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Google I/O 2014: Zusammenfassung

Android One für Entwicklungsländer

Android One ist eine Hardwarereferenz für Hersteller günstiger Smartphones, die speziell in den Entwicklungsländern ihren Absatz finden. Da hier seit geraumer Zeit Mozilla mit Firefox OS versucht, Fuß zu fassen, hat nun auch Google darauf reagiert und gesellt sich mit Android One dazu. Hierbei soll der Vorteil ganz klar auf der Tatsache liegen, dass die Android-Updates direkt von Google eingespielt werden. Hardwarehersteller können aber trotzdem ihre Drittanbieter-Apps installieren.

AndroidOne

Das Gerät auf dem Bild gibt es ab Herbst in Indien für unter 100 Dollar und mit einem Dual-SIM-Feature ausgestattet.

Android L

Lange wurde spekuliert, nun ist das Geheimnis gelüftet. Google hat heute offiziell Android L vorgestellt, welches allerdings erstmal nur als Developer Preview verfügbar sein wird.

Android L wird allerdings einige interessante Funktionen mitbringen. So kann der Benutzer vertraute Geräte anlegen, die verhindern, dass sich das eigene Smartphone sperrt. Befindet sich einer dieser Geräte in der Nähe so bleibt das Smartphone solange entsperrt bis die Geräte außer Reichweite sind. Diese Funktion habe ich bisher mit der App Tasker gelöst, nun soll die Funktion von Werk an dabei sein.

Ein weiteres Feature werden die Heads-Up-Notifications sein. Im Vergleich zu den bisherigen Benachrichtigungen poppen diese markanter auf und ermöglichen, dass man aus der aktuell aufgerufenen App reagieren kann. Die Benachrichtigung legt sich quasi auch über Vollbild-Apps.

heads-up-notifications

Weiter im Text wird Android L den heiß spekulierten Factory Reset Schutz bekommen. So kann bei einem Diebstahl der Bösewicht ohne die Zustimmung des Nutzers kein Werkszustand herbeiführen. Dies wird über die Google Play Services auf die Geräte gespielt und bedarf daher keinerlei Updates von den Herstellern. By the way, dank 6-wöchigem Google Play Services-Update und generell dem Auslagern von den Google-Diensten sind 93% der Geräte mit den aktuellen Play Services unterwegs und weniger als 0,5% der Android-Geräte mit Malware betroffen.

Desweiteren wird es auch eine Zentrale zur Kontrolle der persönlichen Daten geben. Dies betitelt Google mit dem Namen “Universal Data Controls”.

Auch zur Performance der neuen Version wurden Aussagern getroffen. So soll es nicht nur die üblichen Software-Verbesserungen geben, damit der Akku länger hält, sondern auch ein neues Tool namens “Battery Historian”. Dieses soll analysieren, welche App die meisten Ressourcen beansprucht. Zudem gibt es einen verbesserten Battery Saver-Modus, der zum Beispiel den CPU-Takt herunter schraubt, wenn der Akku dem Ende nahe kommt.

Wie bereits mehrfach bestätigt, wird in der neuen Version auch die neue Android RunTime (ART) fester Bestandteil des Systems werden.

Material Design

Das wohl interessanteste Feature von Android L wird das grundlegend überarbeitete Interface sein. Mein erster Gedanke: “Nun ist also Android dran” :-P.

material-design

Unter dem Begriff “Material Design” möchte Google ein einheitliches, displayunabhängiges Design für alle Geräteklassen schaffen. Hierbei setzt man besonders auf flüssige Animationen und visuelle Tiefen, die das ganze cleaner wirken lässt. Die neuen Guidelines sind ab sofort unter Google Design verfügbar.

