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Das Threema-Experiment – Teil 2: Threema – simpel eingerichtet, aber schwer verschlüsselt

Durch den Kauf von WhatsApp durch Facebook hat Threema in den vergangenen Tagen eine ungeahnte Zuwanderung neuer Nutzer bekommen. Laut eigenen Angaben hat man seine Nutzerzahlen über Nacht verdoppeln können. Dass ich gerade umgestiegen bin und das Experiment Threema durchführe, hat rein gar nichts mit dem Aufkauf von WhatsApp zu tun. Ich habe diesen weder geahnt, noch das Experiment erst danach gestartet. Ich habe mich von WhatsApp aus den vorhergehenden Gründen getrennt und bereue bis heute nichts. Im heutigen Artikel möchte ich euch kurz erklären, was Threema ist, wie es funktioniert und wie ihr es einrichtet.

Was ist Threema

Threema ist ein ganz gewöhnlicher Messenger, wie der Messenger von Facebook, WhatsApp, Lime, Telegram und wie sie alle heißen. Letztlich hast du eine Liste mit all deinen Kontakten, kannst Einzelnachrichten und Gruppenchats führen, Dateien hin und her senden und das ganze via Internet. Dabei werden deine Nachrichten ähnlich WhatsApp nur solange auf den Servern gespeichert, wie sie nicht zugestellt wurden. Kommt der Kontakt online und ruft seine Nachrichten ab, so werden diese auch von den Servern gelöscht (da traue ich Threema aber mehr als WhatsApp, dass es wirklich geschieht -.-).

Threema setzt seinen Fokus allerdings ganz klar auf die Sicherheit und Verschlüsselung der Nachrichten und möchte sich dadurch hervorheben. Hierbei kommt den Entwicklern nicht nur zugute, dass sie aus der Schweiz kommen, die Server für den Nachrichtenversand in der Schweiz stehen und somit noch strengere Datenschutzbestimmungen als in Deutschland zu berücksichtigen haben, sondern auch das Setzen auf eine End-zu-End-Verschlüsselung. Das heißt also, dass eure Nachrichten auf eurem Smartphone verschlüsselt, dann an den Server gesendet und erst wieder beim Chatpartner auf dem Gerät entschlüsselt werden.

Da man hier auf eine asymmetrische ECC-Verschlüsselung, mit einer Stärke von 255 Bits setzt, kann niemand zwischen dem Sender und dem Empfänger diese Nachrichten entschlüsseln. Das heißt, dass nicht mal die Entwickler selber auf dem Server Zugriff auf die Klartext-Nachrichten haben.

Funktionsweise

Wie bereits erwähnt, wird bei Threema ein großer Wert auf Verschlüsselung gesetzt. Hierbei kommen sogenannte öffentliche und private Schlüssel zur Anwendung. Beim Einrichten von Threema (siehe weiter unten) wird praktisch ein vollkommen willkürlicher und individueller privater Schlüssel aus Zahlen und Buchstaben generiert, der theoratisch und auch unter normalen Verhältnissen praktisch unerratbar ist.

Im weiteren Verlauf der Einrichtung meldet man sich dann bei den Threema-Servern an und bekommt eine achtstellige Identifikationsnummer zugewiesen. Diese ID ist mit einem öffentlichen Schlüssel verknüpft, der auf den Servern von Threema liegt.

Nun hat man auch die Möglichkeit seine Telefonnummer beziehungsweise eine Email-Adresse bei Threema zu registrieren, was den Vorteil hat, dass andere dich in ihrer Liste finden, wenn sie eins von beiden in deinen Kontaktdaten gespeichert haben.

Die Nachrichten werden also generell mit der starken Standard-ECC-Verschlüsselung verschlüsselt. Um allerdings wirklich zu verhindern, dass die Daten unterwegs geknackt werden, werden die Nachrichten auch in Kombination mit dem öffentlichen und dem privaten Schlüssel vercryptet. Sprich, der Postbote sieht zwar auch nie was in einem Paket enthalten ist, weil im Standard Paketpapier drum herum ist, aber wenn das Päckchen zusätzlich ein Schloss hat, wozu nur die beiden Chatteilnehmer den Schlüssel besitzen, kann auch der Postbote nicht heimlich lunschen :-).

Damit ist schon fast das ganze Prinzip erklärt. Threema setzt jetzt nämlich auf drei Sicherheitsstufen, die letztlich ebendiese Vertrauenswürdigkeit des Nachrichtenverkehrs widerspiegeln sollen.

Rot:

Die rote Sicherheitsstufe erscheint dann, wenn ich keinerlei Daten von dem Gegenüber habe. Ich habe ihn also über seine achtstellige ID hinzugefügt und habe somit weder den öffentlichen, noch den privaten Schlüssel von ihm. Somit wird der Nachrichtenverlauf zwar mit dem Standard verschlüsselt, aber es ist und bleibt der Standard.

Orange:

Diese Stufe wird so ziemlich die häufigste in eurer Kontaktliste sein. Diese sagt aus, dass die Threema-Server Daten haben, die auch bei dir lokal vorliegen. Ob nun die Handynummer oder die Email-Adresse des Nutzers, aber somit ist es schon mal möglich, den öffentlichen Schlüssel vom Server herunterzuladen und euren Nachrichtenversand in Kombination mit dem Standard zu verschlüsseln.

