27. August 2012

Google Chrome – Update-Kanal ändern

Im Zuge dessen, dass Google die 22. Version seines Browsers in die Beta-Phase geschickt hat, habe ich mich einmal umgeschaut, wie man als Google Chrome-Nutzer denn in den Genuss von den Beta-Perlen kommt, ohne stetig drüber zu installieren.

Google selbst bietet an dieser Stelle nämlich ein kleines portables Tool namens Google Chrome Channel Changer an ;-).

Das Schmuckstück gibt es derzeit in Version 2.0 und kann zwischen den drei möglichen Channels der Chrome-Entwicklung hin und her wechseln:

  • Stable Channel: 
    • stabile Version die normalerweise nach einer Installation im Einsatz ist und wo zu 99% alle Fehler ausgemerzt sind, ein Update findet hier alle 6 Wochen statt
  • Beta Channel: 
    • hier kann es zu Bugs und allgemeinen Fehlern kommen, kann aber schon sehr stabil laufen und man hat einen guten Überblick darüber, was als nächstes so kommen wird, Updates gibt es hier alle zwei Wochen
  • Dev-Channel: 
    • hier testet Google neue Features und Ideen, welche mal vorhanden sind oder auch wieder verschwinden, kann sehr instabil sein und sollte keinesfalls produktiv eingesetzt werden, Updates gibt es hier wöchentlich bzw. sogar öfter

Ich lauf auf dem Beta-Kanal ganz gut und hatte bis dato keine größeren Probleme. Wer sich also traut, der kann seinen Kanal auch einfach mal ändern, um up-to-date zu sein, was Google in seiner nächsten Browserversion als Feature reinbastelt ;-).

Den Download des Channel Changers gibt es hier!

Achja, das Tool ist leider nur in englischer Sprache. Aber ich denke mit dem bisschen sollte jeder klarkommen, ansonsten gibts ja noch den Googlschen Übersetzungsdienst :-).

Google Chrome – Version 22 in Beta-Phase

Nun denn haben die Entwickler von Google Chrome die 22. Version des Browsers in die Freiheit entlassen. Zumindest im Beta-Status. Wie schon in den letzten Versionen tun sich keine großen neuen Veränderungen auf. Die wichtigste Neuerung hilft wohl eher Spieleentwicklern, die den Maus-Cursor anpassen wollen. Dies ist nun per JavaScript-Schnittstelle „Pointer Lock API“ möglich und ermöglicht ein Verändern des Aussehens und Verhaltens des Mauszeigers.

Zudem wurde die Kompatibilität mit dem nun kommenden Windows 8 deutlich verbessert und der Browser an die HiDPI/Retina Displays optisch angepasst.

Für den Benutzer selbst hat sich wenig getan. Einzig ist mir das neue „Hotdog“-Symbol aufgefallen. Die drei horizontalen Balken ersetzen den „Schraubenschlüssel“, bieten allerdings die gleichen Einstellungen wie in Version 21.

Download der neuen Beta steht hier bereit!

SQL Server 2008 – mehr als 200 Zeilen bearbeiten

Ich habe auf Arbeitswegen hin und wieder mit dem SQL-Server aus dem Hause Microsoft zu tun und dort gab es vor Kurzem den Umstieg von der 2005er Variante auf die 2008er. Viele neue Features wie die Autovervollständigung und das Markieren fehlender bzw. fehlerhafter Spaltennamen in Prozeduren sind einige Schmuckstücke aus der neuen Version, die ich wöchentlich nutze. Allerdings gab es auch eine nervige Überraschung, denn im Kontextmenü einer Tabelle konnte man plötzlich nur noch die ersten 200 Zeilen auswählen beziehungsweise bearbeiten. Für Tabellen mit mehr als 200 Zeilen sehr ungünstig ;-).

Aber die Redmonder haben uns die Möglichkeit gegeben, dies zu ändern:

Unter „Extras“ -> „Optionen“ -> „Objekt Explorer von SQL Server“ -> „Befehle“ lässt sich im rechten Fenster nun die Zahl der Zeilen anpassen.

Wollt ihr immer alle Zeilen angezeigt haben, dann braucht ihr dort nur eine 0 zu platzieren und schon gibts im Kontextmenü nur noch die Punkte „Alle Zeilen auswählen“ und „Alle Zeilen bearbeiten“ :-).

Was sind eigentlich diese Google Doodle?

Zur Zeit der Olympischen Spiele in diesem Jahr hatte Google wieder einige neckische Flashspielchen auf seiner Homepage eingebunden gehabt. Direkt über der Eingabetextbox, die wir alle tagtäglich zum Suchen nach Begriffen, Informationen und neuem Wissen nutzen.

Dieser Bereich ist normalerweise dem klassischen Google Logo vorbehalten, wird aber eben zu bestimmten Ereignissen, wie Jahrestagen, Feiertagen oder zu Ehren einiger Künstler anderweitig kreativ gestaltet. Diese Idee hatten die Gründer Larry Page und Sergey Brin schon vor der Unternehmensgründung und kreiierten erstmal zum Burning Man Festival im Jahre 1998 ein verändertes Doodle. Doodle heißt übrigens soviel wie „Gekritzel“ oder „kritzeln“ im Englischen.

Man kann sogar selbst kreativ werden und jederzeit Vorschläge für Google Doodles machen und diese an die eMail-Adresse proposals@google.com senden. Desweiteren, und das war mir auch neu, ist aus dieser recht kleinen Anfangsidee inzwischen ein Geschäft mit Fan-Artikeln geworden. So könnt ihr eure Lieblings-Doodle auf Tassen, Skate-Boards oder T-Shirts im Doodle-Shop bestellen. Vielleicht werde ich da auch mal zuschlagen, denn einige haben mir über die Zeit doch recht gut zugesagt ;-).