Google Chrome

Auch der mobile Browser aus dem Hause Google hat neue Funktionen erhalten. So bekommen wir eine neue Darstellung von Multitasking spendiert. Bisher werden geöffnete Webseiten lediglich im Browser mit einer Zahl oben rechts angezeigt und sind auch nur im mobilen Browser durchschrollbar. Dies soll sich nun ändern. Habt ihr zum Beispiel Facebook als App und Duolingo offen und dazu noch zwei Tabs im Chrome, so werden in Zukunft in der Übersicht aller geöffneten Apps vier Apps angezeigt. Die zwei regulären und die beiden Webseiten als eigenständige Fenster.

Android Auto

Auch die Autos dieser Welt werden nicht von Android L verschont bleiben. Android Auto heißt das Produkt und ist auf die Spracheingabe und die Navigation via Google Now optimiert. Wie üblich werden standortgebunden nur die relevantesten Informationen zur Verfügung gestellt. Apps wie Google Maps und Google Music sind natürlich trotzdem dabei. 25 Fahrzeughersteller hat man bereits an Bord und die ersten kompatiblen Fahrzeuge sollen noch dieses Jahr vom Band gehen.

Android TV

Bei dem Thema habe ich irgendwie ein Gerät aus dem Hause Google erwartet, erschienen ist vielmehr eine Software-Plattform. Android TV liefert Inhalte. Musik, Spiele, Filme, alles aus dem Repertoire von Google. So ist hier die Google Sprachsuche integriert, womit man schnell nach weiteren Informationen zu Serien, Schauspielern, Games etc. suchen kann.

AndroidTV

Zudem kann natürlich auch gestreamt werden, also der Chromecast Deluxe und auch Multiplayer-Gaming soll möglich sein. So spielte in der Konferenz einer via Android-Tablet und der Präsentierende mit dem Controller am Android TV gegeneinander. Sah jedenfalls alles recht easy und fluffig aus.

Android TV wird als Settop-Boxen von zahlreichen Herstellern kommen. Wann und zu welchem Preis ließ Google allerdings offen.

ChromeOS

ChromeOS hat ebenfalls ein paar Nettigkeiten zu bieten. So werden hier Benachrichtigungen vom Smartphone gezeigt, worauf auch zumindestens bei den SMS direkt geantwortet werden kann. Ebenfalls soll das Ausführen von Android-Apps möglich sein. Dies geschieht über einen Android-Emulator, der nach meinem Ermessen noch nicht so ganz rund lief. Aber schön, dass in die Richtung entwickelt wird und der Anfang ist doch schon mal getan.

chromecast-mirror

Google Fit

google fit

Das Pendant zu Apples HealthKit ist die Plattform Google Fit. Hier lassen sich aus anderen Apps Werte sammeln und auswerten. Schrittzähler, Schlaftracker und ähnliches fallen mir hierzu ein. Google hat als Partner unter anderem Runkeeper, Nike, Intel und Adidaas gewonnen, was erstmal recht beeindruckend klingt.

Google Office

Auch Google Office hat ein neue Funktionen spendiert bekommen. So ist die nahtlose Integration von Mail, Google Drive, Bearbeitung der Dokumente und das Sharing verbessert worden. Zudem können auch DocX-Dokumente bearbeitet und gespeichert werden.

Chromecast

Zu guter Letzt hat auch mein Lieblingsstick ein Update an Funktionen bekommen.

chromecast

 

So wird es in Zukunft möglich sein, sich auch auf den Chromecast-Stick zu beamen wenn man nicht unbedingt im gleichen Netzwerk hockt. Hier wird es eine Möglichkeit geben, sich dann seperat einzuloggen. Die Funktion wird allerdings erst im Laufe des Jahres zur Verfügung stehen.

Desweiteren gibt es eine neue Funktion namens “Backdrop”. Damit lassen sich aus der Android- bzw. iOS-App bestimmte Dinge wie Fotos, Kunst, das Wetter und Nachrichten aus aller Welt auf das Gerät streamen. Sieht man ein Kunstwerk, so kann man via Sprachsuche gleich weitere Informationen dazu erhalten.

chromecast-mirror

Das für mich beste Feature ist aber das direkte Streamen des Bildschirminhaltes auf den Stick. Dies ist zwar leider nur Android vorbehalten und auch erstmal nur den im Bild aufgelisteten Geräten, aber mehr Geräten sollen folgen….

