Okt, 2012

Kino: Step Up 4 – Miami Heat

Sonntag und draussen scheint herrliche die Sonne, blauer Himmel und eigentlich warte ich noch auf die Wärme, damit man sich auf den Balkon fletzen kann. Nichts desto trotz kann man mal wieder was für unsere Lifestyle-Kategorie tun und wir starten hier und jetzt mit einer neuen Kategorie: Kino. Weder Martin noch ich sind wöchentliche Kinogänger, aber wenn, dann könnt ihr in Zukunft unsere Meinung hier nachlesen.

Anfangen möchte ich mit Step Up 4: Miami Heat. Den habe ich mit meiner besten Freundin im Cottbusser UCI geguckt. Mit vier weiteren – unbekannten – Leuten im Kinosaal. Ist das Filmkritik? Nein. Eher Normalität in Cottbus ;-). Worum geht es in dem Film!

Step Up 4 - Miami Heat

„Emily, die von Kathryn McCormick gespielt wird, kommt ins beschauliche Miami mit dem Traum, eine professionelle Tänzerin zu werden. Nebenher gibt es dort noch die Tanzgruppe „The MOB“, die Flashmobs organisieren und sich zum Ziel gesetzt haben, einen Sponsorenvertrag zu bekommen, indem sie bei Youtube möglichst viele Videoklicks bekommen. Durch ein zufälliges Treffen in einer Strandbar und einem gemeinsamen Tanz, verliebt sich Emily in Sean – gespielt von Ryan Guzman und Leiter von „The MOB“. Emily ist aber nicht nur eine begnadete Tänzerin, sondern auch noch die Tochter eines sehr erfolgreichen Geschäftsmannes, der das historische Viertel, wo „The MOB“ zuhause ist, einer Luxussanierung unterziehen möchte. Sprich plattmachen und Hotels hinbauen. Emily tritt im Laufe des Filmes „The MOB“ bei und gemeinsam tanzen sie nicht mehr für Videoklicks, sondern zum Protest für diese Ungerechtigkeit und für die Erhaltung ihres Viertels.“

Da ich solche (Tanz-)Filme liebe und selbst unglaublich gerne tanze, war der vierte Teil in der Step Up-Serie natürlich der Oberhammer für mich und auch die Möglichkeit in 3D noch mehr Realität zu spüren hat dem ganzen noch das Hütchen aufgesetzt. Der Film ist ab 6 Jahre freigegeben, am 30. August 2012 in die deutschen Kinos gekommen und heißt im Original eigentlich Step Up Revolution.

Step Up 4 - Miami Heat Stars

Wie jeder klassische Hollywood-Film gibts eben ein Pärchen, dass sich erst kennenlernt, einer von beiden hat Geheimnisse, indem Falle Emily mit ihrem einflussreichen Vater, was sie „The MOB“ erst später beichtet, es gibt familiären Streit – Sean und sein Kumpel-Bruder, da Sean wusste, wer Emily ist und natürlich jede Menge Action und ein tolles HappyEnd. Die Tanzeinlagen sind nochmal wesentlich besser als in den Teilen zuvor. Besonders die Flashmobs haben es einfach in sich. ANGUCKEN ;-)!!! Auch treten zum Ende des Films noch Stars aus den Teilen davor auf, so das ein gewisser Rahmen um die Quadrologie entsteht und ich mich einfach nur noch auf das Erscheinen der Blu-ray freue, denn dieser Film muss gekauft und nochmals geschaut werden ;-).

Fazit also: Kinowürdig und anschauen!!!

Windows 8: Screenshots ohne Zusatztools erstellen

Nachdem ich neulich meine Meinung zu Windows 8 in die Natur gelassen habe, kommt hier auch schon der erste kleine Tipp, der das vereinfachte Erstellen von Screenshots beschreibt.

