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Windows 8-Suche schneller machen: Bing-Suchergebnisse deaktivieren

Bekanntlich bin ich Nutzer erster Stunde von Windows 8 und bin bis heute einfach überzeugt und glücklich über die ganzen nützlichen Funktionen gegenüber Windows 7. Freilich, man hat sicherlich einen Spagat gemacht und rudert an einigen Stellen in Windows 8.1 und im zukünftigen Update zurück, aber man hat wenigstens den Mut gehabt vorzustoßen, was viele andere Firmen leider nicht mal im Ansatz wagen würden. Aber ich will mich nicht verquasseln, sondern euch einen kurzen Tipp da lassen.

Denn ich nutze die Suche bei Windows 8 sehr oft. [Windows-Taste] und einfach lostippen. Die Suchergebnisse kommen aber von Hause aus etwas verzögert. Eine Ursache dafür könnte die Anzeige von Bing-Suchergebnissen sein. Dieses kann bei der Installation nämlich aktiviert werden und wird in den meisten Fällen sicherlich gemacht worden sein.

Der Hintergrund ist, dass bei Eingabe eines Suchbegriffs nicht nur der lokale Rechner, sondern auch bei Bing nach passenden Lösungen gesucht wird. Manko? Klaro, er feuert einen Request ins Internet und muss erst warten bis dort Ergebnisse zurückkommen. Möchte man dies nicht und somit die Suche etwas schneller machen, so kann man die Bing-Suchergebnisse auch einfach in den Einstellungen ausschalten.

Dazu geht ihr einfach in die PC-Einstellungen und wählt den Punkt “Suche und Apps” aus.

Hier einfach den Hebel bei Bing-Suchergebnisse und Webvorschläge drücken und schon wird bei der Suche kein Bing mehr integriert.

Bei mir hat dies zu einer deutlichen Steigerung beim Suchen geführt. Wäre auch komisch wenn nicht :-).

Das Erste: Mediathek und Liveprogramm als App für Windows 8

Ich bin immer froh über das Gefühl, wenn meine fleißig bezahlten Rundfunkgebühren auch in etwas investiert werden, was mir, als Stellvertretender für die jüngere Generation, auch Nutzen bringt. Das Erste gehört zwar nicht zu meinem täglichen TV-Programm, nichts desto trotz bin ich froh, wenn ich auf Sendungen wie die Tagesschau und den traditionellen Tatort am Sonntagabend zurückgreifen kann.

Für Nutzer, die vielleicht die ein oder andere Sendung verpasst haben, gibt es seit geraumer Zeit die ARD-Mediathek. Diese ist zwar via Web abrufbar, nutze ich persönlich aber viel zu selten. Schicker ist da eine Anbindung an das jeweilige System, welches man täglich nutzt. Darauf hat die ARD nun reagiert und eine erste Windows 8 und Windows-RT-App veröffentlicht.

Hier ist nicht nur eine Programm-Vorschau und die Inhalte der Mediathek an Bord, sondern auch das Live-Programm ist abrufbar. Unterwegs, unbegrenztes Datenvolummen vorausgesetzt, und daheim sicherlich eine tolle Möglichkeit, doch öfter Inhalte aus dem Topf des ersten deutschen Fernsehens zu konsumieren. Die App schaut schick aus, macht auf mich sogar einen bisschen übersichtlicheren Eindruck als die Webseite und darf gerne von euch mal begutachtet werden.

Das Erste
Entwickler: ARD-Gemeinschaftsprogramm ErstesDeutschesFernsehen
Preis: Kostenlos

Facebook: Messenger für Windows wird eingestellt

Und wieder erreicht mich eine traurige Nachricht am frühen Morgen. Facebook stellt nicht nur seinen wenig bis gar nicht genutzten Mail-Dienst wegen eben dieser Probleme ein, sondern auch seinen Windows-Client.

Der Facebook Messenger begleitet mich seit langer Zeit schon auf meinen PC-Geräten und ermöglicht nicht nur das Chatten direkt vom Desktop aus, sondern auch das Anzeigen von  Benachrichtigungen von neuen Facebook-Statusupdates meiner Freunde.

Zwar öffnete ein Klick auf die Benachrichtigung auch wieder den Browser, aber es ersparte einen offenen Tab in diesem. Auch die Anzeige des Facebook-Feeds war eine sehr nützliche Sache, da ich selten direkt auf meiner Timeline in der Webversion unterwegs bin.

