Sep, 2012

manufactur Carl: Designermöbel – Made in Germany

Nur noch fünf Tage bei meinem derzeitigen Job arbeiten und dann kann ich endlich meinen heißersehnten Tapetenwechsel vornehmen und von Brandenburg gen Berlin ziehen. Neuer Job, neue Leute und vorallem eine neue tolle Wohnung. Aber was tun, wenn die eigenen Möbel ausgefranst und nicht mehr alle so schön sind? Richtig, ab zu IKEA, Domäne oder Praktiker und neue kaufen oder zum nächstgelegenen An- und Verkauf und sich ein paar gebrauchte Holzteile unter den Nagel reißen.

Einen anderen Weg können Menschen gehen, die mehr auf Unikate und Exklusivität stehen. Denn für die könnten Designermöbel eventuell das Richtige sein. Designermöbel nach Maß bietet zum Beispiel das Unternehmen manufaktur Carl, welches unter der Web-Adresse manufactur-carl.de im Web erreichbar ist. Hier kann auf der Startseite ein Möbelstück, wie zum Beispiel Schreibtisch, Regal, Hänge- oder TV-Schrank ausgewählt werden und dieses dann selbst gestaltet und letztendlich geordert werden.

Zum Beispiel ist es bei einem Hängeschrank möglich, sechs Schritte durchzugehen, um sich seinen individuellen Designerschrank zusammenzuklöppeln:

  • so können zu erst die Maße festgelegt werden, sprich ganz individuelle Breite, Höhe und Tiefe
  • Anzahl der Elemente in der Breite definiert werden
  • die Ausstattung angelegt werden, also Einlegeböden, Kleiderstange oder Schubladen hinzufügen
  • Türen hinzugefügt werden
  • Wunsch-Dekore und die verwendeten Griffe definiert werden
  • und letztendlich das Ergebnis sicher online bestellt werden

Alles sehr easy und kundenfreundlich gestaltet und auch die Navigation lässt keine Wünsche übrig. So sind Oberbegriffe wie „Räume“, „Schränke & Regale“, „Sideboards & Co.“ und „Tische & Bänke“ schnell zu erreichen und auch der Punkt „Kollektion & Qualität“ ist sehr interessant, was das Unternehmen mit Sitz in der historischen Kohlebrikettfabrik in Frechen Grube-Carl schon alles gezaubert hat.

Die Manufaktur Carl bietet maßgefertigte Designmöbel für Kunden mit einem exklusiven Geschmack.

Bei der Manufaktur Carl ist kein Möbel wie ein zweites, jedes Stück wird einzigartig nach Kundenwünschen in Größe, Ausstattung und Dekor mit viel Liebe zum Detail individuell maßgefertigt.

Unsere Designer entwickeln die Grundmodelle vieler exklusiver Möbelstücke, die durch unsere Kunden in wenigen Schritten live online nach eigenen Vorstellungen angepasst werden können.

Allen vorweg natürlich „Made in Germany“ und auch die Preise sind recht günstig, da das Möbelstück keine Lagerung hinter sich hat und direkt aus der Manufaktur in euren Wohnbereich geliefert wird. Suchst du also noch einen Schreibtisch, Schrank oder Designkleiderschank nach Maß, so schau dich dort mal um, ob du vielleicht bei manufaktur Carl dein gewünschtes Produkt findest ;-)!

Hacker’s Keyboard bringt die klassische Tastatur aufs Android-Gerät

So noch ein kleiner Android-App-Tipp auf den späten Abend. Ihr nennt ein Tablet euer Eigen mit Android 2.2 oder höher drauf und euch stört die Standardtastatur? Dann habe ich für euch noch einen Tipp namens Hacker’s Keyboard.

Sie bringt euch das bekannte PC-Tastaturlayout aufs Gerät. Hacker’s Keyboard erweitert die Android-Tastatur zum Beispiel um Pfeiltasten, die klassische Zahlenleiste und natürlich Tasten wie ESC, Shift und ALT. Hat im kurzen Test alles erstmal soweit geklappt, außer das die ALT-Taste in Verbindung mit dem €-Zeichen zum Beispiel nicht funktioniert hat, aber da ich eine Docktastatur an meinem ASUS Transformer Pad TF300T habe, nutze ich die Touchscreen-Tasta sowieso fast nie. Sprachpakete und -vervollständigung können für die deutsche Sprache nachinstalliert werden und joar ansonsten nettes Ding für alle, die sich das mal anschauen wollen. Für das Smartphone vielleicht nichts, aber für das Tablet macht es durchaus Sinn da dort ja auch mehr Platz für die Tastaturbreite zur Verfügung steht.