Die Beta soll es in einigen Wochen geben, ich bin gespannt :-).

Fazit

Google hat heute einiges vorgestellt: Android L, Android One, Android TV, Android Auto, Updates für Chromecast und Office und alles irgendwie runder gestaltet. Vorallem aber das neue einheitliche Gesicht von Android L klingt sehr interessant und lässt darauf hoffen, dass auch der Nutzer es alsbald auf seinem Gerät zu Gesicht bekommt. Ansonsten war heute nichts neues, explosives, überraschendes dabei, aber es war auch nicht enttäuschend. Man geht bei Google immer weiter, wird runder und nutzerfreundlicher und der Gewinner aus der Sache sind wir – die Nutzer. Sehen wir also, was uns Google in diesem Jahr noch alles in der Praxis präsentieren wird :-).

Windows 8-Suche schneller machen: Bing-Suchergebnisse deaktivieren

Bekanntlich bin ich Nutzer erster Stunde von Windows 8 und bin bis heute einfach überzeugt und glücklich über die ganzen nützlichen Funktionen gegenüber Windows 7. Freilich, man hat sicherlich einen Spagat gemacht und rudert an einigen Stellen in Windows 8.1 und im zukünftigen Update zurück, aber man hat wenigstens den Mut gehabt vorzustoßen, was viele andere Firmen leider nicht mal im Ansatz wagen würden. Aber ich will mich nicht verquasseln, sondern euch einen kurzen Tipp da lassen.

Denn ich nutze die Suche bei Windows 8 sehr oft. [Windows-Taste] und einfach lostippen. Die Suchergebnisse kommen aber von Hause aus etwas verzögert. Eine Ursache dafür könnte die Anzeige von Bing-Suchergebnissen sein. Dieses kann bei der Installation nämlich aktiviert werden und wird in den meisten Fällen sicherlich gemacht worden sein.

Der Hintergrund ist, dass bei Eingabe eines Suchbegriffs nicht nur der lokale Rechner, sondern auch bei Bing nach passenden Lösungen gesucht wird. Manko? Klaro, er feuert einen Request ins Internet und muss erst warten bis dort Ergebnisse zurückkommen. Möchte man dies nicht und somit die Suche etwas schneller machen, so kann man die Bing-Suchergebnisse auch einfach in den Einstellungen ausschalten.

Dazu geht ihr einfach in die PC-Einstellungen und wählt den Punkt “Suche und Apps” aus.

Hier einfach den Hebel bei Bing-Suchergebnisse und Webvorschläge drücken und schon wird bei der Suche kein Bing mehr integriert.

Bei mir hat dies zu einer deutlichen Steigerung beim Suchen geführt. Wäre auch komisch wenn nicht :-).

Das Erste: Mediathek und Liveprogramm als App für Windows 8

Ich bin immer froh über das Gefühl, wenn meine fleißig bezahlten Rundfunkgebühren auch in etwas investiert werden, was mir, als Stellvertretender für die jüngere Generation, auch Nutzen bringt. Das Erste gehört zwar nicht zu meinem täglichen TV-Programm, nichts desto trotz bin ich froh, wenn ich auf Sendungen wie die Tagesschau und den traditionellen Tatort am Sonntagabend zurückgreifen kann.

Für Nutzer, die vielleicht die ein oder andere Sendung verpasst haben, gibt es seit geraumer Zeit die ARD-Mediathek. Diese ist zwar via Web abrufbar, nutze ich persönlich aber viel zu selten. Schicker ist da eine Anbindung an das jeweilige System, welches man täglich nutzt. Darauf hat die ARD nun reagiert und eine erste Windows 8 und Windows-RT-App veröffentlicht.