Nun verkündet man, dass man die Software wieder einstelle. So bekam ich beim Start gerade folgende Meldung:

Am 3. März ist Sense. Da der Facebook-Chat auf dem Protokoll XMPP basiert, kann man sicherlich einer der vielen Multi-Messenger nutzen. Auch Skype versteht den Facebook-Chat, auch wenn es dort irgendwie nur halbherzig funktioniert.

Meine bevorzugte Alternative? Keine Ahnung, bisher macht mich die Ankündigung einfach nur sauer, da ich das Stück Software echt lieben gelernt habe.

Pushbullet: erste Beta-Version für Windows erschienen

Im Zeitalter von vielen Geräten hat man immer wieder das Problem, dass man zwar auf Gerät A eine Datei hat, diese aber auf Gerät B benötigt. Bei Android gibt es viele Möglichkeiten den Transfer zu realisieren. Hierbei sind sicherlich Cloud-Dienste wie Dropbox, SkyDrive und Google Drive zu nennen, aber auch die App AirDroid oder BitTorrent Sync machen hier einen guten Job.

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Eine etwas andere Anwendung hatte ich vor einiger Zeit schon einmal vorgestellt – Pushbullet. Die Jungs und Mädels machen verdammt gute Arbeit und können neben Dateitransfer inzwischen auch Benachrichtigungen anzeigen lassen. So ist es möglich mal flott Texte, Links oder Dateien zwischen den angemeldeten Geräten auszutauschen. Hierbei ist allerdings der Einsatz von Google Chrome beziehungsweise Firefox eine Voraussetzung, da es bisher nur für diese beiden Browser Erweiterungen gibt. Die Verbindung wird dann über das Google Konto hergestellt, womit alle Geräte verbunden sein müssen.

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Nun geht man einen Schritt weiter und hat eine erste Beta-Version für Windows veröffentlicht. Diese soll den Sprung von reiner Browser-Erweiterung auf den Desktop ermöglichen und sah auf den Blick sehr vielversprechend aus. Unbedingt anschauen, wenn man genauso fleißig wie ich ist und stetig Dateien hin und herschiebt. Simpler geht’s nun nimmer :-).

Pushbullet
Entwickler: Pushbullet
Preis: Kostenlos

[tl-quelle http://blog.pushbullet.com/2014/02/20/a-call-for-windows-beta-testers/ Pushbullet Blog]

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Directory Opus: die mächtige Alternative zum Windows Explorer

Seit einiger Zeit setze ich nicht mehr auf den Windows Explorer als Dateimanager unter dem Betriebssystem Windows, sondern vermehrt auf die Software Directory Opus.

Warum eine Alternative nutzen?

Aus dem gleichen Grund, warum man auch in anderen Gebieten auf Alternativen setzt – die eigene Unzufriedenheit über das Produkt. Der Windows Explorer ist eine tolle Sache mit seinen Verknüpfungen, den neuen Bibliotheken seit Windows 7 und den Funktionen im Ordner und Dateimanagement. Aber irgendwann kommt sie, die virtuelle Grenze des Möglichen. Dies fängt bei der (benutzerfreundlichen) Integration von FTP-Servern an als gewöhnliche Dateiablagen und hört letztlich in dem Wust der verschiedene Fenster auf.

Was kann Directory Opus?

Der größte Unterschied zwischen dem Standard-Windows-Explorer und Directory Opus ist schon beim ersten Start erkennbar – eine individuell anpassbare Dual-Anzeige. Wo man beim Windows Explorer zwei Fenster öffnen und nebeneinander legen muss, ist beim Directory Opus schon von Hause aus dabei. In einem Fenster sind zwei Anzeigen vorhanden plus die Möglichkeit, darin noch verschiedene Tabs zu definieren. Weitere Funktionen sind ein integrierter FTP-Client, der im Zusammenspiel mit der Dual-Anzeige natürlich ein mächtiges Feature ist, ein integrierter Datei-Einpacker, sowie eine Medienanzeige und ein Musik-Player. Zudem ist noch ein Bild-Konverter, eine Duplikat-Suche, eine schnelle Änderung von MP3-Tags und generelle eine komfortable Suchfunktion an Bord und rundet das Paket so richtig ab, womit sehr viel Dritt-Anbieter-Software vom PC verschwinden kann.

directory-opus

Derzeit liegt Directory Opus in Version 10.5.4 vor und die Single-Lizenz (beinhaltet eine PC, Laptop und eine portable Lizenz) kostet rund 90 US-Dollar. Definitiv ein Blick wert, wer viel und vor allem komfortabel mit Dateien und Ordnern arbeiten möchte oder muss. Und wie immer gilt – gute Software darf auch ein wenig kosten.