Mit Windows 8 ist es nämlich nun möglich ohne jegliche Zusatztools Screenshots zu erstellen indem ihr einfach die [Windows] + [Druck]-Tastenkombination drückt. Somit wird ein Abbild der aktuellen Monitoranzeige kreiiert und in eurem „Eigene Bilder“-Ordner abgespeichert. Nehmt ihr mehrere hintereinander auf, so werden diese im Dateinamen automatisch hochgezählt.

Snipping Tool

Alternativ gibt es natürlich noch das Snipping Tool – einfach mal die Suche nach „Snipping Tool“ anwerfen -, welches auch schon unter Windows 7 eine große Erleichterung war. Dieses ermöglicht übrigens „Freies Ausschneiden“, „Rechteckiges Ausschneiden“, „Fenster ausschneiden“ und „Vollbild ausschneiden“, was mit der [Windows] + [Druck]-Tastenkombination nicht einstellbar ist.

Schneller Surfen: Google-DNS-Server nutzen

Wenn ihr eine Internetseite aufruft, dann passiert folgendes: der Name, den ihr eingebt wird mittels DNS (Domain Name System) einer IP-Adresse zugeordnet. Theoretisch besteht die Möglichkeit, jede Internetseite per IP-Adresse aufzurufen. Das ist allerdings sehr aufwendig, diese alle zu kennen und deshalb gibt es DNS.

Die größte Ansammlung von DNS-Servern hat, wie soll es auch anders sein, Google. Sollte euer Internet nun langsam sein und ihr habt die Vermutung, dass es an eurem Provider liegt bzw. wollt das testen, dann habt ihr die Möglichkeit Googles DNS-Server gratis zu nutzen.

Dazu klickt ihr unter Windows 7, Windows Vista und Windows 8 auf das Netwerkcenter in eurer Taskleiste. Und klickt auf Netzwerk- und Freigabecenter öffnen.

netzwerkcenter

Im neuen Fenster klickt links in der blauen Leiste auf Adaptereinstellungen ändern. Wählt im neuen Fenster die LAN-Verbindung bzw. Drahtlosnetzwerkverbindung aus, macht einen Rechtsklick und wählt den Punkt Eigenschaften.
Wie der Name verrät, landet ihr in den Eigenschaften eurer Netzwerkverbindung.

lan verbindung

Hier wählt ihr nun den Punkt Internetprotokoll Version 4 aus und klickt unter der Liste auf Eigenschaften. Im neuen Fenster könnt ihr nun eure IP-Adresse einstellen und den DNS-Server.

Wenn die IP-Adresse auf automatisch steht, dann lasst sie so. Beim DNS-Server tragt ihr nun Googles DNS-Server ein. Entweder 8.8.8.8 oder 8.8.4.4.

google-dns

Bestätigt alles mit OK und ihr geht nun über die DNS-Server von Google durchs Internet. Wer das nicht mehr möchte, der stellt einfach wieder auf DNS-Server-Adresse automatisch beziehen.

Die Einstellungen für Windows XP sind die selben. Wie ihr dort an die Netzwerkeinstellungen kommt, erfahrt ihr hier.

Windows 8: 13 Tage noch bis zur finalen Version und meine bescheidene Meinung dazu

So Leute, 02:30 Uhr Freitagabend beziehungsweise Samstagfrüh und ich habe es doch wahrlich nicht geschafft noch am 12.10. diesen Beitrag hier zu posten (2 Wochen hätte cooler geklungen). Thema ganz klar: Windows 8. Ruhig ist es um mich und das von mir heißumworbene neue Betriebssystem aus dem Hause Microsoft geworden.

Windows 8 Logo

Umzug, neue Arbeit, Leben in einer WG kennenlernen und viele, viele neue Leute haben mich davon abgehalten, mehr mit diesem System zu machen, als nur mal kurz die eMails am Desktop-PC zu checken oder einen Film zu schauen oder eben zu bloggen ;-). Bekanntlich bin ich nun in Deutschlands Hauptstadt Berlin angekommen und habe hier eine neue Arbeitsstelle als Webentwickler bekommen. Das Tolle ist neben den netten Kollegen und dem vielen neuen Input rund ums Web, die Tatsache, dass ich nun sogar auf der Arbeit mit Windows 8 arbeite(n darf). Mehrwert? Für mich definitiv!

