19. September 2013

So bloggen wir: Stellungnahme wer wir sind und warum wir das überhaupt machen

So Freunde, die Woche neigt sich dem Ende zu und mich erreichte heute eine E-Mail mit der Frage, warum wir eigentlich nicht mehr so viele IT-News wie am Anfang posten, sondern nur noch so sporadisch hier und da mal unsere Meinung zu abgeben.

Zu dieser Frage gibt es eine klare Antwort: wir sind kein Newsblog! Ich hatte es zu unserem einjährigen Jubiläum schon einmal angesprochen, dass wir nicht aus Zwang oder Geldeswegen bloggen, sondern aus reinem Spaß am Teilen von Erfahrung und Wissen und vielleicht mit der Hoffnung, die IT-Welt dem Laien ein wenig verständlicher zu machen.

Sowohl Martin als auch ich haben 40 Stunden-Jobs, treiben viel Sport, haben auch noch irgendwo da draußen Freunde mit denen wir etwas unternehmen wollen, eine Freundin die Zeit benötigt und eine Freizeit zum Durchschnaufen. Dass wir es täglich schaffen, hier und da mal ein Tutorial zu schreiben oder euch über das Wichtigste auf dem Laufenden zu halten, grenzt manchmal an ein Wunder und geht sehr oft Schlafentzug einher. Zudem entwickelt sich auch die Webseite immer weiter. Nicht nur, um euch einen besseren Lesekomfort zu geben und neue Techniken des Webdesigns auszuprobieren, sondern auch um uns das Bloggen und Teilen deutlich zu vereinfachen. Die Maschine, die WordPress-Plugins durch meine Gedanken baut, gibt es leider noch nicht.

Plot des Ganzen – wir stecken hier viel Zeit und Muße rein, für ein geringes Entgegenkommen – euer Lesen! Um nochmal auf die Frage vom Anfang zurückzukommen – ja wir haben eine ganze Weile lang IT-News ohne Ende gebloggt. Aber die Blogwelt ist hart und man muss sich auszeichnen, wenn man vorne mitspielen möchte. IT-News bloggen ist zwar schick und gut, aber hat oftmals den faden Beigeschmack, man kopiere Text oder nehme Meinungen aus dem Netz und verkaufe sie als seine eigene. Und wenn ich mir einige Blogs in meinem Reader anschaue, so ist das auch oftmals leider so.

Unsere Beweggründe haben sich daher relativ schnell in eine andere Richtung bewegt – Hilfe. Hilfe für Menschen, die nicht soviel Verständnis haben für die Technologie in unserem Alltag und Menschen, die nicht so begabt sind im Googlen wie wir. 

Unser Ziel ist es, mit Anleitungen, Tipps und Kniffen Möglichkeiten aufzuweisen, Dinge zu lösen ohne lange zu suchen. Wir bekommen immer wieder Lob und gute Kommentare, dass man endlich die Lösung bei uns gefunden hätte für genau ein Problem. Wir sind nun mal keine Kopierer. Lösungen, die es im Web gibt müssen nicht gespiegelt werden. Aber Lösungen, die nicht mal ich auf Anhieb bei Google finde, die sollte man dann doch niederschreiben. Denn der nächste wird dann bei uns fündig und freut sich genauso drüber, wie ich es getan hätte.

Leider Gottes, und das muss ich an dieser Stelle kurz anschneiden, gibt es Spackos da draußen die sauber Wort für Wort kopieren und als ihr eigenes verkaufen. Im Mai/Juni habe ich zwei Blogs angeschrieben, welche nicht nur Artikel kopiert, sondern auch noch mit der gleichen Meinung und den gleichen Rechtschreibfehlern veröffentlicht hatten. Diese Weblogs wurden von mir angeschrieben (dürfen sich auch nochmal ermahnt fühlen) und reagierten relativ flott mit der Löschung der Artikel. Seither hat unser RSS-Feed übrigens einen digitalen Fingerabdruck, was allerdings nicht vor Kontrolle schützt. Schade, dass es solche Menschen gibt, ohne eigene Meinung und Inhalt. Aber gut, es muss immer schwarze Schafe geben. 

Nun hätten wir also nochmal ausführlich geklärt, was unsere Beweggründe sind. Warum schreiben wir dann trotzdem ab und an News? Ganz einfach, weil es News sind, die uns persönlich betreffen. Ihr werdet aus meinem Munde/Feder niemals ein Wort zu iOS, iTunes, Apple und Co. bzw. kein gutes Wort hören. Es interessiert mich einfach null. Dafür erhaltet ihr von mir Top-News von Android, Google, CyanogenMod, Samsung Galaxy S4 und und und. Wenn wir News posten, dann, weil sie auch für euch interessant sein könnten. Wir sind kein heise, kein t3n und kein caschy und das wollen wir unter Umständen auch nie werden. Wir sind ein privater Blog, ein Blog mit viel Liebe fürs Detail, damit es jeder nachvollziehen kann und ein Blog für EUCH!

Um die Frage also vollends zu beantworten – wir posten nicht mehr so viele News, weil uns nicht mehr so viele News privat interessieren. Wir nutzen Spotify, dann sind auch Spotify-News relevant. Rdio, Google Play Access Music und wie sie heißen, könnt ihr woanders lesen. Bei uns gibt’s unseren Stuff. Das mal hier und da etwas doppelt im RSS-Reader landet, ist logisch. Aber habt ihr viele Sachen ähnlich wie wir, dann solltet ihr von uns bestens informiert sein.

