20. November 2012

WhatsApp: Wie Android-Nutzer ihr Abonnement verlängern können!

WhatsApp wird für alle, außer Apple-Nutzer, kostenpflichtig. 80 Cent pro Jahr. Eine stolze(!) Summe für stetig laufende Server, Entwickler die bezahlt werden müssen und eine Plattform, die Millionen Nachricht täglich von A nach B transferiert. Meine schlechte Laune habe ich hier schon abgelassen. Nun möchte ich euch aber als Android-Nutzer natürlich noch zeigen, wie ihr euren Beitrag zum Messenger beisteuern könnt. Generell dürften viele von euch noch eine lange Laufzeit des Abonnements haben. Ich hatte auch eine bis zum 15.02.2013. Für euch habe ich aber mal einen Euro aus meiner Sparbüchse gemopst und den Bezahlvorgang durchgerattert.

Die Bezahlinformationen hatte ich an anderer Stelle schon einmal vorgestellt. Diese befinden sich unter „Einstellungen“ -> „Account Infos“ -> „Bezahlinformationen„.
Habt ihr noch keine Zahlungsaufforderung bekommen, so solltet ihr einmal dort nachschauen. Vielleicht seid ihr ja einer der wenigen, die eine Lizenz bis ins Jahre X haben ;-). So braucht ihr hier natürlich nicht mehr weiterlesen.

Alle anderen sollten sich aber nun in diesem Bereich hier befinden:

WhatsApp Bezahlmethoden

Hier gibts zwei Möglichkeiten. Einmal kann direkt über das Smartphone der ganze Bezahlvorgang absolviert werden oder aber man sendet sich eine Email mit der Url zum Bezahlen, um zum Beispiel am PC das Ganze zu bewerkstelligen.

WhatsApp Url zum Bezahlen via Email

Der Vorgang dürfte ähnlich ablaufen, ich habe für euch aber mal den Weg direkt übers Smartphone gewählt. Zur Auswahl stehen nun die Möglichkeit, direkt über Google Wallet (Kreditkarte vorausgesetzt) oder über Paypal zu bezahlen.

WhatsApp Bezahlmöglichkeiten

Keine Kreditkarte bzw. kein Bock auf Google Wallet? Dann folge mir, denn ich habe Paypal gewählt.

WhatsApp - Bezahlen via Paypal

Logindaten eingeben, Zahlung bestätigen und nach gut 5 Minuten sagte mir mein WhatsApp, dass ich ein Jahresabo bezahlt hätte.

Das heißt, Lizenz läuft nun bist zum 15.02.2014. Easy oder? Und hey, wem fehlt jetzt bitte der Euro?

[tl-update 09.01.2013 Diese Möglichkeit besteht nicht mehr!!! WhatsApp musste sich den Google Play-Programmrichtlinien beugen und bietet die Zahlung des einen Euros nur noch über den In-App-Kauf an. Tech-Lounge berichtete hier davon!]

[tl-update 28.01.2013 Die Zahlung über PayPal ist über einen kleine Workaround doch wieder möglich, siehe [Update] WhatsApp: Wie Android-Nutzer ihr Abonnement verlängern können – auch via PayPal!]

[tl-update 04.03.2013 Browser und PayPal zur Hand? Dann geht das Bezahlen hier noch einfacher: WhatsApp für Android über den Browser und PayPal bezahlen]

[tl-update 05.03.2013 Noch simpler geht es hierüber: WhatsApp für Android noch simpler bezahlen]

WhatsApp wird kostenpflichtig: meine schlechte Laune zum Nörgeln der Leute

Stark wie es heute durch die Medien flattert (gestern abend natürlich auch schon). WhatsApp wird kostenpflichtig! Klar, eine Nachricht, die für viel Wirbel sorgt. Denn das Wort „Kosten“ klingt immer negativ. Auch wenn es nur umgerechnet 80 Cent sind, die für alle User, außer Apple-Jünger fällig werden, machen einige Menschen den Kohl fett und verabschieden sich mit den Worten: „Püh, such ich mir halt was neues. Was kostenloses.“. Mal ehrlich, wer schmollen will, der soll schmollen, aber vielleicht sollte man die ganze Sache mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

WhatsApp galt und gilt bis heute als der SMS-Killer überhaupt. SMS? 160 Zeichen Platz zum Schreiben einer tollen oder nicht tollen Nachricht, danach fängt die zweite SMS an. Kostenpunkt? 9 Cent derzeit. Kein Bild, kein Video, kein Song. Nur reiner Text. Alles andere nennt man MMS und das kostet dann noch mehr.