Windows 8 Explorer Ribbon

13 Tage noch (26.10.2012), dann sind die großen Veranstaltungen in Ami-Land und für uns Deutsche in Berlin. Tech-Blogger fahren zuhauf hin und werden das neue System auf den dortigen Tablets sehen, testen und darüber bloggen. Ich werde hier zuhause auf den Microsoft-Seiten surfen und solange F5 drücken, bis ich einen Download-Link bekomme :-P. Dank eines Weihnachtsgeschenkes (vor etlichen Jahren) meiner Eltern bin ich nämlich im Besitz einer Original-Lizenz von Windows XP und komme dadurch in den Genuss des vergünstigten Upgrades für nur 34,99 €. Und Windows 8 muss original her. Das System macht Spaß. Natürlich wird es hier und da noch Baustellen geben und auch mich ärgern Sachen manchmal tierisch, aber ehrlich: die hatten/haben wir bei Windows 7 auch. Wenn mich Leute fragen, was denn an dem neuen System so umwerfend ist: keine Ahnung. Ich persönlich fühle mich da wohler. Wohler vielleicht weil ich Innovation in den Händen oder in der virtuellen Maushand halte. Einen Schritt von Microsoft, der in keinerweise abzusehen ist, wie erfolgreich er wird. Ich bin kein Mensch, der als Kind mit Win95 oder 98 rumgebastelt hat. Mein Einstiegssystem war 2004 ein Pentium IV mit Windows XP und auch Windows Vista habe ich verschwitzt (war auch besser so). Erst Windows 7 habe ich im Abitur und natürlich in der IT-Ausbildung zu schätzen gelernt und nun ist etwas neues auf dem Markt und zum ersten Mal bin ich dabei. Angefangen mit der Beta, über den Release Candidate hin zum finalen System. Alle Schritte mitbekommen, mitgeschnitten, runtergesaugt, Systeme plattgemacht und ausprobiert. Vielleicht, vielleicht ist es dieser Weg, der mich an dieses System bindet und stolz wie Bolle macht, wenn ich von Windows 8 schwärme.

Windows 8 Taskmanager

 

Vergleich zu Windows 7? Aufgebohrter Taskmanager und etwas schickerer Explorer plus natürlich die Metro Windows 8 UI und wie bereits angesprochen, ich komme damit klar. 13 Tage also noch und sowohl daheim als auch 8 Stunden am Tage mit dem neuen System unterwegs. Cool? Joar und wird sich hier sicherlich alsbald auch wiederspiegeln, wenn mal wieder einige Tipps und Tricks für das neue Betriebssystem aus Redmond auffallen und in der Tech-Lounge auftauchen.

Letztendlich kenne ich ganz viele Leute, die Windows 7 als das neue und verbesserte Windows XP ansehen und das ist sowohl ihr Recht als auch verdient, so etwas zu behaupten. Allerdings würde ich jedem, der etwas auf Objektivität hält, empfehlen, sich einmal mit dem neuen OS auseinanderzusetzen. Denn spätestens beim Kauf eines (neuen) Tablets werde ich darauf achten, dass vielleicht ein Windows darauf läuft. Denn was gibt es denn cooleres, als das ich meinen PC mobil mitnehmen kann!? Auf dem Tablet, mit denselben Einstellungen, UI-Apps und Dokumenten und kein elendes Gefrickel, dass auch möglichst alles unter Android läuft. Von Apple möchte ich hier garnicht reden :-(.

