DSLM Mittelklasse-Kameras im Test

DSLM (digital single lens mirrorless) Kameras sind in den letzten 5 Jahren enorm populär geworden und erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit bei Hobby-Fotografen. Doch bei der immer größeren Auswahl an Modellen und den unterschiedlichen Systemkamera-Typen wird schnell unklar, welche Systemkamera für die eigenen Ansprüche am besten ist.

In diesem Artikel stelle ich dir die besten Mittelklasse Systemkameras vor für einen ausführlichen Vergleich, solltest du dir jedoch einen Systemkamera Test genauer anschauen.

Viel Spaß beim lesen!

Welches Budget?

Gerade Anfänger-Fotografen, die sich ihre erste Kamera zulegen wollen, schrecken oft vor den hohen Preisen von System- und Spiegelreflexkameras zurück. Die Fotografie ist generell ein sehr teures Hobby und ich würde empfehlen nicht weniger als 500€ für eine Systemkamera (inkl Kit Objektiv) auszugeben. Wem das immer noch zu teuer ist, sollte sich nach einem gebrauchten Modell umsehen.

Geld für Systemkameras

Viel wichtiger ist es jedoch in die Zukunft zu schauen und sich zu überlegen, welche Objektive man in Zukunft gebrauchen könnte. Ein sehr häufiger Fehler ist, dass Anfänger ihr komplettes Geld in eine gute Kamera investieren und erst anschließend bemerken, dass die Objektive eigentlich viel wichtiger sind.

Objektive sind wichtiger als die Kamera an sich!

Deshalb solltest du dir zu Beginn genau klar machen, was du fotografieren willst, welche Objektive dafür ideal wären und ob es diese Objektive überhaupt für deine (Wunsch-)Kamera gibt!

Natürlich solltest du nicht vergessen, die Objektive in dein Budget mit einzuplanen. Wenn du mit der Fotografie als ernsthaftes Hobby beginnen möchtest, macht es für die meisten Anfänger Fotografen Sinn, in den ersten beiden Jahren mit zwei neuen Objektiven zu rechnen.

Um auf die Frage zurück zu kommen: Eine gute Mittelklasse Systemkamera kostet 500 bis 1.000€. Langfristig solltest du aber mindestens mit einem Budget von insgesamt 1.000€ rechnen, wenn du Kamera + Kit-objektiv und ein zusätzliches Objektiv kaufen willst.

 

Welcher Hersteller?

Mittlerweile gibt es sehr viele unterschiedliche Hersteller von Systemkameras am Markt, doch das Lesen von vielen Systemkamera Tests zeigt schnell, dass folgende 4 Hersteller den Markt dominieren:

  1. Sony (E-Mount)
  2. Olympus (Micro Four Thirds)
  3. Panasonic (Micro Four Thirds)
  4. Fujifilm (X Mount)

Da das System von Sony das jüngste ist, gibt es verhältnismäßig eher weniger Objektive. Olympus und Panasonic haben sich zusammengeschlossen um gemeinsam einen Anschluss für Wechselobjektive zu gestalten. Deshalb gibt es für dieses System auch mit Abstand die meisten Wechselobjektive. Für Fujifilm gibt es ebenfalls, wie bei Sony einige hochwertige Wechselobjektive direkt vom Hersteller.

Sony Systemkamera

Welches Modell?

Gerade im Bereich der Mittelklasse Systemkameras gibt es eine ungemeine Auswahl an Kameras. Zu Beginn solltest du dir genau überlegen für was du die Kamera zurzeit hauptsächlich benötigst und für was du sie in Zukunft hauptsächlich benötigen wirst. Da das gerade für Anfänger-Fotografen einer der schwierigsten Schritte ist, habe ich eine einfachere Lösung für dich:

Siehe dich nach einer Allrounder-Kamera um, mit der schon viele andere Fotografen gute Erfahrungen sammeln konnten. Dafür kannst du dich beispielsweise auf den Amazon Bestsellern umsehen. Schon seit mehreren Jahren steht dort die Sony A6000 auf dem Thron, die ich dir mit bestem Wissen (und Gewissen) empfehlen kann. Nachdem du dir anschließend einen Bestseller herausgesucht hast, von dem du denkst, dass er zu dir passt, solltest du dich nach negativen Punkten umsehen, mit denen du gar nicht umgehen kannst.

kameras

Die Sony A6000 ist eine sehr gute Kamera für seinen Preis. Informierst du dich jedoch ein bisschen, wirst du schnell feststellen, dass eine Schwäche von ihr ist, dass es keine weiten Teleobjektive gibt. Willst du beispielsweise auf einer Safari einen kleinen Vogel fotografieren hast du mit dem weitesten Objektiv von Sony keine Chance, da dieses „nur“ 200mm hat. Andere Hersteller haben Objektive im Reportoire, die bis zu 600 oder 800mm haben.