Damit sollte also die Frage ausreichend beantwortet sein und mal wieder ein paar Worte mehr von meiner Seite aus, warum es dieses Blog überhaupt gibt…

Euch einen guten Start ins Wochenende!

[thumbs-ineigenersache]

YouTube: Offline-Modus angekündigt

Wie war der Klinsch groß, wenn neue Android-Apps veröffentlicht wurden, die YouTube-Video o-maß herunterluden und offline verfügbar machten. Google bzw. YouTube bietet diese Funktion in nächster selber an, allerdings in abgespeckter Variante.

[perma-appyoutube]

So sollen Content-Ersteller festlegen können, ob ihre Videos überhaupt offline verfügbar gemacht werden dürfen. Eventuelle Werbung wird allerdings trotzdem angezeigt und auch die Videoansichten werden mitgezählt, falls jemand Angst um seine Views hat. Nach dem Herunterladen hat man dann 48 Stunden lang Zeit um sich den heruntergeladenen Content anzuschauen. Funktioniert ähnlich, wie man bei Webanbietern, auch Google, Filme und Serien streamen und schauen kann. Diese sind dann in einem verschlüsselten Format hinterlegt, welches das Medium nach dem abgelaufenen Zeitstempel für euch löscht/sperrt.

 

 

Ray hat mir heute noch ein Video zu dem Thema gesendet, welches ihr ruhig als weitere Infoquelle hinzunehmen könnt. Nutzt jemand dieses Feature von euch? Ich hab bisher selten den Fall, ein Video schauen zu wollen und zu wissen, dass ich gleich keinen Empfang mehr habe. Kein Empfang? Offline-Lesen eines Buches aus Papier!

[thumbs-youtube]

Blackberry Messenger: ab 21. September für Android und iOS erhältlich

Man hört ihn immer wieder durch die Medien geistern und doch kann ich ihn persönlich noch nicht wirklich einordnen – der BlackBerry Messenger. Gehypt ohne Ende, bietet er doch grundlegend nichts, was WhatsApp vermissen lässt. Oder?

[perma-blackberry]

BlackBerry ist eine Firma, die den Trend des Touchs verpasst hat. Ich hatte auf der IFA die Möglichkeit, das Z10 in den Händen zu halten, war aber dann doch nicht wirklich vollends überzeugt. Nichtsdestotrotz hat man sich schon immer im Businessfeld heimisch gefühlt und auf verschlüsselte Übertragung gesetzt, was in Zeiten von PRISM und Co. immer wieder Beifall bekommt (Berichte außen vorgelassen, nach denen auch die Verschlüsselung nicht mehr sicher sei).

Nun also wollen die Skandinavier ihren Messenger auf anderen Plattformen anbieten – iOS und Android. Die Android-App soll am 21. September und die iOS-App am 22. September in den jeweiligen AppStores aufschlagen. Anders als bei WhatsApp soll jeder Nutzer nur eine PIN bekommen und sich damit verifizieren können. Keine Telefonnummer und keine E-Mail-Adresse. Na ob das sicherer ist?

Vor einiger Zeit hielt RIM BlackBerry eine Pressekonferenz ab und verriet einige interessante Details über die Nutzung des Messengers:

  • 60 Millionen aktive monatliche Nutzer
  • 51 Millionen tägliche aktive Nutzer, die im Schnitt 1,5 Stunden über den Messenger kommunizieren
  • Mehr als 10 Milliarden Nachrichten werden täglich gesendet und empfangen. Teils sind das fast doppelt so viele Nachrichten wie mit anderen Messengern.

Eine coole Funktion wird allerdings auch mich interessieren. Denn im Messenger werden die BlackBerry-Groups Einzug erhalten. Sprich, du kannst eine Gruppe erstellen mit bis zu 30 Personen und mit diesen dann Dateien, Fotos, Kalendereinträge und und und austauschen. Ein kleines Intranet eben, was mir manchmal bei WhatsApp doch noch fehlt.

Also, 21. September ist eingetragen und vielleicht lasse ich dann nochmal ein Statement ab…

[thumbs-blackberry]

[Gerücht] Android 4.4 KitKat mit 64-Bit Unterstützung

Nach Samsung lässt nun auch Google verlauten, dass man sicherlich in naher Zukunft den Support in Android um 64-Bit-Prozessoren anbieten wird. Linux selber, welches das Grundgerüst von Android bildet, kann schon mit dem doppelten Adressraum umgehen. Somit ist es also nur eine Frage der Umsetzung seitens Google.

android-64bit 

Hintergrund des Gerüchtes ist ein Bild aus dem Intel Developer Forum, welches über die hauseigene Plattform Bay Trail mit den eigenen Atom-Prozessoren spricht und darüber, dass diese schon 64-Bit kompatibel wären. 64-Bit ansich macht nur dann Sinn, wenn mehr als 4 GB Arbeitsspeicher vorhanden sind. Vorteile sind nicht nur mehr RAM, sondern auch die schnellere Berechnung von Grafiken und Algorithmen, die natürlich für Gamer nicht uninteressant sein dürften.

Da beim Samsung Galaxy Note 3, welches wir auf der IFA sehen durften, schon 3 GB verbaut sind, dürfte es vielleicht gar nicht mal so weit hergeholt sein, wenn der Support von 64-Bit schon im neuen Android 4.4 aka KitKat im Oktober enthalten ist. Wir sind gespannt, ihr dürft es auch sein und wir halten euch auf dem Laufenden…

[thumbs-androidkitkat]

[tl-quelle http://www.slashgear.com/android-64-bit-support-already-baked-in-just-add-hardware-17298038/ ShlashGear]