28. April 2013

Google Glasses: Was ist das und warum ich so begeistert davon bin!

So, widmen wir uns Sonntagnacht doch nochmal einem Thema zu, welchem ich (und damit stehe ich sicherlich nicht alleine da) die nächste Ära der Informations-Technologie zuschreibe: Google Glass.

Google Glass

Was ist Google Glass?

Google arbeitet schon einige Zeit an einer Möglichkeit dem Nutzer die Infos, die er auf seinem Smartphone sieht, auch direkt auf das Auge zu geben. Klingt komisch, ist aber eigentlich ganz cool. Denn wie oft muss ich am Tage auf mein Smartphone gucken, es herauskramen und einschalten, um zu wissen, ob ich wichtig bin oder nicht. Meine Antwort: oft. Zu oft! Google Glass soll dieses Manko ändern und beschreibt lediglich eine Art Brille oder wie Wikipedia formuliert, “am Kopf getragenen Miniaturcomputer[…]”, mit dem es möglich ist, Informationen direkt in das Sichtfeld des Nutzers zu beamen. Wenn euch die Augmented Reality (erweiterte Realität) ein Begriff ist, dann wisst ihr was ich meine.

Kurz gesagt, schaut euch das Video an und damit sollte klar sein, was Google Glass im groben sein soll:

 

Was soll Google Glass können?

Google Glass reagiert nur auf Stimmeneingabe. Sprich du sagt (derzeit noch) “ok glass” und dann deine gewünschte Frage oder Tätigkeit. Zum derzeitigen Zeitpunkt kann die Datenbrille

  • Fotos schießen
  • Videos aufnehmen
  • Inhalte live teilen bzw. Hangouts starten
  • Navigation
  • SMS via Spracheingabe versenden
  • Google Now Frage und Antwort stehen
  • Sprache übersetzen
  • und die typischen Google Now Funktionen, sprich Infos wenn Google denkt, du kannst sie gerade brauchen (Reminder, Staumeldungen für den Heimweg und und und, einfach mal Google Now hier im Blog suchen)

(Quelle: http://www.google.com/glass/start/)

 

App, API und Speccs

Zum derzeitigen Zeitpunkt gibt es eine App names MyGlass im Google Play Store, die allerdings für Nichtbesitzer recht wertlos ist und das passende Konfigurationstool für die Datenbrille auf eurem Android-Device sein soll.

 

MyGlass
MyGlass
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

 

Ebenfalls gibt es eine API für Entwickler, die man hier findet. Weiterer Punkt sind die Spezifikationen, welche in den Early Birds verbaut sind. So soll das Display eine Diagonale von 25 Zoll vermitteln, Fotos mit 5 Megapixeln geschossen und Videos in 720p gedreht werden können. Auftretende Töne werden übrigens mittels Bone Conduction Transcuder direkt auf den Schädelknochen übertragen. Klingt abgefahren, aber unglaublich interessant. Mehr Infos zu der Technik bietet Wikipedia.

Verbunden wird Google Glass via WLan oder Bluetooth mit eurem Android-Device, 16 GB gibt es als Flashspeicher, wovon satte 12 GB genutzt werden können. Zudem soll der Akku, wie  Smartphone gewöhnlich, bei normaler Nutzung (Definitionsfrage!) einen Tag halten und kann über Micro-USB aufgeladen werden.

 

Wann gibts Google Glass zu kaufen?

Vor wenigen Monaten gab es eine große Ausschreibung, wo Menschen aus aller Welt mit einem Grund, warum sie Google Glass gerne testen würden, sich melden konnten und für rund 1.500 € die Chance hatten, eine zu bekommen. Nun also sind die ersten Geräte der Explorer-Edition verschickt worden und bisher gab es nur gutes Feedback im Netz zu lesen. Google verbietet ein Verkaufen der Geräte auf eBay und Co. und wird auch Werbung in entwickelten Apps erstmal nicht zulassen, so die offiziellen Richtlinien.

Google Glass befindet sich also in einer ersten Testphase mit Menschen, die nicht zu Google gehören. Das heißt, es geht voran, aber es wird sicherlich noch einige Zeit dauern, bis Status Marktreife erreicht ist. Laut einigen Quellen im Netz soll es schon nächstes Jahr soweit sein. Bleibt nur die Frage, wie erschwinglich das für den Otto-Normalverbraucher sein wird. Denn Cindy aus Marzahn hat keine 1.500 € für eine neumodische High-Tech Brille.