 

Hacker's Keyboard
Hacker's Keyboard
Entwickler: Klaus Weidner
Preis: Kostenlos

 

 

 

Demo von FIFA 13 als Download verfügbar

Ich war zwar immer großer Pro Evolution Soccer-Spieler, aber FIFA hatte schon seinen Reiz und durch meine Brüder bin ich sowieso dermaßen FIFA-geschädigt, dass es fast zum guten Rufe der Familie gehört, dass man sich den neuen Teil zumindestens ansieht und ein Statement dazu abgibt ;-). Mein PC gibt es leider nicht mehr her, solche PC-Spiele zu zocken, aber für alle Infobegeisterten möchte ich trotzdem einen Beitrag hinterlassen.

Denn die Demo zum neuen FIFA 13 ist seit einer Woche draussen und kann fröhlich kostenlos auf dem PC, der PS3 und der Xbox 360 ausprobiert werden. Wie immer soll das Geschehen natürlich noch realistischer dargestellt werden. Wäre ja auch komisch wenn nicht ;-). Die Annahme von Pässen wird durch „First Touch Control“ ausgebaut werden, das heißt Faktoren wie Ballhöhe, Passgeschwindigkeit und -stärke bestimmen, ob der Ball am Fuß des Spielers klebt oder zum Gegner springt. Desweiteren wurde die Intelligenz der CPU gesteuerten Spieler optimiert und die Ausführung von Freistößen angepasst, zum Beispiel durch die Möglichkeit den Gegner mit Täuschungsmanövern zu verwirren.

Auch das Aussehen wurde natürlich wie immer verbessert und auch die Zusammenstöße sollen realistischer wirken. Neu ist zudem die starke Verknüpfung zwischen den beiden Features Match-Day und virtuelle Bundesliga. So fließen dort reale Entwicklungen aus der Liga in das Spiel ein, sprich verletzt sich ein Spieler in der echten Bundesliga, so darf er auch in der virtuellen nur im Zuschauerraum das Spiel sehen und steht dem geneigten Gamer nicht zur Verfügung. Zudem wird auch der Kommentator mit seinen stetig wiederholenden Kommentaren ein wenig spannender, vorallem wenn es am Ende der Saison um den Meistertitel oder den Abstieg geht. So gibt die Quasselstrippe Zwischenergebnisse der parallel laufenden Spiele durch, um den Meisterschaft- bzw. Abstiegskampf realistischer und damit umso spannender zu gestalten. 

Interesse geweckt? Dann versuche dich in der offiziellen Demo, wo du mit dem amtierenden Deutschen Meister Dortmund oder Vereinen wie AC Mailand, Manchester City, Arsenal London und Juventus Turin alle neuen Featues ausprobieren und testen kannst.

Offizielles Releasedatum ist übrigens der 27.09.2012. Sprich eine Woche noch warten und dann erwarte ich hier eure Meinungen zum neuen Game von EA Sports ;-)

Und noch mehr Sicherheit für Lastpass mittels PwnedList

Lastpass. Onlineverwaltungstool für eure Passwörter, welches mittels 2-Faktor-Authentifizierung noch sicherer gemacht werden kann und euch auch hilft, unsichere Passwörter zu finden, macht wieder mal von sich reden. Man möchte nämlich in Zukunft in Zusammenarbeit mit PwnedList Benutzer warnen, dessen Benutzerdaten durch Angriffe und Diebstähle ins Netz gelangt sind.

PwnedList sammelt diese Daten und wertet sie anschließend aus. Auf diese kann Lastpass nun zugreifen und mit euren Daten vergleichen. Sollte hier ein Erfolg auftreten, so bekommt ihr eine Warn-eMail von Lastpass zugeschickt. Nettes Ding? Joar und freut mich, dass die Jungs da so fleißig für unsere Sicherheit der Nutzerdaten sorgen.

ASUS Transformer Pad TF300T: Update bringt Verbesserung der Performance und Usibility

Da habe ich gestern Abend nicht schlecht gestaunt, als mir mein ASUS Tranformer Pad TF300T sagte, das ein Firmware-Update zur Verfügung steht. War doch erst kürzlich das Update auf die neue Androidversion 4.1.1 aka Jelly Bean erfolgt.

