Kaspersky 2015: neue Produkte bieten plattformübergreifenden Schutz

Kaspersky ist sicherlich eines der bekanntesten Programme aus der Virenschutz-Sparte. Vor allem unter Privatanwendern findet die Kaspersky Lab Serie viele Nutzer. Wie bei jeder Software, gibt es von Zeit zu Zeit neue Versionen mit funktionalen Neuerungen. So auch bei Kaspersky Anti-Virus 2015, Kaspersky Internet Security 2015 und Kaspersky Internet Security – Multi-Device 2015.

Da Cyberkriminelle mittlerweile sogar Webcams hacken können, bietet Kaspersky in seiner neuen Produktlinie einen entsprechenden Webcam-Schutz. Außerdem gibt es in der neuen Version einen Aktivitätsmonitor, der sämtliche Prozesse eures Betriebssystems analysiert und im Notfall sofort ein lokales Backup eurer Dateien erstellt, damit diese nicht zum Beispiel von Hackern verschlüsselt, und erst gegen ein Lösegeld wieder entschlüsselt werden. Eine weitere Neuerung von Kaspersky im Jahr 2015 sind die Sicherheitswarnungen für öffentliche WLAN-Netze. Denn gerade über solche offenen Netze gibt es viele Angriffe.

Natürlich gibt es noch viele weitere kleine Neuerungen. Über das gesamte Portfolio und die neuen Funktionen von Kaspersky Lab 2015 könnt ihr euch auf der Seite der Software informieren.

CA arcserve Unified Data Protection – Datensicherung der Neuzeit

Die Entwicklung der digitalen Technik in letzten Jahren und Jahrzehnten hat für alle Unternehmen viele Vorteile mitgebracht. Effizienteres Arbeiten, elektronische Ordnung und schier unendliche Möglichkeiten. Aber jeder Fortschritt bring seine Herausforderungen mit sich.

Und in diesem Fall ist die Herausforderung die Datensicherung. Bisher hat man die Daten gesichert, in dem regelmäßig eine einfache Sicherung gemacht wurde, eine einfache Kopie der Daten. Da in Zukunft die Datenmengen noch weiter ansteigen und Systeme noch komplexer werden, reicht solch eine einfache Sicherung nicht mehr auf.

Es Bedarf komplexerer Datensicherungssysteme, die einen systemübergreifenden Support bieten, einfach und unkompliziert zu bedienen sind und möglichst leicht erweiterbar sind. CA arcservice möchte mit seiner Unified Data Protection genau solch eine Lösung bieten. Das Programm soll für die Datensicherheit von virtuellen und physischen System sorgen und über eine jederzeit erreichbare Weboberfläche steuerbar sein. Außerdem bietet das System eine Ausfallsicherheit, da beim Ausfall einer Komponente die Funktion in weiten Teilen trotzdem gewährleistet ist.

„Fake ID“-Sicherheitslücke bedroht Milliarden Android-Geräte

Das amerikanische Sicherheitsunternehmen Bluebox Security hat eine gefährliche Sicherheitslücke im mobilen Betriebssystem Android ausfindig gemacht. Die Sicherheitslücke besteht bereits seit Januar 2010, was bedeutet, dass Milliarden Geräte davon betroffen sind, genau genommen alle Geräte die mit Android-Versionen zwischen 2.1 und 4.4 ausgestattet sind.

Was ist die Ursache des Fehlers?

Die Lücke steckt im Paket-Installer von Android und entsteht, weil das Betriebssystem die kryptografischen Signaturen von Apps nicht genau überprüft. Für gewöhnlich sind Apps mit einer Signatur der Hersteller ausgestattet, um ihre Echtheit und Sicherheit zu verifizieren. Diese wird allerdings vom Installer nicht genau kontrolliert, wodurch schädliche Apps durch gefälschte Zertifikate das System überlisten können und im schlimmsten Fall die gleichen Zugriffsrechte wie die wichtigsten System-Apps des Android-Geräts erhalten. Das bedeutet: Selbst wenn eine App beim Download angibt, keine besonderen Zugriffsrechte zu benötigen, kann sie mit einem gefälschten Zertifikat aus der gesicherten App-Sandbox ausbrechen und auf die sensiblen Nutzerdaten zugreifen, ohne dass der User etwas davon mitbekommen könnte. Gerne gefälscht wird z.B. die Signatur des Abobe Flash-Players, weil das Programm Zugriff auf weite Teile des Systems hat. Wenn ein Programm mit einer solchen Lizenz ausgestattet ist, erhält es bei der Installation automatisch die gleichen Rechte.

