14. Oktober 2012

Instagram: Bilder aufhübschen und bearbeiten für Android und iOS

Wir sind ja super froh, wenn ihr Martin und mich mit unserem Blog hier unterstützt und Tipps sendet, was wir verbessern oder beibehalten sollten oder eben auch, worüber wir auch mal berichten könnten. So erreichte mich gestern eine eMail, dass ich den Dienst Instagram noch gar nicht in der Tech-Lounge vorgestellt hätte. Joar, der Grund besteht hier auch ganz simpel darin, dass ich so wenig Bilder für die sozialen Netzwerke oder für die Öffentlichkeit knipse, dass ich ihn einfach nicht benötige. Aber schauen wir ihn uns trotzdem mal an:

Instagram Logo

Instagram wurde vor zwei Jahren zum ersten Mal im Apple Store gelistet und ermöglicht das Erstellen und Verfremden von eigenen geschoßenen Bildern. Sicherlich ein alter Hut für die Mehrheit hier, denn Instagram ist seit Start 2010 eine unglaublich schnell wachsende Community geworden: eine Million User drei Monate nach Start, fünf Millionen dann im Juni 2011 und im April 2012 30 Millionen Anwender. April? Klingelt da bei euch auch was? Bei mir definitiv, denn damals habe ich auch zum ersten Mal von Instagram gehört. Denn Mark Zuckerberg, seinerzeit Gründer von Facebook, kaufte das 12-Mitarbeiter-leichte Unternehmen in einer Nacht- und Nebelaktion für eine Milliarde Dollar. Viel Schotter für einen Bildbearbeitungsdienst.

Wie bereits angesprochen, benutzte ich diese App eigentlich überhaupt nicht (seit April 2012 übrigens auch für Android draussen) und daher habe ich mich an meinen Freund Martin aka ChefIxor gewandt, der damit täglich auf seinem iPhone durchs Leben spaziert und ihn um eine kurze Einschätzung der App für iOS gebeten. Daher übergebe ich nun das Wort an ihn und bedanke mich herzlich für den Tipp per eMail und bei ChefIxor für die kommenden Worte:

Foto 1

Heute bekomme ich die Ehre hier einen Gastbeitrag zu schreiben. Herzlichen Dank dafür. In diesem möchte ich euch die App „Instagram“ vorstellen, welche für iOS und Android verfügbar ist. Sie ist eine Art Bildbearbeitungsprogramm. Mit dieser ist es möglich einem Bild verschiedene Effekte zu verpassen. Dadurch werden die Bilder noch einzigartiger als sie eh schon sind bzw. ist es sogar möglich fast jedes schlecht aufgenommene Foto einen gewissen Touch zu vermitteln.

Nutzt man diesen Dienst zum ersten Mal so kann man wählen, ob man ein komplett neuen Account anlegt oder beispielsweise einfach seine Facebook-Login-Daten verwenden möchte. Im Anschluss kann man direkt Bilder aufnehmen und dann zwischen 18 verschiedenen Effekten (Normal, Amaro, Rise, Hudson, X-pro II, Sierra, Lo-fi, Earlybird, Sutro, Toaster,Brannan, Inkwell, Walden, Hefe, Valencia, Nashville, 1977 und Kelvin) wählen. Außerdem kann das Bild mit einem Rahmen versehen werden, beliebig gedreht werden und die Schärfe angepasst werden. Bei der Schärfe kann man dies entweder punktuell oder als Streifen wählen, wobei die Größe des Bereiches, welcher scharf erscheinen soll, beliebig mit den Fingern klein- oder großgezogen werden. Hat man erst alles nach seinen Wünschen eingestellt, speichert man das Bild und kann einen Titel vergeben. Danach werden die Bilder hochgeladen. Hier kommt es auch wieder darauf an, was für ein Konto man anfangs gewählt hat. Hat man sich mit seinem Facebook Account angemeldet, werden die Bilder direkt im Facebook-Profil hochgeladen. Ansonsten halt nur in seinem Instagram-Profil.

IMG 2498

Die App bietet schon sehr viele Möglichkeiten. So kann man beispielsweise seinen Fotos auch Geo-Tags hinzufügen. Außerdem ist es möglich die Bilder anderer Nutzer, z.B. seiner Facebook-Freunde direkt in der App zu liken und zu seinen Favoriten hinzuzufügen. Natürlich kann auch in den Bildern von anderen Nutzern nach Lust und Laune gestöbert werden. Ich persönlich bin ein großer Fan der App und nutze sie so oft es geht. Ich kann sie jedem empfehlen, der ab und zu gerne mal ein paar Fotos mit seinem Telefon macht und diese dann auch noch „aufhübschen“ möchte. Die Möglichkeiten der App sind bisher schon sehr umfangreich und ich bin überzeugt, dass mit der Zeit noch weitere Einstellungen hinzukommen, welche noch mehr Bearbeitungsoptionen ermöglichen.