Laut ASUS soll das Update, welches natürlich weiterhin auf dem aktuellen Android basiert, einige Performance und Usibility-Fixes in petto haben, die seit dem letzten Update aufgetreten und von den Nutzern gemeldet wurden.

Das Tablet läuft nun mit der internen Version 10.4.2.13 und wer das Update nicht automatisch angezeigt bekommt, der kann gerne unter „Einstellungen“ -> „Über…“ und „Software Updates“ manuell danach suchen lassen.

Verbesserungen oder ähnliches habe ich heute morgen nicht feststellen können, allerdings hatte ich auch bisher keinerlei Probleme, denn das Tablet ist rundum einfach eine Wucht und ist ein treuer Begleiter auf all meinen Reisen ;-).

Android-App: groobr

Vorhin habe ich über das Konzept von groobr geschrieben und auch über die neue Android-App, die ich nochmals kurz mit Bildern beleuchten möchte.

Ihr könnt euch hier zum ersten Mal registrieren über eMail-Adresse und Passwort bzw. wer eine All-In-One-Lösung bevorzugt, auch via Facebook-Login.

Zudem kannst du an Veranstaltungen teilnehmen, dein Profil bearbeiten und Personen/Veranstaltungen in deiner Nähe suchen.

Einzig die Option für das Anlegen von Veranstaltungen habe ich bisher nicht gefunden, aber vielleicht kommt die auch noch. Alles ansich eine runde Sache, außer die bereits angesprochenen optischen Lags an einigen Stellen, aber Beta ist Beta und die Zeit wirds bringen ;-).

Hier noch ein paar Bilder zur App…

und ansonsten bleib groobr ;-).

Werde ein groobr und finde viele Gleichgesinnte für gemeinsame Erlebnisse!

Ich weiß garnicht mehr, wann ich von groobr angeschrieben wurde, aber es dürfte ein halbes Jahr her sein ;-). Viel passiert seit jeher und inzwischen sitze ich hier in einer Hülle und Fülle von Möbelstücken und Kartons und warte auf den Umzugswagen am Samstag um endlich meinen weiteren Lebensweg gen Berlin zu schreiten.

Berlin, eine sagenhafte Stadt erwartet mich und dies wird sicherlich auch Anfang Oktober hier nochmals berichtet und angesprochen werden. Und in Berlin wird mich auch groobr erwarten und vielleicht von mir ab und an genutzt. Groobr? Tjoar wie erkläre ich es euch…vielleicht erstmal kurz das „about us“ von ihrer Homepage:

about us

Wir sind die geilste Idee seit geschnitten Brot oder the most brauchbare app on the internet on the planet. Ever.

Unsere app hat kein tsy am Ende oder viele eeeeeeeee’s in der Mitte, sondern heisst kurz und einfach groobr. Warum wissen wir auch nicht mehr so genau, aber wir wissen, dass groobr jetzt in Berlin an den Start geht. Und groobr hebt deutlich früher ab als die Flieger in Schönefeld. Amen. Deshalb brauchen wir noch kick-ass-launch-Unterstützung im firehammer mode.

Zum Team:  Wir sind 5 Freunde (ohne Hund), mit MBA, durchgeknallten Ideen und einem großen Schlafdefizit.  Unser Investor war zwar nicht mit Demi Moore liiert. Dafür ist bei uns alles echt. Und unsere beta ist jetzt fertig. 

Weck den groobr in dir!

;-). Ich musste schmunzeln, als ich es las und die Leute scheinen dort auch echt top drauf zu sein. Aber was ist nun groobr. Groobr hat sich zur Idee gemacht, dass es Menschen gibt, die gerne etwas tun würden, aber keine anderen Mitmenschen in ihrem Umfeld, vormals Freundeskreise, finden, die gerne mitmachen. Aber die Welt lebt nicht nur von Freunden, sondern vielleicht hat der Nachbar oder die Dame 3 km weiter auch Lust darauf, ein Event zu erleben. Und schon ist man zu zweit oder zu dritt. Nur es fehlte bislang die Schnittstelle, die auch soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+ nicht abdecken, da man sich dort eben leider auch nur im eigenen Umfeld tummelt.

Groobr setzt hier an und bietet ein eigenes kleines Netzwerk, wo sich jeder registrieren kann. Registrieren, Veranstaltung hinzufügen und wer mag, der kann ja teilnehmen, Treffpunkt ausmachen und gemeinsam erleben. So die grobe Idee hinter dem Konzept.