Hier ist nicht nur eine Programm-Vorschau und die Inhalte der Mediathek an Bord, sondern auch das Live-Programm ist abrufbar. Unterwegs, unbegrenztes Datenvolummen vorausgesetzt, und daheim sicherlich eine tolle Möglichkeit, doch öfter Inhalte aus dem Topf des ersten deutschen Fernsehens zu konsumieren. Die App schaut schick aus, macht auf mich sogar einen bisschen übersichtlicheren Eindruck als die Webseite und darf gerne von euch mal begutachtet werden.

Das Erste
Entwickler: ARD-Gemeinschaftsprogramm ErstesDeutschesFernsehen
Preis: Kostenlos

Facebook: Messenger für Windows wird eingestellt

Und wieder erreicht mich eine traurige Nachricht am frühen Morgen. Facebook stellt nicht nur seinen wenig bis gar nicht genutzten Mail-Dienst wegen eben dieser Probleme ein, sondern auch seinen Windows-Client.

Der Facebook Messenger begleitet mich seit langer Zeit schon auf meinen PC-Geräten und ermöglicht nicht nur das Chatten direkt vom Desktop aus, sondern auch das Anzeigen von  Benachrichtigungen von neuen Facebook-Statusupdates meiner Freunde.

Zwar öffnete ein Klick auf die Benachrichtigung auch wieder den Browser, aber es ersparte einen offenen Tab in diesem. Auch die Anzeige des Facebook-Feeds war eine sehr nützliche Sache, da ich selten direkt auf meiner Timeline in der Webversion unterwegs bin.

Nun verkündet man, dass man die Software wieder einstelle. So bekam ich beim Start gerade folgende Meldung:

Am 3. März ist Sense. Da der Facebook-Chat auf dem Protokoll XMPP basiert, kann man sicherlich einer der vielen Multi-Messenger nutzen. Auch Skype versteht den Facebook-Chat, auch wenn es dort irgendwie nur halbherzig funktioniert.

Meine bevorzugte Alternative? Keine Ahnung, bisher macht mich die Ankündigung einfach nur sauer, da ich das Stück Software echt lieben gelernt habe.

doo schließt seine Pforten und warum es irgendwie absehbar war

Ich hatte es gestern bereits angesprochen, möchte aber trotzdem nochmal kurz das Thema aufgreifen: die Schließung von doo. Ich bin ein großer Fan vom papierlosen Büro. Leider Gottes gibt es immer noch viel zu viele Unternehmen, die einem das gute alte Schriftstück auf dem Postwege senden, aber nichts desto trotz begab ich mich fast genau vor einem Jahr auf die Suche nach einer guten Software, die mich in der Organisation meiner digitalen Dokumenten unterstützt. [perma-doo-androidapp] Den so ziemlich größten und besten Funktionsumfang für mich und meine Bedürfnisse hatte die damalige Windows 8-App doo. Dort wollte man nicht nur dank intelligenter Verschlagwortung, einzigartigen Organisationselementen und irgendwann folgendenen Apps auf vielen weiteren Plattformen um die Gunst der Nutzer buhlen, sondern vor allem das Organisieren digitaler Dokumente revolutionieren. Klang für mich damals wie heute wie ein Segen und ich beteiligte mich im Namen des Blogs nicht nur beim Melden von Fehlern und fehlenden Funktionen in der Windows 8-App, sondern auch bei der später erschienenen Android-App. Aus diesem Grund konnte ich die Meldung der letzten Woche kaum fassen,dass nun diese Software-Perle, die inzwischen der zentrale Handelsplatz meiner Güter geworden war, eingestellt wird. Offiziell heißt es:

Wir haben dieses Unternehmen vor zweieinhalb Jahren gegründet, um die Art und Weise zu verändern, wie wir Dokumente organisieren und mit ihnen arbeiten. Aber nachdem wir für alle relevanten Plattformen (Android, iPhone, iPad, OSX, Windows Desktop & Modern UI) unsere Apps veröffentlicht, die Kernfunktionalitäten bereitgestellt sowie Performance und Stabilität kontinuierlich verbessert haben, scheint es, dass wir einfach nicht die Bedürfnisse einer ausreichend großen Nutzergruppe ansprechen.