Grün:

Die grüne Stufe heißt, widererwarten, dass ihr auf höchster Sicherheitsstufe miteinander kommuniziert. Das bedeutet also, dass man den anderen mal getroffen hat und seine ID abgescannt oder abgetippt hat und sie dem eigenen lokalen Kontakt zugeordnet hat. Somit hat man also den privaten Schlüssel des anderen und die künftigen Nachrichten werden mit ECC-Standard, dem öffentlichen Schlüssel und dem privaten Schlüssel kombiniert verschlüsselt.

[tl-hinweis Der private Schlüssel verlässt euer Gerät niemals! Nicht mal Threema weiß ihn. Er wird lokal erstellt und sollte daher niemals über das Netz verschickt werden. Orange reicht vollkommen aus und für grün solltet ihr euch wirklich beim nächsten Treffen kurz zusammensetzen und euch gegenseitig abscannen!!!]

Einrichtung

Anfangen müssen wir logischerweise mit dem Herunterladen und Installieren von Threema.

Threema
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 1,99 €
Threema
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 1,99 €

[tl-hinweis Ja die App kostet einmalig 1,79 €. Da allerdings Threema damit im Gegensatz zu WhatsApp gleich von Anfang an ein Finanzierungskonzept vorgestellt hat, kann man sich schon ein wenig sicherer sein, dass da keine Daten verkauft werden und nicht irgendwann Werbeeinblenungen erscheinen. Sicherheit sollte einem das wenige Geld wert sein!]

Nach der erfolgreichen Installation begrüßt euch der erste Bildschirm, wo ihr mit einem eurer Finger einen ganz persönlichen Schlüssel generieren müsst. Hier einfach ein wenig den Finger bewegen bis der Balken oben voll ist.

Im nächsten Bildschirm wird euch eure ID angezeigt, die ihr euch zwar merken könnt, aber nicht unbedingt braucht.

Nun könnt ihr noch Threema die Erlaubnis erteilen, euer Telefonbuch zu durchsuchen.

[tl-hinweis Hierbei werden die Daten nur kurz auf den Servern abgeglichen und sofort wieder gelöscht. Sprich, es findet nach eigenen Angaben keine Langzeitspeicherung statt. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass neu hinzugefügte Kontakte erst nach 24 Stunden korrekt angezeigt werden (also auch wenn Handynummer oder Email-Adresse eigentlich im Telefonbuch vorhanden sind). Denn der Abgleich erfolgt nur alle 24 Stunden.]

Also Empfehlung? Schaltet es an!

Im nächsten Schritt könnt ihr euch nun über eure Handynummer und/oder Email-Adresse authentifizieren. Hier müsst ihr einfach abwägen, was eure Kontakte im meisten Falle von euch haben. Ihr solltet aber auf jeden fall eines von beiden machen.

Nach der Registrierung eines Datensatzes könnt ihr euch noch einen öffentlichen Nicknamen ausdenken, der bis dato allerdings nur bei iOS-Geräten angezeigt wird.

Im letzten Schritt könnt ihr noch überlegen, ob ihr ein Passwort erstellen wollt zum Schutze der Threema-App. Diese muss wie die PIN-Nummer beim Neustart des Gerätes erneut eingeben werden. Muss nicht, solltet ihr aber vergeben. Allerdings solltet ihr euch das Passwort gut merken, denn ohne kommt ihr da nicht mehr ran und wäre ja schade um die Nachrichten.

Fertig? Fertig. Das war´s auch schon. Nicht schlimm oder? :-)

Besonderheiten

Joar, Threema ist eben kein WhatsApp. Weder hat man eine fünfjährige Bestehensgeschichte zu verzeichnen, noch die große Nutzerschaft bisher. Das muss man sich immer wieder vor Augen führen und auch ich entdecke bis heute immer wieder neue Eigenarten oder Funktionen, die diese App mit sich bringt. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier und man sollte Threema nicht gleich abstempeln, nur weil da einige Sachen anders sind als beim geliebten WhatsApp. Gebt dem ganzen eine Chance.

Einige Dinge habe ich den Threema-Entwicklern bereits geschrieben und ich hoffe, dass alsbald ein Update mit den Umsetzungen herauskommt.

Bisherige Fehlerliste bzw. fehlende Funktionen, die mir aufgefallen sind:

Teilnehmer nachträglich zum Gruppenchat hinzufügen

Man kann zwar Gruppenchats erstellen, allerdings keine Teilnehmer mehr nachträglich hinzufügen. Hierbei muss man immer wieder eine neue Gruppe erstellen, was natürlich nicht nur den Nachrichtenverlauf nichtig macht, sondern auch ein bisschen Arbeit bedeutet. Dringende Umsetzung erwünscht

Bestätigung auch als Push

Man kann sich das “Joar”, “Jo”, “Ok” und “Jop” als Bestätigung des Nachrichtenlesens bei Threema sparen, denn bei langem Druck auf eine Nachricht bekommt diese einen Haken und suggeriert dem Gegenüber eine Bestätigung, dass man die Nachricht gelesen und verstanden habe. Problem ist nur, dass man nicht ständig wieder reinschaut und vielleicht auf eine Antwort wartet und dann reinschauen muss um das Häkchen zu sehen. Besser wäre hier eine Benachrichtigung, dass die Nachricht bestätigt wurde. Ebenfalls dringende Umsetzung erwünscht.