Nun denn, die App für Apples iOS scheint es schon länger zu geben und auch einwandrei zu funktionieren. Ich wurde damals angeschrieben, um die Android-App zu testen und zu bewerten und es hat anfangs sehr gehackt und die App war mehr als buggy (und das darf ich, selbst als Software-Entwickler tätig, offen und ehrlich sagen), aber nach dem größten Update Anfang Sommer waren 99% der Probleme behoben und somit steht nun auch eine App für das Googlesche mobile Betriebssystem Android zur Verfügung. Diese befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase und hat ab und an noch mit ein paar optisch komisch wirkenden Lags zu kämpfen, aber Beta ist Beta und die Jungs und vielleicht auch Mädels sind dran, die App stetig zu verbessern und zu optimieren.

Ich persönlich habe leider aus oben genannten Gründen noch kein Event testen können, denn die Veranstaltungen finden zumeist (noch) in den großen Städten wie zum Beispiel Berlin statt. Aber ich denke, wenn mich Berlin erstmal hat, dann werde ich vielleicht auch zu einem groobr, denn die Idee und die Leute sind mir sehr sympathisch und ich freue mich schon, diese einmal persönlich kennenzulernen ;-).

groobr funktioniert genauso wie das echte Leben – nur viel schneller und einfacher. groobr zeigt dir, wer in deiner Umgebung etwas unternehmen möchte. Schließ Dich einfach einer Gruppe an oder erstelle am besten gleich selbst ein Event: Egal ob ein Konzertbesuch, ein Kaffee um die Ecke, ein Match im Park oder die Party des Jahres oder! Anstatt auf die gute Gelegenheit zu warten, kannst du so sein, wie du bist: Spontan, unternehmungslustig und immer offen für Neues.

+ spontan neue Leute direkt in der Umgebung treffen
+ Aktivitäten in der Gruppe – von einem Teilnehmer bis zur ganzen Stadt
+ selbst Events veranstalten und selbst bestimmen, wer dabei ist
+ das beste Mittel gegen Langeweile – gemeinsam auf neue Ideen kommen!
+ gleichgesinnte Leute treffen und jede Menge Spaß haben.
+ einfach und direkt mit Leuten in deiner Stadt chatten und zu einem Event verabreden
+ Abenteuer zwischendurch – die Stadt in der Mittagspause neu entdecken

 

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(

 

[app 470572304]

Von 0 auf 100 in nur 365 Tagen: Lieferanten.de feiert seinen ersten Geburtstag

Lieferanten.de war in meinem alten Blog schon Thema und spielt im E-Commerce eine hohe Bedeutung, denn das Webportal bietet eine Suchmaschine für gewerbliche Einkäufer und Lieferanten. Bah, gibt mir Google doch auch. Nein, Google gibt Suchergebnisse anhand von Nutzerverhalten und Wünsche und Vorlieben vom Surfer, die im E-Commerce allerdings keine Rolle spielen. Denn wer hier sucht, der sucht Zuverlässigkeit und Partner für den erfolgreichen Online-Handel und genau an dieser Stelle setzt Lieferanten.de seit über einem Jahr an.

Lieferanten.de wurde am 23. August 2012 im Web geboren und hat sich in den letzten 12 Monaten als feste Größe des E-Commerce etabliert, indem es dafür sorgt, dass die Anforderungen der Nutzer bedient werden und die Wünsche nach zusätzlichen Features und Funktionen schnellstmöglichst erfüllt und umgesetzt werden. Resultate sind zum Beispiel eine deutlich übersichtlich gestaltete Suchergebnisliste, eine neue Anfragebox mit der Möglichkeit von Mehrfachanfragen nach Preis und Konditionen, eine bildgestützte Produktsuche und die Einführung des Gütesiegels „Geprüfter Lieferant“ für zertifizierte Partner.

Große Pluspunkte des Portals sind zudem die sehr intuitive Bedienung und die hohe Qualität der Suchergebnisse für gewerbliche Einkäufer. Dies belegen auch die Zahlen, die Lieferanten.de anlässlich seines ersten Geburtstages in einem Blogpost veröffentlicht hat. So sind über 6.000 Lieferanten eingetragen, die rund 1,4 Millionen unterschiedliche Produkte von über 4.000 verschiedenen Herstellern repräsentieren. Auch die Aktivitäten in den so wichtigen Sozialen Netzwerken sehen gut aus, denn wer als Unbekannter mehr als 4.500 positive Empfehlungen per eMail, Twitter, Facebook und Google+ in 12 Monaten erfährt, darf stolz auf sich sein.

