubezki)  setzt dabei neue Maßstäbe (mein Tipp: klarer Oscarfavorit für Beste Kamera). Alleine die ersten 13 Minuten haben keinen sichtbaren Schnitt. Einfach meisterhaft! Damit dies möglich ist, entwickelten Cuarón und Lubezki eine neuartige Technik, um lange, „schwerelose Aufnahmen“ (für „Apollo 13“ (1995) musste die Filmcrew gerüchterweise bis zu 600 Parabelflüge über sich ergehen lassen) montieren zu können. Diese aufwendige Technik erklärt auch die Produktionszeit von 4 (!!) Jahren. Sandra Bullock musste bei den Dreharbeiten an ihre körperliche Grenzen gehen, weshalb ihre schauspielerische Leistung noch höher einzuschätzen ist. Untermalt wird das ganze Spektakel von einem Score (Steven Price), der unter die Haut geht und das Gezeigte optimal einfängt. (Hierbei sei noch angemerkt, dass die Actionsequenzen keinen Sound haben, da es im All keinen Schall gibt). Sowohl auf technischer als auch darstellerischer Ebene stimmt einfach alles. Und das bei einem vergleichbar geringen Produktionsbudget von 100 Millionen Dollar (im Vergleich: Amazing Spiderman 230 Millioen $).

Fazit

„Gravity“ ist ein wunderschöner Film, der trotz seiner simplen Handlung existenzielle Fragen aufwirft und den Zuschauer mitnimmt und dabei zum Denken anregt. Dieses Meisterwerk von Film schafft einen beeindruckenden Mix aus Optik (3D ein Muss, am besten IMAX), Anspruch und Unterhaltung. Dieser Film beweist, dass das Kino noch seine Daseinsberechtigung hat. Denn kein Laptop, TV, PC oder Tablet dieser Welt könnte diesen Film auf selbige Art und Weise wirken lassen. „Gravity“ beweist, dass das Kino noch nicht all seine Magie verloren hat. Und dafür möchte ich Alfonso Cuarón danken.

 [tl-film 03.Oktober 2013#Alfonso Curaón#Sandra Bullock#5,0#Science Fiction]

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Facebook: So kannst du die Alpha-Version der Android-App installieren

Es ist noch gar nicht so lange her, da startete Facebook den Betakanal für die Android-App. Man hat sich der Kritik an der schlechten Umsetzung erbarmt und hat für die Hartgesottenen einen Anreiz geschaffen, möglichst früh neue Funktionen austesten zu können. Nachdem man nun 1 Millionen aktive Benutzer aus 150 Ländern vermelden kann, kündigt man die nächste Episode an – den Alpha-Kanal.

[perma-facebook]

Dort erscheinen Funktionen in einer sehr sehr frühen Phase, die unter Umständen nicht nur Bug-lastig sein können, sondern auch das Aktualisieren der App mehrmals pro Woche einschließen. Wer damit kein Problem hat, der darf gerne mitmachen:

  1. Google+-Gruppe für die Alpha-Version beitreten
  2. Alpha-Downloads im Play Store erlauben
  3. Facebook erneut aus dem Play Store herunterladen
  4. Automatische Update aktivieren
  5. und Fehler über den Punkt “Report a Problem” melden

[tl-quelle https://www.facebook.com/notes/facebook-engineering/update-on-the-facebook-for-android-beta-testing-program/10151729114953920 Facebook-Blog]

Spotify: Streamingsdienst feiert seinen 5. Geburtstag

Ich weiß, ich bin spät und trotzdem will ich es noch kurz erwähnen. Unser beider Lieblings-Streamingdienst Spotify ist die Woche 5 Jahre alt geworden.

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Ich bin jetzt seit über einem Jahr dabei, bezahle treu meine 10 Euro im Monat und konnte mich bisher immer darauf verlassen, unendlichen Musikgenuss zuhause und mobil erleben zu dürfen.

So hat man innerhalb von 5 Jahren 6 Millionen zahlende Kunden und insgesamt 24 Millionen aktive Nutzer erreicht. Zudem ist man in 32 Ländern vorhanden und die meiste Musik wird zwischen 16 und 17 Uhr gespielt.Nun noch die TOp 10 der vergangenen Jahre und einen großen Glückwunsch vond er Tech-Lounge an die Schweden. Auf die nächsten fünf Jahre!!!

[tl-quelle http://news.spotify.com/de/2013/10/07/the-spotify-story-so-far/ Spotify-Blog]

Facebook: Sichtbarkeit alter Beiträge einschränken und Activity Log im Überblick behalten

Nachdem Facebook nun alle Mitglieder in die Namenssuche hinzufügt, sollte man unbedingt nochmal seine Beiträge durchgehen. Nicht das hier und da doch noch einige Peinlichkeiten zum Vorschein kommen.