Dateiversand unterstützt bisher nicht alle Dateien

Der Dateiversand unterstützt derzeit leider nicht jeden Dateityp. Sollte ebenfalls dringend aktualisiert werden.

Medien-Dateien nicht als im Dateisystem bei Android

Bei WhatsApp habe ich mir mit Tasker meine erhaltenen Bilder und Videos via WhatsApp immer auf dem PC abgespeichert, um diese auch irgendwie zu archivieren. Bei Threema gibt es die Möglichkeit nur in der iOS-Version. Bei Android kann man nur die Auflösung einstellen, aber nicht dass man die Mediendateien herunterladen kann.

Fazit

Kurzes Fazit – gebt Threema eine Chance. Teilt diesen Beitrag, redet mit Freunden über Verschlüsselung und Co. und beschäftigt euch mit dieser oder anderen Apps, die ihren Fokus auf Sicherheit der Nutzerdaten gelegt haben. Threema war für mich die wirklich sinnvollste Alternative, aber das erfahrt ihr im nächsten Teil der Serie. Also folgt uns fleißig und verpasst nicht die Fortsetzung.

Das Threema-Experiment – Teil 1: Bye bye WhatsApp

WhatsApp hat weltweit mehr als 400 Millionen Nutzer, davon alleine 30 Millionen in Deutschland. Damit ist der Messenger hierzulande beliebter als Facebook, was angesichts der Schwächen und Nachteile für mich schwer verständlich ist.

[perma-whatsapp-webseite]

Ich nutze WhatsApp seit ich vor drei Jahren mein erstes Android-Smartphone in den Händen halten durfte. Seither war es für mich die Zentrale meiner Kommunikation zu Familie und Freunden. Aber ich bin in letzter Zeit immer wieder enttäuscht worden, was die Sicherheit und vor allem den Umgang mit diesem Thema bei dieser App anging. Somit habe ich vor etwa einer Woche damit begonnen, ein Experiment zu starten. Ich habe mich bei WhatsApp gelöscht und mich nach einer besseren Alternative umgeschaut. Das Ergebnis war Threema, die nicht nur einen europäischen Sitz in der Schweiz vorweisen können, sondern deren Augenmerk auch auf der verschlüsselten Kommunikation liegt.

In diesem Beitrag möchte ich allerdings erstmal auf die Gründe eingehen, warum ich WhatsApp Lebewohl gesagt habe.

Ursache 1: WhatsApp ist unsicher

Wer viele Nutzer hat, kommt auch schneller in die Medien. Das ist leider Gottes so und wird sich wohl auch nie ändern, denn das Interesse an Nachrichten um ein begehrtes Objekt sind immer interessanter als über ein Nischenprodukt. Wenn man sich allerdings Kritik anhören muss, sollte man auch darauf reagieren und transparent informieren. Dies ist bei WhatsApp leider zu keiner Zeit der Fall gewesen.

Ich habe euch mal ein paar Vorkommnisse zusammengetragen. Sicherlich nicht vollständig, aber es sollte mal jedem vor Augen geführt werden.

[perma-whatsapp-iosapp]

31.07.2012 – “WhatsApp bleibt unsicher” – ntv.de

Mit der im Internet kursierenden Android-App “WhatsApp Sniffer” ist es möglich, innerhalb eines WLAN-Netzes den kostenlosen Nachrichtenverkehr von WhatsApp-Nutzern auszuspähen. Möglich ist dies, weil WhatsApp die Nachrichten unverschlüsselt übers Internet verschickt. Besonders kritisch ist das Problem in öffentlichen WLAN-Netzwerken, sogenannten Hotspots.

WhatsApp Sniffer war nur kurz in Googles Play Store, wird aber noch auf zahlreichen Webseiten zum Download angeboten.

WhatsApp hatte zwar kurz nach der Sicherheitswarnung ein Pflicht-Update verteilt. Doch GDATA stellte fest, dass die App Nachrichten immer noch unverschlüsselt sendet.

01.08.2012 – “Spionage-App liest Whatsapp-Gespräche mit” – focus.de

Doch immer wieder gibt es Ärger um die beliebte Anwendung: Sie geriet in Verruf, weil sie unbemerkt Daten der User sammelte und an die Entwickler weitergab. Ein Update der App für iPhone-User brachte das Programm zum Absturz.

25.12.2012 – “WhatsApp erneut unsicher” – t-online.de

Laut Heise wurden die WhatsApp-Hersteller bereits über die Sicherheitslücke informiert. Auf ein Angebot alle Informationen aus den Tests und das Passwort-Skript bereitzustellen, habe bisher allerdings keine Reaktion gegeben. Da die WhatsApp-Hersteller in der Vergangenheit zwischen der Entdeckung einer Schwachstelle und einem entsprechenden Sicherheits-Update mehrere Monate verstreichen ließen, ist ein schneller Fix des aktuellen Fehlers unwahrscheinlich.