Grafiken, mehr Details und Zahlen gibt es hier auf dem offiziellen Blogpost und die Entwickler versprechen schlussendlich das noch viele neue Funktionen und Features sich in der Entwicklung befinden. Darf man also gespannt sein, was da noch alles kommt.

Wir als Tech-Lounge wünschen Lieferanten.de jedenfalls alles alles Gute zum 1. Geburtstag und werden weiterhin eine Auge darauf haben und über Neues und Interessantes gerne berichten!

DropShipping Erfahrungen

Es ist wieder Zeit für den nächsten Teil unserer Reihe „In sechs Schritten zum erfolgreichen DropShipper“. Diesmal geht es um das Thema „DropShipping Erfahrungen“.

Alexander Hupe wird euch sicherlich nichts sagen, aber vielleicht sein Lebensprojekt: endlichzuhause.de. Denn dort bietet der Hobby-Webdesigner und Freizeit-Programmierer seinen Kunden eine breite Palette von Produkten rund um ein schönes Zuhause. Als reines Hobby-Projekt im Jahre 2005 gestartet, entwickelte sich das Unternehmen 2007 zu einem Vollzeitbetrieb. Heute bietet der Online-Shop mehr als 4.000 Artikel in den Themen „Tisch und Tafel“, „Schöner Wohnen“, „Moderne Küche“, „Geschenke“ und passend zum „kommenden“ Feste die Rubrik „Weihnachten“ an. Die Navigation ist sehr transparent und benutzerfreundlich gestaltet und ich habe mich so eben schnell zurecht gefunden und ein wenig in den Angeboten geschmökert.

Alexander Hupe hat vor sieben Jahren diesen Online-Shop aufgebaut und in damaliger Zeit noch alle Bestellungen, nach Auftragsbestätigung der Kunden, zu sich bestellt, diese von Hand verpackt und dann weitergesandt. Wie man sich denken kann, dauert natürlich der Versand dann für den Käufer recht lange und auch für Herrn Hupe war dies eine extreme Belastung. 2008 entschied er sich nun für die Einführung des DropShipping-Konzepts und wie wir alle wissen, kommt der Online-Händler hier nur noch der Pflege der Kunden und des Web-Auftritts nach und erhält zu keinem Zeitpunkt physischen Kontakt mit der Ware. So sind schnelle Versandzeiten und damit zufriedenere Kunden gegeben.

Im Gespräch mit DropShipping.de berichtet Alexander Hupe nun von seinen Erfahrungen mit dem Handel per DropShipping:

 

1. Seit wann gibt es Ihr Unternehmen?

A. Hupe: Gestartet haben wir als Hobbyprojekt 2005, als „Vollzeitunternehmen“ arbeiten wir seit 2007.

 

2. Wie kamen Sie auf die Idee, einen Geschirr- und Besteckshop zu eröffnen?

A. Hupe: Ich hab mich privat schon immer für stylische Webseiten interessiert, dafür, wie man Produkte gut visuell präsentieren kann. Als Hobby-Webdesigner und -Programmierer hab ich „nebenbei“ schon den einen oder anderen Shop aufgesetzt und betreut. Einige davon wurden mit der Zeit recht erfolgreich – warum dann nicht auch selbst so etwas machen?

Eines wusste ich jedoch: Ich wollte nie Artikel mit einer Netzschnur verkaufen – hier gab es schon 2005 den totalen Preiskampf im Internet. Da war eigentlich ein Shop zum Thema Haus und Wohnen genau das Richtige. Die Preise waren noch relativ in Ordnung bzw. schwer zu vergleichen und man konnte mit geeigneten Bildern einen schönen, ansprechenden Shop gestalten.

Auf der Suche nach Dekorationsartikeln bin ich dann beim Großhändler Ritzenhoff&Breker gelandet. Letztendlich hat sich dann das Geschirr als Hauptkategorie durchgesetzt, wahrscheinlich, weil es zu der Zeit die absolute Nische war.