Meine Meinung – den gibt es! Ob er Milliarden abwirft wage ich zu bezweifeln aber zumindestens das Einstellen der Entwicklung von doo ist nicht einzig die Schuld der Nutzer, sondern vielmehr der Entwicklungszyklus bei dem doo-Team selber. Böse Zungen könnten jetzt behaupten, man habe es bereits über die Zeit hinweg bemerkten können, ich persönlich war aber sehr zufrieden, muss aber im Nachhinein feststellen – joar es hätte auch optimaler sein können. Den Anfang machte nämlich eigentlich die Anwendung für das Applsche Mac OSX. Diese war als allererste auf dem Markt und soll bis heute noch Kinderkrankheiten besitzen, die nur schleppend angegangen oder ganz links liegen gelassen wurden. Kann passieren, wenn es nicht andere Ereignisse gäbe. Als ich nämlich nach einer geeigneten Software sucht und daraufhin die Windows 8 App fand, war ich hellauf begeistert. Sie sah nicht nur verdammt schick aus, im Vergleich zu anderen Windows 8 Apps vor einem Jahr, sondern bot auch alles was man brauchte. Für mich war sie das Kernprodukt von doo, bis heute. Problematisches Manko nur für die Bonner: Windows 8 sitzt noch sehr tief in der Ecke und selbst wenn Oma A sich einen neuen Laptop abschaffte, beschäftigte sie sich nicht mit den Kachelapps, sondern vielmehr mit dem Desktop, der allerdings noch nicht offiziell unterstützt wurde.

 

Nächster Punkt: Ich habe selber im vergangenen Jahr den Start der lange angekündigten und von mir heißersehnten Android-App mitbekommen. Anstatt diese aber als vollständig fertige App zu liefern, hat man sich hier anfangs auf die Readerfunktion versteift. Eine Dokumentenverwaltungs-App, die nur bestehende Dokumente anzeigt? Zudem Dokumente, die nur über Windows 8 oder Mac OS X hochgeladen und gepflegt werden konnten! Kleiner kann man die Nutzergemeinde ja nun wirklich nicht halten. Zugute halten muss man, dass die Android-App inzwischen zwar eine vollständige mobile Alternative zu den beiden Pendanten der Desktops ist, aber der erste Eindruck war dahin. Ich will euch nicht aber vorenthalten, dass es auch eine Windows 7- Software gab. Oder zu mindestens den Versuch, eine anzubieten. Denn die Mockups auf der Webseite sahen vielversprechend aus. Nur doof wenn man einen guten Designer hat, aber niemanden der es umsetzen kann. Diese Screenshots sind nämlich eine Aussicht auf das, was die Desktop-Software mal werden sollte. Diese sieht aber derzeit im ersten Release Candidate sowas von unbrauchbar aus, dass es einem im Herzen wehtut. Dies sind alles Punkte, die man vielleicht etwas verschmerzen kann, wenn man sich bereits erfolgreich am Markt etabliert und ein starkes Finanzierungsmodell in der Hand hat. Beides war/ist allerdings nicht der Fall gewesen.

Es tut mir nicht nur sehr Leid für das Team um doo, sondern trifft mich auch persönlich und macht mich auch sehr sauer für die anderen Nutzer, die eifrig geholfen haben, dass die Software immer besser wird und für uns eine Heimat unserer Dokumente wird. Ich hätte nämlich auch gut und gern dafür Geld bezahlt, man hätte es nur kommunizieren und umsetzen müssen. Ende des leidigen Liedes ist also, dass man sich jetzt seine Dokumente herunterladen kann und ab dem 17.3. werden dann alle Server heruntergefahren und alle Daten gelöscht. Man lässt zudem verlauten, dass man aus den vergangene Jahren Arbeit gelernt hat und mit neuen Zielen sich umorientieren möchte. Ich bin gespannt, wann das Team und vor allem mit was wieder ums Eck kommt. Bekanntlich sieht man sich ja zweimal im Leben :).