26.07.2013 – “Kritische Sicherheitslücke in WhatsApp“ – giga.de

Möchte man sein Abo verlängern, so wird der Nutzer auf eine Website weitergeleitet. Dort soll nun die gewünschte Zahlungsart ausgewählt werden. Hier befindet sich der Haken. Der Bezahlprozess wird nicht durchgehend in HTTPS geschützt, sondern setzt stellenweise auf HTTP. An diesen Punkten können Hacker als “Man-in-the-Middle” eingreifen und den Nutzer unbemerkt auf nachgeahmte Fake-Versionen der eigentlichen Website lotsen, wo ahnungslos vertrauliche PayPal- und Kreditkartendaten eingegeben werden.

08.10.2013 – “Verschlüsselung von Whatsapp ist unsicher” – golem.de

Das Problem: Whatsapp nutzt den Stromverschlüsselungsalgorithmus RC4 und verwendet für die Kommunikation in beide Richtungen den identischen Schlüssel. Eigentlich ein trivialer Anfängerfehler, denn eine Stromverschlüsselung darf niemals mehrfach mit demselben Schlüssel genutzt werden.

[…]

Jenseits der von Alkemade gezeigten Probleme ist auch unklar, warum Whatsapp überhaupt RC4 als Verschlüsselungsalgorithmus einsetzt. RC4 gilt seit langem als unsicher und bei der IETF wird zurzeit diskutiert, ob man die Nutzung von RC4 im Rahmen von TLS generell für unzulässig erklären sollte.

17.10.2013 – “Größter Knackpunkt in der WhatsApp-Sicherheit ist die Verschlüsselung” – giga.de

Aktuell wird die Stromverschlüsselung RC4 eingesetzt. Sowohl für ein-, als auch für ausgehende Nachrichten wird hierbei der identische Schlüssel verwendet. Demniederländischen Mathe- und Informatikstudent Thijs Alkemade ist es gelungen, die Verschlüsselung zu umgehen und Nachrichten abzufangen.

14.02.2014 – “Wie die “Super-Wanze” Whatsapp die Privatsphäre aushöhlt” – derwesten.de

Die App kann Gespräche und Telefongespräche mitschneiden, sie kann Fotos einsehen, mit dem aktuellen Standort versehen und hochladen. Diese Daten werden, wie niederländische Behörden nachgewiesen haben, auf amerikanische Server übertragen, ohne dass man es merkt.

Am 13.02.2014 erschien übrigens ein vierminütiger Beitrag mit dem Titel “WhatsApp und Co. – Kostenlos und unsicher” in der ARD Mediathek. Dort wurde berichtet, dass die angebliche Firmendresse von WhatsApp ein Sushi-Restaurant ist. Kanadische wie niederländische Behörden ermitteln zudem derzeit gegen WhatsApp mit dem Vorwurf des Verstoßes gegen Datenschutzbestimmungen. Sorry, aber in Zeiten von Enthüllungen rund um NSA und Co. und dem scheinbar schutzlosem Ausliefern der privaten Daten, macht mich ein solcher Fakt einfach nur noch wütend.

[perma-whatsapp]

Des Weiteren ist WhatsApp eine amerikanische Firma, deren Server auch unter amerikanisches Datenschutzrecht fallen. Da dieses bekanntlich etwas lockerer ist, als die deutschen/europäischen Gesetze, kann man sich nicht ganz sicher sein, wer wann Zugriff auf die privaten Chatnachrichten und Dateien bekommt. Es ist naiv und töricht zu glauben, man habe nichts zu verbergen, denn es geht um das Prinzip der Privatsphäre.

Ursache 2: WhatsApp ist unflexibel

Umso größer eine Anwendung ist, umso schwerfälliger wird sie. Das merkt man nicht nur an Microsoft und Facebook, sondern auch an WhatsApp. Man möchte nicht zu viele Änderungen pro Update einbringen, denn das könnte die zahlreichen Nutzer ja verwirren und schlussendlich vertreiben.

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WhatsApp allerdings fehlen einfach seit jeher grundlegende Funktionen, die dem Dienst einen gewissen Schub geben würden. So ist es bis heute nur möglich, die App auf einem Gerät gleichzeitig auszuführen. Auch das Einloggen via PC oder Tablet ist nur über inoffizielle Hacks möglich. Zum Vergleich: Facebook, Google Hangouts, ICQ und Co. können das seit Jahren!

Fazit

WhatsApp hat mich einfach zutiefst enttäuscht. Man reagiert weder auf Kundenwünsche, noch auf die relevante Beachtung von Privatsphäre. Ich habe dem Dienst Lebewohl gesagt und werde nunmehr auf die Alternative Threema setzen. Im nächsten Beitrag zu der Serie wird es dann also um die Einrichtung von Threema gehen.

[tl-follow Bleibt also auf dem Laufenden und folgt uns einfach bei %socials%.]