Testlizenz

Die Demo-Version der Software ist 30 Tage lang lauffähig und kann dann über die Beantragung einer kostenlosen Testlizenz nochmal um 60 Tage verlängert werden. Sprich, 3 Monate testen und dann sollte man ja wohl wissen, ob die Software das Geld wert ist oder nicht ;-).

doo: erste Beta-Version für Windows erschienen

Nun sind schon ein paar Tage ins Land gegangen seitdem das Team um meine favorisierte Dokumentverwaltungssoftware doo die erste Beta einer Windows-Version vorgestellt haben. Nichtsdestotrotz hat dieses Ereignis natürlich einen Beitrag verdient.

[perma-doo]

Über doo habe ich schon viele Male hier im Blog berichtet und bin Nutzer erster Stunde. Ich nutze fleißig die Windows 8 und Android-App. Seit einiger Zeit gibt es nun auch die erste Beta-Version eines klassischen Windows-Clients. Dieser hat zwar leider optisch wie funktional noch nicht alles so gut auf dem Schirm, wie es die Screenshots auf der Produktseite hergeben, aber es ist schonmal ein guter Ansatz und gut zu wissen, dass an dieser Baustelle gewerkelt wird.

doo erste beta fuer windows

So kann man sich hier mit seinem Account verbinden, Dokumente anzeigen lassen und von lokal oder Cloud welche hochladen. Wer also Windows 7 oder niedriger nutzt und das Konzept von doo für gut befindet, der darf sich gerne mal die Beta anschauen.

[tl-quelle https://testblog.doo.net/2013/10/24/doo-for-windows-desktop-joins-the-family-major-upgrades-for-ios-android-os-x.html doo]

Lounge-Geflüster: Ein Rundgang durch das neue Windows 8.1

Vor gut einer Woche war es soweit – Microsoft verteilte das kostenlose Update auf Windows 8.1. Wir hatten in diesem Jahr schon viel darüber berichtet, hier und da ausprobiert und doch habe ich letztendlich bis zum finalen Update gewartet, um all meine Geräte zu aktualisieren.

Nach 20 Minuten einsatzbereit

Das Update wurde mir am Donnerstag, dem 18. Oktober, pünktlich kurz nach eins im Windows Store angezeigt. Aufgrund von Arbeit konnte ich allerdings erst am Abend daheim mein Asus Zenbook mit dem Update versorgen. Der Zeitraum zwischen dem ersten Neustart und dem Erscheinen des “neuen” Lockscreens betrug rund 20 Minuten. Dies war aber sicherlich zum großen Teil auch meiner System-SSD zu verdanken, denn auf Arbeit hatte mich das gut eine Stunde gekostet (via Twitter verfolgbar gewesen!).

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Nachdem das System also wieder hochgefahren war, schaute ich natürlich flott im Gerätemanager nach, ob alle Hardwareteile ordentlich ihrer Arbeit nachgingen. Kein Problem, Treiber waren alle installiert und kein gelbes Warnzeichen zu sehen. Sehr gut! Einige Kollegen hatten Probleme mit Grafiktreibern, die sich allerdings nach einer erneuten Installation eines aktuelleren auch von alleine lösten.

Alle Daten noch da

Ein großer Vorteil vom Update zwischen finalem Windows 8 und Windows 8.1 (mehr Informationen) ist das Verbleiben der Daten und Anwendungen. Wer nicht warten konnte und sich die Preview installiert hatte, riskierte bei einem Upgrade auf die neue Version einen Datenverlust, den ich allerdings nicht eingehen wollte.

Verschmelzung ModernUI und Desktop

Dass wirklich neue, das einem sofort ins Auge springt, ist das weitere Verschmelzen von ModernUI und Desktopansicht. Es klingt spartanisch, wenn man von der Fähigkeit schwärmt, eigene Hintergründe anzulegen und diese als neue Funktion verkauft. Aber dies ging in Windows 8 nicht und wurde nun also nachgerüstet. Ein großer Nachteil der ersten Generation von Windows 8 war nämlich, dass man das Gefühl hatte,  wirklich zwei verschiedene Desktops zu haben. Einmal die ModernUI mit ihren (Live-)Kacheln und einmal den klassischen Desktop, den auch Lieschen Müller aus Windows 7 noch kannte.

windows81-oberflaeche-2

 Ich habe recht schnell für mich entdeckt, dass das fehlende Startmenü vollends in der ModernUI aufgehen kann. Sogar noch viel besser. Wenn man sich strukturiert und die ModernUI als das neue Startmenü anerkennt, kann man hier nicht nur Ordnerverknüpfungen und jede Menge Programm-Icons ablegen, sondern hat zudem noch die Liveanwendungen, um sich über Nachrichten und Co. benachrichtigen zu lassen. Allerdings störte es bis dato wirklich, dass es sehr nach zwei paar Schuhen aussah.