Ein großer Nachteil meiner Meinung nach ist, dass man die Bilder direkt über die App aufnehmen muss und somit keine vorhandenen aus seinen Fotoalben bearbeiten kann. Aber ich denke dies wird auch zeitnah behoben.

Noch eine letzte Anmerkung: Wer nicht möchte, dass jeder beliebige Instagram-Nutzer die Bilder sehen kann, geht einfach in der App oben rechts auf „Einstellungen“ und wählt dann „Fotos sind Privat“.

Foto 4

 

Instagram
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Entwickler: Instagram
Preis: Kostenlos

 

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Entwickler: Instagram, Inc.
Preis: Kostenlos

 

Kino: Madagascar 3 – Flucht durch Europa

Wer kennt sie nicht, die Madagascar-Reihe. Erst war es einer, dann zwei und seit dem zweiten Oktober 2012 ist nun der dritte Teil im Kino. Diesmal auch noch in 3D. Wir haben mal einen einstündigen und fünfundzwanzigminütigen Blick auf den Film geworfen:

Madagascar 3 - Flucht durch Europa Cover

 

„Der Löwe Alex, das Zebra Marty, die Giraffe Melman und das Nilpferd Gloria sind vor sechs Jahren aus ihrem Zoo in New York City ausgebrochen und hatten seither eine wilde Odyssee über Madagascar hin zu Alex-Wurzeln: Afrika. Nun wollen diese vier Gestalten allerdings wieder in ihre wahre Heimat zurück: dem Zoo in New York. Sie schmieden also im Vertrauen auf das technische Verständnis der Affen einen Plan und landen durch massenweise Fehler letztendlich in Monaco. Wie immer dabei sind natürlich die raffinierten Pinguine und der dreizehnte Lemurenkönig Julien, die mit unseren vier Stars in einem Glücksspielhaus in Monaco für viel Unruhe sorgen. Stetig auf der Flucht vor einer Großwildjägerin, die am Kopf von Alex interessiert ist, schließen sie sich einem Wanderzirkus an. Dieser wird angeführt vom sibirischen Tiger Vitaly. Nach einer langen Reise durch Europa gelangen sie letztendlich nach London, wo eine entscheidende Show her muss, um den Sprung nach Amerika zu schaffen. Alex, Marty, Gloria und Melman wollen dem angeschlagenen Zirkus wieder zu altem Leben erwecken und helfen Vitaly, dem Jaguar Gia und dem Seelöwen Stefano, ihre alte Leidenschaft zur Show wiederzuentdecken.“

Joar, Filmkritik ist manchmal echt schwierig, wenn man garnicht weiß für wen man diese treffen soll. Letztendlich oder als Fazit sollte man sagen: ist sehr lustig. Wir haben sehr viel gelacht und wie das bei Animationen und bei Madagascar schon immer der Fall war, sind die Grimassen und Gesichtszüge der Tiere und die Art und Weise der Pinguine immer und immer wieder einen Brüller wert.

Madagascar 3 - Flucht durch Europa

 

Der Inhalt des Films ist auch sehr durchdacht, zumindest die Idee ist eine tolle, den Wanderzirkus wieder auf den alten Kurs zu bringen und den Zuschauern zu zeigen, wieviel Arbeit eigentlich hinter solchen – aussterbenden – Attraktionen steckt, die ja leider heutzutage soviel wie ein Tag im Vergnügungspark kosten.

Von der Aufmachung des Filmes war ich allerdings an einigen Stellen etwas zu „geflasht“. So sind die Shows der Tiere in der Manege einfach mal übermäßig unrealistisch. Realtität spielt in Animationsfilmen sowieso wenig Rolle, aber ich finde, dass an dieser Stelle nochmals weit übertrieben wurde und deshalb bin sehr geteilt zu dem dritten Teil der Serie. Lustig, aber eher was für größere und nichts für das kleinere Publikum. Der Film kommt ohne Alterbeschränkung daher, trägt den Originaltitel „Madagascar 3: Europe’s Most Wanted“ und die Tiere haben die Stimmen von vielen prominenten Stars, wie Ben Stiller oder Chris Rock.

Madagascar 3 - Flucht durch Europa Stimmen

 

Fazit? Kann man sich im Kino anschauen, aber im Gegenteil zu den ersten beiden Teilen fand ich ihn inhaltlich ein wenig zu fülle übertrieben. Lustig ist er aber allemal und muss definitiv als Blu-ray bei Erscheinen gekauft werden ;-).