Wozu Signaturen?

App-Signaturen spielen eine wichtige Rolle im Android-Sicherheitssystem.

Bestimmte Zugriffsrechte, die sensible Daten und die Kernfunktionen des Systems betreffen, sind nur einigen wenigen Programmen vorenthalten, so z.B. Adobe-Apps, die bestimmte Rechte benötigen, um das Flash Plugin zu unterstützen, das von zahlreichen Anwendungen benötigt wird. Apps, die über solche Rechte verfügen, können Konfigurationen am Gerät vornehmen und viele Datensätze überwachen, damit sich nicht groß damit auseinandersetzen muss und somit Arbeit erspart wird. Dass gefährliche und nicht vertrauenswürdige Anwendungen Grundeinstellungen der Geräte verändern können und frei auf die Daten auf dem Gerät zugreifen können, ist hingegen sicherlich nicht im Sinne des Users, wird aber durch die lasche Sicherheitsüberprüfung ermöglicht. Erschwerend kommt hinzu, dass Android erlaubt, eine App mit mehreren Signaturen auszustatten. Ein Hacker könnte folglich eine App mit verschiedenen Signaturen ausstatten, um entsprechend auch die Zugriffsrechte auf verschiedene Bereiche des Geräts zu erhalten.

Wie wird das Problem behoben?

Google hat das Problem bereits in Angriff genommen: Mit einem Update des Google Playstores sowie der Verifizierungsfunktion des Paket-Installers wurden bereits Schritte in die Wege geleitet, um die Sicherheitslücke zu schließen. Damit ist das Problem allerdings noch nicht behoben, da die Problembehandlung auch von den Geräteherstellern umgesetzt werden muss. Eine solche Verbesserung geschieht laut Bluebox Security in den folgenden drei Schritten:

  1. Google behebt den Fehler im Programmcode und sendet den neuen Code an die Hersteller.
  2. Die Hersteller bauen den neuen Code in ihre Firmware ein und senden Update-Informationen an alle entsprechenden Geräte.
  3. Das Update wird auf den Geräten installiert und die Sicherheitslücke wird geschlossen.

Was kann ich selbst tun, um mein Gerät zu schützen?

Wer sich nicht darauf verlassen möchte, dass Google und die Smartphone-Hersteller zügig die Schritte zur Behebung des Fehlers in die Wege zu leiten, hat ein paar Möglichkeiten, um sich auch eigenständig vor den Gefahren von Fake ID zu schützen und das Gerät sicherer zu machen:

  1. Zunächst sollte festgestellt werden, ob das Handy überhaupt von dem Fehler betroffen ist. Bluebox Security hat im Android Playstore speziell zu diesem Zweck den Bluebox Security Scanner bereit gestellt. Mit dem Programm lässt sich zügig herausfinden, ob Fake ID ein Problem darstellt.
  2. Der Scanner einer hochwertigen Antiviren-Software für das Smartphone ist zwar nicht in der Lage die Betrügerei der gefälschten Zertifikate zu durchschauen, aber das muss er auch gar nicht, weil er dazu in der Lage ist, gefährliche Anwendungen im Allgemeinen vom Betriebssystem fernzuhalten, egal ob mit oder ohne Zertifikat-Tricks ausgestattet. Nicht nur zu diesem Zweck sollte ein Android-Telefon mit einer solchen Software gerüstet sein: Inzwischen ist die Virenzahl, die es auf das Google-Betriebssystem abgesehen hat, so groß, dass ein Smartphone grundsätzlich genauso geschützt werden sollte wie ein Rechner.
  3. Viele kostenpflichtige Antiviren Suites für Android verfügen über nützliche Zusatzfunktionen. Eine davon ist in diesem Fall besonders nützlich: Die Programme überwachen genau, welche Apps auf welche Daten oder Anwendungen zugreifen. So lässt sich effektiv und schnell herausfinden, wenn etwas auf dem Telefon nicht mit rechten Dingen zugeht.
  4. Grundsätzlich sollten App Stores von Drittanbietern gemieden werden, da sich dort die meiste Malware für Android herumtreibt. Der Google Playstore ist zwar durchaus auch nicht zu 100% sicher, aber die Gefahr einer Infektion ist dort sehr viel unwahrscheinlich als auf anderen zwielichten App-Marktplätzen.

Sturzschäden, Displaybruch, Akku defekt – was tun bei Smartphone-Problemen?