Um allerdings nicht alle Millionen Beiträge durchzuforsten, bietet Facebook eine Funktion, alte Beiträge auf die eigenen Kontakte zu limitieren. Sprich, Posts, welche irgendwann mal öffentlich gepostet wurden, werden umgehend so umgeschaltet, damit diese nur noch von den eigenen Leuten angeschaut werden können.

Dazu klickt ihr oben rechts das Zahnrad-Symbol an und geht dann auf “Privatsphären-Einstellungen”. Dort befindet sich der Punkt “Privatsphäre” und die Möglichkeit, die Sichtbarkeit alter Beiträge einzuschränken.

facebook-sichtbarkeit-alter-beitraege-einschraenken

Hier kann natürlich auch die Aktivitätsansicht eingesehen werden, falls euch interessiert, wo ihr alles eure Spuren hinterlasst.

facebook-aktivitaetenlog

Unbedingt reinschauen und anpassen!

Facebook: Opt out nicht mehr möglich – Mitglieder können sich nicht mehr verstecken

Es ist soweit! Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte Facebook angekündigt, die Option des expliziten Versteckens auf Facebook zu entfernen. Vorerst allerdings nur für Nutzer, die die Option sowieso deaktiviert hatten.

Es war vorher möglich, dass man in den Privatsphären-Einstellungen einen Haken setzen konnte, dass man bei Facebook nicht unter deren Namenssuche fällt. Sucht also Person A Person B, welche nicht gefunden werden will, so findet er diese auch nicht. Einfaches Spiel.

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Allerdings ist diese Funktion erstens für ein soziales Netzwerk, wo man ja mit anderen Leuten in Kontakt treten möchte, recht sinnfrei und zweitens durch die Weiterentwicklung von Facebook, dass man in seinem Feed auch angezeigt bekommt, wenn Person B etwas likt, getaggt wird oder sonstiges, ebenfalls überflüssig geworden. Man findet sich eh irgendwie irgendwann!

Nun hat man seitens Facebook also angekündigt, den letzten Rest (laut Facebook – 1 Prozent) zu zwingen, sich zu outen.

Offiziell heißt es dazu:

Diese Einstellung wurde zu einer Zeit entwickelt, in der Facebook noch ein simples Profil-Verzeichnis mit begrenzten Möglichkeiten war. Andere Nutzer konnten beispielsweise auf deine Chronik gelangen, indem sie einfach nur auf deinen Namen in einer Neuigkeiten-Meldung oder in der Chronik eines gemeinsamen Freundes geklickt haben.

[tl-meinung] Auch in Zeiten des Graph Search macht das “Verstecken” keinen Sinn mehr und so zieht man eine Option aus dem Verkehr, die einfach nur Verwirrung stiften kann. Finde ich prinzipiell erst mal sehr gut. Vielleicht sollte man aber generell nochmal die Einstellungen allesamt überarbeiten und für den Nutzer vereinfachen. Zudem hat noch nicht jeder die Graph Search (und das vier Monate nach der Vorstellung! -.-).

[tl-quelle http://newsroom.fb.com/News/735/Reminder-Finishing-the-Removal-of-an-Old-Search-Setting Facebook-Blog]

Google: Aktualisierte Nutzungsbestimmungen erlauben Verwendung von Name und Profilbild für soziale Empfehlungen

Aktuell werden von Google E-Mails verschickt, in denen man die neuen Nutzungsbestimmungen vorstellt. Diese sollen ab dem 11. November 2013 greifen.

[perma-google]

Hauptaugenmerk bei der Änderung liegt auf der Verwendung eures Namens plus Profilbild um anderen Nutzern aus euren Kreisen “soziale Empfehlungen” geben zu können. Plump gesagt – wenn Person A ein +1 bei dem Thema GTA 5 gegeben hat und Person B sucht nach GTA 5, so wird ihm angezeigt, dass Person A (Name plus Profilbild) das Thema schon gefällt. So wird ein Anreiz geschafft, dass auch Person B sich für das Spiel interessiert. Verbunden mit Werbung zu dem Spiel und einem eventuellen Kauf im Anschluss ist dies kein schlechter Schachzug seitens Google.

Allerdings klingt das alles übler als es wirklich ist. Denn nicht jeder bekommt euch zu Gesicht.