Wie seht ihr das? Seid ihr noch bei WhatsApp und ist euch die Weitergabe eurer vertraulichen Daten wirklich so egal?

[thumbs-whatsapp]

doo schließt seine Pforten und warum es irgendwie absehbar war

Ich hatte es gestern bereits angesprochen, möchte aber trotzdem nochmal kurz das Thema aufgreifen: die Schließung von doo. Ich bin ein großer Fan vom papierlosen Büro. Leider Gottes gibt es immer noch viel zu viele Unternehmen, die einem das gute alte Schriftstück auf dem Postwege senden, aber nichts desto trotz begab ich mich fast genau vor einem Jahr auf die Suche nach einer guten Software, die mich in der Organisation meiner digitalen Dokumenten unterstützt. [perma-doo-androidapp] Den so ziemlich größten und besten Funktionsumfang für mich und meine Bedürfnisse hatte die damalige Windows 8-App doo. Dort wollte man nicht nur dank intelligenter Verschlagwortung, einzigartigen Organisationselementen und irgendwann folgendenen Apps auf vielen weiteren Plattformen um die Gunst der Nutzer buhlen, sondern vor allem das Organisieren digitaler Dokumente revolutionieren. Klang für mich damals wie heute wie ein Segen und ich beteiligte mich im Namen des Blogs nicht nur beim Melden von Fehlern und fehlenden Funktionen in der Windows 8-App, sondern auch bei der später erschienenen Android-App. Aus diesem Grund konnte ich die Meldung der letzten Woche kaum fassen,dass nun diese Software-Perle, die inzwischen der zentrale Handelsplatz meiner Güter geworden war, eingestellt wird. Offiziell heißt es:

Wir haben dieses Unternehmen vor zweieinhalb Jahren gegründet, um die Art und Weise zu verändern, wie wir Dokumente organisieren und mit ihnen arbeiten. Aber nachdem wir für alle relevanten Plattformen (Android, iPhone, iPad, OSX, Windows Desktop & Modern UI) unsere Apps veröffentlicht, die Kernfunktionalitäten bereitgestellt sowie Performance und Stabilität kontinuierlich verbessert haben, scheint es, dass wir einfach nicht die Bedürfnisse einer ausreichend großen Nutzergruppe ansprechen.

Meine Meinung – den gibt es! Ob er Milliarden abwirft wage ich zu bezweifeln aber zumindestens das Einstellen der Entwicklung von doo ist nicht einzig die Schuld der Nutzer, sondern vielmehr der Entwicklungszyklus bei dem doo-Team selber. Böse Zungen könnten jetzt behaupten, man habe es bereits über die Zeit hinweg bemerkten können, ich persönlich war aber sehr zufrieden, muss aber im Nachhinein feststellen – joar es hätte auch optimaler sein können. Den Anfang machte nämlich eigentlich die Anwendung für das Applsche Mac OSX. Diese war als allererste auf dem Markt und soll bis heute noch Kinderkrankheiten besitzen, die nur schleppend angegangen oder ganz links liegen gelassen wurden. Kann passieren, wenn es nicht andere Ereignisse gäbe. Als ich nämlich nach einer geeigneten Software sucht und daraufhin die Windows 8 App fand, war ich hellauf begeistert. Sie sah nicht nur verdammt schick aus, im Vergleich zu anderen Windows 8 Apps vor einem Jahr, sondern bot auch alles was man brauchte. Für mich war sie das Kernprodukt von doo, bis heute. Problematisches Manko nur für die Bonner: Windows 8 sitzt noch sehr tief in der Ecke und selbst wenn Oma A sich einen neuen Laptop abschaffte, beschäftigte sie sich nicht mit den Kachelapps, sondern vielmehr mit dem Desktop, der allerdings noch nicht offiziell unterstützt wurde.

 

Nächster Punkt: Ich habe selber im vergangenen Jahr den Start der lange angekündigten und von mir heißersehnten Android-App mitbekommen. Anstatt diese aber als vollständig fertige App zu liefern, hat man sich hier anfangs auf die Readerfunktion versteift. Eine Dokumentenverwaltungs-App, die nur bestehende Dokumente anzeigt? Zudem Dokumente, die nur über Windows 8 oder Mac OS X hochgeladen und gepflegt werden konnten! Kleiner kann man die Nutzergemeinde ja nun wirklich nicht halten. Zugute halten muss man, dass die Android-App inzwischen zwar eine vollständige mobile Alternative zu den beiden Pendanten der Desktops ist, aber der erste Eindruck war dahin. Ich will euch nicht aber vorenthalten, dass es auch eine Windows 7- Software gab. Oder zu mindestens den Versuch, eine anzubieten. Denn die Mockups auf der Webseite sahen vielversprechend aus. Nur doof wenn man einen guten Designer hat, aber niemanden der es umsetzen kann. Diese Screenshots sind nämlich eine Aussicht auf das, was die Desktop-Software mal werden sollte. Diese sieht aber derzeit im ersten Release Candidate sowas von unbrauchbar aus, dass es einem im Herzen wehtut. Dies sind alles Punkte, die man vielleicht etwas verschmerzen kann, wenn man sich bereits erfolgreich am Markt etabliert und ein starkes Finanzierungsmodell in der Hand hat. Beides war/ist allerdings nicht der Fall gewesen.