Windows 7 zu 8

Windows 8 wird rocken. Vielleicht nicht dieses Jahr und zu diesem Weihnachtsgeschäft, denn zu sehr sind die Menschen vernarrt in ihren Desktop-PC und dafür ist Windows 7 für den Otto-Normalbenutzer einfach mal die bessere Variante. Aber nächstes Jahr, wenn viel mehr Leute ein Tablet ihr Eigen nennen können, dann kommen die Vorteile heraus. Thema Service-Packs und Windows 9 im Jahre 2015 (3-Jahres-Zyklus): IMHO – kannste knicken. Ich wette vieles darauf, dass Windows durch seine einheitliche Programmier-Politik, dass Code für Windows Phone nur minimal anders ist als für das Tablet bzw. Desktop-PC, den Schritt gehen wird wie Google mit Android und Apple mit iOS. Jedes Jahr eine große Version und eventuell zwischendurch mal etwas kleineres für Bugfixes etc.. Anders könnte Microsoft dem schnellen Streben nach neuen Funktionen heutzutage nicht mehr Herr werden, denn wir befinden uns schließlich nicht mehr im Jahre 2001.

Puh, ist jetzt echt viel geworden, aber ich glaube meine Haltung zum neuen Betriebssystem Windows 8 kommt gut hervor. Es muss jeder für sich entscheiden, ob er bei Windows Vista oder 7 bleibt oder den Schritt in eine Richtung wagt, die selbst Microsoft nicht abschätzen kann. Ihr bekommt zumindestens von meiner Seite aus nur noch Windows 8 Tipps/Tricks/Hacks, denn ich bin überzeugt davon, dass Windows 8 die Desktop-PC Welt umkrempeln wird und ich bin gespannt, wie das Ganze in genau einem Jahr aussieht!

So ich bedanke mich für das Lesen des langen Artikels und wer noch mehr Infos zu Preisen, Upgrademöglichkeiten und ähnliches sucht, findet hier und hier noch mehr Wissenwertes.

In eigener Sache: neues Blogtheme und neuer Newsletter-Dienst

Die, die immer nur via RSS-Feed und via Newsletter die Tech-Lounge verfolgen, werden es noch nicht mitbekommen haben, dass wir die gestrigen Probleme gleich mal als Anlass zum Wechseln unseres Blogthemes genutzt haben. Weg von Kostenlosem hin zu Themes die auch mal was kosten. Aber gute Programmierarbeit muss auch belohnt werden und deshalb haben wir uns gestern für dieses Theme entschieden und wir hoffen natürlich, dass es euch genauso gut gefällt, wie es uns gefällt. Hier und da sind noch Kleinigkeiten anzupassen, aber im Großen und Ganzen steht es und soll euch noch mehr Benutzerfreundlichkeit bringen und eine klarere Struktur, wo wir mit dieser Homepage hinwollen. Meinungen und Kritiken sind gerne im Kommentarbereich gesehen.

logo square

Zweiter Part der Überschrift. Feedburner wird eingestellt, was ich an anderer Stelle schon einmal erwähnte . Nicht gänzlich, denn das kann sich Google nicht erlauben, aber wir wenden uns mit der Tech-Lounge von diesem Dienst ab und daher für alle, die noch nicht umgestellt haben, hier die neue Feed-Url für unseren RSS-Feed. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch daran, dass auch die Newsletter-Anmeldung über Feedburner/Google lief. Dies ist auch umgestellt und läuft ab morgen früh über MailChimp. Aus diesem Grund wird es am morgigen Samstag für alle Abonnementen zwei E-Mails geben. Eine von Google und eine vom neuen Dienst. Sollte alles reibungslos funktionieren, wird es ab Sonntag nur noch den letzteren geben. Ihr selber braucht nichts zu machen, nur zweimal die gleiche eMail ertragen :-P. Ich bitte um euer Verständnis!

Übrigens wird die Feedburner-URL zum 21.10. von uns eingestellt, also bekommen Schlafmützen ab da keine RSS-Feeds mehr von uns ausgeteilt.