 

Ich hoffe, dir mit diesem kleinen Artikel die Kamera-Kaufentscheidung bei einer Mittelklasse-Systemkamera etwas vereinfacht zu haben. Wenn du noch Fragen hast, können wir gerne darüber in den Kommentaren diskutieren. Ich wünsche dir auf jeden Fall erfolgreiches Fotografieren :-)!

Kaspersky 2015: neue Produkte bieten plattformübergreifenden Schutz

Kaspersky ist sicherlich eines der bekanntesten Programme aus der Virenschutz-Sparte. Vor allem unter Privatanwendern findet die Kaspersky Lab Serie viele Nutzer. Wie bei jeder Software, gibt es von Zeit zu Zeit neue Versionen mit funktionalen Neuerungen. So auch bei Kaspersky Anti-Virus 2015, Kaspersky Internet Security 2015 und Kaspersky Internet Security – Multi-Device 2015.

Da Cyberkriminelle mittlerweile sogar Webcams hacken können, bietet Kaspersky in seiner neuen Produktlinie einen entsprechenden Webcam-Schutz. Außerdem gibt es in der neuen Version einen Aktivitätsmonitor, der sämtliche Prozesse eures Betriebssystems analysiert und im Notfall sofort ein lokales Backup eurer Dateien erstellt, damit diese nicht zum Beispiel von Hackern verschlüsselt, und erst gegen ein Lösegeld wieder entschlüsselt werden. Eine weitere Neuerung von Kaspersky im Jahr 2015 sind die Sicherheitswarnungen für öffentliche WLAN-Netze. Denn gerade über solche offenen Netze gibt es viele Angriffe.

Natürlich gibt es noch viele weitere kleine Neuerungen. Über das gesamte Portfolio und die neuen Funktionen von Kaspersky Lab 2015 könnt ihr euch auf der Seite der Software informieren.

CA arcserve Unified Data Protection – Datensicherung der Neuzeit

Die Entwicklung der digitalen Technik in letzten Jahren und Jahrzehnten hat für alle Unternehmen viele Vorteile mitgebracht. Effizienteres Arbeiten, elektronische Ordnung und schier unendliche Möglichkeiten. Aber jeder Fortschritt bring seine Herausforderungen mit sich.

Und in diesem Fall ist die Herausforderung die Datensicherung. Bisher hat man die Daten gesichert, in dem regelmäßig eine einfache Sicherung gemacht wurde, eine einfache Kopie der Daten. Da in Zukunft die Datenmengen noch weiter ansteigen und Systeme noch komplexer werden, reicht solch eine einfache Sicherung nicht mehr auf.

Es Bedarf komplexerer Datensicherungssysteme, die einen systemübergreifenden Support bieten, einfach und unkompliziert zu bedienen sind und möglichst leicht erweiterbar sind. CA arcservice möchte mit seiner Unified Data Protection genau solch eine Lösung bieten. Das Programm soll für die Datensicherheit von virtuellen und physischen System sorgen und über eine jederzeit erreichbare Weboberfläche steuerbar sein. Außerdem bietet das System eine Ausfallsicherheit, da beim Ausfall einer Komponente die Funktion in weiten Teilen trotzdem gewährleistet ist.

„Fake ID“-Sicherheitslücke bedroht Milliarden Android-Geräte

Das amerikanische Sicherheitsunternehmen Bluebox Security hat eine gefährliche Sicherheitslücke im mobilen Betriebssystem Android ausfindig gemacht. Die Sicherheitslücke besteht bereits seit Januar 2010, was bedeutet, dass Milliarden Geräte davon betroffen sind, genau genommen alle Geräte die mit Android-Versionen zwischen 2.1 und 4.4 ausgestattet sind.

Was ist die Ursache des Fehlers?