Es tut mir nicht nur sehr Leid für das Team um doo, sondern trifft mich auch persönlich und macht mich auch sehr sauer für die anderen Nutzer, die eifrig geholfen haben, dass die Software immer besser wird und für uns eine Heimat unserer Dokumente wird. Ich hätte nämlich auch gut und gern dafür Geld bezahlt, man hätte es nur kommunizieren und umsetzen müssen. Ende des leidigen Liedes ist also, dass man sich jetzt seine Dokumente herunterladen kann und ab dem 17.3. werden dann alle Server heruntergefahren und alle Daten gelöscht. Man lässt zudem verlauten, dass man aus den vergangene Jahren Arbeit gelernt hat und mit neuen Zielen sich umorientieren möchte. Ich bin gespannt, wann das Team und vor allem mit was wieder ums Eck kommt. Bekanntlich sieht man sich ja zweimal im Leben :).

Auch wenn wir doo nicht zum Erfolg führen konnten, so haben wir doch exzellente Online-Speicher-, Sync- und Daten-Intelligenz Technologien aufgebaut. Zudem haben wir das Glück, von großartigen Investoren unterstützt zu werden, die an unser Team glauben. Und so gab es für uns nur eine Möglichkeit: wir arbeiten bereits an neuen Produkten basierend auf dem, was wir gelernt haben…

[tl-quelle https://doo.net/story.html doo-Blog]

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Android-App der Woche: denkst-du-daran.de als schicker Einkaufshelfer für Paare und WGs

Es ist wieder Sonntag und der Blick richtet sich auf eine App, die meiner Freundin und mir diese Woche und in Zukunft bei den gemeinsamen Einkäufen helfen wird. Die App hat den schlichten Namen denkst-du-daran und der Name ist Programm.

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Ich habe schon viele Einkaufslisten-Apps ausprobiert, aber keine hatte mich auf den ersten Blick so fasziniert wie diese. Hierbei sticht nicht nur unter Android die sehr übersichtliche und einfache Benutzeroberfläche hervor, sondern vor allem auch das Synchronisieren der Listen über mehrere Geräte, iOS wie Android.

Das Anlegen von Produkten geht wie gehabt. Ihr legt euch eine Einkaufsliste an, wählt das Produkt aus mit Menge und Einheit, könnt die Einträge später individuell sortieren und abhaken wenn es sich in eurem Einkaufskorb befindet. Wenn ihr eine Synchronisation über mehrere Geräte hinweg wünscht, müsst ihr dafür einen Account bei denkst-du-daran.de anlegen, was allerdings flott und vollkommen unkompliziert vonstatten geht.

[perma-denkst-du-daran-androidapp]

Übrigens ist auch eine Spracheingabe bei den Produkten möglich. Es geht einfach schneller “1 Liter Milch” ins Smartphone zu murmeln, als mühsam die Elemente zusammenzuwählen.

[tl-meinung] Die App ist so ziemlich genau das, was ich lange Zeit gesucht habe. Zugegeben liegt sie auch unter einem schwer findbaren Namen. Aber gefunden und hier mit euch geteilt. Die App ermöglicht zweigeteiltes Einkaufen, wenn der Partner dann doch mal später nach Hause kommt und noch etwas holen soll ohne ihn gleich anrufen oder via Chat schreiben zu müssen :-). Ein klare Empfehlung meinerseits also.

Einkaufsliste denkst-du-daran
Entwickler: piobyte GmbH
Preis: Kostenlos
Einkaufsliste denkst-du-daran.de
Entwickler: piobyte GmbH
Preis: Kostenlos

[thumbs-denkst-du-daran-banner]

Android-App der Woche: Postillon-Newsticker

[tl-vorwort androidappderwoche]

Den Postillon als das wohl berühmteste deutsche Satire-Magazin sollte dem jungen wie alten Lesern ein Begriff sein. Nicht? Dann schaut dort einfach mal vorbei und informiert euch täglich über die wichtigen Sachen, die in der Welt so passieren. Ehrlich und seriös, was Zeitungen wie der Spiegel oder N24 mit Humor überspielen wollen, bekommt man dort ungeschönt als Information fürs Leben.

[perma-postillon-newsticker-androidapp]

Mir erst seit letztem Jahr bekannt, gibt es beim Postillon die Kategorie der Kurznews. Kleine humorvolle Tickernachrichten mit teils tollen Wortwitzen. Diese kamen bei mir bisher über den RSS-Feed vom Postillon ins Haus und können seit vergangener Woche nun als eigenständige App gelesen werden. Installieren lohnt sich, auch wenn es vielleicht für einen langweiligen Abend bei Freunden erhalten muss, um die Stimme aufzulockern ;-).