In Windows 8.1 hat man nun die Möglichkeit, Desktop- und ModernUI-Wallpaper synchron zu halten. Somit bleibt der Hintergrund gleich und nur der Overlay ändert sich. Es sieht nicht nur verdammt schick aus (im Vergleich zu vorher), sondern gibt dem Benutzer nun das Gefühl, dass er sich nicht in zwei unterschiedlichen Welten befindet.

Die Suche ist erwachsen geworden

Zweites Highlight für mich an Windows 8.1 ist die erweiterte Suche. Hier hatte man meiner Meinung nach ordentlich geschlampt gehabt. Bisher sah sie so aus, dass ich einen Suchbegriff eingebe und selber klicken musste, in welcher Kategorie mein Suchergebnis wohl stecke. Suchte ich eine App, so musste ich den Begriff eintippen und nochmal extra auf den Punkt “Store” klicken. Umständlich, viel zu umständlich!

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Wurde heiß diskutiert und Microsoft zog hier ein Jahr später nach, indem man nun Begriff eingibt und alle Ergebnisse auf einen Schlag geliefert bekommt. Ergebnisse aus den installierten Anwendungen, Einstellungen, Store, Internetsuche via Bing und und und. So wie eine echte Suche nun mal funktionieren sollte.

Da ich viel über die Suche mache, ist dies eine wirkliche Arbeitserleichterung und man darf freilich von vielen Prozent erhöhte Produktivität meinerseits reden.

Die wichtigsten Einstellungen im ModernUI-Style

Ein Punkt, welcher zu dem großen Split zwischen Desktop und ModernUI beigetragen hat, waren die Einstellungsmöglichkeiten. Diese waren in keinsterweise konsequent durchgezogen worden. Über die PC-Einstellungen im ModernUI-Look waren einige Dinge, wie der Lockscreen, das Profilbild und das Wallpaper zwar einstellbar, aber so die richtigen PC-Einstellungen fehlten dort und waren nur über die Desktop-Version der Systemsteuerung aufrufbar. Unnötiges Verwirren der Nutzer war hier einfach vorprogrammiert. Dieses Manko ist man nun angegangen und hat die wirklich wichtigen Punkte in die neue Systemsteuerung übernommen. Ein wichtiger Punkt wie ich finde.

windows-8.1-pc-einstellungen

Startbutton ist zurück, aber eben doch nicht der alte

Wie viel wurde hier darüber diskutiert. Microsoft bringt den Startbutton  wieder zurück und alles wird wie früher, orakelten die Medien. Tjoar, guter Journalismus sieht anders aus, denn keiner hatte sich damals so wirklich mit der Pressemitteilung auseinander gesetzt. Microsoft hatte nicht gesagt, dass der Startbutton zurück kommt, sondern nur ein Button, der wie ein Startbutton eingebaut wird.

Hintergrund ist der, dass die Mehrheit der Nutzer Windows 8 noch via Maus steuern und somit vermutlich die Funktionen der Bildschirmecken wenig ausnutzen. Um allerdings auf die ModernUI zu gelangen, musste man entweder unten links in die Bildschirmecke hovern oder die Windows-Taste drücken. Zwei Arten, die freilich die Masse nicht nutzt.

Ein weiterer Nachteil ist, dass es aus dem Desktop heraus ein schnelles Menü gibt, welches zur Systemsteuerung oder dem Hinzufügen und Entfernen von Programme führt. Dieses war aber auch nur über [Windows-Taste] + X (bzw. ganz weit links in der Taskbar) erreichbar oder umständlich über die Charmbar und Suche nach “Systemsteuerung”. Die Masse kommt damit nicht klar!

Aus diesem Grund hat sich also Microsoft der Kritik gebeugt und den optischen Startbutton wieder zurückgebracht. Einerseits um die Menschen auch mehr an die Nutzung der ModernUI zu gewöhnen, andererseits um den schnellen Wechsel zu symbolisieren und realisieren. Kleines Gimmick, Rechtsklick auf diesen bringt das Schnellmenü, welches bisher nur via [Windows-Taste] + X erreichbar war!