Die Lücke steckt im Paket-Installer von Android und entsteht, weil das Betriebssystem die kryptografischen Signaturen von Apps nicht genau überprüft. Für gewöhnlich sind Apps mit einer Signatur der Hersteller ausgestattet, um ihre Echtheit und Sicherheit zu verifizieren. Diese wird allerdings vom Installer nicht genau kontrolliert, wodurch schädliche Apps durch gefälschte Zertifikate das System überlisten können und im schlimmsten Fall die gleichen Zugriffsrechte wie die wichtigsten System-Apps des Android-Geräts erhalten. Das bedeutet: Selbst wenn eine App beim Download angibt, keine besonderen Zugriffsrechte zu benötigen, kann sie mit einem gefälschten Zertifikat aus der gesicherten App-Sandbox ausbrechen und auf die sensiblen Nutzerdaten zugreifen, ohne dass der User etwas davon mitbekommen könnte. Gerne gefälscht wird z.B. die Signatur des Abobe Flash-Players, weil das Programm Zugriff auf weite Teile des Systems hat. Wenn ein Programm mit einer solchen Lizenz ausgestattet ist, erhält es bei der Installation automatisch die gleichen Rechte.

Wozu Signaturen?

App-Signaturen spielen eine wichtige Rolle im Android-Sicherheitssystem.

Bestimmte Zugriffsrechte, die sensible Daten und die Kernfunktionen des Systems betreffen, sind nur einigen wenigen Programmen vorenthalten, so z.B. Adobe-Apps, die bestimmte Rechte benötigen, um das Flash Plugin zu unterstützen, das von zahlreichen Anwendungen benötigt wird. Apps, die über solche Rechte verfügen, können Konfigurationen am Gerät vornehmen und viele Datensätze überwachen, damit sich nicht groß damit auseinandersetzen muss und somit Arbeit erspart wird. Dass gefährliche und nicht vertrauenswürdige Anwendungen Grundeinstellungen der Geräte verändern können und frei auf die Daten auf dem Gerät zugreifen können, ist hingegen sicherlich nicht im Sinne des Users, wird aber durch die lasche Sicherheitsüberprüfung ermöglicht. Erschwerend kommt hinzu, dass Android erlaubt, eine App mit mehreren Signaturen auszustatten. Ein Hacker könnte folglich eine App mit verschiedenen Signaturen ausstatten, um entsprechend auch die Zugriffsrechte auf verschiedene Bereiche des Geräts zu erhalten.

Wie wird das Problem behoben?

Google hat das Problem bereits in Angriff genommen: Mit einem Update des Google Playstores sowie der Verifizierungsfunktion des Paket-Installers wurden bereits Schritte in die Wege geleitet, um die Sicherheitslücke zu schließen. Damit ist das Problem allerdings noch nicht behoben, da die Problembehandlung auch von den Geräteherstellern umgesetzt werden muss. Eine solche Verbesserung geschieht laut Bluebox Security in den folgenden drei Schritten:

  1. Google behebt den Fehler im Programmcode und sendet den neuen Code an die Hersteller.
  2. Die Hersteller bauen den neuen Code in ihre Firmware ein und senden Update-Informationen an alle entsprechenden Geräte.
  3. Das Update wird auf den Geräten installiert und die Sicherheitslücke wird geschlossen.

Was kann ich selbst tun, um mein Gerät zu schützen?

Wer sich nicht darauf verlassen möchte, dass Google und die Smartphone-Hersteller zügig die Schritte zur Behebung des Fehlers in die Wege zu leiten, hat ein paar Möglichkeiten, um sich auch eigenständig vor den Gefahren von Fake ID zu schützen und das Gerät sicherer zu machen:

  1. Zunächst sollte festgestellt werden, ob das Handy überhaupt von dem Fehler betroffen ist. Bluebox Security hat im Android Playstore speziell zu diesem Zweck den Bluebox Security Scanner bereit gestellt. Mit dem Programm lässt sich zügig herausfinden, ob Fake ID ein Problem darstellt.
  2. Der Scanner einer hochwertigen Antiviren-Software für das Smartphone ist zwar nicht in der Lage die Betrügerei der gefälschten Zertifikate zu durchschauen, aber das muss er auch gar nicht, weil er dazu in der Lage ist, gefährliche Anwendungen im Allgemeinen vom Betriebssystem fernzuhalten, egal ob mit oder ohne Zertifikat-Tricks ausgestattet. Nicht nur zu diesem Zweck sollte ein Android-Telefon mit einer solchen Software gerüstet sein: Inzwischen ist die Virenzahl, die es auf das Google-Betriebssystem abgesehen hat, so groß, dass ein Smartphone grundsätzlich genauso geschützt werden sollte wie ein Rechner.
  3. Viele kostenpflichtige Antiviren Suites für Android verfügen über nützliche Zusatzfunktionen. Eine davon ist in diesem Fall besonders nützlich: Die Programme überwachen genau, welche Apps auf welche Daten oder Anwendungen zugreifen. So lässt sich effektiv und schnell herausfinden, wenn etwas auf dem Telefon nicht mit rechten Dingen zugeht.
  4. Grundsätzlich sollten App Stores von Drittanbietern gemieden werden, da sich dort die meiste Malware für Android herumtreibt. Der Google Playstore ist zwar durchaus auch nicht zu 100% sicher, aber die Gefahr einer Infektion ist dort sehr viel unwahrscheinlich als auf anderen zwielichten App-Marktplätzen.