Es wird sicherlich wenige Leute da draußen in der weiten Welt geben, die noch nie eines der üblichen Probleme bei ihrem iPhone oder Smartphones von anderen Marken hatten. Bei den einen hat der Akku eine Macke, beim nächsten der Anschluss für das Laden des Gerätes. Wiederum ein anderer meckert über einen Wackelkontakt am Stummschalter und der nächste hat sein Smartphone versehentlich fallen gelassen und dadurch eine „wunderschöne“ gesprungene Scheibe vor dem Display. Und falls das noch nicht genug ist, hat das Display auch noch einen Anzeigendefekt, weil es gebrochen ist. Selbst nicht mehr funktionierende Tasten am Smartphone können einen zur Verzweiflung bringen. All das und sicherlich auch noch einige andere sind Probleme, die in der heutigen Welt, in der nahezu jeder mit Smartphone durch die Gegend läuft, immer wieder auftreten. Aber was kann man tun?

Garantiefall prüfen

Es gibt natürlich Fälle, die unter Garantieleistungen fallen. Wenn ihr zum Beispiel gerade ein neues iPhone gekauft hat und zwei Tage später funktioniert eventuell der Homebutton nicht mehr oder der Akku hat einen defekt, dann ist das definitiv ein Garantiefall und ihr könnt in der Regel über den Shop, wo ihr es gekauft habt oder über Apple selbst das Gerät ein schicken und bekommt ein neues. Ganz wichtig: vorher Backup machen!

Selbstverschuldete Probleme

Bei Fällen, wo euer Telefon einen Sturzschaden erlitten hat (zum Beispiel Displaybruch) ist die Sache schon schwieriger. Kaum ein Hersteller wird euch hier das Gerät kostenlos tauschen. Hier gibt es in den letzen Jahren viele Reparatur-Services, wie zum Beispiel phoneklinik.com, die zum Beispiel das Display gegen einen Preis tauschen, der weniger weh tut als ein komplett neues Telefon zu kaufen.

displaybruchBildquelle: iphoneticker

 

Wenn es einen Wasserschaden gibt, ist die Sache natürlich noch etwas schwieriger und abhängig davon, wie groß das Problem schon ist.Fällt euer Smartphone wirklich einmal ins Wasser, dann ist das in erster Linie ein Sicherheitsmechanismus. Ganz wichtig: nicht sofort wieder einschalten! Denn wenn ihr an dieser Stelle einen Kurzschluss verursacht und die Technik lahm legt, kann kaum noch jemand etwas für euch tun. Deswegen unbedingt vor dem Einschalt-Versuch trocknen lassen. Tipps gibt es da sehr viele Verschiedene. Bei mir hat bisher immer 24 h auf der aufgedrehten Heizung geholfen.

Versicherungen

Wer bei solcher Technik immer etwas schusselig daher kommt, dem empfehle ich unbedingt, sich mit entsprechenden Versicherungen gegen Wasser- und Sturzschäden auszustatten. Sicherlich kostet das im Monat ein paar Euro mehr, ihr habt aber im Falle eines Falles eben nicht die Kosten zu tragen.

Ihr seht, dass es für die meisten Fälle Lösungen oder Vorbeugungs-Möglichkeiten gibt. Reparaturservices für iPhone und andere Smartphones sind im kommen und helfen euch, solange ich nicht aus Panik unüberlegte Maßnahmen ergreift, die niemandem mehr Hilfe ermöglichen.

LightScribe: Eigene CDs und DVDs bedrucken

Das Aufkleben von Motiven und Labels ist eine Möglichkeit, die eigene CD oder DVD zu gestalten. Wirklich professionell ist jedoch nur das direkte Bedrucken des Rohlings, welches heute bereits mit vielen Laserdruckern möglich ist.

CDs und DVDs bedrucken

Möchte man den eigenen Rohling bedrucken, ist das heutzutage kein Problem mehr. Verschiedene Drucker bieten bereits die Möglichkeit, die eigene CD oder DVD mit dem gewünschten Motiv auszustatten und dem Rohling so einen professionellen Look zu verpassen. Laserdrucker, welche den CD- und DVD-Druck beherrschen, sind mittlerweile auch für den Homeoffice-Bereich erhältlich und auch für private Nutzer erschwinglich. Entsprechende Geräte bieten natürlich auch die Möglichkeit, normales Papier zu bedrucken. Ebenso können auch andere Datenträger mit Motiven ausgestattet werden. Wichtig ist nur, dass der Drucker über die passende Vorrichtung verfügt.