So, dass wars dann erstmal zu den Neuigkeiten in der Tech-Lounge und auf ein fröhliches Weiterlesen und Kommentieren ;-).

OSI-Schichtenmodell: Schicht 0 und 8

OSI-Modell ist euch ein Begriff? Ohne dies funktioniert so ziemlich garnichts im Internet und könntest du auch diesen Artikel nicht lesen. Denn es gibt 7 Schichten (je Seite), die allesamt verschiedene Aufgaben haben um Dateien, wie zum Beispiel diese Webseite vom Server, wo sie gehostet ist, zu dem Client, sprich zu euch auf den Monitor, zu schicken. Harter Stoff für Nicht-Involvierte und wenn es dich interessiert, dann kannst du dich hier, hier und hier gerne dazu belesen.

Neulich bekam ich nun von einem „Nicht-Involvierten“ eine banale Frage, die ansich erstmal garnicht so doof war. Dieser fragte nämlich nach, was denn nun die Schicht 0 wäre und ob es auch eine Schicht 8 gäbe. Logo, nichts fängt bei 1 an, daher stellte er sich die Frage, was denn nun mit Schicht 0 sei.

Offiziell sind Schicht 0 und, ja auch eine Schicht 8, keine Teile des OSI-Schichtenmodells, aber dennoch ein wichtiger Bestandteil. Die Schicht 0 sind nämlich die Sachen, die nicht direkt zum Netzwerk gehören und trotzdem ohne sie nichts geht. Dazu gehören zum Beispiel Übertragungsmedien wie Funk und Kabel und natürlich auch die Stromversorgung. Schicht 8 ist wiederum das Endgerät, sprich das Smartphone, Tablet, PC etc.. Also diejenige Person, welche Aktionen für das Netzwerk auslöst, damit auch klar ist, was zu tun ist ;-).

ChefIxor bloggt bei Bluray-Disc für Steelbook- und Heimkino-Begeisterte

Nachdem ich nun neulich erst Youtube-Empfehlungen rausgehauen habe, kommt nun noch eine Empfehlung für alle Bluray-, Heimkino- und Steelbooks-Fans. Mein Freund Martin aka ixor2009 bloggt regelmäßig unter dem Pseudo ChefIxor auf Bluray-Disc, einem Forum für alle Bluray-Begeisterten, über seine neuen Anschaffungen und ist dort auch sehr aktiv an Forumsdiskussionen beteiligt.

bluray-disc

Als nicht registrierter User kann man leider nur die Kolumnen lesen und nicht kommentieren, aber vielleicht habt ihr ja schon ein Konto oder fühlt euch angeregt dort mal eins anzulegen. Vorausgesetzt natürlich das es auch ein wenig eure Welt ist ;-). Meins ist eher die reine IT, aber es ist eine tolle Gelegenheit mal in andere Themenwelten einzutauchen. ChefIxor hat heute abend seine 16. Kolumne veröffentlicht und der Kanal lässt sich auch hier als RSS-Feed abonnieren.

Was bedeutet eigentlich das Wort IMHO?

So abgefahren wie es klingt, aber mir ist heute doch glatt mehrere Male das Wörtchen IMHO im Netz über den Weg gelaufen und ich wusste nichts damit anzufangen :-(. Aber ich habe ja diese seltene Begabung googlen zu können und siehe da, Wikipedia weiß eine schlüssige Antwort:

IMHO steht für „my humble opinion“ oder „my honest opinion“ und bedeutet soviel wie „meiner bescheidenen/ehrlichen Meinung nach“.

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Beispiel für die Verwendung ist zum Beispiel der Satz „Die Tech-Lounge ist IMHO eine coole Homepage!“.

Steinigt mich weil ihr es schon wusstet, aber ich bin jetzt um ein Wort reicher ;-).