Sturzschäden, Displaybruch, Akku defekt – was tun bei Smartphone-Problemen?

Es wird sicherlich wenige Leute da draußen in der weiten Welt geben, die noch nie eines der üblichen Probleme bei ihrem iPhone oder Smartphones von anderen Marken hatten. Bei den einen hat der Akku eine Macke, beim nächsten der Anschluss für das Laden des Gerätes. Wiederum ein anderer meckert über einen Wackelkontakt am Stummschalter und der nächste hat sein Smartphone versehentlich fallen gelassen und dadurch eine „wunderschöne“ gesprungene Scheibe vor dem Display. Und falls das noch nicht genug ist, hat das Display auch noch einen Anzeigendefekt, weil es gebrochen ist. Selbst nicht mehr funktionierende Tasten am Smartphone können einen zur Verzweiflung bringen. All das und sicherlich auch noch einige andere sind Probleme, die in der heutigen Welt, in der nahezu jeder mit Smartphone durch die Gegend läuft, immer wieder auftreten. Aber was kann man tun?

Garantiefall prüfen

Es gibt natürlich Fälle, die unter Garantieleistungen fallen. Wenn ihr zum Beispiel gerade ein neues iPhone gekauft hat und zwei Tage später funktioniert eventuell der Homebutton nicht mehr oder der Akku hat einen defekt, dann ist das definitiv ein Garantiefall und ihr könnt in der Regel über den Shop, wo ihr es gekauft habt oder über Apple selbst das Gerät ein schicken und bekommt ein neues. Ganz wichtig: vorher Backup machen!

Selbstverschuldete Probleme

Bei Fällen, wo euer Telefon einen Sturzschaden erlitten hat (zum Beispiel Displaybruch) ist die Sache schon schwieriger. Kaum ein Hersteller wird euch hier das Gerät kostenlos tauschen. Hier gibt es in den letzen Jahren viele Reparatur-Services, wie zum Beispiel phoneklinik.com, die zum Beispiel das Display gegen einen Preis tauschen, der weniger weh tut als ein komplett neues Telefon zu kaufen.

displaybruchBildquelle: iphoneticker

 

Wenn es einen Wasserschaden gibt, ist die Sache natürlich noch etwas schwieriger und abhängig davon, wie groß das Problem schon ist.Fällt euer Smartphone wirklich einmal ins Wasser, dann ist das in erster Linie ein Sicherheitsmechanismus. Ganz wichtig: nicht sofort wieder einschalten! Denn wenn ihr an dieser Stelle einen Kurzschluss verursacht und die Technik lahm legt, kann kaum noch jemand etwas für euch tun. Deswegen unbedingt vor dem Einschalt-Versuch trocknen lassen. Tipps gibt es da sehr viele Verschiedene. Bei mir hat bisher immer 24 h auf der aufgedrehten Heizung geholfen.

Versicherungen

Wer bei solcher Technik immer etwas schusselig daher kommt, dem empfehle ich unbedingt, sich mit entsprechenden Versicherungen gegen Wasser- und Sturzschäden auszustatten. Sicherlich kostet das im Monat ein paar Euro mehr, ihr habt aber im Falle eines Falles eben nicht die Kosten zu tragen.

Ihr seht, dass es für die meisten Fälle Lösungen oder Vorbeugungs-Möglichkeiten gibt. Reparaturservices für iPhone und andere Smartphones sind im kommen und helfen euch, solange ich nicht aus Panik unüberlegte Maßnahmen ergreift, die niemandem mehr Hilfe ermöglichen.

LightScribe: Eigene CDs und DVDs bedrucken

Das Aufkleben von Motiven und Labels ist eine Möglichkeit, die eigene CD oder DVD zu gestalten. Wirklich professionell ist jedoch nur das direkte Bedrucken des Rohlings, welches heute bereits mit vielen Laserdruckern möglich ist.

