14. Februar 2013

Digitale Gesichtserkennung

In Zeiten der fortschreitenden Technologien haben es sowohl Unternehmen als auch Politiker in Regierungspositionen nicht einfach, über richtig und falsch zu entscheiden. Privatsphäre ist ein Thema, das aktueller nicht sein könnte: Vorratsdatenspeicherung, Nacktscanner an Flughäfen, Unternehmen die Daten über ihre User speichern und dann für Werbezwecke verkaufen. Kaum eine Bevölkerungsgruppe hat nicht schon unzählige AGs gegründet und sich gegen den “Big Data”-Wahnsinn gewehrt.

In Deutschland ist das Thema vor allem mit dem Unternehmen Google an die Bildfläche der Medien gekommen. Spätestens, als die kamerabepackten Google-Autos durch deutsche Städte fuhren und jede Ecke und Kante des Landes verzeichneten, um sie in ihre “Street View” Applikation einzufügen, wurde es kritisch: das wollten manche deutsche Bürger nicht, dass man ihre Häuser im Internet anschauen kann.

Dass diese Daten-Sammlung über den Bürger aber auch zu ihrem Schutz und Nutzen sein kann wollen viele Unternehmen dem Kampf entgegensetzen. Unter diese Kategorie fällt auch der umstrittene Nacktscanner an amerikanischen (und teils auch europäischen Flughäfen), der die Passagiere großer Flughäfen gründlich durchcheckt. Aber auch Casino-Besucher könnten nun eine Art “Big Brother” bekommen, der auf sie aufpasst: eine neue Gesichtserkennung könnte in Casinos dafür sorgen, dass Problemspieler und Süchtige keinen Zugang mehr zu den Pokertischen haben.

Dabei ist es allerdings nicht so, dass diese Spieler von offizieller Stelle identifiziert werden. Vielmehr setzen sich die erkrankten Spieler selber und freiwillig auf eine Sperrliste. Mit Hilfe der digitalen Gesichtserkennung können nun Mitarbeiter von Casinos die rückfälligen Spieler identifizieren und dafür sorgen, dass sie in Sicherheit das Casino-Gelände wieder verlassen.

Diese Art des Identitäten-Check gibt es auch bei anderen Sicherheitsvorkehrungen, wie etwa bei Alarmanlagen für das eigene zu Hause und bei anderen offiziellen Institutionen mit größter Sicherheitsstufe. Für Casinos ist das ganze bisher allerdings noch viel zu teuer und dem Aufwand nicht entsprechend. Es müsste sich ein weiterer (profitabler) Grund finden, diese Gesichtserkennung zu installieren. Auch hier haben Kritiker ihren Finger drauf gelegt: könnten die Casinos mit Hilfe dieser Technik eine Art “Profiling” für gute und schlechte Spieler anlegen? Könnten diese Daten verkauft werden oder für Werbezwecke analysiert?

Mit Sicherheit wird das ganze System an seiner einzigen Schwachstelle gefährdet: nicht jeder Spieler geht tatsächlich im Casino spielen, sondern kann sich auch an den neuen Online Plattformen für Glücksspiele, wie zum Beispiel deutsches-casino-online.de, austoben. Insofern ist die Gesichtserkennung definitiv keine Problemlösung, sondern tendenziell eine Rechtfertigung um Daten zu sammeln oder die Verantwortung für jegliche “gesundheitliche Schadensfälle” bei den Kunden abzugeben.

Filmpaläste verlieren zunehmend an Bedeutung

Während in den neunziger Jahren Kinosäle noch konstant brechend voll waren und die Lichtspielhäuser regelmäßig von begeisterten Cineasten aufgesucht wurden, verlagert sich seit den nuller Jahren das Filmvergnügen verstärkt in die heimischen Wohnzimmer. Aufgrund neuer Technologien und den damit verbundenen hochwertigen Heimkinos gestalten sich immer mehr Filmfreaks ihr eigenes Kino. So werden teilweise einzelne Zimmer als Kinosaal ausgewiesen und schön hergerichtet. Filmplakate und sonstige Dekorationen, wie der obligatorische rote Teppich, sorgen für das entsprechende Flair. Qualitativ sind nach oben keine Grenzen gesetzt und mit den nötigen finanziellen Mitteln für das richtige Equipment sind auditiv beinahe keine Unterschiede mehr zu erkennen. Selbiges gilt auf visueller Ebene, da immer mehr Beamer und Leinwände den Weg zu den Cineasten finden. So wird beispielsweise der neue Streifen von Matthias Schweighöfer gemütlich in den eigenen vier Wänden geschaut, sobald dieser in hervorragender Blu-ray-Qualität zur Verfügung steht. Teure Preise für Popcorn und Getränke fallen somit zusätzlich weg und etwaige Reservierungen aufgrund zu erwartenden hohen Besucherströmen sind nicht mehr von Interesse.