 

3. Spielte DropShipping von Anfang an eine Rolle und wie kamen Sie darauf, Ihre Waren via DropShipping zu verkaufen?

A. Hupe: Anfangs haben wir selbst gepackt. Das war sehr aufwändig. Wir brauchten eine Menge Verpackungsmaterial, Füllstoffe, eine Rampe für Paletten, Regale, Hubwagen und, und, und. Die Ware bestellten wir meist erst, nachdem sie von Kunden geordert wurde, für eine richtige Lagerhaltung hatten wir gar keinen Platz. Ein Problem bei diesem Verfahren war dadurch eine mindestens einwöchige Lieferzeit. Ich denke, das wäre heute bei den meisten unserer Kunden nicht mehr akzeptabel

 

4. Beschreiben Sie Ihren bisherigen Werdegang.

A. Hupe: In den ersten 1-2 Jahren, in denen wir selbst gepackt haben, bauten wir eine immer bessere Beziehung zum Großhandel auf. Er sah, dass wir kontinuierlich wuchsen und verlässliche Partner waren. Irgendwann wurden wir mal zu einem Gespräch eingeladen, und es wurde uns das DropShipping angeboten. Damals hatten wir ca. 1000 Artikel im Sortiment und haben uns wirklich rasant entwickelt. Ich denke noch voller Grauen an die Vorweihnachtszeit 2007 zurück. Zu diesem Zeitpunkt waren wir am Ende unserer Kapazitäten angelangt. Am 23.12. packten wir noch bis Mitternacht und füllten Heiligabend vormittags noch einen LKW. Das sollte dann aber unsere letzte „Selbstpack-Saison“ sein.

Anfang 2008 begann dann eine 4-monatige Entwicklungszeit an der Schnittstelle. Ab Mai 2008 versenden wir ausschließlich per DropShipping. Unser Wachstum ist nicht mehr ganz so rasant wie die ersten beiden Jahre (in diesen haben wir uns jeweils verdoppelt), jedoch schaffen wir jährlich immer noch 20-30%. Aktuell haben wir ca. 4000 Artikel im Sortiment.

 

5. Worin sehen Sie die Vorteile bei DropShipping?

A. Hupe: Es gibt mehrere Vorteile. Zum einen vermeidet man durch die fehlende Lagerhaltung eine nicht zu unterschätzende Kapitalbindung. Weiterhin sparen wir Ressourcen wie Lagerraum, Verpackungsmittel, Verpackungstechnik und natürlich auch Personal. Da unser Großhandel personell gut ausgestattet ist, können Aufträge auch in Spitzenzeiten (wie im Weihnachtsgeschäft) gut abgearbeitet werden.

Da der Großhandel oft schon gute Verträge mit Logistikern hat, kann man über diese Schiene meist auch recht günstig mit versenden – die Handlingkosten amortisieren sich dadurch zu Teil.

 

6. Gibt es aus Ihrer Sicht auch Nachteile im DropShipping-Handel?

A. Hupe: Definitiv. Es ist ein immenser technischer Aufwand nötig, um sämtliche logistischen Schritte automatisiert im jeweiligen Warenwirtschaftssystem abzubilden. Die Bestellbearbeitung soll für den Kunden ja so transparent wie möglich ablaufen. Um korrekte Aussagen an der Kunden-Hotline zu treffen, benötigt man ständig einen aktuellen Bearbeitungsstatus. Was ist mit Rückständen, wie ist die Paketnummer? Ist die Ware schon raus? 1 oder 2 Pakete? Ist die Retoure schon wieder da?

Schwierigkeit bei der Anbindung an das bestehende Warenwirtschaftssystem ist oft die teilweise veraltete oder proprietäre Software beim klassischen Großhandel bzw. mangelnde Schnittstellen.

Ein weiterer Nachteil ist die Abhängigkeit vom DropShipping-Lieferanten. Es soll vorgekommen sein, dass dieser nach einer Weile einen eigenen (Hersteller-)Shop eröffnet hat und somit dem DropShipper aus eigenem Hause Konkurrenz machte. Hier ist schon ein gewisses Vertrauen bzw. eine vertragliche Abstimmung nötig.

Setzt man mehrere DropShipping-Lieferanten ein, kann es zu Überschneidungen innerhalb einer Bestellung kommen. Daraus resultieren dann mehrfache Handling- und Portokosten je Auftrag. Das ist dann nicht immer wirtschaftlich.