CDs und DVDs bedrucken

Möchte man den eigenen Rohling bedrucken, ist das heutzutage kein Problem mehr. Verschiedene Drucker bieten bereits die Möglichkeit, die eigene CD oder DVD mit dem gewünschten Motiv auszustatten und dem Rohling so einen professionellen Look zu verpassen. Laserdrucker, welche den CD- und DVD-Druck beherrschen, sind mittlerweile auch für den Homeoffice-Bereich erhältlich und auch für private Nutzer erschwinglich. Entsprechende Geräte bieten natürlich auch die Möglichkeit, normales Papier zu bedrucken. Ebenso können auch andere Datenträger mit Motiven ausgestattet werden. Wichtig ist nur, dass der Drucker über die passende Vorrichtung verfügt.

Einfache Gestaltung dank beiliegender Software

Mit Multifunktionsgeräten sind die Zeiten vorbei, in denen man die eigene CD notdürftig mit dem Edding beschriftet hat. Druckern, die CD- und DVD-Druck unterstützen, liegt stets eine Software bei, mit der auch Laien professionelle und hochwertige Designs erstellen und perfekt an das Format des Rohlings anpassen können. Sei es ein einfacher Schriftzug, ein Bild oder ein aufwändiges Logo: Dank beiliegender Software kann jedes Motiv problemlos auf die CD gebannt werden. Auch die Inlays für die Hüllen können damit im Normalfall gestaltet werden.

Spezielle Rohlinge für den Druck

Nicht jeder handelsübliche Rohling kann mit dem Wunschmotiv ausgestattet werden. Damit die Farbe perfekt haften bleibt und das Druckbild möglichst hochwertig ist, werden spezielle Rohlinge verwendet, deren Oberfläche angeraut ist. Diese sind zwar etwas teurer als normale Rohlinge, doch das Endergebnis weiß zu überzeugen.

Vor dem Druck die Daten speichern

Beim Bedrucken einer CD oder DVD geht ein komplexer Vorgang vonstatten, welcher unter Umständen dafür sorgt, dass im Anschluss keine Daten mehr auf den Rohling gebrannt werden können. Deshalb empfiehlt es sich, stets zuerst die Daten auf den Rohling zu kopieren und danach die Oberfläche zu bedrucken.
Hält man sich nicht an diese Reihenfolge, ist das zwar zumeist auch kein Problem, doch in manchen Fällen kann es passieren, dass die CD nicht fehlerfrei abgespielt werden kann.
Nach dem Druck sollte man den Rohling zudem mindestens einen Tag trocknen lassen. Zwar ist Farbe bereits nach Beendigung des Druckvorgangs wischfest, doch für ein optimales Druckbild mit klaren Linien und ohne Staubrückstände empfiehlt es sich, 24 Stunden zu warten.

Die LightScribe-Technologie

LightScribe ist der Name eines Verfahrens, welches das Bedrucken der Label-Seite eines Rohlings ermöglicht. War es zu Anfang lediglich möglich, in Bronze zu drucken, sind mittlerweile alle gängigen Farben kein Problem mehr. Gegenüber Labelflash hat LightScribe zudem den Vorteil, dass der Druck absolut schmierfrei ist. Um mittels LightScribe zu drucken, wird sowohl ein Brenner welcher die Technologie unterstützt als auch ein entsprechender Rohling benötigt.

Vorgestellt: Thermotransferdrucker

Beim Thermotransferdruck wird temperaturempfindliche Farbe von einer beschichteten Folie auf Papier übertragen. Der Druckkopf eines speziellen Thermotransferdruckers besitzt mehrere Heizelemente, die computergesteuert angesprochen werden. Die verschiedenen Heizelemente werden entsprechend aktiviert und bringen die Farbe auf der speziellen Folie zum Schmelzen. Dadurch wird diese auf das Papier übertragen und ein Druckbild entsteht. Für die beste Qualität ist daher ein perfektes Zusammenspiel von Thermotransferdrucker, Farbband und Papier notwendig. Ein Thermotransferdruck ist oftmals am erhöhten Glanz der Druckoberfläche zu erkennen. Es ist kein mehrfarbiger Druck möglich, nur in der Farbe des aktuellen Farbbandes. Meistens erfolgen die Drucke in Schwarz. Allerdings ist die kein Muss. Die Farbbänder sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich, auch in Sonderfarben wie beispielsweise Gold und Silber.