HP Spectre XT: Fazit nach ein paar Wochen Nutzung

Vor ein paar Wochen habe ich ein HP Spectre XT Ultrabook 13-2000eg für 999 € gekauft. Seitdem war genug Zeit, sich mit dem Gerät vertraut zu machen und Vorteile und Macken zu finden. Vor dem Kauf beschäftigt man sich natürlich zuerst mit den Eckdaten, die ihr bei HP nachlesen könnt. Und nach ein paar Wochen Benutzung komme ich zu folgendem Fazit:

Optik

Für viele ist bei solchen Geräten die Optik ein wichtiger Punkt. Die hochwertig wirkenden Materialien im Edelstahl-Look sorgen dafür, dass das Ultrabook ein richtig schickes gerät ist.

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Anschlüsse

Für den Anschluss an Bildschirme oder Fernseher genügt das Gerät dem aktuellen Standard. Für diejenigen, die allerdings noch nicht über Monitore mit HDMI-Eingang verfügen, könnte das natürlich ein Problem sein. Alternativ gibt es für DVI-Anschlüsse natürlich Adapter von HDMI auf DVI. Die zwei USB-Anschlüsse, einer davon mit USB 3.0-Technologie, sind etwas knapp bemessen. Außerdem liegen auf gegenüberliegenden seiten, was ein bisschen blöd ist, wenn man externe Geräte nutzen will, die zwecks Stromversorgung an zwei Ports angeschlossen werden müssen. Ansonsten bietet das Ultrabook 1 Kombianschluss für Mikrofon bzw. Kopfhörer und einen RJ-45-Anschluss für Gigabit Ethernet LAN. Beides völlig ausreichend. Ebenso ist das 2-in-1-Lesegerät für Speicherkarten, etc. ausreichend. Abgesehen von den wenigen USB-Anschlüssen kommt also vollkommen hin beim HP Spectre XT.

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Akku und Leistung

Der Akku hält natürlich wie bei allen Notebooks nicht ewig, beim Filme gucken oder Spiele spielen allerdings schon so seine 4-6 Stunden. Das reicht für eine mittellange Zugfahrt oder auch für einen Nachmittag im Park. Zur Sicherheit sollte man aber zusehen, dass man das Ladegerät immer dabei hat.

Bildschirm

Ein kleiner Nachteil ist der Bildschirm beim HP Spectre XT. Die Grafik bzw. die Auflösung des 13,3″-Display ist zwar richtig gut, allerdings ist die Verspiegelung schon sehr gewöhnungsbedürftig. Sie stört allerdings hauptsächlich beim Outdoor-Gebrauch.

Sound

HP wirbt mit Beats Audio System, das Ultrabook soll eine echte Soundmaschine sein. Und ja was soll man sagen, im Vergleich zu anderen Notebooks, die ich kenne, wird dieses Versprechen gehalten. Für integrierte Boxen ist die Qualtität richtig gut, sodass man auch mal in ordentlicher Lautstärke Musik hören oder Film gucken kann, ohne dass es in den Ohren schmerzt.

Gewicht und Größe

Mit seinen ca. 1,4 kg Gewicht und dem kleinen, flachen Design ist das HP Spectre XT ideal um sowohl unterwgs als auch zuhause zu arbeiten. Das Gewicht ist selbst für Leute, die nicht gern schwere Dinge mit sich rumtragen sehr angenehm.

Tastatur

Die Tastatur überzeugt voll und ganz. Die Hintergrundbeleuchtung ist super, um auch im Dunkeln die Tasten zu treffen. Und sie sind auch groß genug für Menschen mit großen Händen. Sehr praktisch ist zudem die Leiste mit den Funktionstasten. Denn anders als bisher bekanntwurde ein Tausch vorgenommen. Die Tasten F1, F2, F3, etc. müssen um benutzt zu werden mit der FN-Taste, die ja jedes Notebook hat, freigeschaltet werden. Denn auf den Tasten sind Funktionen wie Helligkeit ändern, WLAN an- und ausschalten, Lautstärke ändern, etc. vorbelegt. Halt alles, was man an Schnellzugrifftasten kennt. Nur das man sie eben einfach drücken kann, statt immer die FN-Taste suchen zu müssen.