Google Glass Brille

 

Meine Meinung zu Google Glass und warum ich so begeistert davon bin

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das erste Mal von Google Glass gehört hatte. Aber als mir bewusst wurde, dass dieses Konzept nicht nur Hirnspielerei ist, sondern Wirklichkeit werden kann, da war ich Feuer und Flamme für dieses Projekt. PCs haben Rechenschieber abgelöst, Laptops die PCs, Tablets und Smartphones die Laptops und vermutlich wird Google Glass jegliches Gerät in den Schatten stellen, was wir kennen. Denn plötzlich müssen wir nicht mehr ständig in der Hosentasche nachgucken ob Freund A geschrieben hat oder Freund B angerufen oder Freund C meinen Status auf Facebook geliked hat. Wenn es mich wirklich interessiert, dann will ich es auch aufs Auge bekommen!!!

Seit ich mit Google Glass in meiner Familie (Freunde sind zumeist genauso begeistert, daher schlechtes Beispiel) reingestoßen bin und davon erzählt habe, habe ich an vielen Punkten Kritik bekommen. Zu nervig wäre doch das ständige Aufpoppen von Nachrichten oder Facebook Stati. Aber Leute, alles eine Frage der intelligenten Konfiguration! Ich habe zuhause zwei Windows 8 Geräte herumstehen und ärgere mich jedesmal wenn Buggy-Windows es nicht hinbekommt, meine Twitter-Feeds zu aktualisieren und mir als Benachrichtigung oben rechts anzuzeigen. Ich bin ein Mensch, der sich nicht davon ablenken lässt. Ich kann auch so arbeiten, auch wenn mal eben was aufpoppt. Ist es wichtig? Dann merke ich mir das und navigiere im Anschluss nach meinem Gedankengang dahin. Interessiert mich nicht? Dann halt nicht. Und wenn ich meine Ruhe haben will? Dann beende ich die Anwendung einfach oder entziehe ihr mal flott die Rechte, Benachrichtigungen zu senden. Und wenn das schon bei Windows geht, wird Google das sicherlich (natürlich benutzerfreundlicher) auch hinbekommen.

Was allerdings viel mehr Coolness bei Google Glass genießt, ist nicht das Aufpoppen von irgendwelchen Nachrichten/E-Mails und Co., sondern vielmehr die Augmented Reality. Wie praktisch ist es neben dem Alex in Berlin zu stehen, hoch zu schauen und sofort seine Höhe und weitere Eckdaten zu sehen. Kein Handysurfen, kein Suchen, kein Tippen. Google denken und tun lassen. Oder am Morgen einfach herausschauen und die Temperatur zu sehen. Kein Suchen eines Thermometers, welches an unmöglichen Orten hängt, sondern schnell und knapp die Information. Bams! Ihr merkt schon, ich bin begeistert. Und ich zähle mich gewiss zu den Menschen, die die Brille als erstes im Dauereinsatz haben werden.

Der nächste Hype in der IT-Welt steht bevor und wir alle sind mittendrin. Dies also ein schneller Überblick darüber, was Google Glass eigentlich ist und warum ich der Meinung bin, dass die Menschen das brauchen Zwinkerndes Smiley. Oder vielleicht auch nur ich! Smiley mit herausgestreckter Zunge

Könnt ihr mich verstehen oder eher nicht? Und was haltet ihr davon? Wärt ihr auch Kandidaten der ersten Stunde zum Ausprobieren und Kaufen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen…

Was war letzte Woche so los – KW 17 2013

Da geht sie hin, die Woche voller Hitze und sommerlichen Temperaturen. Was war ind er IT-Welt so los? Klarer Shitstorm gegen die Telekom, denn diese will ihre Tarifstruktur umstellen. Mehr Infos folgen. Ansonsten sicherlich der Verkaufsstart des Samsung Galaxy S4, auf das ich mich in der nächsten Woche freue und hoffe, Vodafone beeilt sich mit der Auslieferung.