Postillon Newsticker
Entwickler: Postillon Media
Preis: Kostenlos
Postillon Newsticker
Entwickler: Stefan Sichermann
Preis: Kostenlos

[tl-quelle http://www.der-postillon.com/2014/02/jetzt-neu-fur-android-und-ios-die.html der Postillon]

[thumbs-postillon-newsticker-androidapp]

WhatsApp: das Geheimnis um die zwei Häkchen unter iOS

WhatsApp nutzt mittlerweile vermutlich jeder, der in Besitz eines Smartphones ist. Trotz Kritik und Problemen im Datenschutz, trotz 0,89 € im Jahr und trotz Anzeige, wann wer zuletzt online war. WhatsApp war als erster Dienst aus diesem Bereich da und deshalb ist es für sicherere und wahrscheinlich bessere Dienste wie Threema schwer, Fuß zu fassen. Und immer wieder sitzen gerade iOS-User vor ihrem iPhone und warten auf eine Antwort, auf eine Nachricht, die der andere schon gelesen haben muss. Zumindest glaubt man das. [perma-whatsapp]

Das Phänomen mit den grünen Häcken

Schließlich war der Chatpartner nach dem Absenden der Nachricht noch online (aus meiner Sicht eine wirklich kritische Funktion, die sich aber unter iOS abschalten lässt) und auch zwei grüne Haken sind an der Nachricht. Der Andere muss es einfach gelesen haben – Irrglaube. Denn nur weil dort zwei grüne Haken an der Nachricht sind, bedeutet das nicht, dass diese auch gelesen wurde. Das offizielle Statement von WhatsApp dient zur Erklärung:

  • Der erste Haken bedeutet, dass die Nachricht erfolgreich an den Server von WhatsApp gesendet wurde.
  • Der zweite Haken heißt nichts weiter, als dass die Nachricht erfolgreich an das Telefon das Empfängers gesendet wurde.

Die Aussage zum zweiten Haken klingt schon so, als ob das mit einer Lesebestätigung gleichzusetzen ist. Das täuscht, kam dem aber bis zur aktuellen Version recht Nahe.

WhatsApp und das Multitasking

Das iPhone hat die Nachricht in der Vergangenheit in der Regel erst geladen, wenn die App gestartet oder aus dem Multitasking in den Vordergrund geholt wurde. Das bedeutet, dass der Haken bei euch erst erschien, wenn die App auf dem iPhone des Empfängers wirklich offen ist. Aber oft genug schreibt man mit Person A und bekommt die Nachricht von Person B gar nicht mit. Der zweite Haken erscheint dann trotzdem – ohne das die Nachricht gelesen wurde. Unter iOS7 ist das jetzt noch „schlimmer“. Seit der aktuellen Version hat WhatsApp gelernt, ordentlich mit dem Multitasking von iOS zu funktionieren. Die Nachrichten werden, sofern die App im Hintergrund offen ist, auch dort schon geladen, wenn Sie empfangen werden. Das bedeutet folgendes: ihr seit in der Facebook-App und lest auch eurer Chronik. Ein Freunde schreibt per WhatsApp, ihr tippt aber nicht auf die Benachrichtigung und lest die Nachricht sondern wollt das später machen. Ist WhatsApp aber in diesem Moment im Multitasking geöffnet, wird die Nachricht geladen und der Absender bekommt einen zweiten Haken angezeigt. Das zweite Häkchen erscheint als unter iOS 7 in der Regel sofort.

ios7-multitasking-whatsapp

Lasst euch also von den Haken nicht verwirren und verschwendet Zeit mit dem warten bei WhatsApp. Wenn derjenige am anderen Ende der Leitung will, wird er euch schon antworten. Und wenn er es nicht gleich tut und es dringend ist, dann benutzt einfach mal die Funktion, für die so ein Telefon ursprünglich mal gemacht wurde: ruft den anderen an! Zur Erinnerung: wir sind übrigens auch über WhatsApp erreichbar. Wer Probleme, Tipps oder Fragen hat, der kann sich gern melden. [thumbs-whatsapp]

BahnSharing: Die Mitfahrgelegenheit auf Schienen

Kleiner App-Tipp für Bahn-Reisende, denen das Geld nicht unbedingt locker in der Tasche liegt. BahnSharing ist ein Webportal, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit dem gleichen Reiseziel zusammenzubringen und zum Sparen zu animieren.

Hierbei wird die Möglichkeit der Deutschen Bahn ausgenutzt, Gruppentickets zu nutzen und damit günstiger reisen zu können. Das Angebot des Webportals verkauft keine Fahrkarten, sondern vermittelt lediglich Interessierte miteinander, dass diese sich zur gemeinsamen Fahrt treffen können. Vom Prinzip her also ähnlich wie Mitfahrgelegenheit.de, nur für Bahnfahrende.

Fahrten können eingestellt und dementsprechend auch gesucht werden und zudem sorgt ein Bewertungssystem für das Einordnen von sympathischen und nicht sympathischen Mitreisenden. Das Ganze haut natürlich nur hin, wenn die Anzahl an Nutzern stimmt. Also anschauen lohnt sich!

Großer Pluspunkt: Es gibt sowohl eine Android- als auch iOS-App, die ich euch hier mal gleich mit einbinde.