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Feeling beim Arbeiten

Einschalten – 5 Sekunden warten – loslegen. Was will man mehr? Durch die 128 GB große SSD-Festplatte und den Intel Core i5-Prozessor arbeitet das HP Spectre XT superschnell. Das macht echt Spaß. Nachteil an der SSD-Platte ist natürlich erstens die relativ kurze Lebensdauer und zweitens der geringe Speicherplatz. Man sollte also für seine Daten (Dokumente, Fotos, Videos, Musik, etc.) auf jeden Fall auf eine externe Festplatte zurückgreifen und nur geringe Datenmengen auf dem Notebook haben. Die Daten, die man halt öfter mal braucht. Programme starten schnell, Ladezeiten sind gering, man kann wirklich flüssig Arbeiten.

Störfaktoren

Größter Störfaktor bei HP Spectre XT ist der CPU-Lüfter. Dieser ist, wenn er normal läuft quasi nicht zu hören. Allerdings ist er auch absichtlich so eingestellt. Sofern die CPU zu heiß wird dreht der Lüfter richtig hoch für ein paar Minuten, um den Prozessor wieder runterzukühlen. Das kann dann leider auch schon einige Minuten nerven, weil es wirklich laut ist. Dafür wird allerdings, wenn man es nicht ausstellt, das Gehäuse mitgekühlt. Eigentlich praktisch, wenn man sieht, wie heiß manche Laptops am Gehäuse werden.
Außerdem muss man, um DVD, etc. abzuspielen, ein externes Laufwerk kaufen. Denn ein DVD-Laufwerk besitzt das Ultrabook nicht.

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Schlussworte

Das HP Spectre XT macht mich sehr zufrieden. Die sehr schöne Optik entschädigt für die Verpsiegelung, das schnelle und flüssige Arbeiten für den geringen Speicherplatz. Die Akkulaufzeit ist in Ordnung, könnte natürlich wie immer länger sein. Die Anschlüsse sind durchaus ein bisschen doof angeordnet, aber man braucht sie ja eher zuhause. Und da kann man sich mit USB-Hubs, etc. ganz gut helfen. Für Leute, die viel Software benötigen, die Speicherplatz wegnimmt, ist das HP Spectre XT vermutlich eher ungeeignet. Für Standardanwendungen zum Arbeiten, ein paar kleine Spiele und vielleicht Photoshop und Ähnliches reicht der Platz aber aus. Für mich also ein optimales Gerät. Sowohl unterwegs, als auch zu hause.

Wenn du das Notebook auch gerne haben möchtest, dir aber noch nicht sicher bist, dann frag bei mir per Mail nach, wenn ich dir noch Auskunft über ein paar Dinge geben soll.

Wer auch schon Erfahrungen mit dem HP Spectre XT gemacht hat, der darf es natürlich gerne per Kommentar loswerden.

[Update] Firefox 16: kritische Sicherheitslücke!

Ich hatte ja die Woche über die neue Version des Browsers Firefox aus dem Hause Mozilla berichtet. Heute morgen las ich nun im Mozilla-Blog, dass man den Download entfernt hätte, da eine kritische Sicherheitslücke entdeckt wurde, die bis dato nicht behoben ist. Betreffen soll es euren Browser-Verlauf, der angeblich von bösartigen Seiten ausgelesen werden kann.

Empfehlung also von mir an dieser Stelle: entweder Downgrade auf Version 15.0.1 oder die etwas schnellere Lösung, ihr benutzt einfach einen alternativen Browser wie Google Chrome, Opera oder den Internet Explorer bis hier wieder grünes Licht gegeben wird!

[tl-update 12.10.2012 Lücke wurde von Mozilla gefixt und die Version 16.0.1 kann von euch eingespielt beziehungsweise via Auto-Update bezogen werden!]