Was war letzte Woche so los – KW 17 2013

Was war hier im Blog los? Auch recht entspannt, denn das neue Design ist noch nicht fertig. Aber wir haben schonmal den gewünschten Pocket-Button integriert (unten bei den anderen sozialen Knöpfen).

Jau, heute kein Homeland, denn letzte Woche war Staffelfinale (und erst im Herbst geht es weiter). Also bleibt mir nur das Wünschen eines schönen, restlichen Abends und wie immer die 10 beliebtesten Beiträge der vergangenen Woche…

Die 10 beliebtesten Beiträge der letzten Woche

  1. Samsung Galaxy S4: kurze Zusammenfassung bevor es am 27. April in Deutschland losgeht
  2. Samsung Galaxy S4 schon am 25. April hier in Berlin…
  3. Samsung Galaxy S4 kommt mit 50 GB Dropbox-Speicher für zwei Jahre
  4. Der Mars in 4 Milliarden Pixeln
  5. Was war letzte Woche so los – KW 16 2013
  6. Facebook Messenger: Sticker drücken Emotionen aus
  7. Google Play Store in Version 4.0 nun offiziell
  8. Die Android-Flagschiffe der Smartphone-Hersteller
  9. Samsung Galaxy S4: ein Vorvoreindruck
  10. AirDroid in Version 2.0 veröffentlicht

Sperrung des Google-Kontos für mobile Endgeräte wieder aufheben

Bisweilen kann es vorkommen, dass Google der Meinung ist, dass euer Google Konto gekapert wurde und sperrt den Zugriff für mobile Geräte darauf. Erkennbar ist dies durch die ständige Meldung, dass dein Passwort nicht korrekt wäre. An sich ist das eine sehr gute Sicherheitsmaßnahme, kann allerdings nerven, wenn Google Unrecht hat.

 

sperrung des google-kontos aufheben

 

Um den mobilen Zugriff wieder zu aktivieren, geht ihr auf die folgende Seite http://www.google.com/accounts/UnlockCaptcha und klickt auf die Schaltfläche “Weiter”. Anschließend müsst ihr euch innerhalb der nächsten 10 Minuten mit eurem Endgerät bei Google anmelden und das Konto ist wieder freigeschaltet.

Vorsicht beim Surfen, dir könnte ja ein Becher umfallen!

Durch mein allsonntägliches Surfen durch das Web bin ich heute auf eine Seite gestoßen, die es echt in sich hat. Ein niederländischer Shop will wohl nicht, dass man dort etwas kauft oder die besonders tollpatschigen unter uns abstrafen Zwinkerndes Smiley.

webseite-easter-egg

Einfach mal vorbeisurfen und nicht den Becher umstoßen!!!

(via)

Zeiten haben sich geändert…

Wenn ich mich in meinem WG-Zimmer so umschaue, dann staune ich immer wieder darüber, wie viel Technik man eigentlich hat bzw. auch nicht mehr hat. Folgendes Bild veranschaulicht das herrlich. Hatte ich früher noch eine Kamera, einen mp3-Player, einen Laptop und ein Telefon, so habe ich heute eines: mein Smartphone, welches alle Funktionen kann, vereint und sogar besser kann. Ich liebe die Zeit, in der wir gerade leben Zwinkerndes Smiley.

technik-damals-technik-heute

(Quelle: http://cheezburger.com/7348793344)

doo: Sync-Bug gefixt und neue Features

Neues von der Front meiner Lieblings-Dokumentenverwaltungssoftware doo. Zumindestens Windows 8 Nutzer kommen nun in den Genuß eines neuen Updates, welches einen längst überfälligen Fix für den Synchronisations-Bug mit sich bringt.

doo: Sync-Bug gefixt und neue Features

Zudem wurde eine neue Fortschrittsanzeige in der Hauptansicht eingeführt, die Listenansicht wurde verbessert und die Anzahl markierter bzw. gelöschter Dokumente werden jetzt in den Navigations-Buttons angezeigt. Ein nettes Feature, welches ich echt vermisst habe, ist auch das direkte Kopieren und Einfügen von Dokumenten vom Desktop zu doo.

doo: Sync-Bug gefixt und neue Features

 

Mein Fazit? Gute Neuigkeiten, schöne Features und man sieht, das Teil wird immer besser.