Auch wenn wir doo nicht zum Erfolg führen konnten, so haben wir doch exzellente Online-Speicher-, Sync- und Daten-Intelligenz Technologien aufgebaut. Zudem haben wir das Glück, von großartigen Investoren unterstützt zu werden, die an unser Team glauben. Und so gab es für uns nur eine Möglichkeit: wir arbeiten bereits an neuen Produkten basierend auf dem, was wir gelernt haben…

[tl-quelle https://doo.net/story.html doo-Blog]

[thumbs-doo-androidapp]

Facebook: Windows 8.1-App mit großem Update

Gerade über den Jahresrückblick von Facebook berichtet, da erschien bei mir ein Update für die Windows 8.1-App.

Diese gibt es seit dem Erscheinen von Windows 8.1 Ende Oktober und bekommt heute ein größeres Update spendiert. Zu den neuen Funktionen gehören unter anderem die Synchronisation von Profilbildern, Bilder zu löschen, Alben über die Foto-Übersichtsseite zu erstellen beziehungsweise Fotos direkt in Alben zu sortieren und Freunde in Listen einzusortieren.

Zudem kann die Sichtbarkeit von Beiträgen direkt aus der App hinaus eingeschränkt werden und Beiträge im Nachhinein bearbeitet werden. Ein großes Update also mit vielen Fehlerkorrekturen, so dass die App der Webseite in nichts mehr nachstehen sollte.

Facebook
Entwickler: Facebook, Inc.
Preis: Kostenlos

WordPress: Version 3.8 bringt responsive Design und umstrukturiertes Dashboard mit

Gefühlt habe ich gerade noch den Beitrag über die Version 3.7 von WordPress geschrieben, da ist gestern die Version 3.8 erschienen. Mit dem Codenamen “Parker” ehrt man den Jazz-Musiker Charlie Parker und die Neuerungen der neuen Version beziehen sich eher auf die Optik des WordPress-Backends.

Seit langem gibt es schon das Plugin MP6, welches nun überflüssig wird, da in WordPress der gesamte Code des Plugins als Standard eingebaut ist. Größte Neuerung dürfte hier das responsive Webdesign sein. Sprich, das Backend sieht auch endlich mal auf dem Smartphone sexy aus.

Zudem hat das Dashboard kleinere Neuerungen bekommen, so dass das “Eingehende Links”-Widget entfernt wurde und irgendwie gefühlt mehr Platz zur Verfügung steht. Die Einstellungsseite für Widgets und Themes wurde auch ein bisschen angepasst und mit Version 3.8 kommt auch ein neues Standardtheme mit dem Namen “Twenty Fourteen”, welches im Magazin-Stil daher kommt.

wordpress-twenty-fourteen

Nicht viel, aber dennoch wünschenswerte Updates. Ich mag das neue Tempo, auch wenn es nur kleinere Schritte hervorbringt. Aber lieber hier und da eine schnelle Modernisierung, als jahrelanges Entwickeln und dann doch wieder oll (aus dem Niederdeutschen = “alt”) und out…

Update sollte wie gewohnt im Backend automatisch angeboten werden.

Google Chrome: Breakpoint erzwingen

Manchmal ist auch die beste Software ein wenig krude und so ergeht es mir immer wieder, dass der Google Chrome beim Debuggen von Javascript bei gewissen Webprojekten die Krücke macht und Breakpoints schlichtweg ignoriert.

[perma-googlechrome]

Woran es liegt, kann ich leider nicht abschließend beantworten. Auch ein Neustart plus Beenden aller Chrome-Dienste brachte keine Besserung mit. Es gibt allerdings eine clevere Lösung, sich den Breakpoint zu erzwingen.