 

7. Beziehen Sie Ihre Produkte von einem oder mehreren DropShipping-Lieferanten?

A. Hupe: Mittlerweile von mehreren.

 

8. Wie sind Ihre Erfahrungen bzgl. der Lieferfähigkeit und der Lieferzeit im DropShipping-Handel?

A. Hupe: Damit sind wir wirklich zufrieden, wir haben oft einen 24h-Versand, das könnten wir selbst nicht gewährleisten.

 

9. Wie handhaben Sie Widerrufe Ihrer Kunden? Wird die Ware von Ihrem Lieferanten zurückgenommen?

A. Hupe: Ja. In jedem Paket befindet sich ein Retourenaufkleber mit Empfänger unsere c/o-Adresse beim Großhandel. Dort wird die Ware wieder eingelagert und wir erhalten eine Gutschrift abzüglich einer Retouren-Handling-Gebühr. Die Rückmeldungen kommen dann per Fax und wir erstellen dann die Kundengutschrift. Dieser Prozess ist sehr umständlich, aber zum Glück halten sich unsere Retouren in Grenzen.

 

10. Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft gesteckt und welche Tipps können Sie aus Ihren Erfahrungen im DropShipping-Handel geben?

A. Hupe: Wir haben im letzten Herbst auf eine neues Warenwirtschaftssystem gewechselt, um die normalen Standard-Prozesse besser automatisieren zu können. Das ist uns zu einem großen Teil schon gelungen – nun gilt es noch, den letzten Feinschliff zu machen. Nächstes Ziel ist eine Sortimentserweiterung, hier gab es schon erste Gespräche.

Aus meiner Erfahrung ist die Einführung eines DropShipping-Systems beim Großhandel ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Die zugrundeliegenden Prozesse unterscheiden sich oft stark. Daher kann ich neuen Shopbetreibern nur dazu raten, Geduld zu haben und im Zweifelsfall den Versand erst einmal selbst durchzuführen. Man bekommt nebenbei auch ein Gespür für die Ware, die man verschickt und kann kompetenter auf Kundenfragen antworten. Wenn die Umsatzzahlen steigen, kann man das Versandsystem immer noch auf DropShipping umstellen.

Und, klingt DropShipping interessant? Dann geht es hier weiter.

Zudem kannst du noch heute hier den kostenlosen Ratgeber anfordern und in einer Woche den sechsten und letzten Artikel zum Thema: „DropShipping Großhändler: So finden Sie den optimalen Lieferanten“ lesen DropShipping Deutschland: Ein Trend im Online Handel setzt sich durch .

WinRar 4.2 für nur 3,57 € – Aktion leider schon vorbei!

Schade, da will man es gerade bloggen und schon ist die Aktion wieder abgeblasen. Trotzdem möchte ich es kurz erwähnen, da ich mir den Spaß gegönnt habe. Warum? Weil ich nicht mehr der minderjährige Junge bin, der sich Spiele und Software aus dubiosen Quellen saugt, sondern selbst Software zuhause, auf Arbeit und sonstwo entwickelt, testet und den Aufwand zu schätzen gelernt hat. Software kostet und gute Software muss nicht viel kosten. So wie ich mir dieses Jahr nach dem 26. Oktober auch Windows 8 Original kaufen werde, so tue ich das peu a peu auch mit der Software, die ich tagtäglich nutze (schließt natürlich Win8 mit ein ;-)). Meist ist es sowieso Open Source, aber manchmal fehlen die Alternativen und dann greift man doch zum Geldbeutel.

WinRar ist euch ein Begriff? Lange Zeit DER Entpacker für .zip und .rar-Dateien bei mir und meinem Umfeld. Herrlich immer diese Meldungen, dass man nur noch 90 Tage hätte zur kostenpflichtigen Registrierung, aber danach kam einfach die Meldung nicht mehr und eigentlich lief die ursprüngliche Shareware dann auch ohne Einschränkungen. Nun aber sind Open Source Lösungen wie 7Zip längst auf der Höhe und diese hatte die Entwickler von WinRar heute dazu veranlasst, ihre Software für gute 3,57 € inklusive Mehrwertsteuer zu „verramschen“.

 

Allerdings ist die Aktion bereits vorbei und das Tool wieder für (ab)normale 30 € erhältlich.

Ich habe mir den Spaß heute nachmittag allerdings gegönnt und habe nun endlich einmal in meinem Leben eine Lebenslizenz von meinem Standardentpacker. Und das Ganze für gute 3,57 € ;-). Manchmal muss man nur Geduld haben und dann bekommt man auch gute Software für wenig Geld!