Einfache Gestaltung dank beiliegender Software

Mit Multifunktionsgeräten sind die Zeiten vorbei, in denen man die eigene CD notdürftig mit dem Edding beschriftet hat. Druckern, die CD- und DVD-Druck unterstützen, liegt stets eine Software bei, mit der auch Laien professionelle und hochwertige Designs erstellen und perfekt an das Format des Rohlings anpassen können. Sei es ein einfacher Schriftzug, ein Bild oder ein aufwändiges Logo: Dank beiliegender Software kann jedes Motiv problemlos auf die CD gebannt werden. Auch die Inlays für die Hüllen können damit im Normalfall gestaltet werden.

Spezielle Rohlinge für den Druck

Nicht jeder handelsübliche Rohling kann mit dem Wunschmotiv ausgestattet werden. Damit die Farbe perfekt haften bleibt und das Druckbild möglichst hochwertig ist, werden spezielle Rohlinge verwendet, deren Oberfläche angeraut ist. Diese sind zwar etwas teurer als normale Rohlinge, doch das Endergebnis weiß zu überzeugen.

Vor dem Druck die Daten speichern

Beim Bedrucken einer CD oder DVD geht ein komplexer Vorgang vonstatten, welcher unter Umständen dafür sorgt, dass im Anschluss keine Daten mehr auf den Rohling gebrannt werden können. Deshalb empfiehlt es sich, stets zuerst die Daten auf den Rohling zu kopieren und danach die Oberfläche zu bedrucken.
Hält man sich nicht an diese Reihenfolge, ist das zwar zumeist auch kein Problem, doch in manchen Fällen kann es passieren, dass die CD nicht fehlerfrei abgespielt werden kann.
Nach dem Druck sollte man den Rohling zudem mindestens einen Tag trocknen lassen. Zwar ist Farbe bereits nach Beendigung des Druckvorgangs wischfest, doch für ein optimales Druckbild mit klaren Linien und ohne Staubrückstände empfiehlt es sich, 24 Stunden zu warten.

Die LightScribe-Technologie

LightScribe ist der Name eines Verfahrens, welches das Bedrucken der Label-Seite eines Rohlings ermöglicht. War es zu Anfang lediglich möglich, in Bronze zu drucken, sind mittlerweile alle gängigen Farben kein Problem mehr. Gegenüber Labelflash hat LightScribe zudem den Vorteil, dass der Druck absolut schmierfrei ist. Um mittels LightScribe zu drucken, wird sowohl ein Brenner welcher die Technologie unterstützt als auch ein entsprechender Rohling benötigt.

Vorgestellt: Thermotransferdrucker

Beim Thermotransferdruck wird temperaturempfindliche Farbe von einer beschichteten Folie auf Papier übertragen. Der Druckkopf eines speziellen Thermotransferdruckers besitzt mehrere Heizelemente, die computergesteuert angesprochen werden. Die verschiedenen Heizelemente werden entsprechend aktiviert und bringen die Farbe auf der speziellen Folie zum Schmelzen. Dadurch wird diese auf das Papier übertragen und ein Druckbild entsteht. Für die beste Qualität ist daher ein perfektes Zusammenspiel von Thermotransferdrucker, Farbband und Papier notwendig. Ein Thermotransferdruck ist oftmals am erhöhten Glanz der Druckoberfläche zu erkennen. Es ist kein mehrfarbiger Druck möglich, nur in der Farbe des aktuellen Farbbandes. Meistens erfolgen die Drucke in Schwarz. Allerdings ist die kein Muss. Die Farbbänder sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich, auch in Sonderfarben wie beispielsweise Gold und Silber.

Die Geräteausführungen

Thermotransferdrucker sind in zahlreichen Ausführungen erhältlich. Für die verschiedenen Einsatzzwecke existieren unterschiedliche Bauformen. Der Desktopdrucker ist für den heimischen Gebrauch und für das Büro konzipiert. Industriedrucker sind für größere Auflagen geeignet und ganze Druckwerke werden in Produktionsstraßen integriert.
Die einzelnen Modelle werden zusätzlich in Druckbreite, Geschwindigkeit und Auflösung unterschieden. Einige Modelle können, unter Verwendung entsprechender Materialien, auch als Thermodirektdrucker verwendet werden.