Kino: Step Up 4 – Miami Heat

Sonntag und draussen scheint herrliche die Sonne, blauer Himmel und eigentlich warte ich noch auf die Wärme, damit man sich auf den Balkon fletzen kann. Nichts desto trotz kann man mal wieder was für unsere Lifestyle-Kategorie tun und wir starten hier und jetzt mit einer neuen Kategorie: Kino. Weder Martin noch ich sind wöchentliche Kinogänger, aber wenn, dann könnt ihr in Zukunft unsere Meinung hier nachlesen.

Anfangen möchte ich mit Step Up 4: Miami Heat. Den habe ich mit meiner besten Freundin im Cottbusser UCI geguckt. Mit vier weiteren – unbekannten – Leuten im Kinosaal. Ist das Filmkritik? Nein. Eher Normalität in Cottbus ;-). Worum geht es in dem Film!

Step Up 4 - Miami Heat

„Emily, die von Kathryn McCormick gespielt wird, kommt ins beschauliche Miami mit dem Traum, eine professionelle Tänzerin zu werden. Nebenher gibt es dort noch die Tanzgruppe „The MOB“, die Flashmobs organisieren und sich zum Ziel gesetzt haben, einen Sponsorenvertrag zu bekommen, indem sie bei Youtube möglichst viele Videoklicks bekommen. Durch ein zufälliges Treffen in einer Strandbar und einem gemeinsamen Tanz, verliebt sich Emily in Sean – gespielt von Ryan Guzman und Leiter von „The MOB“. Emily ist aber nicht nur eine begnadete Tänzerin, sondern auch noch die Tochter eines sehr erfolgreichen Geschäftsmannes, der das historische Viertel, wo „The MOB“ zuhause ist, einer Luxussanierung unterziehen möchte. Sprich plattmachen und Hotels hinbauen. Emily tritt im Laufe des Filmes „The MOB“ bei und gemeinsam tanzen sie nicht mehr für Videoklicks, sondern zum Protest für diese Ungerechtigkeit und für die Erhaltung ihres Viertels.“

Da ich solche (Tanz-)Filme liebe und selbst unglaublich gerne tanze, war der vierte Teil in der Step Up-Serie natürlich der Oberhammer für mich und auch die Möglichkeit in 3D noch mehr Realität zu spüren hat dem ganzen noch das Hütchen aufgesetzt. Der Film ist ab 6 Jahre freigegeben, am 30. August 2012 in die deutschen Kinos gekommen und heißt im Original eigentlich Step Up Revolution.

Step Up 4 - Miami Heat Stars

Wie jeder klassische Hollywood-Film gibts eben ein Pärchen, dass sich erst kennenlernt, einer von beiden hat Geheimnisse, indem Falle Emily mit ihrem einflussreichen Vater, was sie „The MOB“ erst später beichtet, es gibt familiären Streit – Sean und sein Kumpel-Bruder, da Sean wusste, wer Emily ist und natürlich jede Menge Action und ein tolles HappyEnd. Die Tanzeinlagen sind nochmal wesentlich besser als in den Teilen zuvor. Besonders die Flashmobs haben es einfach in sich. ANGUCKEN ;-)!!! Auch treten zum Ende des Films noch Stars aus den Teilen davor auf, so das ein gewisser Rahmen um die Quadrologie entsteht und ich mich einfach nur noch auf das Erscheinen der Blu-ray freue, denn dieser Film muss gekauft und nochmals geschaut werden ;-).

Fazit also: Kinowürdig und anschauen!!!

Windows 8: Screenshots ohne Zusatztools erstellen

Nachdem ich neulich meine Meinung zu Windows 8 in die Natur gelassen habe, kommt hier auch schon der erste kleine Tipp, der das vereinfachte Erstellen von Screenshots beschreibt.

Mit Windows 8 ist es nämlich nun möglich ohne jegliche Zusatztools Screenshots zu erstellen indem ihr einfach die [Windows] + [Druck]-Tastenkombination drückt. Somit wird ein Abbild der aktuellen Monitoranzeige kreiiert und in eurem „Eigene Bilder“-Ordner abgespeichert. Nehmt ihr mehrere hintereinander auf, so werden diese im Dateinamen automatisch hochgezählt.

Snipping Tool

Alternativ gibt es natürlich noch das Snipping Tool – einfach mal die Suche nach „Snipping Tool“ anwerfen -, welches auch schon unter Windows 7 eine große Erleichterung war. Dieses ermöglicht übrigens „Freies Ausschneiden“, „Rechteckiges Ausschneiden“, „Fenster ausschneiden“ und „Vollbild ausschneiden“, was mit der [Windows] + [Druck]-Tastenkombination nicht einstellbar ist.