ModernUI – nützliche Funktionen ergänzt

Die ModernUI als solche nutze ich, wie gesagt, als Startmenü. Hier liegen in der ersten Reihe meine Livekacheln, die mich über Änderungen benachrichtigen. Danach liegen alle Programm- und Ordnerverknüpfungen fein säuberlich strukturiert in Kategorien. War bisher das Bearbeiten von Kategorien nur über einen Rechtsklick möglich, so wird dies nun viel einfacher realisiert. Dazu reicht ein bloßer Rechtsklick und langes Drücken auf eine Kachel und es können Kacheln in ihrer Größe verändert (auch ganz klein geht jetzt), Kategorien benannt oder Kacheln hin- und hergeschubst werden. Zudem reicht ein Mausscroll nach unten bzw. ein Wisch um auf die Übersicht aller Apps zu gelangen. Dies war vorher nur über einen Wisch und einen zusätzlichen Klick möglich. Also, wieder ein unnötiger Klick gespart.

Mehrere Fenster nebeneinander

Wer jetzt schmunzelt, hat kein blassen Schimmer von mobilen Betriebssystemen. Bisher war es bei Windows 8 möglich, zwei Anwendungen im 1:2 Verhältnis zu nutzen. Habe ich sehr gerne genutzt, wenn ich gesurft habe und gleichzeitig chatten wollte. Man darf hier allerdings nicht vergessen, dass dies nicht Desktop-PCs betrifft und auch nicht die klassischen Anwendungen, sondern mobile Apps!!! Mit Windows 8.1 bringt man nun die Möglichkeit sogar bis zu vier Apps gleichzeitig offen zu haben. Desweiteren kann man die Größe der einzelnen Fenster beliebig ändern. Ein Manko, was wirklich dringend verbessert werden musste.

Ihr lächelt über die Ankündigung? Dann versucht ihr mal auf eurem iPad oder Android-Gerät vier Anwendungen nebeneinander zu legen. Das ist was ganz anderes? Nein, ist es eben nicht. Denn Windows 8 hat ein großes Potenzial für mobile Geräte. Ich habe neben mir ein Acer W511 zu liegen und kann es sowohl mit klassischen Anwendungen, als auch mit Windows 8-Apps füllen. Und genau diese betrifft es. Wenn der Windows Store irgendwann mehr Anwendungen der breiten Masse führen wird, dann wird man auf Tablets vielmehr auf die Apps setzen, als auf die klassischen Programme und da bietet sich das Multi-Windows-Feature dann wirklich an. Ich vermisse es leider für Android und hoffe, dass diese es bald nachrüsten. Apple? Tjoar, ihr müsstet erst mal richtiges Multitasking hinbekommen.

Schmunzelt ihr jetzt immer noch?

BootToDesktop und Synchro über alle Geräte

Noch eine lang ersehnte Möglichkeit erhielt Einzug – Boot to Desktop. Viele Menschen nutzen Windows 8, aber nicht die Kacheloberfläche. Genau für diese war es lästig, wenn man den Rechner hochfährt und sieht dann die nicht strukturierte ModernUI mit ihren wobbelnden Kacheln. Ein direktes Booten zum Desktop war gewünscht und wurde nun umgesetzt. Desweiteren kommen auch wir Nutzer mit mehreren Windows 8-Geräten jetzt endlich in den Genuss, die Kacheloberfläche nur einmal einrichten zu müssen.

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Ich hatte bis jetzt zwar auch immer die gleiche Struktur auf allen Geräten, diese hatte ich allerdings mühselig selber angelegt und aktualisiert. Diese kann nun synchronisiert werden und wird somit auf allen Geräten gleich dargestellt. Muss man natürlich wollen und ist ein optionales Feature.

Viele Worte, aber auch ein Fazit

Ich glaube, ihr merkt es schon in meiner kleinen Schwärmerei der neuen Funktionen und dem Fehlen von Kritikpunkten – Windows 8.1 ist faktisch schon Windows 9 von der Historie. An dieser Stelle kann man sicher diskutieren, ob sich Microsoft letztes Jahr nicht hätte ein wenig mehr Zeit lassen sollen und gleich die Änderungen von Windows 8.1 hineinbasteln sollen, aber so sieht nun mal Entwicklung und Experimentieren aus. Mit Windows 8 hat man die Menschen überrascht und einen neuen Ansatz und eine neue Richtung gewählt – ein Betriebssystem für Tablet und PC gleichzeitig. Sicherlich schüttelt hier der eine den Kopf, ich aber nicht und bin froh darüber, dass erleben zu dürfen. 