Die Einsatzzwecke

Thermotransferdrucker werden für vielseitige Einsatzgebiete verwendet. Sowohl in der Produkt-, Versand- und Transportkennzeichnung als auch für jegliche Kennzeichnungen in der Lebensmittelbranche, Automobilindustrie oder der Qualitätskontrolle wird dieses Druckverfahren verwendet. Gerne werden Barcodes, Seriennummern usw. sowohl in Einzeldrucken als auch Massenproduktionen per Thermotransferverfahren gedruckt.
Besonders eignet sich dieses Druckverfahrungen zur Herstellung von Barcode-Etiketten. Dies liegt im hervorragenden Kontrastergebnis, welches eine hohe Scanrate ermöglicht

Zudem sind Druckergebnisse des Thermodruckverfahrens besonders beständig sowohl gegen chemische als auch mechanische Einflüsse bei Verwendung der richtigen Kombination von Thermotransferban und Trägermaterial.

Welche Materialien werden für den Thermotransferdruck verwendet?

Da der Thermotransferdruck sehr vielseitig einsetzbar ist, sind auch die verwendeten Materialien ebenso zahlreich. Die möglichen Materialien reichen von PVC-Folien über Polyethylen-Folien und Polyester-Folien bis hin zu Textil-Gewebe und verschieden Papierarten. Letztere können beispielsweise Brilliantpapier, Chrompapier oder auch Standartausführungen sein. Ebenso ist es möglich einen Thermotransferdruck direkt auf Endprodukte wie z.B. Verpackungen oder DVD-Hüllen usw. anzubringen.

Unterschied zum Thermosublimationsdruck?

Vom Namen ähneln sich diese zwei Verfahren sehr, in der technischen Funktionsweise gibt es allerdings Unterschiede. Beim Thermosublimationsdrucke wird die Farbe verdampft und nicht verschmolzen. Mehrfarbiger Druck ist auch hier nur mit enormen Zeitaufwand möglich. Weiter ist es hier notwendig das Druckergebnis mit einer transparenten Schutzschicht zu überziehen um die Haltbarkeit zu garantieren. Der Vorteil bei diesem Druckverfahren ist jedoch die Farbsteuerung dadurch wird eine extrem hohe Farbechtheit und Intensität erreicht.

Kostenvergleich zum Laserdrucker?

In der Anschaffung sind Thermotransferdrucker der Einstiegsklasse deutlich teurer als Laserdrucker der niedrigeren Preisklasse. Von der Leistung können sie aber deutlich mehr. Von der Druckgeschwindigkeit kann man Thermodrucker mit Laserdruckern vergleichen die ca. 60 Seiten pro Minute bedrucken. Hier sind die Kosten dann schon wieder ausgewogener. Am besten ist aber man überlegt sich welches Anwendungsgebiet man abdecken möchte und kontaktiert einen qualifizierten Händler.  (Direktlink zum Anbieter)

Hier noch einmal im Überblick die Vor- und Nachteile:

Die Vorteile 

  • Geringe Druckkosten
  • Hohe Haltbarkeit des Drucks
  • Ausgereifte, robuste und wartungsarme Technik
  • Sehr gute Kantenschärfe
  • Sehr guter Kontrast
  • Keine Einrichtungskosten
  • Großes Angebot an Thermotransferfolien
  • Viele Farben zur Auswahl, auch Sonderfarben wie Gold und Silber

Die Nachteile

  • Nur einfarbiger Druck 
  • Es werden zwei Verbrauchsmaterialien benötigt (Farbband und Papier) 
  • Nach dem Druckvorgang verbleibt das Druckbild als Negativ auf dem Farbband (Datensicherheitsrisiko)

 

Weiterführende Links:

Thermotransferdruck Grundlagen – Video

Kleinster Thermodrucker der Welt

Thermosublimationsdrucker

Google I/O 2014: Zusammenfassung

Android One für Entwicklungsländer

Android One ist eine Hardwarereferenz für Hersteller günstiger Smartphones, die speziell in den Entwicklungsländern ihren Absatz finden. Da hier seit geraumer Zeit Mozilla mit Firefox OS versucht, Fuß zu fassen, hat nun auch Google darauf reagiert und gesellt sich mit Android One dazu. Hierbei soll der Vorteil ganz klar auf der Tatsache liegen, dass die Android-Updates direkt von Google eingespielt werden. Hardwarehersteller können aber trotzdem ihre Drittanbieter-Apps installieren.

AndroidOne

Das Gerät auf dem Bild gibt es ab Herbst in Indien für unter 100 Dollar und mit einem Dual-SIM-Feature ausgestattet.

Android L

Lange wurde spekuliert, nun ist das Geheimnis gelüftet. Google hat heute offiziell Android L vorgestellt, welches allerdings erstmal nur als Developer Preview verfügbar sein wird.