 

Android: Datenverbrauch anzeigen und welche App verbraucht am meisten

Wir leben in schönen, aber leider auch in harten Zeiten. Stichwort #Drosselkom dürften es nun viele Neukunden bei der Telekom nicht leicht haben, schönes, schnelles und vorallem kapazitätenfreies Internet zu bekommen. Allerdings soll es hier weniger um die Telekom gehen, sondern vielmehr um den mobilen Bereich. Denn dieser hat das Begrenzen der Internetverbindung ab Erreichen einem bestimmten Datenverbrauch schon seit Jahre inne.

Nun habe ich letzte Woche bei Freunden gesehen, dass diese sich eine Android-App zum Messen des Datenverbrauchs installiert haben. Schwachsinn und Quark, wenn man sich wirklich nur den Datenverbrauch angucken will und Android ab Version 4.1 im Einsatz hat. Denn hier gibt es einen extra Einstellungspunkt, der das genaue verbrauchte Volumen anzeigt und nach Anwendungen aufbröselt.

Dazu geht ihr in die “System-Einstellungen” und sucht den Punkt “Datenverbrauch”.

Screenshot_2013-04-27-08-01-47

Hier wird das verbrauchte Datenvolumen der letzten 30 Tage angezeigt. Mithilfe des Listenfelds “Datenverbrauchszyklus” können sie auch einen anderen Zeitraum auswählen.

2013-04-28 10.31.29

Wie bereits erwähnt, bröselt Android dir das ganze noch in die einzelnen Anwendungen auf und du siehst, wer am meisten von deiner Internetverbindung gefressen hat.

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Wer also nur den reinen Verbrauch plus Erkennung der Datenschleudern braucht, dem dürfte dieser Einstellungs-Punkt reichen und schwups eine App weniger.

Rennspielklassiker Re-Volt nun auch für Android veröffentlicht

Sonntag, Wochenende und Bock auf ein Android-Game? Dann kann ich euch sagen, dass ich eine echte Überraschung für euch habe. Vielleicht kann sich der ein oder andere noch an Re-Volt erinnern? Das ist ein PC-Spieleklassiker aus dem Jahre 1999, wo du kleine, ferngesteuerte Autos durch die große Welt der Menschen steuern musstest. Ob Schiffreling, Museum oder Kinderzimmer, es hat unheimlich Laune gemacht und mich stundenlang an den PC gefesselt.

Rennspielklassiker Re-Volt nun auch für Android veröffentlicht

Die iOS’ler können den Klassiker angeblich seit über einem Jahr schon genießen (ist ehrlich gesagt komplett an mir vorbei gegangen), aber nun ist auch Android dran und ihr könnt das ganze für 3,42 € im Play Store erhalten.

Rennspielklassiker Re-Volt nun auch für Android veröffentlicht

Ich hab das ganz kurz für euch mal angezockt und muss sagen: Geld lohnt sich sehr. Hätte ich derzeit mehr Zeit, dann würde ich nur noch vorm Gerät hängen und andere mit schwarzen Bomben und Giftpfeilen hinter mich lassen. Teaservideo gibts auch noch dazu…

 

 

…und nun müsst ihr entscheiden, ob ihr dem Klassiker eine Chance auf eurem Androiden gebt. Auf jedenfall klare Empfehlung meinerseits!!!

Samsung Galaxy S4: dann mal ran ans rooten…

Gestern war offizieller Verkaufsstart des Samsung Galaxy S4 und es ist die erste Möglichkeit veröffentlicht worden, das Gerät relativ laienhaft zu rooten.

[perma-samunggalaxys4-3]

Wer fleißiger Leser des Blogs ist oder sich hier ein wenig in der Galaxy-Ecke und Android-Kategorie umschaut, der dürfte feststellen, dass ich großer Fan bin meine Geräte zu rooten. Da ich allerdings mein S4 noch nicht in den Händen halte, verweise ich erstmal auf eine Anleitung und melde dazu ausführlicher, wenn ich sie selber getestet habe.

Hier gibts eine vorläufige Root-Anleitung bei Kollege Caschy für die Menschen, die warten können. Hände hoch, wer wird sein Gerät rooten?