BahnSharing - Gruppentickets
Entwickler: Bahnsharing Ltd.
Preis: Kostenlos
BahnSharing
Entwickler: Bahnsharing Ltd.
Preis: Kostenlos

Grand Theft Auto: San Andreas kommt für Android, iOS und Windows Phone im Dezember

Wenn ich an Grand Theft Auto denke, dann immer an den besten Teil der gesamten Serie – GTA San Andreas. Ich hatte damals noch Zeit zum Zocken, da ich zu der Zeit noch in die Schule ging, hatte nicht den besten der besten der besten PCs und mochte einfach dieses Bewegen durch eine riesige Welt mit unendlichen Möglichkeiten und Lösen von spannenden Quests.

gta-san-andreas

Irgendwie war es das Highlight-Spiel meines Lebens und genau dieses Game soll jetzt für die mobilen Plattformen Android, iOS und Windows Phone umgesetzt werden. Genauer gesagt, es soll jetzt im Dezember schon erscheinen. Laut Rockstar stehen die Apps in den letzten Entwicklerzügen und sollen schon bald die Städte Los Santos, San Fierro und Las Venturas mit den originalen Soundtracks auf das Mobilgerät bringen. Einiges soll wohl abgeändert worden sein, vermutlich auch ein wenig der Grafikleistung älterer Modelle geschuldet und auch die Steuerung wurde natürlich Touch-optimiert.

Ein genaues Datum und ein genauer Preis wurden noch nicht genannt, aber es wird sicherlich wie gewohnt um die 5 Euro kosten und wieder jede Menge Spielspaß mit bringen. Bis dahin? Lerne zu mindestens ich noch eine Runde Englisch ;-).

[tl-quelle http://www.rockstargames.com/newswire/article/51870/grand-theft-auto-san-andreas-mobile-coming-this-december.html Rockstar]

[thumbs-androidapps-all]

McFit: Gibt es eine offizielle McFit-App? Frage – Antwort – Runde

Ich werde immer wieder gefragt, ob es denn eine offizielle McFit-App gibt. Grob gesagt – nein. Fein gesagt – eigentlich schon.

[perma-mcfit]

Denn seid ich bei McFit angemeldet bin, gibt es eine Partnerschaft zwischen McFit und der Fitness-Plattform LOOX. Zu mindestens bekommt man eine kostenlose Jahresmitgliedschaft für das Fitness-Magazin, welche in vielen Punkte sehr interessant und informativ ist.

loox

Zum Repertoire von LOOX gehört zudem auch eine App für Android und iOS, den sogenannten LOOX Fitness Planer. Dort könnt ihr euren individuellen Trainingsplan reinhacken, aber auch einen von über 300 Trainingsplänen von 100 Experten nehmen und daran orientieren. Dir stehen also unzählige Möglichkeiten offen, dir alle Übungen und Splits auf deine Bedürfnisse zuzuschneiden.

LOOX Fitness Planer
Entwickler: LOOX Sports GmbH
Preis: Kostenlos
LOOX Fitness Planer
Entwickler: LOOX Sports GmbH
Preis: Kostenlos

Alternativ kann ich euch auch die App Jefit empfehlen, die es allerdings nur auf Englisch gibt. Sie ist natürlich nicht auf die McFit-Studios angepasst, bietet aber von Komfort und Umfang einiges mehr.

mcfit-spruch

Diese Antwort also von meiner Seite aus. Nun gibt es auch immer wieder Anfragen zu unserem Artikel der neuen Webseite von McFit. Diese sieht zwar prinzipiell erstmal moderner aus, aber aus persönlicher Webentwickler-Sicht ist sie ein Graus. Usability stand hier bei weitem nicht im Fokus, da man sich einfach irgendwann verläuft -.-. Oft wird aber eher die Frage nach dem fehlenden Muskelnavigator gestellt und da habe ich erst heute einen interessanten Beitrag gelesen, dass Nils vom McFit-Blog genau solche Fragen in einem Artikel beantwortet. Daher verweise ich einfach darauf und wenn ihr Fragen habt, dann bitte dort in die Kommentare oder hier darunter und ich leite sie weiter. Denn wir sind weder McFit noch LOOX und ich kann auch immer nur darauf hoffen, dass ich des Rätsels Lösung irgendwann selber finde ;-).

Bewegter Montag: Mit Siri zu einem Date gelangen

Siri als Assistent ist für iOSler schon eine feine Sache. Auch wenn der Funktionsumfang sehr auf das Gerät beschnitten ist, kann man es doch auch für andere Sachen missbrauchen. So zeigt ein Kurzfilm von Stuart Edge, dass man Siri auch zum Anbaggern von Frauen nutzen kann.

siri-zum-anbaggern-verwenden

Um das erste Eis zu brechen, setzt er sich einfach neben hübsche Frauen und fragt Siri ob er die Auserwählte zum Essen einladen soll. Siri selber spielt dabei eigentlich gar keine Rolle, denn die Nachbarin hört es ja in den meisten Fällen und dreht sich daraufhin um, womit der erste Kontakt hergestellt ist. Nicht nur recht clever gemacht, sondern auch ein guter Tipp für Menschen die gerade auf der Suche sind…

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=9siFexm1I9c]