Android L wird allerdings einige interessante Funktionen mitbringen. So kann der Benutzer vertraute Geräte anlegen, die verhindern, dass sich das eigene Smartphone sperrt. Befindet sich einer dieser Geräte in der Nähe so bleibt das Smartphone solange entsperrt bis die Geräte außer Reichweite sind. Diese Funktion habe ich bisher mit der App Tasker gelöst, nun soll die Funktion von Werk an dabei sein.

Ein weiteres Feature werden die Heads-Up-Notifications sein. Im Vergleich zu den bisherigen Benachrichtigungen poppen diese markanter auf und ermöglichen, dass man aus der aktuell aufgerufenen App reagieren kann. Die Benachrichtigung legt sich quasi auch über Vollbild-Apps.

heads-up-notifications

Weiter im Text wird Android L den heiß spekulierten Factory Reset Schutz bekommen. So kann bei einem Diebstahl der Bösewicht ohne die Zustimmung des Nutzers kein Werkszustand herbeiführen. Dies wird über die Google Play Services auf die Geräte gespielt und bedarf daher keinerlei Updates von den Herstellern. By the way, dank 6-wöchigem Google Play Services-Update und generell dem Auslagern von den Google-Diensten sind 93% der Geräte mit den aktuellen Play Services unterwegs und weniger als 0,5% der Android-Geräte mit Malware betroffen.

Desweiteren wird es auch eine Zentrale zur Kontrolle der persönlichen Daten geben. Dies betitelt Google mit dem Namen „Universal Data Controls“.

Auch zur Performance der neuen Version wurden Aussagern getroffen. So soll es nicht nur die üblichen Software-Verbesserungen geben, damit der Akku länger hält, sondern auch ein neues Tool namens „Battery Historian“. Dieses soll analysieren, welche App die meisten Ressourcen beansprucht. Zudem gibt es einen verbesserten Battery Saver-Modus, der zum Beispiel den CPU-Takt herunter schraubt, wenn der Akku dem Ende nahe kommt.

Wie bereits mehrfach bestätigt, wird in der neuen Version auch die neue Android RunTime (ART) fester Bestandteil des Systems werden.

Material Design

Das wohl interessanteste Feature von Android L wird das grundlegend überarbeitete Interface sein. Mein erster Gedanke: „Nun ist also Android dran“ :-P.

material-design

Unter dem Begriff „Material Design“ möchte Google ein einheitliches, displayunabhängiges Design für alle Geräteklassen schaffen. Hierbei setzt man besonders auf flüssige Animationen und visuelle Tiefen, die das ganze cleaner wirken lässt. Die neuen Guidelines sind ab sofort unter Google Design verfügbar.

Google Chrome

Auch der mobile Browser aus dem Hause Google hat neue Funktionen erhalten. So bekommen wir eine neue Darstellung von Multitasking spendiert. Bisher werden geöffnete Webseiten lediglich im Browser mit einer Zahl oben rechts angezeigt und sind auch nur im mobilen Browser durchschrollbar. Dies soll sich nun ändern. Habt ihr zum Beispiel Facebook als App und Duolingo offen und dazu noch zwei Tabs im Chrome, so werden in Zukunft in der Übersicht aller geöffneten Apps vier Apps angezeigt. Die zwei regulären und die beiden Webseiten als eigenständige Fenster.

Android Auto

Auch die Autos dieser Welt werden nicht von Android L verschont bleiben. Android Auto heißt das Produkt und ist auf die Spracheingabe und die Navigation via Google Now optimiert. Wie üblich werden standortgebunden nur die relevantesten Informationen zur Verfügung gestellt. Apps wie Google Maps und Google Music sind natürlich trotzdem dabei. 25 Fahrzeughersteller hat man bereits an Bord und die ersten kompatiblen Fahrzeuge sollen noch dieses Jahr vom Band gehen.

Android TV

Bei dem Thema habe ich irgendwie ein Gerät aus dem Hause Google erwartet, erschienen ist vielmehr eine Software-Plattform. Android TV liefert Inhalte. Musik, Spiele, Filme, alles aus dem Repertoire von Google. So ist hier die Google Sprachsuche integriert, womit man schnell nach weiteren Informationen zu Serien, Schauspielern, Games etc. suchen kann.

AndroidTV

Zudem kann natürlich auch gestreamt werden, also der Chromecast Deluxe und auch Multiplayer-Gaming soll möglich sein. So spielte in der Konferenz einer via Android-Tablet und der Präsentierende mit dem Controller am Android TV gegeneinander. Sah jedenfalls alles recht easy und fluffig aus.