So heißt es offiziell:

Sie bestimmen selbst, was Sie auf Google mit anderen teilen. Die Freigabeeinstellungen Ihrer Google+ Seite werden nicht geändert. Wurde etwas mit einem eingeschränkten Personenkreis geteilt, ändert sich daran natürlich nichts.

google-sozial-empfehlungen

google-sozial-empfehlungen-2

Sprich, Freund A kann Freund B “etwas empfehlen”, aber nicht Unbekannten C. Dies betrifft allerdings nur Einstellungen innerhalb von AdWord-Anzeigen. Wenn ihr zum Beispiel im Play Store ein +1 auf eine App vergebt, so ist dies auch weiterhin für alle frei ersichtlich.

Weitere Infos zum Thema gibt es hier. Dort gibt es übrigens auch die Möglichkeit, das ganze abzuschalten (ganz unten – Haken entfernen)

[tl-quelle Email]

Fresh Paint: Microsofts Zeichen-Tool bekommt am 18. Oktober ein Update

Seit gefühlten Jahrzehnten hat sich an der Microsoft Software Paint nicht viel geändert. Sie war halt immer drauf und hat die grundlegenden Funktionen mitgebracht, aber so wirklich war es dann doch nur ein Standardprogramm ehe man nichts zur Hand hat.

fresh-paint-beispiel

Ab Windows 8 wird die Oberfläche immer mehr touchlastiger und so hat man letztes Jahr Fresh Paint vorgestellt – ein Tool, welches Paint für Touchbedienung ablösen sollte. Nun wird nächste Woche Freitag Windows 8.1 als Update erscheinen und gleichzeitig eine aktualisierte Version von Fresh Paint.

Dort stehen dann nicht nur zahlreiche Pinsel, Farben und andere Utensilien für “Künstler” bereit, sondern auch die Funktion “Inspiriere mich”, welches euch Bildvorschläge aus Bing heraussucht und eure Fantasie für Kunstwerke anregen soll.

fresh-paint-inspire-me

Außerdem soll die Oberfläche nochmal stark verbessert worden sein und jede Menge neue Filter mitbringen.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(

[tl-meinung] Ich habe das Tool letztes Jahr ausprobiert und im vergangenen Jahr vielleicht einmal, maximal zweimal benutzt. Ich bin seinerzeit auf Paint.net umgestiegen, da ich auch immer irgendwie eine Maus zur Hand habe. Allerdings machen mich die Screenshots dann doch etwas neugierig und ich bin auf das Update nächste Woche gespannt. Vielleicht wird aus mir ja doch noch ein Picasso, dank Microsoft Wunderwerkzeuge (!Ironie).

[tl-quelle http://blogs.windows.com/windows/b/windowsexperience/archive/2013/10/10/coming-october-18-the-new-fresh-paint.aspx Windows-Blog]

Krome: Android-Benachrichtigungen am PC anzeigen lassen und SMS direkt zurückschreiben

Vor einiger Zeit hatte ich euch die Android-App Desktop Notifications vorgestellt, welche Benachrichtigungen des Smartphones auf eurem PC anzeigen lassen konnte. Ich finde es überaus praktisch, dass man nicht für jeden Firlefanz auf das Smartphone schauen muss. Die neusten Modelle von Samsung, wie mein Samsung Galaxy S4, bringen zwar eine LED von Hause aus mit, die neue Benachrichtigungen ankündigt, allerdings wird dadurch keine Bedeutung vermittelt. Wenn mir die Benachrichtigungen allerdings am PC erscheinen, wo ich den ganzen Tag davor sitze, so kann ich selber einschätzen ob die Benachrichtigung hohe Bedeutung hat und ich mein Smartphone in die Hand nehmen soll.

Realisiert wird solch ein Vorgehen über eine Google Chrome Extension, die mit einer App auf euerm Gerät verbunden ist. Voraussetzung hierbei ist also der Einsatz von Google Chrome als euer Standardbrowser.

Eine ähnliche, aber dafür wesentlich funktionsreichere App ist Krome. Voraussetzung hierbei sind ebenfalls der Einsatz des Browsers Google Chrome und eine Android-App. Allerdings bietet die App Benachrichtigungen in der neuen Optik der Rich Notifications von Chrome, die einfach wesentlich schicker aussehen. 

Zudem kann man in der derzeitigen Version eingehende SMS vom Browser aus direkt beantworten. Funktioniert nicht nur himmlisch gut, sondern ist auch sehr praktisch, wenn man viele SMS schreibt.

Allerdings gibt es auch hier ein Manko, denn SMS mit viel Text werden nur bis zu einer bestimmten Zeichenanzahl angezeigt. Sicherlich eine Begrenzung seitens Chrome, aber ich bin zuversichtlich das dies irgendwann nochmal gefixt wird. Ansonsten kostet die App 71 Cent und löst ganz klar Desktop Notifications bei mir ab.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(
Notifications in Browser Plugin
Notifications in Browser Plugin
Entwickler: Damian Piwowarski
Preis: Kostenlos