WhatsApp kam damals mit der Möglichkeit, Dateien beliebigen Formates und beliebiger Größe via mobilem Internet zu verschicken. Wer eine Surfflat sein Eigen nennen kann, der dürfte wohl oder übel kein Problem damit haben, mal ein paar Kilobyte für den kleinen Messenger übrig zu haben. Wer wie ich, sich täglich von Wlan zu Wlan hangelt, dem ist sowas schon gleich komplett schnuppe.

Nun denn, was will ich damit sagen! Rechnet doch mal die Vorteile des Transfers von beliebigen Daten, sei es Video, Musik, Bild oder Text für fast lau (im Verhältnis) gegen 9 Cent für 160 Zeichen Text! Text! Ich bitte euch, da möchte jemand 80 Cent(!!!! keine 100 Euro) pro JAHR von euch haben und ihr wollt euch abwenden?

Teuer? Wucher? Leute, wo lebt ihr! Selbst ich, und ja ich habe jahrelang nix Original gekauft, habe inzwischen erkannt, dass gute Software weder teuer noch kostenlos sein muss. Sie darf ein wenig kosten, wenn sie mir damit hilft, bestimmte Sachen einfacher zu erledigen oder mir generell Dinge abnimmt. Und Software, auch gute, kann richtig ins Geld gehen und da beschwert ihr euch über 80 Cent bei einem Dienst, den ihr vermutlich 24/7 aufruft und tausende Nachrichten darüber an Freunde, Bekannte und Familie versendet!? Ganz ehrlich, von mir aus bezahle ich auch 50 Euro im Jahr, vorausgesetzt die Sicherheit nimmt noch ein wenig zu und ein Webinterface erscheint vielleicht mal ;-).

Denn egal ob Gruppenchats oder Chats mit Freunden, ich regel ziemlich viel über WhatsApp ab und bin sehr dankbar für die Jungs und Mädels und deren Job, mir diesen Dienst zur Verfügung zu stellen.

Also wer meckern will, soll meckern, aber der sollte sich mal Gedanken darum machen, auf welchem hohen Niveau das stattfindet und ob er wirklich zurück zur SMS oder zu nicht allzu beliebten kostenlosen Messengern weichen möchte, wo er vielleicht nur halb soviele Freunde erreicht wie bisher.

Denn „Kosten“ heißt meist auch Support, Zuverlässigkeit und selten Müll!!!

Webtipp: The Useless Web

Da hab ich gestern erst einen Webtipp abgelassen, so hab ich heute noch einen für euch. Diesmal noch einen Schritt weiter.

The Useless Web

The Useless Web bietet dir höflich einen Button zum Drücken und schwups wirst du per Zufallsgenerator auf eine von vielen recht sinnlosen Seiten im Netz geführt. Beispiele hierfür sind heyyeyaaeyaaaeyaeyaa oder staggeringbeauty.

Probiert es mal aus und lasst in den Kommentaren mal paar Seiten da, die man sich vielleicht doch mal anschauen sollte. Auch wenn sie sich in der Sinnlosigkeit übertrumpfen ;-).

Und ja, die Seite hat Suchtfaktor :-P.

Hotfix: WordPress-Plugin stopft zuverlässig Lücken bis zum nächsten Update

Das dieses Blog auf WordPress basiert, duerfte wohl kein Geheimnis mehr sein. Und das Software ab und an mal fehlerhaft sein kann, eigentlich auch nicht. Problem ist meist nur, dass bei Problemen, auf die Fehlerbehebung via Update gewartet werden muss.

Dies kann zudem aber einige Zeit dauern, weswegen es sogenannte Hotfixes gibt. Hotfixes sind ansich schnelle Fehlerbehebungen, die das Ziel haben, die fehlerhafte Luecke einfach nur zu stopfen bis das offizielle Update erscheint.

Fuer WordPress-Installationen gibt es dafuer das Plugin Hotfix. Installieren und immer up-to-date halten. So solltet ihr immer auf der sicheren Seite sein ;-).