Android TV wird als Settop-Boxen von zahlreichen Herstellern kommen. Wann und zu welchem Preis ließ Google allerdings offen.

ChromeOS

ChromeOS hat ebenfalls ein paar Nettigkeiten zu bieten. So werden hier Benachrichtigungen vom Smartphone gezeigt, worauf auch zumindestens bei den SMS direkt geantwortet werden kann. Ebenfalls soll das Ausführen von Android-Apps möglich sein. Dies geschieht über einen Android-Emulator, der nach meinem Ermessen noch nicht so ganz rund lief. Aber schön, dass in die Richtung entwickelt wird und der Anfang ist doch schon mal getan.

chromecast-mirror

Google Fit

google fit

Das Pendant zu Apples HealthKit ist die Plattform Google Fit. Hier lassen sich aus anderen Apps Werte sammeln und auswerten. Schrittzähler, Schlaftracker und ähnliches fallen mir hierzu ein. Google hat als Partner unter anderem Runkeeper, Nike, Intel und Adidaas gewonnen, was erstmal recht beeindruckend klingt.

Google Office

Auch Google Office hat ein neue Funktionen spendiert bekommen. So ist die nahtlose Integration von Mail, Google Drive, Bearbeitung der Dokumente und das Sharing verbessert worden. Zudem können auch DocX-Dokumente bearbeitet und gespeichert werden.

Chromecast

Zu guter Letzt hat auch mein Lieblingsstick ein Update an Funktionen bekommen.

chromecast

 

So wird es in Zukunft möglich sein, sich auch auf den Chromecast-Stick zu beamen wenn man nicht unbedingt im gleichen Netzwerk hockt. Hier wird es eine Möglichkeit geben, sich dann seperat einzuloggen. Die Funktion wird allerdings erst im Laufe des Jahres zur Verfügung stehen.

Desweiteren gibt es eine neue Funktion namens „Backdrop“. Damit lassen sich aus der Android- bzw. iOS-App bestimmte Dinge wie Fotos, Kunst, das Wetter und Nachrichten aus aller Welt auf das Gerät streamen. Sieht man ein Kunstwerk, so kann man via Sprachsuche gleich weitere Informationen dazu erhalten.

chromecast-mirror

Das für mich beste Feature ist aber das direkte Streamen des Bildschirminhaltes auf den Stick. Dies ist zwar leider nur Android vorbehalten und auch erstmal nur den im Bild aufgelisteten Geräten, aber mehr Geräten sollen folgen….

Die Beta soll es in einigen Wochen geben, ich bin gespannt :-).

Fazit

Google hat heute einiges vorgestellt: Android L, Android One, Android TV, Android Auto, Updates für Chromecast und Office und alles irgendwie runder gestaltet. Vorallem aber das neue einheitliche Gesicht von Android L klingt sehr interessant und lässt darauf hoffen, dass auch der Nutzer es alsbald auf seinem Gerät zu Gesicht bekommt. Ansonsten war heute nichts neues, explosives, überraschendes dabei, aber es war auch nicht enttäuschend. Man geht bei Google immer weiter, wird runder und nutzerfreundlicher und der Gewinner aus der Sache sind wir – die Nutzer. Sehen wir also, was uns Google in diesem Jahr noch alles in der Praxis präsentieren wird :-).

CyanogenMod: Update auf das M7-Release wird ausgerollt

Seit das Team hinter der bekanntesten Android-Modifikation Cyanogenmod zu einer echten Firma herangewachsen ist und inzwischen sogar Geräte mit eigenem System ausliefert, geht die Entwicklung des Mods rasant weiter. So erscheinen alle zwei Wochen sogenannte M-Build. Das M steht hierbei für monthly, zu deutsch wie monatlich und bedeutet, dass es stabile monatliche Entwicklungsschritte sind, um stets am Ball der Zeit und der Entwicklung des Mods beiwohnen zu können.

Heute ist also wieder ein Update-Termin und das M7-Build kündigte sich auf meinem Samsung Galaxy S4 an. Neuerungen halten sich allerdings in Grenzen. So ist der Calculator ein wenig überarbeitet worden, das hauseigene Theme Trebuchet hat einige Schönheitskorrekturen bekommen und die üblichen Bugfixes und Performaceooptimierungen wurden vorgenommen.