 Denn ich finde den Ansatz verdammt gut. Microsoft hat mit Windows 8 in vielen Dingen einen Bock geschossen. Es war ineffizient die Suche zu nutzen oder den Startbutton gleich komplett zu entfernen und damit den Mausnutzer vor eine allzu hohe Hürde zu stellen, sich mit dem Touch-Prinzip auseinander zu setzen. Mit Windows 8.1 werden nun viele Mankos ausgetrieben. Suche verbessert, BootToDesktop, Verschmelzung der Anwendungen, Startbutton – dies sind alles Verbesserungen!

Ich stimme euch zu, das man dafür zwar kein Jahr Arbeit benötigt, aber lieber spät als gar nicht. Meine Meinung ist ganz klar – man hat sich viel Kritik in Redmond zu Herzen genommen und unglaublich viele Baustellen gefixt und anders gelöst und dafür danke ich Microsoft. Denn jetzt macht Arbeiten irgendwie wieder richtig Spaß. Und wenn ich mir den Review und mein Windows hier so anschaue, dann kann ich gerade wirklich nichts bemängeln.

Seht ihr das anders? Was würdet ihr euch von Microsoft in der nächsten Version wünschen?

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Spotlite: Spotify-Client für Windows 8

Unser allseits so beliebte Musikstreaming-Dienst Spotify hat sich in den letzten 5 Jahren zu einem Platzhirsch unter den Musikstreaming-Diensten gestrampelt. Dies ist nicht nur dem Musikangebot geschuldet, sondern vor allem der Präsenz auf allen möglichen mobilen Plattformen und mit Clients für Windows oder Mac OS X.

Für Windows kommt die Software allerdings bisher nur als klassische Desktop-Anwendung daher, was die Benutzung auf einem Touchscreen manchmal nicht ganz leicht macht.

Bevor also Spotify eine native Windows 8-App veröffentlich, gibt es jetzt eine Dritt-Anbieter-Alternative – Spotlite.

Hier könnt ihr euch mit eurem Premium-Account einloggen und findet alle Punkte der Weboberfäche vor. Markierte Songs, abonnierte Playlisten, eure eigenen Playlisten, eine Suche und die Möglichkeit die Songs abzuspielen. Sieht optisch gut aus und ist freilich eine gute Alternative zur Desktop-Anwendung.

Hinweis: Ihr könnt auch ohne Premium-Account einen Account anlegen. Allerdings wird zwischen den Titeln keine Werbung gespielt und somit besteht das Risiko, dass Spotify euren Account sperrt, wenn die Nutzung herauskommt. Also lieber ehrlich und mit Premium-Account nutzen!

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-( #wpappbox

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Windows 8.1: Die neuen Funktionen in Videoform

Donnerstag war es soweit und die Öffentlichkeit hat das Update auf Windows 8.1 angeboten bekommen. Die größten neuen Funktionen hatten wir euch hier bereits vorgestellt, allerdings natürlich zum Lesen.

Wenn ihr das Ganze auch in Videoform haben wollt, so dürfte euch das folgende Video interessieren. Gutes Erklärbärvideo, was ihr mal unbedingt schauen solltet:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=rAczWo90m4c]

Facebook: Windows 8.1-App erschienen

Pünktlich zum Start von Windows 8.1 ist eine längst überfällige App seitens Facebook im Windows Store eingetrudelt. Diese kann alles, was die üblichen Apps auch können. Teilen, chatten, posten und einchecken. Sieht schick aus (ja, es geht immer besser) und kann man bedienen.

facebook-windowsapp

Allerdings setzt die Nutzung ein aktualisiertes Windows auf Version 8.1 voraus, falls sich jemand darüber wudnert, dass er die App nicht installieren kann. Mindestvorrausetzung ist die neue Version!

Facebook
Entwickler: Facebook, Inc.
Preis: Kostenlos

[tl-meinung] Endlich! Nach Twitter ist nun der nächste große Player auf dem drittgrößten mobilen Betriebssystem angekommen. Für mich als Windows 8-Tablet-Nutzer ein tolles Geschenk zum Ende der Woche. Denn das socialen über den Browser ist mit einem Touchscreen macht nicht immer Freude :-/.