Online Filmportale weiter auf dem Vormarsch

Im Zeitalter des Web 2.0 haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend Onlineportale gebildet, auf denen interessierten Filmfreunden gegen ein gewisses kleines Entgelt ihre Lieblingsserien und -filme zur Verfügung gestellt werden. Natürlich gibt es unter diesen auch schwarze Schafe und so werden Serien und Filme teilweise auch kostenfrei bereitgestellt, was wiederum großen Schaden für die Filmindustrie innehat. Zusätzlich birgt dies eine Gefahr für die Konsumenten, da Behörden verstärkt gegen Schwarzseher vorgehen und empfindliche Strafen aussprechen, wenn man sich an einem dieser verbotenen Portale bedient. Nervige Werbeunterbrechungen und störbehaftete Filme mindernder Qualität sind ebenfalls keine Seltenheit. Die allseits so beliebte HD-Qualität, die für atemberaubend brillante und klare Bilder sorgt, findet man ebenso vergebens. Bei watchever.de, um nur ein Beispiel eines seriösen Anbieters zu nennen, erfolgt im Anschluss einer Anmeldung das Filmvergnügen ohne Extra-Hardware, die sonst teilweise von Nöten ist. Mitunter wird bei vertrauenswürdigen Hostern der erste Monat als ein Probemonat deklariert, so dass man zunächst einmal selber für sich entscheiden kann, ob solch ein Format überhaupt in Frage kommt. Video-on Demand wird somit immer präsenter und dank der immer schneller werdenden Breitbandverbindungen ist ein Empfang in Echtzeit mittlerweile Standard.

Headsets für Smartphones

Bei manchen Smartphones werden die stylischen Headsets gleich mitgeliefert. Aber sind sie auch immer erste Wahl? Besser ist es, das passende Produkt nach den eigenen Bedürfnissen auszuwählen. Wer Musik mit Topsound hören will, trifft sicher eine andere Entscheidung, als der Vieltelefonierer, der wert auf eine kristallklare Sprachausgabe legt. Hier ein paar Tipps für die optimale Auswahl:

Headsets gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Bauarten. Das beginnt beim einfachen einseitigen In-Ear-Modell, über die am häufigsten gebräuchliche doppelseitige In-Ear-Variante bis hin zum großen Muschelkopfhörer. Einige von denen umschließen das Ohr regelrecht, andere liegen auf. Die Bügel können über den Kopf geführt werden, oder im Nacken. Vor allem die das Ohr umschließenden Geräte bieten eine vorzügliche Abschirmung gegenüber Störgeräuschen. Will man allerdings auf seinen Wegen durch die Stadt Musik hören, ist damit Vorsicht geboten. Schnell überhört man ein herannahendes Fahrzeug oder ein Warnsignal. Die In-Ear-Geräte können unauffällig fast immer und überall getragen werden.

Vor dem Kauf sollte die akustische Leistung der Ohrhörer geprüft werden. Auch teure Geräte mit hochwertigen Neodym-Magneten versprechen gelegentlich mehr, als sie halten. Wer auf Markenqualität setzt, kann relativ sicher sein, die beschriebene Leistung zu bekommen. Allerdings sind diese dann meist dementsprechend teurer, man sollte sich deshalb vorher über bestehende Preisunterschiede informieren, beispielsweise auf Vergleichsportalen wie Headset.net. Trotzdem ist das subjektive Empfinden sehr unterschiedlich. Deshalb die Kopfhörer am besten genau mit der Anwendung testen, mit der sie am häufigsten verwendet werden sollen. Manche Geräte geben hohe Töne unvollständig wieder. Das kann beim Musikhören das Erlebnis stark einschränken. Übertriebene Bässe klingen auf Anhieb gut, nerven auf Dauer aber beim Gaming und auch beim Telefonieren. Zumal sie die Sprachverständlichkeit einschränken können.

Anbindung per Bluetooth oder über Kabel ist auch eine Frage der stabilen Tonqualität. Wer sich häufig im öffentlichen Bereich bewegt, sollte besser die klassische Variante wählen. Das Kabel ist frei von allen unerwünschten sphärischen Störungen. Häufig haben Kabelgeräte zudem eine integrierte Betätigung, mit der das Telefon oder der Musikplayer teils komplett bedient werden können. Wer das Headset zum Telefonieren nutzen will, legt Wert auf ein hochwertiges integriertes Mikrofon. Auch hier hilft letztlich nur der Test. Nicht alle Headsets sind für Hörhilfen geeignet. Am besten in die Beschreibung sehen. Da sollte es eine klare Aussage dazu geben.

Zuerst steht also tatsächlich der Verwendungszweck im Mittelpunkt der Überlegungen. Doch der eigene Stil ist ein wichtiges Entscheidungskriterium. Material und Design können gerade bei Headsets die Funktionalität stark beeinflussen. Deshalb besser nicht spontan nach dem scheinbar schönsten Gerät greifen, sondern wirklich genau die Eignung prüfen. Nicht zuletzt ist das Gewicht entscheidend. Wer will schon mit einem halben Pfund Technik auf dem Kopf joggen?

Wer ein neues Headset benötigt, sollte nicht vorrangig nach optischen Gesichtspunkten ein neues kaufen. Besser ist die Auswahl anhand der vorgesehenen Nutzung. Mit Markengeräten ist man auf der sicheren Seite. Aber über die akustische Qualität entscheidet letztlich das eigene Hörempfinden.

WhatsApp für Android: nun offiziell mit Holo UI

Ui, das erinnert mich jetzt doch gerade an irgendwelche Vertragskündigungen. Wenn Dampf gemacht wird, wird das gewünschte auch umgesetzt. So auch die Meldung, die mich heute morgen erreichte: WhatsApp hat offiziell die Holo-Optik bekommen.
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