  • Common: Theme Chooser UI Overhaul
  • Common: Calculator app redesign (courtesy Xlythe)
  • Common: Performance Profiles
  • Common: Improved theming performance on low memory devices (~512MB RAM or less)
  • Trebuchet: Move settings to new slide-out panel
  • Trebuchet: Consolidate settings for home and drawer options
  • Media: Add FFMPEG support (expanded media format support)
  • Bluetooth: Improved support for new car audio systems and docks
  • Various small bugfixes, global and device-specific

Man weist ebenfalls darauf hin, dass das letzte Woche erschienene Android 4.4.3 leider noch nicht enthalten ist, da dies zu kurzfristig war. Die Implementierung wird dann allerdings zur Version M8 erwartet.

Nachtrag:

Nach der Installation wollte ich mir den „neuen“ Calculator anschauen und dieser stürzte bei mir immer wieder mit einem Fehler ab. Abhilfe schafft hierbei die App CM Apps Installer. Da alle, in CM enthaltenen, Apps auch als eigenständige Applikationen im Play Store rumdümpeln, hilft euch die App, sich einfach die passende aus dem Google Store herunterzuladen und zu installieren. Hierbei vorher die App über den App Installer deinstallieren, erneut herunterladen und wenn möglich mit Root zu installieren.

Windows 8-Suche schneller machen: Bing-Suchergebnisse deaktivieren

Bekanntlich bin ich Nutzer erster Stunde von Windows 8 und bin bis heute einfach überzeugt und glücklich über die ganzen nützlichen Funktionen gegenüber Windows 7. Freilich, man hat sicherlich einen Spagat gemacht und rudert an einigen Stellen in Windows 8.1 und im zukünftigen Update zurück, aber man hat wenigstens den Mut gehabt vorzustoßen, was viele andere Firmen leider nicht mal im Ansatz wagen würden. Aber ich will mich nicht verquasseln, sondern euch einen kurzen Tipp da lassen.

Denn ich nutze die Suche bei Windows 8 sehr oft. [Windows-Taste] und einfach lostippen. Die Suchergebnisse kommen aber von Hause aus etwas verzögert. Eine Ursache dafür könnte die Anzeige von Bing-Suchergebnissen sein. Dieses kann bei der Installation nämlich aktiviert werden und wird in den meisten Fällen sicherlich gemacht worden sein.

Der Hintergrund ist, dass bei Eingabe eines Suchbegriffs nicht nur der lokale Rechner, sondern auch bei Bing nach passenden Lösungen gesucht wird. Manko? Klaro, er feuert einen Request ins Internet und muss erst warten bis dort Ergebnisse zurückkommen. Möchte man dies nicht und somit die Suche etwas schneller machen, so kann man die Bing-Suchergebnisse auch einfach in den Einstellungen ausschalten.

Dazu geht ihr einfach in die PC-Einstellungen und wählt den Punkt „Suche und Apps“ aus.

Hier einfach den Hebel bei Bing-Suchergebnisse und Webvorschläge drücken und schon wird bei der Suche kein Bing mehr integriert.

Bei mir hat dies zu einer deutlichen Steigerung beim Suchen geführt. Wäre auch komisch wenn nicht :-).

Das Erste: Mediathek und Liveprogramm als App für Windows 8

Ich bin immer froh über das Gefühl, wenn meine fleißig bezahlten Rundfunkgebühren auch in etwas investiert werden, was mir, als Stellvertretender für die jüngere Generation, auch Nutzen bringt. Das Erste gehört zwar nicht zu meinem täglichen TV-Programm, nichts desto trotz bin ich froh, wenn ich auf Sendungen wie die Tagesschau und den traditionellen Tatort am Sonntagabend zurückgreifen kann.

Für Nutzer, die vielleicht die ein oder andere Sendung verpasst haben, gibt es seit geraumer Zeit die ARD-Mediathek. Diese ist zwar via Web abrufbar, nutze ich persönlich aber viel zu selten. Schicker ist da eine Anbindung an das jeweilige System, welches man täglich nutzt. Darauf hat die ARD nun reagiert und eine erste Windows 8 und Windows-RT-App veröffentlicht.

Hier ist nicht nur eine Programm-Vorschau und die Inhalte der Mediathek an Bord, sondern auch das Live-Programm ist abrufbar. Unterwegs, unbegrenztes Datenvolummen vorausgesetzt, und daheim sicherlich eine tolle Möglichkeit, doch öfter Inhalte aus dem Topf des ersten deutschen Fernsehens zu konsumieren. Die App schaut schick aus, macht auf mich sogar einen bisschen übersichtlicheren Eindruck als die Webseite und darf gerne von euch mal begutachtet werden.

Das Erste
Entwickler: ARD-Gemeinschaftsprogramm ErstesDeutschesFernsehen
Preis: Kostenlos