Die Geräteausführungen

Thermotransferdrucker sind in zahlreichen Ausführungen erhältlich. Für die verschiedenen Einsatzzwecke existieren unterschiedliche Bauformen. Der Desktopdrucker ist für den heimischen Gebrauch und für das Büro konzipiert. Industriedrucker sind für größere Auflagen geeignet und ganze Druckwerke werden in Produktionsstraßen integriert.
Die einzelnen Modelle werden zusätzlich in Druckbreite, Geschwindigkeit und Auflösung unterschieden. Einige Modelle können, unter Verwendung entsprechender Materialien, auch als Thermodirektdrucker verwendet werden.

Die Einsatzzwecke

Thermotransferdrucker werden für vielseitige Einsatzgebiete verwendet. Sowohl in der Produkt-, Versand- und Transportkennzeichnung als auch für jegliche Kennzeichnungen in der Lebensmittelbranche, Automobilindustrie oder der Qualitätskontrolle wird dieses Druckverfahren verwendet. Gerne werden Barcodes, Seriennummern usw. sowohl in Einzeldrucken als auch Massenproduktionen per Thermotransferverfahren gedruckt.
Besonders eignet sich dieses Druckverfahrungen zur Herstellung von Barcode-Etiketten. Dies liegt im hervorragenden Kontrastergebnis, welches eine hohe Scanrate ermöglicht

Zudem sind Druckergebnisse des Thermodruckverfahrens besonders beständig sowohl gegen chemische als auch mechanische Einflüsse bei Verwendung der richtigen Kombination von Thermotransferban und Trägermaterial.

Welche Materialien werden für den Thermotransferdruck verwendet?

Da der Thermotransferdruck sehr vielseitig einsetzbar ist, sind auch die verwendeten Materialien ebenso zahlreich. Die möglichen Materialien reichen von PVC-Folien über Polyethylen-Folien und Polyester-Folien bis hin zu Textil-Gewebe und verschieden Papierarten. Letztere können beispielsweise Brilliantpapier, Chrompapier oder auch Standartausführungen sein. Ebenso ist es möglich einen Thermotransferdruck direkt auf Endprodukte wie z.B. Verpackungen oder DVD-Hüllen usw. anzubringen.

Unterschied zum Thermosublimationsdruck?

Vom Namen ähneln sich diese zwei Verfahren sehr, in der technischen Funktionsweise gibt es allerdings Unterschiede. Beim Thermosublimationsdrucke wird die Farbe verdampft und nicht verschmolzen. Mehrfarbiger Druck ist auch hier nur mit enormen Zeitaufwand möglich. Weiter ist es hier notwendig das Druckergebnis mit einer transparenten Schutzschicht zu überziehen um die Haltbarkeit zu garantieren. Der Vorteil bei diesem Druckverfahren ist jedoch die Farbsteuerung dadurch wird eine extrem hohe Farbechtheit und Intensität erreicht.

Kostenvergleich zum Laserdrucker?

In der Anschaffung sind Thermotransferdrucker der Einstiegsklasse deutlich teurer als Laserdrucker der niedrigeren Preisklasse. Von der Leistung können sie aber deutlich mehr. Von der Druckgeschwindigkeit kann man Thermodrucker mit Laserdruckern vergleichen die ca. 60 Seiten pro Minute bedrucken. Hier sind die Kosten dann schon wieder ausgewogener. Am besten ist aber man überlegt sich welches Anwendungsgebiet man abdecken möchte und kontaktiert einen qualifizierten Händler.  (Direktlink zum Anbieter)

Hier noch einmal im Überblick die Vor- und Nachteile:

Die Vorteile 

  • Geringe Druckkosten
  • Hohe Haltbarkeit des Drucks
  • Ausgereifte, robuste und wartungsarme Technik
  • Sehr gute Kantenschärfe
  • Sehr guter Kontrast
  • Keine Einrichtungskosten
  • Großes Angebot an Thermotransferfolien
  • Viele Farben zur Auswahl, auch Sonderfarben wie Gold und Silber

Die Nachteile

  • Nur einfarbiger Druck 
  • Es werden zwei Verbrauchsmaterialien benötigt (Farbband und Papier) 
  • Nach dem Druckvorgang verbleibt das Druckbild als Negativ auf dem Farbband (Datensicherheitsrisiko)

 

Weiterführende Links:

Thermotransferdruck Grundlagen – Video

Kleinster Thermodrucker der Welt

Thermosublimationsdrucker