Dazu gebt ihr in den Javascript-Code einfach an die Stelle, wo ihr den Haltepunkt haben wollt, folgende Zeile ein:

debugger;

Klingt easy, ist es auch. Denn der Google Chrome wird dann genau an dieser Stelle das Ausführen verhindern und auf eure Eingabe warten. Fröhliches Debuggen also :-).

Jetpack für WordPress: Update bringt Monitoring der Webseite mit

[perma-jetpack]

Kleines Update zum WordPress-Plugin Jetpack. Dieses hat in den vergangene Tagen ein kleines Update erhalten und damit ein Feature, welches wir hier schon ab und im Blog beschrieben haben – das Melden bei einem Ausfall der Webseite. Neben einem Kontaktformular, verbesserten Galerien, automatischen Postings zu den Social Networks und einer Statistik reiht sich jetzt also noch die Funktion des Monitors hinzu.

jetpack-monitor

Diese Funktion überwacht eure Website alle 5 Minuten und sendet euch eine Info, falls die Seite mal nicht erreichbar sein sollte. Kann man sich zu mindestens den Dritt-Anbieter sparen…

[tl-quelle http://jetpack.me/2013/11/26/new-release-jetpack-2-6/ Jetpack]

Directory Opus: die mächtige Alternative zum Windows Explorer

Seit einiger Zeit setze ich nicht mehr auf den Windows Explorer als Dateimanager unter dem Betriebssystem Windows, sondern vermehrt auf die Software Directory Opus.

Warum eine Alternative nutzen?

Aus dem gleichen Grund, warum man auch in anderen Gebieten auf Alternativen setzt – die eigene Unzufriedenheit über das Produkt. Der Windows Explorer ist eine tolle Sache mit seinen Verknüpfungen, den neuen Bibliotheken seit Windows 7 und den Funktionen im Ordner und Dateimanagement. Aber irgendwann kommt sie, die virtuelle Grenze des Möglichen. Dies fängt bei der (benutzerfreundlichen) Integration von FTP-Servern an als gewöhnliche Dateiablagen und hört letztlich in dem Wust der verschiedene Fenster auf.

Was kann Directory Opus?

Der größte Unterschied zwischen dem Standard-Windows-Explorer und Directory Opus ist schon beim ersten Start erkennbar – eine individuell anpassbare Dual-Anzeige. Wo man beim Windows Explorer zwei Fenster öffnen und nebeneinander legen muss, ist beim Directory Opus schon von Hause aus dabei. In einem Fenster sind zwei Anzeigen vorhanden plus die Möglichkeit, darin noch verschiedene Tabs zu definieren. Weitere Funktionen sind ein integrierter FTP-Client, der im Zusammenspiel mit der Dual-Anzeige natürlich ein mächtiges Feature ist, ein integrierter Datei-Einpacker, sowie eine Medienanzeige und ein Musik-Player. Zudem ist noch ein Bild-Konverter, eine Duplikat-Suche, eine schnelle Änderung von MP3-Tags und generelle eine komfortable Suchfunktion an Bord und rundet das Paket so richtig ab, womit sehr viel Dritt-Anbieter-Software vom PC verschwinden kann.

directory-opus

Derzeit liegt Directory Opus in Version 10.5.4 vor und die Single-Lizenz (beinhaltet eine PC, Laptop und eine portable Lizenz) kostet rund 90 US-Dollar. Definitiv ein Blick wert, wer viel und vor allem komfortabel mit Dateien und Ordnern arbeiten möchte oder muss. Und wie immer gilt – gute Software darf auch ein wenig kosten.

Testlizenz

Die Demo-Version der Software ist 30 Tage lang lauffähig und kann dann über die Beantragung einer kostenlosen Testlizenz nochmal um 60 Tage verlängert werden. Sprich, 3 Monate testen und dann sollte man ja wohl wissen, ob die Software das Geld wert ist oder nicht ;-).