21. November 2012

Nachtrag zu WhatsApp-Problemen am 20.11.2012

whatsappicon.pngGestern konntet ihr bei uns lesen, dass es Probleme mit der angezeigten Zeit der letzten Aktivität eures Gesprächspartners gab. Im Laufe des Abends ging dann alles wieder. Die Frage, woher das Problem kam, hat mich aber trotzdem beschäftigt. Die Lösung lässt sich wohl im PlayStore finden. 

Dort findet man im Changelog nämlich Hinweise zur aktuellen Version 2.8.7326. Dort steht, dass ein kritischer Bugfix für Verbindungsprobleme sowie diverse Bug- und Crashfixes geändert wurden. Die Änderungen wurden von den Entwicklern scheinbar vorgenommen, ohne die User zu informieren. Nach der Einführung und Durchsetzung der WhatsApp-Gebühren nun also quasi der nächste Hammer hinteher. 

whats-app-changelog

Der „kritische Bugfix“ stopft dabei wohl die massive Sicherheitslücke, die WhatsApp seit September negative Schlagzeilen einbringt. Demach war es nämlich Angreifern möglich, Nachrichten über fremde Accounts zu versenden, ohne das der Inhaber des Accounts davon etwas mitbekam. Die Problematik bestand darin, dass Telefonnummern (gleichzeitig auch Benutzernamen) unverschlüsselt an die WhatsApp-Server übertragen wurden. Das Passwort wurde bei iPhones aus MAC-Adresse, bei Android-Smartphones aus der IMEI erzeugt. Beides kann relativ einfach durch Fremde ausgelesen werden. Diese Vorgehen soll nun unterbunden worden sein. Mehr Details sind laut Chip.de aber nicht bekannt.

Neben dieser Änderung muss es auch ein Update für den WhatsApp-Server gegeben haben. Denn Seiten wir fileperms.org oder samgranger.com weisen darauf hin, dass sie derzeit nicht mehr funktionieren, weil am Server von WhatsApp Änderungen vorgenommen werden. Diese Server-Updates sind vermutlich auch der Grund für die gestrigen Zeit-Probleme. Eine offizielle Meldung von WhatsApp gibt es bisher nicht, aber wenn man die Anzeichen betrachtet, sieht es schon sehr danach aus, dass diese „umfangreichen“ Updates durchgeführt wurden.

Sollte WhatsApp durch diese Änderungen wieder sicherer sein, kann man dann auch nachvollziehen, dass die Gebühren nun durchgesetzt werden, was für Kilian in seinem Beitrag vom Dienstag wichtig war. 

 

Internethandel.de: Gut kopiert ist halb gewonnen – Geklonte Geschäftsideen

Viele Existenzgründer gehen immer noch davon aus, dass eine erfolgreiche Geschäftsidee eine neue Innovation sein muss. Folgt man der Szene allerdings, erkennt man eine andere Tendenz. Besonders erfolgreich sind jene Start-Up-Unternehmen, deren Konzepte auf vorhandenen Ideen aufbauen. Und die so genannten Copycats sind dabei in Unternehmenskreisen keineswegs verpönt.

Internethandel.de Titelbild Ausgabe Nr 109 11-2012 Geklonte GeschäftsideenKlassische Copycats sind mit einer Vielzahl von Vorteilen verbunden. Zum einen wird die Ideenfindung und die darin investierte Zeit gespart. Das bringt wiederum den Vorteil, dass man sich wesentlich intensiver auf die Umsetzung des Ganzen konzentrieren kann, bevor man an den Start geht. Man sieht vorher, ob das Produkt, dass man Vermarkten möchte, Potenzial hat. Beobachtet man vorhandene Unternehmen über einen längeren Zeitraum, erhält man Statistiken, die Aufschluss darüber geben, an welchen Stellen man zur Verbesserung ansetzen kann.

In der aktuellen Ausgabe von Internethandel.de erfahrt ihr alles über Copycats: Erklärungen, was Copycats sind, Beispiele über erfolgreiche Copycat-Startups aus der Praxis und entscheidende Vorteile. Im Hauptteil wird euch in 5 Schritten erklärt, wie ihr vorgehen solltet, wenn ihr ein Copycat-Unternehmen gründen wollt.

Wie jeden Monat behandelt Internethandel.de weitere Themen rund um den e-Commerce. Unter anderem zeigt euch die Zeitschrift, wie ihr erfolgreich im Business-Netzwerk XING einsteigt und dort strategisch Kunden und Geschäftspartner findet. Außerdem geht es ausführlich um das erfolgreiche Berliner Start-Up-Unternehmen DaWanda, einen Marktplatz für Selbstgemachtes.

Eine Übersicht über den kompletten Inhalt von Ausgabe 109, November 2012, gibt es unter http://www.internethandel.de/leseprobe-Copycats-geklonte-Geschaeftsideen-201211.html. Bei Interesse könnt ihr dort auch eine Gratis-Leseprobe oder den Gratis-Newsletter anfordern